Kategorie: Themen

ehemalig: Schlagworte

Die Macher: Wenn die Wechseljahre mitarbeiten

MACH ES! gesund – Episode vom 19.03.2026
#46 Wie brechen wir das Tabu rund um die Menopause in Unternehmen, Ina Lukl?
Hitzewallungen im Meeting, Nächte ohne Schlaf, Konzentrationsprobleme oder plötzliche Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit – für viele Frauen gehören diese Erfahrungen mitten in den Arbeitsalltag. Und doch wird kaum darüber gesprochen. Die Wechseljahre sind nach wie vor ein Tabuthema in Unternehmen, mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Frauen ebenso wie für Organisationen und den Arbeitsmarkt insgesamt.

In dieser Folge sprechen die Macher  mit Ina Lukl, Arbeitspsychologin bei IBG, über die Menopause im beruflichen Kontext. Ina Lukl erklärt, warum es nicht reicht, Frauen individuelle Tipps zu geben und weshalb Unternehmen in der Verantwortung stehen, dieses Thema endlich sichtbar und besprechbar zu machen.

Sie erfahren außerdem:

  • warum die Wechseljahre für viele Frauen lange unerkannt bleiben

  • welche Symptome sich konkret auf den Arbeitsalltag auswirken können

  • weshalb Scham und Tabuisierung Karrieren ausbremsen

  • was Führungskräfte über die Menopause wissen sollten

  • wie Unternehmen mit einfachen Maßnahmen wirksam unterstützen können

  • und warum Offenheit ein entscheidender Faktor für Mitarbeiterbindung und Produktivität ist

Ein wichtiges Gespräch über Frauengesundheit, Verantwortung im Arbeitskontext und die Chance, Arbeitswelten so zu gestalten, dass Frauen auch in den Wechseljahren sichtbar, wirksam und gesund bleiben können. Viel Spaß beim Anhören!

Expertin: Ina Lukl

Spotify

Apple Podcast

Google Podcast

Amazon Music

Glück als menschliches Ziel. Wege zu mehr Glück im Leben

Am 20. März feiern wir den internationalen Tag des Glücks, welcher von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Er soll daran erinnern, wie bedeutungsvoll Glück im Leben ist und soll das Glücklichsein als globales Menschenrecht in den Vordergrund stellen.

Neben den politischen und institutionellen Bestrebungen, die zu mehr Glück und Well-Being bei den Menschen führen sollen, kann auch jede einzelne Person etwas für sich und andere tun, um ein glückliches Leben zu führen. Denn jemand anderem etwas Gutes zu tun, bedeutet nicht nur Glück für die andere Person, sondern kann auch einem selbst zu mehr Glücksempfinden verhelfen:

Diese Tipps können Sie unterstützen, Glücksmomente in Ihren Alltag zu integrieren:

  • Überlegen Sie für sich oder auch in der Familie, gemeinsam mit Kolleg:innen und Freund:innen zunächst einmal: „Was macht mich / uns glücklich?“
  • Probieren Sie eine Mini-Wertschätzungsübung aus: Notieren Sie sich dazu in den kommenden 28 Tagen täglich zwei Dinge, wofür Sie dankbar in Ihrem Leben oder der Arbeit sind. Das können kleine Dinge sein, wie ein guter Kaffee oder ein erholsamer Schlaf. Das trainiert unser Gehirn, mehr Glück in der Gegenwart empfinden zu können.
  • Geben Sie liebevolle Gesten, Komplimente und positives Feedback weiter versuchen Sie sich darin diese selbst anzunehmen – so wächst nicht nur Ihre innere Zufriedenheit, sondern auch das Zugehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft.
  • Achten Sie auf Ihre Grundbedürfnisse auch während der Arbeit (Essen, Trinken und frische Luft schnappen). Gerade in intensiven Phasen kommt es häufiger vor, dass wir ihnen zu wenig Beachtung schenken. Die Befriedigung der Grundbedürfnisse ist eine wichtige Voraussetzung, um überhaupt glücklich sein zu können.
  • Vielleicht möchten Sie einmal eine ehrenamtliche Tätigkeit ausprobieren? Altruistisches Handeln hilft nicht nur der empfangenden Person, sondern macht auch die gebende Person glücklich. Außerdem fördern Sie dadurch auch das Glück in der Gesellschaft.

 „Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.“
(Buddha, Begründer des Buddhismus)

Aktivierungsübung: Über-Kreuz

Gesunder Schlaf, abwechslungsreiche Ernährung, frische Luft, Bewegung etc. sind die idealen Voraussetzungen für eine gute Konzentrationsfähigkeit. An besonders stressigen und anstrengenden Tagen reicht das jedoch oft nicht aus. Abhilfe können Aktivierungsübungen schaffen, wie zum Beispiel Über-Kreuz-Übungen. Dabei wird das Zusammenspiel von linker und rechter Gehirnhälfte gefördert, weshalb sie auch als Brain-Gym bzw. Gehirngymnastik bezeichnet werden. Sie erhöhen die Aufnahmefähigkeit und das Leistungsvermögen.

Hier finden Sie vier Übungen, die unabhängig voneinander im Sitzen durchgeführt werden können.

  • Reiben Sie mit der linken Hand das rechte Ohr, während Sie mit der rechten Hand das linke Ohr reiben (es ist auch möglich, dies nacheinander zu machen).
  • Folgen Sie mit Ihren Augen einer liegenden Acht.
  • Wer lieber aufstehen möchte, kann mehrmals abwechselnd mit dem rechten bzw. linken Ellenbogen das gegenüberliegende Knie antippen.
  • Eine andere Übung wäre der Schuppentanz. Berühren Sie hinter Ihrem Rücken den rechten Fuß mit der linken Hand und anschließend den linken Fuß mit der rechten Hand. Wiederholen Sie diese Übung einige Male.

Cholesterin: Was ist das eigentlich?

Haben Sie gewusst, dass jede/r zweite ÖsterreicherIn zu hohe Cholesterinwerte im Blut hat? Es wird sowohl durch die Nahrung zugeführt, als auch vom Körper selbst in der Leber hergestellt. Cholesterin ist ein Bestandteil der Zellen und ein lebenswichtiger fettähnlicher Stoff, den der Körper für die Produktion anderer Stoffe benötigt, so z.B. für die Gallensäure, Hormone oder Vitamin D. Cholesterin, vor allem das „böse“ LDL-Cholesterin, gehört zu den Hauptrisikofaktoren für Herzkrankheiten, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Wie können Sie sich vor „schlechten“ Cholesterinwerten schützen?

  • Durch regelmäßige körperliche Aktivität erhöhen Sie das „gute“ HDL-Cholesterin u. schützen Herz und Gefäße.
  • Ersetzen Sie arterienschädigende gesättigte Fettsäuren (z.B. Fleisch, Butter, Käse) gegen arterienfreundliche ungesättigte Fettsäuren (z.B. Olivenöl, Nüsse, Fisch).
  • Essen Sie kaloriengerecht bzw. achten Sie auf Ihr Körpergewicht.
  • Erhöhen Sie den Ballaststoffanteil der Nahrung (z.B. durch Nüsse, Samen oder frisches Obst).
  • Auch Stressreduktion kann sich positiv auf Ihre Cholesterin-Werte auswirken.

Cholesterin hält den Schutzmantel von Zellen flexibel und ist damit ein Grundbaustein des Lebens. Durch bewusste Ernährung können Sie das „böse“ Cholesterin senken und durch regelmäßige Bewegung das „gute“ Cholesterin erhöhen.

 

 

 

DerStandard

Im STANDARD-Beitrag „Wie kaputt macht uns das Büro?“ von Franziska Zoidl wird IBG-Experte Matthias Welkens zum Thema Arbeitsumgebung und Gesundheit zitiert. Der Artikel beleuchtet, warum sich viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz nicht wohlfühlen – etwa durch trockene Luft, Lärm oder fehlende Rückzugsorte. Solche Faktoren können Konzentration, Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigen und zeigen, wie wichtig eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitsplätzen ist.

Experte: Matthias Welkens

Autorin: Franziska Zoidl

Zum Beitrag

Weltfrauentag 2026: Frauengesundheit im Unternehmen stärken

Am 8. März feiern wir den Internationalen Weltfrauentag – ein guter Anlass, um auch in der Arbeitswelt den Fokus auf ein wichtiges Thema zu richten: betriebliche Frauengesundheitsförderung. Ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement gestaltet Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation für alle Mitarbeiter:innen gesundheitsförderlich und hält Belastungen und Erkrankungen auf Minimalniveau.

Einen wesentlichen Aspekt gilt es hierbei zu beachten: Frauen und Männer haben unterschiedliche Lebens- und Arbeitssituationen. Frauen haben nach wie vor weniger Aufstiegschancen, sind häufiger von Grenzüberschreitungen betroffen und leisten den Großteil der Care-Arbeit. Sie tragen damit eine höhere „mental load“, was wiederum negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat.
So haben Frauen zwar eine höhere Lebenserwartung, aber deutlich mehr Lebensjahre in schlechter oder mittelmäßiger Gesundheit als Männer – und das häufig schon in jungen Jahren.

Schenken wir diesen Unterschieden zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt mehr Aufmerksamkeit: Durch passgenaue Maßnahmen kann die Gesundheit von Mitarbeiter:innen in allen Lebensphasen positiv beeinflusst werden.

Ziele der betrieblichen Frauengesundheitsförderung:

  • Gesündere Mitarbeiter:innen durch Berücksichtigung der Geschlechterperspektive
  • Qualitätssicherung durch Passgenauigkeit und Zielgruppenorientierung bei BGM-Maßnahmen
  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit in der Organisation

Unser Beratungsangebot
3-stündiger Kick-Off Workshop zur Frauengesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen

  • Sensibilisierung zum Thema Frauen, Arbeit und Gesundheit
  • Reflexion der eigenen Werte und Haltungen sowie Stärkung der persönlichen und organisatorischen Kompetenzen
  • Reflexion der Unternehmenskultur, bestehender Präventionsmaßnahmen und Interventionsmöglichkeiten zur Frauengesundheitsförderung in Ihrer Organisation
  • Tipps für die Implementierung von Maßnahmen zur betrieblichen Frauengesundheitsförderung

Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Individuelle und organisatorische Sensibilisierung & Stärkung
  • Prävention durch zielgruppengerechte Maßnahmenplanung und damit Erhalt der Gesundheit von Mitarbeiter:innen
  • Unterstützung bei der Umsetzung geschlechtssensibler und -spezifischer Maßnahmen
  • Strategien für die Implementierung betrieblicher Frauengesundheitsförderung

Zielgruppen
Führungskräfte, BGM-/BGF-Verantwortliche, Gesundheitsmultiplikator:innen, Personalverantwortliche, Gleichbehandlungsbeauftragte, Betriebsrät:innen, Präventivfachkräfte, Sicherheitsvertrauenspersonen

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

Bild: Haas/peopleimages.com

Newsletter DiePresse.com

Im PS des aktuellen Newsletter der Die Presse widmet sich Michael Köttritsch dem Thema Schlaf. Er zeigt auf, dass Schlaf keine passive Ruhephase, sondern aktive Regeneration ist.

Er greift dazu die von Regina Nicham, IBG-Arbeits- und Organisationspsychologin, formulierten zehn praxisnahe Empfehlungen, wie Regelmäßige Schlafzeiten und ausreichend Tageslicht stabilisieren den Schlaf-Wach-Rhythmus etc. auf. Müdigkeit sollte ernst genommen und der Gang ins Bett nicht erzwungen werden. Eine entspannende „Pufferzone“ vor dem Einschlafen hilft ebenso wie das bewusste Loslassen belastender Gedanken – etwa durch Aufschreiben. Das Bett soll ausschließlich der Erholung dienen, während Fernsehen oder Arbeiten dort vermieden werden sollten.

Ein gutes Raumklima (16–18 °C, Dunkelheit zur Förderung der Melatonin-Produktion), reduzierte Licht- und Lärmquellen, maßvolle Bewegung sowie leichte Abendmahlzeiten unterstützen die Schlafqualität zusätzlich. Alkohol, Nikotin und Koffein hingegen wirken störend. Und nicht zuletzt gilt: Gelassenheit bewahren – nächtliche Wachphasen sind normal.

Expertin: Regina Nicham

Autor: Michael Köttritsch

Zum Beitrag

regionews

regionews berichtet über aktuelle Empfehlungen der IBG zum Thema Schlafstörungen. Wie Arbeitspsychologin Regina Nicham betont, können bereits kleine Veränderungen im Alltag – etwa fixe Schlafzeiten, bewusste Offline-Phasen am Abend und ein gut temperiertes, abgedunkeltes Schlafzimmer – dazu beitragen, nächtliches Aufwachen zu verringern und die Erholung spürbar zu steigern.

Expertin: Regina Nicham

Zum Beitrag

brandaktuell

brandaktuell berichtet über aktuelle Empfehlungen der IBG zum Thema Schlafstörungen. Laut Arbeitspsychologin Regina Nicham können bereits einfache Maßnahmen der Schlafhygiene – wie regelmäßige Schlafzeiten, digitale Pausen vor dem Zubettgehen und ein kühles, dunkles Schlafzimmer – helfen, durchwachte Nächte zu reduzieren und die Schlafqualität nachhaltig zu verbessern.

Expertin: Regina Nicham

Zum Beitrag

Mit Diversität gemeinsam stark

Diversität steht für Vielfalt und Offenheit. Unterschieden aufgrund von Alter, Herkunft, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung wird mit Offenheit anstatt mit Voreingenommenheit begegnet und die Möglichkeit zur gegenseitigen Bereicherung gesehen.

Gerade auch am Arbeitsplatz hat sich herausgestellt, dass diverse Teams erfolgreicher agieren als homogene Teams. Dafür ist es allerdings auch notwendig, dass die einzelnen Teammitglieder die daraus entstehenden Vorteile sehen und  unterschiedliche Meinungen und Zugänge zulassen können.

Was kann jed:r einzelne tun, um von den Vorteilen  diverser Teams zu profitieren?

  • Sich seiner Voreingenommenheit bewusst werden: Wir alle haben unbewusste Vorurteile, die unsere Entscheidungsfindung beeinflussen können. Es ist wichtig, sich dieser Vorurteile bewusst zu sein, um ihnen proaktiv entgegenzuwirken.
  • Versuch die Perspektive zu wechseln: Oftmals halten wir an einem Blickwinkel fest, weil es eben unser eigener Blickwinkel ist. Damit fällt es uns schwer, uns zu distanzieren oder die Sichtweise des anderen zu erkennen und
  • Sich gegenseitig zuhören und Verständnis zeigen: Wir sind nicht immer gleicher Meinung, deshalb ist es umso wichtiger, dass wir unserem Gegenüber mit ganzer Aufmerksamkeit zuhören, Fragen stellen,versuchen zu verstehen und auch im Fall des Falles lernen, Unterschiedlichkeiten stehen lassen zu können
  • Den Vorteil von Unterschiedlichkeiten sehen: Jedes Teammitglied bringt unterschiedliche Fähigkeiten und eine unterschiedliche Perspekitve auf die Dinge mit. Zu erkennen, dass dies vor allem dabei helfen kann, kreative und innovative Lösungen zu finden, macht ein erfolgreiches Team aus.

In diesem Sinne: Versuchen Sie die Stärken der Vielfalt zu nutzen

Self-Empowerment: Gute Führung beginnt von innen

In einer Zeit, in der am Arbeitsplatz immer mehr Selbstorganisation, Verwantwortung, Flexibilität und Eigenintitiative gefragt sind, braucht es auch eine Führungskraft, die ihre Mitarbeiter:innen dabei unterstützt und Orientierung auf unwägbarem Terrain gibt. Sprich, für das entsprechende Empowerment im Team sorgt. Wie aber kann das gelingen? Es bedarf zunächst Selfempowerment: denn nur wer weiß, wo er selbst steht, kann für Orientierung sorgen.

Dazu benötigt es Selbstreflexion:

  •  Eigene Grundmotive kennen: Nur so kann man authentisch handeln und eine entsprechende Beziehung zu seinen MitarbeiterInnen aufbauen.
  • Erforschung der persönlichen Werte: Finden Sie heraus, welche Ihre drei wichtigsten Werte sind und achten Sie darauf wie diese und eventuell daraus resultierende Konflikte – beruflich wie privat – in Ihren Handlungen zum Tragen kommen.
  • Innere Haltung erkennen: Werden Sie sich Ihrer Grundhaltung als Führungskraft bewusst – sie kommt in Ihrem Verhalten anderen gegenüber zum Ausdruck.
  • Innere Haltung verändern: Reflektieren Sie vor Ihrem nächsten Meeting, ob ihr Verhalten durch Bewertungen oder Einstellungen beeinflusst wird und einem wertschätzenden, offenen Umgang im Wege steht.
  • Glaubenssätze aufdecken: Werden Sie sich klar, welche tief verankerten Überzeugungen Ihr Denken und Handeln leiten und Ihnen damit eventuell unnötige Grenzen setzen.

 Empower yourself and others!