Kategorie: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist längst ein zentraler Wettbewerbsfaktor

MMag. Margit Burger im Gespräch über moderne Arbeitswelten, Führung und nachhaltige Unternehmenskultur

Frau Burger, welchen Stellenwert hat die Vereinbarkeit von Beruf und Familie heute für Unternehmen – auch im Hinblick auf deren Zukunftsfähigkeit?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hat heute einen sehr hohen Stellenwert. Vor allem im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte ist sie ein entscheidender Faktor geworden. Studien zeigen ganz klar, dass flexible Arbeitsbedingungen und eine passende Unternehmenskultur zu den wichtigsten Kriterien bei der Arbeitgeber:innenwahl zählen – oft sogar wichtiger als Gehalt oder Karrierechancen. Gleichzeitig trägt gute Vereinbarkeit wesentlich zur Motivation und Bindung von Mitarbeiter:innen bei. Wer sich gut unterstützt fühlt, bleibt dem Unternehmen eher treu. Und genau das ist für die Zukunftsfähigkeit entscheidend: Know-how im Unternehmen zu halten.

Oft wird Vereinbarkeit stark mit Elternschaft verbunden. Greift das nicht zu kurz?

Absolut. Das ist eine der häufigsten Verkürzungen. Vereinbarkeit betrifft nicht nur Eltern mit kleinen Kindern. Jeder Mensch hat in unterschiedlichen Lebensphasen Vereinbarkeitsthemen – sei es durch Pflege von Angehörigen, persönliche Interessen oder andere Verpflichtungen. Deshalb ist ein moderner, offener Familienbegriff so wichtig. Unternehmen sollten das Thema bewusst breit denken, damit sich alle angesprochen fühlen.

Sie begleiten seit vielen Jahren Organisationen bei der Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Hebel?

Ein ganz wesentlicher Hebel sind die Führungskräfte – sie sind die Kulturträger im Unternehmen. Wenn sie das Thema nicht mittragen, funktionieren auch die besten Maßnahmen nicht. Gleichzeitig ist es wichtig, Vereinbarkeit nicht zu eng zu definieren. Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten oder Telearbeit helfen oft vielen, nicht nur bestimmten Zielgruppen. Und ein weiterer zentraler Punkt ist die Kommunikation: Mitarbeiter:innen müssen wissen, welche Möglichkeiten es gibt.

Wie gelingt es Unternehmen, Vereinbarkeit strategisch zu verankern, statt nur einzelne Maßnahmen umzusetzen?

Der Schlüssel liegt in der Integration in die Unternehmensstrategie. Vereinbarkeit darf kein Nebenprojekt sein. Es braucht klare, messbare Ziele, konkrete Maßnahmen und definierte Verantwortlichkeiten. Außerdem ist ein durchgängiger roter Faden wichtig – also ein kontinuierliches Arbeiten am Thema. Und ganz entscheidend: Die Führungskräfte müssen eingebunden sein und das richtige Mindset mitbringen. Sie sind oft die erste Anlaufstelle für Mitarbeiter:innen.

Welche Rolle spielt eine gute Work-Life-Balance für die Attraktivität eines Unternehmens?

Eine sehr große. Wenn man sich aktuelle Studien ansieht, erkennt man deutlich, dass flexible Arbeitsbedingungen und eine passende Unternehmenskultur einen Großteil der Entscheidungsgrundlage bei der Jobsuche ausmachen. Diese Faktoren haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen – und sie können sogar Gehalt oder Karriereperspektiven übertrumpfen. Unternehmen haben hier also einen wichtigen Hebel, um sich attraktiv zu positionieren.

Sie sprechen oft von einer Win-win-Situation. Wie zeigt sich diese konkret?

Das lässt sich mittlerweile auch gut mit Zahlen belegen. Familienfreundliche Unternehmen erhalten zum Beispiel deutlich mehr Bewerbungen – teilweise rund ein Viertel mehr. Gleichzeitig sinken Fluktuation und Fehlzeiten. Auch die Rückkehr nach Auszeiten gelingt oft schneller. Das sind klare betriebswirtschaftliche Effekte. Und auf Seiten der Mitarbeiter:innen ist der Nutzen ohnehin offensichtlich: mehr Flexibilität, bessere Vereinbarkeit und höhere Zufriedenheit.

Partizipation gilt als zentraler Erfolgsfaktor. Wie können Unternehmen Mitarbeiter:innen sinnvoll einbinden?

Ganz wichtig ist: Es gibt keine Standardlösung. Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Rahmenbedingungen und Bedürfnisse. Deshalb ist es entscheidend, die Mitarbeiter:innen direkt zu fragen – etwa durch Befragungen oder Workshops. Erfolgreich ist eine Kombination aus Top-down und Bottom-up: Das Thema muss von der Führung getragen werden, gleichzeitig müssen die Bedürfnisse aus der Belegschaft kommen.

Welche Fehler beobachten Sie häufig bei der Umsetzung?

Ein klassischer Fehler ist Maßnahmen-Aktionismus – also viele Einzelmaßnahmen ohne strategischen Zusammenhang. Ebenso problematisch ist es, die Führungskräfte nicht einzubinden oder Vereinbarkeit nur auf Eltern zu reduzieren. Auch mangelnde Kommunikation ist ein Thema: Oft gibt es Angebote, aber sie sind nicht bekannt. Und ein weiterer wichtiger Punkt sind Übergänge – etwa nach Karenz oder Pflegezeiten. Wenn diese schlecht gestaltet sind, kann das viel Vertrauen zerstören.

Was bedeutet eine bedürfnisorientierte Umsetzung in der Praxis?

Vor allem zuhören und fragen. Mitarbeiter:innen wissen am besten, was sie brauchen. In der Praxis bedeutet das oft, unterschiedliche Gruppen zusammenzubringen – Führungskräfte, Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen, Altersgruppen oder Lebenssituationen – und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. So entstehen Maßnahmen, die wirklich zum Unternehmen passen.

Wenn Sie Unternehmen einen zentralen Rat mitgeben könnten: Was ist der wichtigste erste Schritt?

Die Haltung. Unternehmen sollten sich ehrlich fragen: Wollen wir Vereinbarkeit wirklich – oder sehen wir es nur als Image-Thema? Wenn die Haltung stimmt und Vereinbarkeit als Führungs- und Unternehmensziel anerkannt wird, ist das die wichtigste Grundlage für alles Weitere. Unternehmenskultur ist letztlich der entscheidende Treiber.

Vielen Dank für das Gespräch!

MMag. Margit Burger

Lizensierte Auditorin

für die Audits berufundfamilie, hochschuleundfamilie

Zertifizierte Diversity and Inclusion Managerin

Foto (c)Wilke

human works 1-2026

Jetzt erschienen: Die neue Ausgabe der Human Works

In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns zentralen Themen moderner Arbeitswelten: von Psychologischer Erster Hilfe über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zu Gesundheitszirkeln als wirksame Methode zur Stärkung der Gesundheit im Unternehmen. Wir beleuchten Enzymexpositionen in der Waschmittelproduktion und zeigen, wie arbeitsmedizinische Prävention wirksam umgesetzt wird.

Zudem verdeutlichen gemeinsame Projekte mit der BOKU University und der TU Wien, wie wissenschaftliche Kooperationen praxisnahe Prävention stärken – von betrieblichem Mobilitätsmanagement bis zur Lärmprävention aus arbeitspsychologischer Sicht. Ergänzt wird diese Ausgabe durch Beiträge zu UV-Schutz und sicherem Arbeiten.

Best Practice Beispiele aus Österreich diesmal:
BOKU University und TU Wien

Erfahren Sie in dieser Ausgabe wieder hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen!

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Salzburger Nachrichten

BewegungsPille statt Zwangshaltung

Im Gespräch mit den Salzburger Nachrichten warnt Matthias Welkens von IBG – Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement: „Sitzen verleitet zu einem statischen Arbeitstag – die Konsequenzen können gravierend sein.“ Acht bis neun Stunden tägliches Sitzen seien heute keine Seltenheit und erhöhen das Risiko für zahlreiche Erkrankungen.

Als wirksamstes Gegenmittel gilt Bewegung – sie wirkt präventiv, reduziert Stress und stärkt die Gesundheit ganzheitlich. IBG empfiehlt daher mehr Dynamik im Arbeitsalltag: regelmäßige Haltungswechsel, kurze Bewegungspausen sowie ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen.

Unternehmen sollten gezielt eine Bewegungskultur fördern – etwa durch aktive Pausen, Workshops und die Vorbildwirkung von Führungskräften. Ziel ist es, Gesundheit präventiv zu stärken und Sitzen nicht zur Belastung werden zu lassen.

Experte: Matthias Welkens

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IBG erneut mit BGF-Gütesiegel 2026 ausgezeichnet

IBG – Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement wurde 2026 erneut mit dem Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte durch die Österreichische Gesundheitskasse und bestätigt einmal mehr das konsequente Engagement von IBG für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen.

Mit der Auszeichnung für die Periode 2026 bis 2028 setzt IBG seine erfolgreiche Entwicklung fort. Nach der Erstverleihung (2017–2019) und weiteren Wiederverleihungen unterstreicht auch diese Ehrung die nachhaltige Verankerung von Gesundheitsförderung im Unternehmen.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement „Ich bleib Gesund“ ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil der Organisationsstruktur. Maßnahmen auf Verhaltens- und Verhältnisebene werden laufend weiterentwickelt – mit Schwerpunkten auf Digitalisierung, optimierten Arbeitsabläufen sowie persönlicher Weiterentwicklung. Gesundheit ist zudem fest im Führungsalltag verankert.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Reduktion psychischer Belastungen. Hier setzt IBG unter anderem auf das eigens entwickelte Psychosoziale Belastungsmodul (PBM2), das eine fundierte Evaluierung ermöglicht und zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen beiträgt.

Die Auszeichnung wurde von IBG-Geschäftsführer Gerhard Klicka und Bereichsleiterin für BGF-Projekte Ina Lukl im Rahmen der feierlichen Verleihung entgegengenommen. Sie steht stellvertretend für das Engagement der gesamten IBG-Belegschaft, die diesen Erfolg möglich macht.

DerStandard

Im STANDARD-Beitrag „Wie kaputt macht uns das Büro?“ von Franziska Zoidl wird IBG-Experte Matthias Welkens zum Thema Arbeitsumgebung und Gesundheit zitiert. Der Artikel beleuchtet, warum sich viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz nicht wohlfühlen – etwa durch trockene Luft, Lärm oder fehlende Rückzugsorte. Solche Faktoren können Konzentration, Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigen und zeigen, wie wichtig eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitsplätzen ist.

Experte: Matthias Welkens

Autorin: Franziska Zoidl

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Weltfrauentag 2026: Frauengesundheit im Unternehmen stärken

Am 8. März feiern wir den Internationalen Weltfrauentag – ein guter Anlass, um auch in der Arbeitswelt den Fokus auf ein wichtiges Thema zu richten: betriebliche Frauengesundheitsförderung. Ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement gestaltet Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation für alle Mitarbeiter:innen gesundheitsförderlich und hält Belastungen und Erkrankungen auf Minimalniveau.

Einen wesentlichen Aspekt gilt es hierbei zu beachten: Frauen und Männer haben unterschiedliche Lebens- und Arbeitssituationen. Frauen haben nach wie vor weniger Aufstiegschancen, sind häufiger von Grenzüberschreitungen betroffen und leisten den Großteil der Care-Arbeit. Sie tragen damit eine höhere „mental load“, was wiederum negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat.
So haben Frauen zwar eine höhere Lebenserwartung, aber deutlich mehr Lebensjahre in schlechter oder mittelmäßiger Gesundheit als Männer – und das häufig schon in jungen Jahren.

Schenken wir diesen Unterschieden zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt mehr Aufmerksamkeit: Durch passgenaue Maßnahmen kann die Gesundheit von Mitarbeiter:innen in allen Lebensphasen positiv beeinflusst werden.

Ziele der betrieblichen Frauengesundheitsförderung:

  • Gesündere Mitarbeiter:innen durch Berücksichtigung der Geschlechterperspektive
  • Qualitätssicherung durch Passgenauigkeit und Zielgruppenorientierung bei BGM-Maßnahmen
  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit in der Organisation

Unser Beratungsangebot
3-stündiger Kick-Off Workshop zur Frauengesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen

  • Sensibilisierung zum Thema Frauen, Arbeit und Gesundheit
  • Reflexion der eigenen Werte und Haltungen sowie Stärkung der persönlichen und organisatorischen Kompetenzen
  • Reflexion der Unternehmenskultur, bestehender Präventionsmaßnahmen und Interventionsmöglichkeiten zur Frauengesundheitsförderung in Ihrer Organisation
  • Tipps für die Implementierung von Maßnahmen zur betrieblichen Frauengesundheitsförderung

Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Individuelle und organisatorische Sensibilisierung & Stärkung
  • Prävention durch zielgruppengerechte Maßnahmenplanung und damit Erhalt der Gesundheit von Mitarbeiter:innen
  • Unterstützung bei der Umsetzung geschlechtssensibler und -spezifischer Maßnahmen
  • Strategien für die Implementierung betrieblicher Frauengesundheitsförderung

Zielgruppen
Führungskräfte, BGM-/BGF-Verantwortliche, Gesundheitsmultiplikator:innen, Personalverantwortliche, Gleichbehandlungsbeauftragte, Betriebsrät:innen, Präventivfachkräfte, Sicherheitsvertrauenspersonen

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

Bild: Haas/peopleimages.com

Willkommen 2026

Bei IBG blicken wir dankbar auf ein Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit zurück – geprägt von Vertrauen, fachlicher Expertise und gemeinsamen Lösungen.

2026 steht für Weiterentwicklung, Effizienz und nachhaltigen Mehrwert. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wollen wir Chancen nutzen, Potenziale entfalten und zukunftsfähige Lösungen umsetzen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!

 

 

(c) Gerd Altmann, www.pixabay.com

Jetzt erschienen: Die neue Ausgabe der Human Works

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie wertvolle Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen.

Themen sind unter anderem:

  • Künstliche Intelligenz vs. Psychische Gesundheit: Zwischen Effizienzgewinn und Technostress
  • Masken-Fittestings für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Breaking the BIAS: Ein Beitrag über mehr Sichtbarkeit von Frauen in KI-Systemen.
  • Arbeitsmedizin: Mehr als die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben hinausgeht
  • Gesundheitstag Darmgesundheit: Du bist was du isst
  • Aktiv mit 45+: Wie wir in der Lebensmitte leistungsfähig und gesund bleiben

Best Practice Beispiel aus Österreich diesmal:
Neveon Austria, UniCredit Bank Austria, Takeda

Erfahren Sie in dieser Ausgabe wieder hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen!

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IBG absolviert erstmals Gemeinwohl-Bilanzierung und schließt ECOnGOOD-Audit erfolgreich ab

IBG hat 2024 erstmals eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt und das offizielle ECOnGOOD-Audit absolviert. Gemeinsam mit dem Verein Gemeinwohl-Ökonomie haben wir unsere wirtschaftliche Tätigkeit – über die klassischen ökonomischen Kennzahlen hinaus – strukturiert, reflektiert und weiterentwickelt. Mit diesem Schritt wollen wir sowohl intern als auch extern einen Bewusstseins- und Verhaltenswandel anstoßen und unsere eigenen Routinen kritisch hinterfragen.

Warum Gemeinwohl-Bilanz? – Verantwortung für sichere, gesunde und nachhaltige Arbeitswelten

Als Gesundheitsdienstleisterin im Bereich Arbeitnehmer:innenschutz ist es unser Anspruch, sichere und gesunde Arbeitsplätze nicht nur bei unseren Kund:innen, sondern auch für unser eigenes Team zu gewährleisten.

Die Gemeinwohl-Bilanz ergänzt unser bestehendes Integriertes Managementsystem (IMS) ideal und unterstützt uns dabei, Nachhaltigkeit aktiv zu leben. Sie erweitert unsere ökonomische Sichtweise um soziale Aspekte (Kund:innen, Lieferanten, Gesellschaft) und ökologische Dimensionen (Energie, Mobilität, Umwelt) und stärkt unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Das Projekt wurde maßgeblich von Matthias Welkens und Michaela Drabits vorangetrieben – vielen Dank für den Einsatz!

360°//GOOD ECONOMY IMPULS – Rückenwind für nachhaltiges Wirtschaften

In Österreich haben bereits über 300 Firmen den Weg zu einer gemeinwohl-orientierten Wirtschaft eingeschlagen, weltweit über 1.400. Die Gemeinwohl-Bilanz dient als Kompass, um Schritt für Schritt zu einem ganzheitlich nachhaltigen Wirtschaften zu gelangen.

Am 18. November 2025 fand nun in St. Pölten der 360°//GOOD ECONOMY IMPULS statt. Die Veranstaltung zeigte deutlich: Immer mehr Unternehmen suchen aktiv nach Wegen, wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und ökologischer Zukunftsfähigkeit zu verbinden.

In seinem Impulsvortrag betonte Boris Lebedev (Reinventing Society) die Bedeutung positiver Zukunftsbilder. Die Gemeinwohl-Bilanz könne hier Orientierung bieten und Unternehmen helfen, strukturiert an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten.

In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass gemeinwohlorientiertes Wirtschaften regionale Wertschöpfung stärkt, Kooperationen fördert und Unternehmen dabei unterstützt, Wandel aktiv zu gestalten. Öffentliche Betriebe, Beratungen und Medien unterstrichen gemeinsam, wie wichtig messbare Verantwortung, transparente Kennzahlen und eine werteorientierte Kultur sind.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung von 24 erfolgreich bilanzierten Unternehmen. Das machte deutlich: Der Ansatz gewinnt an Breite – und zeigt, dass wirtschaftliche Stabilität, soziale Kriterien und ökologische Verantwortung kein Widerspruch sind.

Ein Schritt nach vorne – für IBG und die Arbeitswelt von morgen

Mit ihrer ersten Gemeinwohl-Bilanz setzt IBG ein klares Signal für gelebte Verantwortung und nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die Ergebnisse des Audits fließen direkt in die strategische Weiterentwicklung ein und motiviert uns, unsere Wirkung bewusst und wirksam zu gestalten.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg weiterzugehen – gemeinsam mit unseren Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Partnern.

Hara-Shiatsu-Behandlung für Ihre Mitarbeiter:innen in Wien

Hara Shiatsu ist eine authentisch japanische Körperarbeit, die in Wien an einer der führenden Shiatsu-Schulen Europas gelehrt wird.

Durch die professionelle und sorgsame Berührungsqualität gepaart mit einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis entfaltet Shiatsu eine erstaunliche Wirkung auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Das gezielte Arbeiten mit dem Meridian-System an den typischen Büroalltags-Problemzonen verringert bewusste wie unbewusste Anspannung und fördert die Selbstregulation durch die Veränderung der Atmung. Durch den angenehmen, satten Druck kommt es sofort zur Erleichterung bei Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter – und Rückenbereich. Die Behandlung wirkt beruhigend bei mentaler Überbeanspruchung und erfrischt durch eine gesteigerte Durchblutung.

Aufgrund dieser vielseitigen positiven Effekte bieten wir Ihnen ab sofort Hara-Shiatsu-Behandlungen am Therapiesessel für Ihre Mitarbeiter:innen – direkt in Ihrem Unternehmen zum Spezialpreis.Unsere Partnerin „International Academy for Hara Shiatsu“ begleitet mit langjähriger Erfahrung und diplomierten Shiatsu-Praktiker:innen jede Behandlung mit Einfühlungsvermögen und Wertschätzung, ganz ohne Öl. Einfach bekleidet Platz nehmen und genießen.

Der Platzbedarf für eine Praktikerin und Therapiesessel beträgt 1,5 x 2m, ein ruhiges Umfeld trägt wesentlich zur Entspannung bei. Der bequeme Sessel kann auf alle Körpergrößen eingestellt werden, die Tragfähigkeit beträgt 160 Kilo und ist auch für Schwangere bis zum 5. Monat geeignet. Ansonsten gibt es keine Kontraindikationen und keine Ausschlusskriterien für eine Behandlung am Therapiesessel.

Nutzen Sie unser Angebot und ermöglichen Sie Ihren Mitarbeiter:innen eine kurze Auszeit vom Arbeitsalltag, um wieder innere Ruhe und Gelassenheit zu erlangen.

Unser Angebot

Hara-Shiatsu-Behandlungen am Therapiesessel für Ihre Mitarbeiter:innen in Wien.
Eine Einheit dauert 15 Minuten, Einteilung erfolgt im 20 Minuten Slot.
Kosten pro Stunde Euro 160,00

Nutzen für Ihre Mitarbeiter:innen

  • Stressabbau und Entspannung
  • Linderung von Verspannungen und Schmerzen
  • Steigerung von Vitalität und Konzentration

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

 

Erneut ausgezeichnet: IBG erhält das kununu Top Company-Siegel 2025

Wir freuen uns sehr: IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement gehört auch 2025 zu den besten Arbeitgeber:innen und wurde erneut mit dem kununu Top Company-Siegel ausgezeichnet.

Damit zählen wir zu den rund fünf Prozent aller auf kununu gelisteten Unternehmen, die diese Anerkennung für eine besonders positive Unternehmenskultur erhalten.

Anerkennung von höchster Stelle

„Wir gratulieren IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH zum erneuten Erhalt des Top Company-Siegels“, sagt Nina Zimmermann, CEO von kununu. „Diese Auszeichnung wird nur an fünf Prozent der Unternehmen verliehen, die besonders positive Bewertungen erhalten haben. Sie sendet ein starkes Signal an potenzielle Bewerber:innen und stärkt gleichzeitig die Unternehmenskultur.“

Warum uns diese Auszeichnung wichtig ist

Für uns ist das Siegel eine besondere Anerkennung – denn es basiert auf der direkten Rückmeldung unserer Mitarbeiter:innen. Es zeigt, dass unsere Bemühungen um ein wertschätzendes, offenes und motivierendes Arbeitsumfeld wahrgenommen werden. Gleichzeitig ist es ein Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen und unsere Unternehmenskultur ständig weiterzuentwickeln.

 „Diese Auszeichnung bestätigt uns darin, dass unser Einsatz für eine offene Kommunikation, flexible Arbeitsmodelle und ein gesundes Arbeitsumfeld Früchte trägt. Unser Dank gilt unserem gesamten Team.“

Auszeichnung und Ansporn

Das kununu Top Company-Siegel 2025 ist für uns nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Verpflichtung.  Wir wollen auch in Zukunft ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle wohlfühlen, wachsen und gemeinsam erfolgreich sein können.