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DerStandard

Im STANDARD-Beitrag „Wie kaputt macht uns das Büro?“ von Franziska Zoidl wird IBG-Experte Matthias Welkens zum Thema Arbeitsumgebung und Gesundheit zitiert. Der Artikel beleuchtet, warum sich viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz nicht wohlfühlen – etwa durch trockene Luft, Lärm oder fehlende Rückzugsorte. Solche Faktoren können Konzentration, Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigen und zeigen, wie wichtig eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitsplätzen ist.

Experte: Matthias Welkens

Autorin: Franziska Zoidl

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Weltfrauentag 2026: Frauengesundheit im Unternehmen stärken

Am 8. März feiern wir den Internationalen Weltfrauentag – ein guter Anlass, um auch in der Arbeitswelt den Fokus auf ein wichtiges Thema zu richten: betriebliche Frauengesundheitsförderung. Ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement gestaltet Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation für alle Mitarbeiter:innen gesundheitsförderlich und hält Belastungen und Erkrankungen auf Minimalniveau.

Einen wesentlichen Aspekt gilt es hierbei zu beachten: Frauen und Männer haben unterschiedliche Lebens- und Arbeitssituationen. Frauen haben nach wie vor weniger Aufstiegschancen, sind häufiger von Grenzüberschreitungen betroffen und leisten den Großteil der Care-Arbeit. Sie tragen damit eine höhere „mental load“, was wiederum negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat.
So haben Frauen zwar eine höhere Lebenserwartung, aber deutlich mehr Lebensjahre in schlechter oder mittelmäßiger Gesundheit als Männer – und das häufig schon in jungen Jahren.

Schenken wir diesen Unterschieden zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt mehr Aufmerksamkeit: Durch passgenaue Maßnahmen kann die Gesundheit von Mitarbeiter:innen in allen Lebensphasen positiv beeinflusst werden.

Ziele der betrieblichen Frauengesundheitsförderung:

  • Gesündere Mitarbeiter:innen durch Berücksichtigung der Geschlechterperspektive
  • Qualitätssicherung durch Passgenauigkeit und Zielgruppenorientierung bei BGM-Maßnahmen
  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit in der Organisation

Unser Beratungsangebot
3-stündiger Kick-Off Workshop zur Frauengesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen

  • Sensibilisierung zum Thema Frauen, Arbeit und Gesundheit
  • Reflexion der eigenen Werte und Haltungen sowie Stärkung der persönlichen und organisatorischen Kompetenzen
  • Reflexion der Unternehmenskultur, bestehender Präventionsmaßnahmen und Interventionsmöglichkeiten zur Frauengesundheitsförderung in Ihrer Organisation
  • Tipps für die Implementierung von Maßnahmen zur betrieblichen Frauengesundheitsförderung

Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Individuelle und organisatorische Sensibilisierung & Stärkung
  • Prävention durch zielgruppengerechte Maßnahmenplanung und damit Erhalt der Gesundheit von Mitarbeiter:innen
  • Unterstützung bei der Umsetzung geschlechtssensibler und -spezifischer Maßnahmen
  • Strategien für die Implementierung betrieblicher Frauengesundheitsförderung

Zielgruppen
Führungskräfte, BGM-/BGF-Verantwortliche, Gesundheitsmultiplikator:innen, Personalverantwortliche, Gleichbehandlungsbeauftragte, Betriebsrät:innen, Präventivfachkräfte, Sicherheitsvertrauenspersonen

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

Bild: Haas/peopleimages.com

Newsletter DiePresse.com

Im PS des aktuellen Newsletter der Die Presse widmet sich Michael Köttritsch dem Thema Schlaf. Er zeigt auf, dass Schlaf keine passive Ruhephase, sondern aktive Regeneration ist.

Er greift dazu die von Regina Nicham, IBG-Arbeits- und Organisationspsychologin, formulierten zehn praxisnahe Empfehlungen, wie Regelmäßige Schlafzeiten und ausreichend Tageslicht stabilisieren den Schlaf-Wach-Rhythmus etc. auf. Müdigkeit sollte ernst genommen und der Gang ins Bett nicht erzwungen werden. Eine entspannende „Pufferzone“ vor dem Einschlafen hilft ebenso wie das bewusste Loslassen belastender Gedanken – etwa durch Aufschreiben. Das Bett soll ausschließlich der Erholung dienen, während Fernsehen oder Arbeiten dort vermieden werden sollten.

Ein gutes Raumklima (16–18 °C, Dunkelheit zur Förderung der Melatonin-Produktion), reduzierte Licht- und Lärmquellen, maßvolle Bewegung sowie leichte Abendmahlzeiten unterstützen die Schlafqualität zusätzlich. Alkohol, Nikotin und Koffein hingegen wirken störend. Und nicht zuletzt gilt: Gelassenheit bewahren – nächtliche Wachphasen sind normal.

Expertin: Regina Nicham

Autor: Michael Köttritsch

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regionews

regionews berichtet über aktuelle Empfehlungen der IBG zum Thema Schlafstörungen. Wie Arbeitspsychologin Regina Nicham betont, können bereits kleine Veränderungen im Alltag – etwa fixe Schlafzeiten, bewusste Offline-Phasen am Abend und ein gut temperiertes, abgedunkeltes Schlafzimmer – dazu beitragen, nächtliches Aufwachen zu verringern und die Erholung spürbar zu steigern.

Expertin: Regina Nicham

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brandaktuell

brandaktuell berichtet über aktuelle Empfehlungen der IBG zum Thema Schlafstörungen. Laut Arbeitspsychologin Regina Nicham können bereits einfache Maßnahmen der Schlafhygiene – wie regelmäßige Schlafzeiten, digitale Pausen vor dem Zubettgehen und ein kühles, dunkles Schlafzimmer – helfen, durchwachte Nächte zu reduzieren und die Schlafqualität nachhaltig zu verbessern.

Expertin: Regina Nicham

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Mit Diversität gemeinsam stark

Diversität steht für Vielfalt und Offenheit. Unterschieden aufgrund von Alter, Herkunft, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung wird mit Offenheit anstatt mit Voreingenommenheit begegnet und die Möglichkeit zur gegenseitigen Bereicherung gesehen.

Gerade auch am Arbeitsplatz hat sich herausgestellt, dass diverse Teams erfolgreicher agieren als homogene Teams. Dafür ist es allerdings auch notwendig, dass die einzelnen Teammitglieder die daraus entstehenden Vorteile sehen und  unterschiedliche Meinungen und Zugänge zulassen können.

Was kann jed:r einzelne tun, um von den Vorteilen  diverser Teams zu profitieren?

  • Sich seiner Voreingenommenheit bewusst werden: Wir alle haben unbewusste Vorurteile, die unsere Entscheidungsfindung beeinflussen können. Es ist wichtig, sich dieser Vorurteile bewusst zu sein, um ihnen proaktiv entgegenzuwirken.
  • Versuch die Perspektive zu wechseln: Oftmals halten wir an einem Blickwinkel fest, weil es eben unser eigener Blickwinkel ist. Damit fällt es uns schwer, uns zu distanzieren oder die Sichtweise des anderen zu erkennen und
  • Sich gegenseitig zuhören und Verständnis zeigen: Wir sind nicht immer gleicher Meinung, deshalb ist es umso wichtiger, dass wir unserem Gegenüber mit ganzer Aufmerksamkeit zuhören, Fragen stellen,versuchen zu verstehen und auch im Fall des Falles lernen, Unterschiedlichkeiten stehen lassen zu können
  • Den Vorteil von Unterschiedlichkeiten sehen: Jedes Teammitglied bringt unterschiedliche Fähigkeiten und eine unterschiedliche Perspekitve auf die Dinge mit. Zu erkennen, dass dies vor allem dabei helfen kann, kreative und innovative Lösungen zu finden, macht ein erfolgreiches Team aus.

In diesem Sinne: Versuchen Sie die Stärken der Vielfalt zu nutzen

Self-Empowerment: Gute Führung beginnt von innen

In einer Zeit, in der am Arbeitsplatz immer mehr Selbstorganisation, Verwantwortung, Flexibilität und Eigenintitiative gefragt sind, braucht es auch eine Führungskraft, die ihre Mitarbeiter:innen dabei unterstützt und Orientierung auf unwägbarem Terrain gibt. Sprich, für das entsprechende Empowerment im Team sorgt. Wie aber kann das gelingen? Es bedarf zunächst Selfempowerment: denn nur wer weiß, wo er selbst steht, kann für Orientierung sorgen.

Dazu benötigt es Selbstreflexion:

  •  Eigene Grundmotive kennen: Nur so kann man authentisch handeln und eine entsprechende Beziehung zu seinen MitarbeiterInnen aufbauen.
  • Erforschung der persönlichen Werte: Finden Sie heraus, welche Ihre drei wichtigsten Werte sind und achten Sie darauf wie diese und eventuell daraus resultierende Konflikte – beruflich wie privat – in Ihren Handlungen zum Tragen kommen.
  • Innere Haltung erkennen: Werden Sie sich Ihrer Grundhaltung als Führungskraft bewusst – sie kommt in Ihrem Verhalten anderen gegenüber zum Ausdruck.
  • Innere Haltung verändern: Reflektieren Sie vor Ihrem nächsten Meeting, ob ihr Verhalten durch Bewertungen oder Einstellungen beeinflusst wird und einem wertschätzenden, offenen Umgang im Wege steht.
  • Glaubenssätze aufdecken: Werden Sie sich klar, welche tief verankerten Überzeugungen Ihr Denken und Handeln leiten und Ihnen damit eventuell unnötige Grenzen setzen.

 Empower yourself and others!

Aktiv entschleunigen

Wir leben in einer Gesellschaft, in der „schneller, höher, weiter…“ sowie ständige Erreichbarkeit zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Immer mehr Menschen leiden darunter, nicht mehr richtig abschalten zu können. Entschleunigung hilft uns, wieder zu mehr Bewusstsein, Genuss und Langsamkeit zurückzufinden und unsere Erholungsfähigkeit neu zu entdecken.

Gleichzeitig verbessern körperliche Aktivitäten wie Zufußgehen, Radfahren, Tanzen, Gartenarbeit etc. unsere Gesundheit, erhöhen unsere Lebensqualität und unsere kognitive Leistungsfähigkeit – und das langfristig! Die Wissenschaft bestätigt, dass moderat intensiver Ausdauersport depressiven Stimmungslagen entgegenwirken kann und körperliche Aktivität das Risiko für kognitiven Abbau verringert. Bewegung wirkt auch angstlösend und präventiv gegen Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Rückenschmerzen und Schlafstörungen. Dies wiederum fördert die Erholungsfähigkeit.

Wie können Sie gleichzeitig entschleunigen und Kraft tanken?

  • Wann haben Sie zuletzt etwas Luft in Ihrer Zeitplanung gelassen?
    Nutzen Sie Teile Ihrer Alltagswege als Verabredung mit sich selbst, um von „ToDo“ auf „ToBe“ oder „ToMe“ umzuschalten. Starten Sie mit „Babysteps“ und freuen Sie sich über kleine Erfolge. Etablieren Sie kurze Auszeiten in und Abschaltrituale nach Ihrem Arbeitstag, damit Ihnen die Luft nicht ausgeht.
  • Waren Sie heute schon neugierig?
    Wenn Sie einen Gang hinunterschalten, geben Sie sich die Möglichkeit, auf alten Wegen Neues zu entdecken. Oder Sie erlauben sich kleine Umwege, um am Weg zu Ihrem Ziel die Umgebung neu zu erkunden.
  • Wie wäre es mit einer kleinen Forschungsreise zu sich selbst?
    Planen Sie kurze, entspannende Bewegungseinheiten fix in Ihren Arbeitsalltag ein und beobachten Sie dabei Ihren Atemrhythmus oder Ihre Gedanken. Erforschen Sie sich dabei ganz erwartungs- und bewertungsfrei und entdecken Sie alte oder neue Aspekte Ihres Selbst aus einer entspannten, neutralen Perspektive.
  • Gönnen Sie sich regelmäßig Zeit zum Krafttanken?
    Wenn Sie ein wenig innehalten können Sie herausfinden, was Ihnen wirklich guttut.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen aktiv entschleunigten Tag!

(c) sonatuks von Pixabay

Functional Fitness

Laufen, Radfahren und Wandern sind bei uns generell sehr beliebte und natürlich auch gesundheitsfördernde Bewegungsformen – als Alternative und Ergänzung suchen wir uns aber auch immer wieder neue Aktivitäten. Yoga, Zumba, QiGong und Tha-Chi sind hier sehr gefragt und effektiv. In den letzten Jahren ist ebenso die „functional fitness“ immer mehr im Kommen.

Functional Fitness ist eine Trainingsform, die mittels vielfältiger Übungen die Bewegungsqualität verbessert und Verletzungen vorbeugt. Funktionelles Training trainiert Bewegungen, bei denen mehrere Muskeln zusammenspielen müssen. Die Verbesserung der Körperstabilität und Koordination dient als Fundament für ein verletzungsfreies Kraft- und Cardio-Training. Dafür setzen Functional-Training-Übungen vorwiegend auf das Training mit dem eigenen Körpergewicht und Kleingeräten wie zum Beispiel Theraband, Kurzhanteln, Sprungschnur und Sitzball.

Wie wäre es mit einem kurzen workout?

  • Planken – 20 Sekunden anspannen, 10 Sekunden Pause – 8 Wiederholungen
    • Grundhaltung: Unterarmstütz, Bauch- und Gesäßmuskeln anspannen, Schultermuskeln aktivieren
    • Leichtere Variante: mit den Knien am Boden abstützen
    • Schwerere Variante: Zehenspitzen auf einer Erhöhung abstellen (Sitzball, Hocker, …) oder Arme durchstrecken
  • Ausfallschritte/ Lunges – 20-mal links/ 20-mal rechts :
    • Grundhaltung: aufrechter Stand –> Ausfallschritt nach vorne – vorderes Knie soll nicht über den Fuß hinausragen, hinteres Knie berührt nicht den Boden (eventuell ist ein Polster oä. sinnvoll) – weiterhin aufrechte Haltung – kein Hohlkreuz
    • Schwerere Variante: Gewicht verwenden
  • Hampelmann/ jumping jack – 30 Wiederholungen:
    • Grundhaltung: aufrechter Stand, Arme seitlich am Oberschenkel – die gestreckten Arme gehen seitlich nach oben über den Kopf, gleichzeitig machen die Beine einen Grätschsprung und wieder zurück in die Grundhaltung springen
  • Schnurspringen – wie viele Sprünge schaffen Sie ohne Pause?
    • Schwierigkeitsgrade:
      • mit den Beinen kleine Grätschsprünge oder kleine Schrittsprünge machen
      • Königsklasse – „dubble under“: pro Sprung zwei Umdrehungen mit dem Seil
    • Mountainclimbers – 20 Sekunden Bewegung und 10 Sekunden Pause – 8 Wiederholungen
      • Grundhaltung: im Liegestütz Bauch- und Gesäßmuskeln anspannen, Schultermuskeln aktivieren -> Beine abwechselnd schnell zum Brustbein ziehen (wie beim Klettern)Foto (c) Jonathan Borba, www.pexels.com

Die Wahrheit über Salz

Salz ist  für uns lebensnotwendig, wie z.B. für die Regelung des Wasserhaushalts und die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen.

Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 150 bis 300 Gramm Speisesalz und benötigt täglich ein bis drei Gramm zum Ausgleich des Verlusts durch  Schweiß und Ausscheidungen.

Der empfohlene Höchstwert der WHO beträgt 5g/Tag, das entspricht einem Teelöffel Salz. In der Regel aber übersteigt der Salzkonsum den Bedarf um ein Vielfaches, wobei anzumerken ist, dass eine aktuell veröffentlichte  Studie vom August 2018 an 95.000 Menschen zeigt, dass ein moderater Verzehr von 5-10g (1-2 Teelöffel) anzustreben und auch realistisch umzusetzen ist. Wer einen hohen Blutdruck hat, soll aber weiterhin salzarm essen.

Hier einige Tipps für die Reduktion von Salz:

  • Achten Sie auf „verstecktes Salz“, dieses findet sich z.B. in Fertiggerichten, Fleisch- und Wurstwaren, Brot und Käse; Instantsuppen enthalten besonders viel Salz.
  • Versuchen Sie so oft es geht, Ihre Speisen selbst zuzubereiten und sparsamer zu salzen.
  • Salz verstärkt zwar den Geschmack, was aber nicht bedeutet, dass es die Gerichte geschmackvoller macht. Gerichte kann man mit Gewürzen und frischen Kräutern schmackhafter machen.

 

 

Sitzen – die Chance zur regelmäßigen Bewegung.

Warum langes Sitzen im Arbeitsalltag keineswegs harmlos ist – und was Unternehmen jetzt tun sollten.

  • Bewegungsmangel durch langes Sitzen zählt heute zu einem der unterschätzten Gesundheitsrisiken in der modernen Arbeitswelt. Es klingt paradox, aber jedes lange Sitzen bietet uns die Chance uns zwischendurch zu bewegen.
  • Denn wir wissen es alle: ein langes Verharren in einer starren Haltung ist ein Bewegungsmangel und widerspricht unserer Veranlagung, wir sind bewegte Wesen und dem müssen wir Rechnung tragen.
  • Eine regelmäßige Bewegung, sprich ein Wechsel der (Arbeits-) Haltung, ist für uns so essenziell wie das Atmen.
  • Die Bewegung zwischendurch bzw. der Haltungs-/Tätigkeitswechsel und somit das Wechselspiel von Be- und Entlastung aktiviert nicht nur unsere Muskeln, sondern hat allgemein einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Sitzen – mehr als nur unbequem

Moderne Erwerbsarbeit, Home-Office-Modelle und digitale Gewohnheiten führen dazu, dass Beschäftigte oft acht, neun oder mehr Stunden täglich im Sitzen verbringen. Zudem gibt es auch keinen Arbeitsstuhl , der allen unseren Bedürfnissen gerecht wird. Die Bewegung hingegen ist als All-Inclusive Medikament anzusehen – einzigartig, kostenlos, effektiv und ohne Nebenwirkungen: Studien beweisen, dass die regelmäßige Bewegung nicht für unseren Stürz- und Bewegungsapparat wesentlich ist, sondern generell eine sowohl kurative als auch präventive Wirkung hat:  Stressabbau, Gewichtsreduktion, Erhöhung der Knochendichte, bessere Schlafqualität, vermindertes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall, Brust- und Darmkrebs sowie Diabetes Mellitus Typ2.

Expertenwarnung: nicht  auf die ersten Beschwerden warten, sondern vorher aktiv werden

„Die Konsequenzen eines überwiegend sitzenden Arbeitsalltags können gravierend sein. Das Sitzen bietet uns zwar Halt und Stabilität und die Möglichkeit uns zurückzulehnen aber verleitet uns auch zu einem statischen Arbeitstag in einer Zwangshaltung.“, erklärt Matthias Welkens, Gesundheitsexperte bei IBG. „Für Betriebe ist dies die Chance aus einem statischen einen dynamischen Arbeitsplatz zu machen, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren und einzuladen sich trotz sitzendem Beruf regelmäßig zu bewegen. Für viele ist Bewegung nicht nur eine körperliche Wohltat, sondern auch ein Turbo für neue Ideen.“

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

IBG empfiehlt Betrieben Bewegung sowohl im Bereich der Verhältnis- als auch der Verhaltensergonomie in ihre Unternehmensstrategie und betriebliche Gesundheitsmanagement zu integrieren:

  • Aktive Arbeits- und Pausenroutine: regelmäßig die Arbeitshaltung wechseln, kurze Bewegungseinheiten – idealerweise alle 2-3-mal pro Tag für wenige Minuten – anbieten und fördern, eventuell können diese auch von geübten Mitarbeitenden angeboten werden
  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: Stehpulte, elektrisch höhenverstellbare Arbeitstische, bewegungsfreundliche Sitzmodelle und Mikro-Aktivitätsangebote (z. B. Besprechung im Stehen oder Gehen, Bewegungszonen, aufzugsfreie Tage, Stehecken, …), ergonomische Arbeitsplatzberatungen, …
  • Bewegungs-Kultur verbessern: Sensibilisierungskampagnen, Workshops mit unterschiedlichsten Bewegungsangeboten zum Kennenlernen, Vorbildwirkung der Führungskräfte, um Mitarbeitende zu mehr Alltagsbewegung zu motivieren,
  • Betriebliche Angebote forcieren: Bewegungseinheiten wie Yoga- oder Stretching-Einheiten, flexible Arbeitsroutinen die die Bewegung fördern, Job-/Firmenrad, gemeinsame Teilnahme an Laufevents o.ä.

„Gesundheit im Betrieb darf nicht erst dann relevant werden, wenn Menschen krank werden“, so Welkens weiter. „Wir müssen präventiv denken und organisieren – damit das Sitzen nicht zur Belastung, sondern als positive Unterstützung wahrgenommen wird.“

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 80 Arbeitsmedizinern und Arbeitsmedizinerinnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

 

Mentale Gesundheit neu denken.

Geschlechtersensible Workshops für Frauen und Männer

Psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Leistungsfähigkeit, Motivation und langfristige Arbeitsfähigkeit von Mitarbeiter:innen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesundheit als einen Zustand des vollständigen physischen, mentalen und sozialen Wohlbefindens – und nicht nur als Abwesenheit von Krankheit.

Wir alle müssen im Laufe unseres Lebens mit verschiedenen psychischen Anforderungen umgehen. Unterschiedliche Rollenerwartungen, gesellschaftliche Prägungen sowie spezifische Lebens- und Arbeitsrealitäten führen dazu, dass Frauen und Männer psychische Belastungen unterschiedlich wahrnehmen, verarbeiten und bewältigen. Aufgrund dessen und aufgrund unterschiedlicher Zugänge zum Umgang mit Emotionen, Belastungen und Symptomen ergeben sich deutliche Unterschiede im Hinblick auf psychische Belastungen und Erkrankungen von Frauen und Männern.

Für Unternehmen bedeutet dies: Wirksame Prävention und Gesundheitsförderung erfordern einen differenzierten, geschlechtersensiblen Zugang. Unsere Angebote setzen genau hier an und sind bewusst als zwei getrennte Formate konzipiert.

Unser Angebot

Geschlechtersensible Workshops für Frauen und Männer
Ziele der Workshops

  • Sensibilisierung und praxisorientierte Auseinandersetzung
  • Allgemeine Informationen über psychische Gesundheit und Gender
  • Handlungskompetenz stärken
  • Reflektieren der eigenen Rollen und Rollenerwartungen
  • Bedeutung für die Führungsebene
  • Kennenlernen von Tools und Techniken für ein besseres Wohlbefinden
  • Reduktion psychischer Belastung, Stress und Erschöpfung


Inhalte

  • (Psychische) Gesundheit & Gender: Die Unterschiede
  • Genderspezifische Belastungen und Ressourcen
  • Was macht Wohlbefinden aus
  • Sozialisierung und psychische Gesundheit
  • Ungesunde Rollenerwartungen und der eigene Weg
  • Coping Strategien für mehr Wohlbefinden und Förderung der psychischen Gesundheit

Spezifisch für die Zielgruppe Männer

  • Männlichkeitsbilder und ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Verhalten
  • Warum traditionelle Rollenbilder ungesundes Verhalten von Männern fördern können
  • Was kann man gegen Männerstress tun?

Spezifisch für die Zielgruppe Frauen

  • Auslöser und Risikofaktoren psychischer Erkrankungen bei Frauen
  • Warum Mental Load vor allem Frauen betrifft. Zusammenhänge zwischen Mehrfachrollen, Erwartungen und Erschöpfung
  • Strategien zum Ausstieg aus der Mental-Load-Falle und zur nachhaltigen Selbstfürsorge

Nutzen Sie dieses Angebot, um gezielt die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeiter:innen zu stärken, krankheitsbedingten Ausfällen präventiv entgegenzuwirken und mittels eines gendersensiblen Zugangs nachhaltige Effekte für Ihr Unternehmen zu erzielen

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot (je nach Stundenkontingent kann auch die arbeitspsychologische Einsatzzeit herangezogen werden). Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!