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Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Der Mensch zuerst. Wie vor 25 Jahren IBG begann.

Mehr als 50.000 Menschen in Wien bei »Black Lives Matter«!

 IBG ist aus einem Projekt gegen Rassismus geboren. Rassismus ist ein globales Problem. Ausländer sind wir schnell wo. So wie Trump mit „America First“ Gift in die Gesellschaft sprüht, war es die FPÖ mit dem Volksbegehren „Österreich zuerst“ 1993.

Die Losung impliziert „Österreicher zuerst“ und Nicht-Österreicher darunter. Eine Hierarchie soll den arbeitenden Menschen in Österreich das Gefühl geben, dass es andere unter ihnen gibt, auf die man herabsehen und die man abwerten kann.

Dieses Gift kam in die Spitäler, vor allem über die Angehörigen. „Keine schwarze Schwester für meine Mutter“. Ausgrenzungen und Beleidigungen mehrten sich. Es behinderte unsere Arbeit. Ich arbeitete an der Uniklinik für Psychiatrie im AKH. Eine ältere Patientin sagte zu Duši, Schwester, in Belgrad geboren: „Gell Duši, wir haben zu viele Ausländer!“ Das tat weh. Noch dazu, wo zur gleichen Zeit der rassistisch begründete Krieg in Jugoslawien stattfand, der Duši die erste Heimat nahm. Für sie doppelte Belastung. Wie konnte sie unter diesen Bedingungen ihre beste Leistung bringen? Es litten Kolleginnen und Kollegen mit Migrationsunterboden. Und mit ihnen auch die KollegInnen, die hier geboren sind. Es gab nichts, unsere KollegInnen zu schützen und zu stützen, kein Symbol der Solidarität, die wir den Unseren zeigen konnten: Wir fühlen mit Euch! Wir sind eins!

„Der Mensch zuerst – Spitalspersonal gegen Ausländerfeindlichkeit!“

Deshalb gründete ich die Initiative „Der Mensch zuerst – Spitalspersonal gegen Ausländerfeindlichkeit!“, kurz MZE. Rassismus ist ein Krankheitserreger, weltweit eine sehr häufige Todes-UR-sache. Rassismus, Diskriminierung, Feindseligkeit im Arbeitsumfeld sind psychotoxische Stressoren, die zu psychischem Leid beitragen, und über das psychoneuroendokrine System zur chronischen Akzentuierung des Stress-Niveaus führen, wodurch es an biologischen Soll-Bruchstellen zu somatischen Erkrankungen kommen kann.

Ausgangspunkt der Überlegungen waren Theorell und Karasek, Sigrist, Frankl und Achterberg. Die Initiative soll als Stress-Prävention dienen, durch Social Support und Akzentuierung von Einstellungswerten: „Medizin ist international. Menschen sind international. Der Mensch ist die Medizin des Menschen. Hände weg von meinen KollegInnen!“

Medizin ist international. Menschen sind international.

Anlässlich des Lichtermeers von SOS-Mitmensch ließ ich ein Plakat drucken, welches die Universalität des Teams und daher der Medizin symbolisch sichtbar werden ließ. Und wir produzierten einen Sticker mit dem Symbol von MZE und der Losung Hände weg. (Gestaltung: Erwin Schuh/Karl Berger/Max Wachter). Plakat wie Sticker verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Beim ersten Treffen der Initiative versammelten sich aus allen Spitälern rund 50 Gesundheitsmenschen. Den Sticker trugen viele Menschen in der Pflege. Die Generaloberin Staudinger erteilte ein Verbot, diesen zu tragen.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Aufschrei, zwei Tage später ein neuer Erlass: Pflegepersonen dürfen zwei Anstecker tragen – die Diplomnadel und den MZE-Sticker.

Für mehr Info finden Sie hier einen entsprechenden Kurzfilm der Initiative Der Mensch zuerst (Gestaltung Erwin Schuh und Elli Mixa, 1995).

Es war der Beginn einer engen Zusammenarbeit mit der Generaldirektion des KAV, den Kollegialen Führungen, Rudi Hundstorfer von der GdG und vielen von uns. Diese Initiative entwickelte sich nachhaltig über zehn Jahre und internalisierte Leitbild, eröffnete Karrierechancen, veränderte PE und OE und wirkt bis heute. Selbst heute noch hängt ein Transparent im Wilhelminenspital beim Eingang.

 

 

 

 

 

 

 

Die Initiative wurde auch von den anderen Spitalsträgern und Seniorenheimen übernommen, Preise wie jenen der Pharmig für Soziales Engagement. Über MZE lernte ich Hannes Schmidl, linke Hand von Stadtrat Rieder kennen, und Irene Kloimüller. Gemeinsam gründeten wir infolge IBG.

 

 

 

 

 

 

 

 

Damals fielen Bomben, gegen vier Menschen in Oberwart, gegen die Hand von Helmut Zilk, gegen die Wohnung von Terezija Stoisits uvm. In der dritten Stufe der Kampagne richteten wir uns an die Patienten, Angehörigen und an die Bewohner der besten multiethnischen Stadt der Welt, um bewusst zu machen, dass ihre Stimme am Wahltag über Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit von uns im Gesundheitswesen mitentscheidet. Und, dass ihre Stimme Leben retten kann. Auch das gilt bis heute.

»Der Mensch zuerst« hat zentrale Bedeutung für IBG

Aus MZE wuchsen viele Äste und daher hat MZE zentrale Bedeutung für IBG. Stadtrat Rieder unterstützte MZE massiv und er bat mich, zur Meduni Zagreb/ASS Kontakt aufzunehmen, denn die dortige Public Health stand unter großem Druck durch die rechtsnationale Regierung Kroatiens.

So begann die Motovun Summer School for Health Promotion in Istrien mit der MedUni/Adrija Stam- par School for Public Health. Der Kroate Andrija Stampar ist der Gründer der WHO und hat in Wien Medizin studiert. Die Motovun Summer School war ein Friedensprojekt, welches eine Brücke über die rassistische Spaltung zwischen den jugoslawischen Kulturen bauen sollte. Schon ab dem dritten Jahr waren KollegInnen aus allen ehemaligen Teilrepubliken dabei. Aus Zagreb, Belgrad, Skopje, Ljubljana, Podgorica.

Ich habe über das Anti-Rassismus-Projekt MZE im ersten Jahr, 1994, referiert. Ohne Resonanz. Bürgerkriege leben vom Rassismus und blockieren die Sensibilität für antirassistische Programme. Nach 20 Jahren hielt ich dieses Referat noch einmal, darunter etliche Kolleginnen von 1994. Diesmal große Rührung. Der Frieden ließ die Sensibilität für rassistische Unterdrückung wieder zu. Der anwesende Dekan der Meduni Belgrad lud zum Referat in Belgrad. Im Kongress-Zentrum referierte ich MZE vor fast 1.000 Menschen der Pflege und der phantastische Film der Initiative lief auf Serbisch und sensibilisierte auch dort. Tosender Applaus. Wir vermieden es meine burgenländisch kroatische Herkunft zu nennen. Es braucht noch seine Zeit. Einen Eindruck über die Motovun Summer School for Health gibt dieses Video.

Die Arbeitswelt als Schule der Gesellschaft

Unser Ansehen durch MZE wuchs und so referierte der Generaldirektor des KAV Wien, Ing. Heinz Nägler, in Motovun! Mit der Generaloberin veröffentlichten wir das Buch „Gesunde Arbeitszeiten im Pflegeberuf“, wo mit den AZ-Projekten im Kaiserin Elisabeth-Spital unsere Expertise im Thema Arbeitszeit begann. In Motovun skizzierten wir die erste Konferenz „Alt, erfahren und gesund – Betriebliche Gesundheitsförderung“. Daraus entwickelten wir Productive Ageing und hatten die ersten Großprojekte im KAV. Bei Prodage ging es auch um die Überwindung des strukturellen und kulturellen Altersrassismus in der Arbeitswelt. Ageism wie Sexism und Racism – diese drei Bruchlinien in der Arbeitswelt zu überbrücken, war unsere Mission. Die Arbeitswelt als Schule der Gesellschaft.

Ein weiterer Ast war die Konferenz-Reihe „Multiethnic Workplace“, wo mit wunderbaren ReferentInnen salutogene und produktive Entwicklungen bei Kulturen, Strukturen und Teams in Unternehmen mit multiethnischer Belegschaft diskutiert und viel gelernt wurde – auch unter Schirmherrschaft von Heinz Nägler und Charlotte Staudinger.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein anderer Ast war Salutogene Politik, wo die neoliberale Entzügelung der Gesellschaft im Mittelpunkt  stand,  die  über  psychoneuroendokrine  Entzügelung zur sozialen   Entzügelung   führt.   Die Konferenz- und Publikations-Reihe hieß „Stress by Politics – Politics by Stress.“ Rassismus ist dabei ein neoliberales Ideologie-Werkzeug zur verstärkten Ausbeutung und Willkür.

Geschäftsmodell Rassismus

Rassismus ist ein Geschäftsmodell. Es senkt die Löhne, zuerst der „Migranten“, und dann die aller.  Er erhöht die Mieten für Migranten, weil er es kann, und dann aller. Er behindert Karriere- und Bildungschancen, und drängt Menschen in eine Parallelgesellschaft.

Ähnlich wie bei der Diskriminierung der Frauen, wo die Männer Chancen-Vorteile lukrieren, wird hier den „Inländern“ ein Vorteil suggeriert, wenn sie Zugewanderte diskriminieren können. Die Konferenzen fokussierten auf Rassismus als Todes- und Krankheits-URsache von Kriegen, Genoziden, Vertreibungen, Flucht etc. Die Referate in den Konferenzen waren beeindruckend; einmal Ellis Huber, Präsident der Deutschen Ärztekammer, dann der letzte Gesundheitsminister Jugoslawiens, Slobodan Lang, oder Public Health-Professor John Middleton aus Birmingham.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein dünner Ast war die Gründung des European Health Staff against Racism mit Gesundheitsmenschen von Schweden bis Albanien. Mehrere Konferenzen in Berlin, Motovun oder Wien fanden statt. Aber dieses Netzwerk wurde uns zu groß, auch das Ziel war etwas unklar.

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle diese Initiativen, diese antirassistischen, humanistischen Arbeiten waren für uns ehrenamtlich und ohne Honorar. Die vielen Aktivitäten – Groß-Symposien über Bezirksfeste bis zu Konzerten mit Drahdiwaberl, Ostbahn Kurti und den Rounder Girls – waren spendenbasiert, vor allem durch KAV, GdG, aber auch durch Unternehmen. Und vor allem durch uns selbst. Die Schulden, die wir in den Anfangsjahren aufgebaut haben, lagen auch hier begründet und waren ein Gepäck unserer langen Reise. Andererseits waren diese antirassistischen Projekte und der internationale Humanismus Energie-Quelle, Sinnfindung, Renommee und es öffnete uns große Türen. Die (selbstbewusste) innovative und ehrliche Ausstrahlung von IBG wuchs in dieser Wiege und auch das strahlen wir bis heute aus. Wir arbeiten gerne zusammen und alle von uns finden mit ihrem Einsatz Platz. Ich mag den Begriff „diverse“ nicht, weil er auch Trennung und Spaltung potentiell trägt. Universell sind wir, wie alle anderen Menschen.

Rassismus ist ein globales Thema

Wenn in Wien über 50.000 zu Black Lives Matter kommen, zum Aufruf einer Ärztin, einer Frau aus der afroaustriakischen Community, dann macht mich das sehr froh. Sie ist stv. Bezirksobfrau der SPÖ im 1.Bezirk. Als IBG arbeiten wir auf der richtigen Seite der Geschichte. Rassismus ist ein globales Thema. Wie viele dunkelhäutige Menschen sind in Wien von der Polizei etc. ermordet worden? Ein Vorstandsmitglied von MZE war Hatice Ilter, muttersprachliche Betreuerin im KFJ, mit kurdisch türkischem Unterboden. Ihr Bruder wurde von der WEGA im ersten Bezirk erschossen, er hatte eine Psychose, zwanzig WEGA-Leute verfolgten ihn, er holte eine Mineralwasserflasche aus seiner Jacke. „Notwehr“ das offizielle Urteil.

Der Mensch ist die (Arbeits-)Medizin des Menschen! Und die Psychologie natürlich auch!

Rudolf Karazman
IBG Gründer

Für mehr Information siehe auch im Buch Human Quality Management: Menschengerechte Unternehmensführung, Kapitel 11: Multiethnic Workplace – HQM in einer internationalen Belegschaft)

IBG erhält erneut das BGF Gütesiegel

IBG wurde am 2. April 2020 zum zweiten Mal das BGF Gütesiegel für Leistungen rund um die Gesundheit aller Mitarbeiter*innen verliehen.

Im Jänner startete das IBG-Team zusätzlich das Projekt »IBG_digital: ICH BLEIB GESUND in der Arbeitswelt 4.0 – digitale Herausforderungen gemeinsam meistern«.  Dieses Vorhaben widmet sich verstärkt der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt und wird vom Fonds Gesundes Österreich gefördert.

Leitziele des Projekts:

  • Wohlbefinden und digitale Kompetenzen der IBG Mitarbeiter*innen erhöhen
  • Reduktion von Belastungen sowie Erhalt gesunder Arbeitsbedingungen mit Fokus auf Arbeitswelt 4.0/ Digitalisierung
  • Mitarbeiter*innen-Bindung, Identifikation mit IBG und Wissen um IBG Leistungen
  • Hohes Gesundheitsbewusstsein und -verhalten

Mit dem ICH BLEIB GESUND Gesundheitsportal wurden 2019 bereits wichtige Schritte hinsichtlich Digitalisierung umgesetzt, denn das Gesundheitsportal bietet, neben allgemeinen und aktuellen Informationen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement bei IBG, laufend Gesundheitstipps und Gesundheitsinformationen aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Ergonomie und Sicherheit sowie die Möglichkeit sich für diverse Gesundheitsangebote anzumelden.

Ergänzend zu den Gesundheitsangeboten, die unter anderem Schulungen, Workshops, Untersuchungen und Begehungen beinhalten, werden auf Basis der Ergebnisse der im 2-Jahres-Rhythmus durchgeführten Mitarbeiter*innen-Befragungen bereits seit 2013 auch zahlreiche Verhältnismaßnahmen österreichweit an allen Standorten umgesetzt.

IBG in Ö1

Ö1

Ältere Arbeitslose mit wenig Chancen

Experte: Gerhard Klicka

IBG-GF und Arbeitspsychologe Gerhard Klicka im Gespräch mit Clara Peterlik im Ö1 Morgenjournal über ältere ArbeitnehmerInnen.

Im Regierungsprogramm von ÖVP und Grünen steht auch, dass das Pensionsantrittsalter in den nächsten Jahren weiter steigen soll. Wie das konkret umgesetzt werden soll, ist derzeit noch offen. Fest steht jedoch, dass die Realität am Arbeitsmarkt derzeit noch anders aussieht.

Frauen sind im Jahr 2018 mit 59,4 Jahren in Pension gegangen, Männer mit 61,5 Jahren. Das zeigen die Zahlen der Statistik Austria. Die Regierung möchte trotzdem, dass die ÖsterreicherInnen in Zukunft länger arbeiten. Im Regierungsprogramm steht » deswegen setzen wir Massnahmen um das effektive Pensionsantrittsalter deutlich zu erhöhen. « Eine konkrete Altersangabe gibt es nicht. “Die Regierung will vor allem die Gesundheit älterer ArbeitnehmerInnen fördern”, sagt Arbeitspsychologe Gerhard Klicka. Für ihn wäre es wichtig, auch beim Gehalt anzusetzen. „Wir haben in Österreich das Senioritätsprinzip d.h. je älter man wird desto mehr verdient man, das könnte man auch grundsätzlich einmal hinterfragen.“ Laut AMS sind im Vorjahr mehr Ü50 arbeitslos geworden, und das obwohl die Arbeitslosenzahlen insgesamt zurückgegangen sind.

Sendung zum Nachhören nicht mehr verfügbar

Rudi Karazman | IBG Gründer

Großes Interview mit Rudi Karazman

In diesem großen Interview spricht IBG Gründer Rudi Karazman mit Razgovarala Snjezana Herek, von Večernji list,  Kroatiens führender Zeitung. Es geht um IBG, die Arbeitsweltprojekte, seine Kroatien-Initiativen, um das Projekt „Der Mensch zuerst – Spitalspersonal gegen Ausländerfeindlichkeit“ bis hin zu seiner musikalischen Leidenschaft.

Rudi Karazman | IBG Gründer

Vecernji list

Interview mit Rudi Karazman.

AutorIn: Razgovarala Snjezana Herek

ExpertIn: Rudolf Karazman

In diesem großen Interview spricht IBG Gründer Rudi Karazman mit Razgovarala Snjezana Herek, von Večernji list,  Kroatiens führender Zeitung. Es geht um IBG, die Arbeitsweltprojekte, seine Kroatien-Initiativen, um das Projekt „Der Mensch zuerst – Spitalspersonal gegen Ausländerfeindlichkeit“ bis hin zu seiner musikalischen Leidenschaft.

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ÖPWZ | Lukl

Weiterbildung mit IBG Expertin

IBG Expertin Ina Lukl, Leitung Generationenbalance und Betriebliche Gesundheitsförderung, gibt ihre Erfahrung und ihr Wissen im Rahmen der ÖPWZ-Personal-Akademie sowie des Universitätslehrgangs Master of Public Health Vienna, weiter.

Am 13. September 2019 leitet Ina Lukl ein halbtägiges Seminar zum Thema »Produktivität aus Unterschieden– erfolgreiches Generationenmanagement«.

 

Sie behandelt dabei folgende Themen:

  • Productive Ageing®: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Arbeitsvermögen der Generationen und Leistungswandel während eines Arbeitslebens
  • Generationenbalance®: Produktivität aus Unterschieden durch aktives Generationenmanagement
  • Human Work Index©: Prognose- und Steuerinstrument für nachhaltiges Arbeitsvermögen und Unternehmenswachstum
  • Unternehmensbeispiele erfolgreichen Generationenmanagements.
    Mehr dazu

ÖPWZ Lehrgänge

Am 13.10.2019 veranstaltet die Expertin im Rahmen des Universitätslehrganges Master of Public Health Vienna einen ganztägigen, postgraduellen Lehrgang zu
»Konzepterstellung, Planung und Durchführung von Gesundheitsförderungsprogrammen in Betrieben«

Dabei geht es neben der Vermittlung der Grundlagen zu BGM mit Schwerpunkt Implementierung um Erkenntnisse aus Best Practice Beispielen. Das Programm bietet zudem Raum für Übungen zur praktischen Umsetzung. Mehr dazu

Postgraduate MedUni
IBG in Ö1

Ö1

Gemma Pause!

AutorIn/ExpertIn: Regina Nicham

Sendung: Moment
Titel: Gemma Pause! Pausenkultur in Österreich. Vom Erholen von der und für die Arbeit.

Fünf Minuten Pause nach eineinhalb Stunden Arbeit – das empfehlen Arbeitspsychologen. Denn wer Pausen macht, bleibt länger gesund; steigert seine Leistungsfähigkeit, Konzentration und Produktivität. Trotzdem steht es um die Pausenkultur in vielen österreichischen Betrieben schlecht. Die Arbeitswelt verändert sich, viele Menschen teilen sich ihre Arbeitszeit und somit ihre Pausen selber ein. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt, Menschen sollen ständig erreichbar sein. Doch wie effektiv sind Pausen, wenn man jederzeit auf einen Anruf oder ein E-Mail wartet? Gilt das Sprichwort “Nach getaner Arbeit ist gut ruhen” heute noch, oder ist “Nach der Arbeit ist vor der Arbeit” zutreffender?

[Sendung zum Nachhören nicht mehr verfügbar]

 

Ich Bleib Gesund 2020

Ich Bleib Gesund 2020

Internes Betriebliches Gesundheitsmanagement bei IBG

Im April 2020 wird IBG bereits zum zweiten Mal das BGF Gütesiegel für ihre Bemühungen rund um die Gesundheit aller MitarbeiterInnen verliehen. Gleichzeitig widmet sich das ICH BLEIB GESUND Team 2020 verstärkt der fortschreitenden Digitalisierung in der Arbeitswelt 4.0, und zwar im Rahmen des vom Fonds Gesundes Österreich geförderten Projekts „IBG_digital: ICH BLEIB GESUND in der Arbeitswelt 4.0 – digitale Herausforderungen gemeinsam meistern“.

Leitziele des Projekts:

  • Wohlbefinden und digitale Kompetenzen der IBG MitarbeiterInnen erhöhen
  • Reduktion der Belastungen sowie Erhalt gesunder Arbeitsbedingungen mit Fokus auf AW 4.0/ Digitalisierung
  • MA-Bindung, Identifikation mit IBG und Wissen um IBG Leistungen
  • Hohes Gesundheitsbewusstsein u. -verhalten

Mit dem ICH BLEIB GESUND Gesundheitsportal wurden 2019 bereits wichtige Schritte hinsichtlich Digitalisierung umgesetzt, denn das Gesundheitsportal bietet, neben allgemeinen und aktuellen Informationen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement bei IBG, laufend Gesundheitstipps und Gesundheitsinformationen aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Ergonomie und Sicherheit sowie die Möglichkeit sich für diverse Gesundheitsangebote anzumelden.

Ergänzend zu den Gesundheitsangeboten, die unter anderem Schulungen, Workshops, Untersuchungen und Begehungen beinhalten, werden auf Basis der Ergebnisse der im 2-Jahres-Rhythmus durchgeführten MitarbeiterInnen-Befragungen bereits seit 2013 auch zahlreiche Verhältnismaßnahmen an allen Standorten umgesetzt.

IBG Team Jubiläum 20 Jahre
Foto: IBG Team zum 20-jährigen Jubiläum
20 Jahre IBG Chemiepark Linz

20 Jahre: In Linz wurde gefeiert

Das Team des »IBG Arbeitsmedizinischen Zentrums« im Chemiepark Linz, unter der Leitung von Standortleiter  Dr. Manfred Lindorfer,  feierte am 1. März 2019 sein 20jähriges Bestehen. Zum Auftakt des Festtags gab es Kaffee und Kuchen. Die Stimmung war gut. Viele Gratulanten fanden sich im Laufe des Tages ein, mit vielen guten Gesprächen. Auch IBG-Gründer Rudi Karazman und Inge Karazman-Morawetz, sowie Geschäftsführer Gerhard Klicka gratulierten. Wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Jahre.

Ausgezeichnet mit dem BGF-Gütesiegel

Ausgezeichnet mit dem BGF-Gütesiegel

IBG Kunde Wirtschaftsagentur Business Upper Austria wurde mit dem BGF Gütesiegel ausgezeichnet.

Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die OÖ Wirtschaftsagentur »Business Upper Austria« wichtig. So ist es eine langgelebte Selbstverständlichkeit, dass den MitarbeiterInnen umfangreiche Aktivitäten rund um das Thema Gesundheit und Sicherheit angeboten werden. Am 5. Februar 2019 wurde der Standortagentur des Landes Oberösterreich erstmalig das BGF Gütesiegel von der OÖ Gebietskrankenkasse verliehen. Begleitet haben dieses Programm ExpertInnen von IBG.

Menschengerechte Arbeitsplätze

Das Konzept der “Betrieblichen Gesundheitsförderung” hat die Schaffung von menschenwürdigen und menschengerechten Arbeitsplätzen zum Ziel. BGF gilt als eine Fortführung des Anspruchs der Humanisierung der Arbeit. Im gemeinsamen Austausch von Geschäftsführung, Betriebsrat, Sicherheitsvertrauenspersonen und externen Beratern von IBG (Arbeitsmedizin, Sicherheitsfachkraft, Arbeitspsychologen) wird Jahr für Jahr ein neuer Themenschwerpunkt festgelegt. Dabei werden auch die Wünsche der Belegschaft berücksichtigt. Neben den verpflichtenden Elementen des ArbeitnehmerInnenschutzes wie Evaluierung des Arbeitsplatzes oder der psychischen Belastungen, umfasst das BGF-Programm Angebote von A (wie Aufmerksamkeitstraining) über E (wie Essensmarken für ein gesundes Mittagessen) oder M (wie kostenloses Mineralwasser) bis Z (wie Zeitmanagement). Inhaltlich zusammengefasst gibt es die Themengebiete: Bewegung, Ernährung, Erste Hilfe, Mentale Gesundheit sowie medizinische Angebote.