Kategorie: Ergonomie und Bewegung

Ergonomie und Bewegung

Salzburger Nachrichten

Gesundheit am Arbeitsplatz: Raus aus der Sitzfalle

Langes Sitzen ist laut IBG (Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement) ein zentrales Gesundheitsrisiko im Arbeitsalltag. Viele Beschäftigte verbringen täglich Stunden in statischen Haltungen – mit negativen Folgen für Körper und Wohlbefinden.

„Die Konsequenzen eines überwiegend sitzenden Arbeitsalltags können gravierend sein“, betont IBG-Experte Matthias Welkens. Bewegung sei daher essenziell und sollte aktiv in den Arbeitsalltag integriert werden.

IBG empfiehlt Unternehmen, auf dynamische Arbeitsplätze, regelmäßige Bewegungspausen und eine bewegungsfördernde Unternehmenskultur zu setzen.

Experte: Matthias Welkens

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Salzburger Nachrichten

BewegungsPille statt Zwangshaltung

Im Gespräch mit den Salzburger Nachrichten warnt Matthias Welkens von IBG – Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement: „Sitzen verleitet zu einem statischen Arbeitstag – die Konsequenzen können gravierend sein.“ Acht bis neun Stunden tägliches Sitzen seien heute keine Seltenheit und erhöhen das Risiko für zahlreiche Erkrankungen.

Als wirksamstes Gegenmittel gilt Bewegung – sie wirkt präventiv, reduziert Stress und stärkt die Gesundheit ganzheitlich. IBG empfiehlt daher mehr Dynamik im Arbeitsalltag: regelmäßige Haltungswechsel, kurze Bewegungspausen sowie ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen.

Unternehmen sollten gezielt eine Bewegungskultur fördern – etwa durch aktive Pausen, Workshops und die Vorbildwirkung von Führungskräften. Ziel ist es, Gesundheit präventiv zu stärken und Sitzen nicht zur Belastung werden zu lassen.

Experte: Matthias Welkens

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Aktivierungsübung: Über-Kreuz

Gesunder Schlaf, abwechslungsreiche Ernährung, frische Luft, Bewegung etc. sind die idealen Voraussetzungen für eine gute Konzentrationsfähigkeit. An besonders stressigen und anstrengenden Tagen reicht das jedoch oft nicht aus. Abhilfe können Aktivierungsübungen schaffen, wie zum Beispiel Über-Kreuz-Übungen. Dabei wird das Zusammenspiel von linker und rechter Gehirnhälfte gefördert, weshalb sie auch als Brain-Gym bzw. Gehirngymnastik bezeichnet werden. Sie erhöhen die Aufnahmefähigkeit und das Leistungsvermögen.

Hier finden Sie vier Übungen, die unabhängig voneinander im Sitzen durchgeführt werden können.

  • Reiben Sie mit der linken Hand das rechte Ohr, während Sie mit der rechten Hand das linke Ohr reiben (es ist auch möglich, dies nacheinander zu machen).
  • Folgen Sie mit Ihren Augen einer liegenden Acht.
  • Wer lieber aufstehen möchte, kann mehrmals abwechselnd mit dem rechten bzw. linken Ellenbogen das gegenüberliegende Knie antippen.
  • Eine andere Übung wäre der Schuppentanz. Berühren Sie hinter Ihrem Rücken den rechten Fuß mit der linken Hand und anschließend den linken Fuß mit der rechten Hand. Wiederholen Sie diese Übung einige Male.

DerStandard

Im STANDARD-Beitrag „Wie kaputt macht uns das Büro?“ von Franziska Zoidl wird IBG-Experte Matthias Welkens zum Thema Arbeitsumgebung und Gesundheit zitiert. Der Artikel beleuchtet, warum sich viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz nicht wohlfühlen – etwa durch trockene Luft, Lärm oder fehlende Rückzugsorte. Solche Faktoren können Konzentration, Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigen und zeigen, wie wichtig eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitsplätzen ist.

Experte: Matthias Welkens

Autorin: Franziska Zoidl

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Functional Fitness

Laufen, Radfahren und Wandern sind bei uns generell sehr beliebte und natürlich auch gesundheitsfördernde Bewegungsformen – als Alternative und Ergänzung suchen wir uns aber auch immer wieder neue Aktivitäten. Yoga, Zumba, QiGong und Tha-Chi sind hier sehr gefragt und effektiv. In den letzten Jahren ist ebenso die „functional fitness“ immer mehr im Kommen.

Functional Fitness ist eine Trainingsform, die mittels vielfältiger Übungen die Bewegungsqualität verbessert und Verletzungen vorbeugt. Funktionelles Training trainiert Bewegungen, bei denen mehrere Muskeln zusammenspielen müssen. Die Verbesserung der Körperstabilität und Koordination dient als Fundament für ein verletzungsfreies Kraft- und Cardio-Training. Dafür setzen Functional-Training-Übungen vorwiegend auf das Training mit dem eigenen Körpergewicht und Kleingeräten wie zum Beispiel Theraband, Kurzhanteln, Sprungschnur und Sitzball.

Wie wäre es mit einem kurzen workout?

  • Planken – 20 Sekunden anspannen, 10 Sekunden Pause – 8 Wiederholungen
    • Grundhaltung: Unterarmstütz, Bauch- und Gesäßmuskeln anspannen, Schultermuskeln aktivieren
    • Leichtere Variante: mit den Knien am Boden abstützen
    • Schwerere Variante: Zehenspitzen auf einer Erhöhung abstellen (Sitzball, Hocker, …) oder Arme durchstrecken
  • Ausfallschritte/ Lunges – 20-mal links/ 20-mal rechts :
    • Grundhaltung: aufrechter Stand –> Ausfallschritt nach vorne – vorderes Knie soll nicht über den Fuß hinausragen, hinteres Knie berührt nicht den Boden (eventuell ist ein Polster oä. sinnvoll) – weiterhin aufrechte Haltung – kein Hohlkreuz
    • Schwerere Variante: Gewicht verwenden
  • Hampelmann/ jumping jack – 30 Wiederholungen:
    • Grundhaltung: aufrechter Stand, Arme seitlich am Oberschenkel – die gestreckten Arme gehen seitlich nach oben über den Kopf, gleichzeitig machen die Beine einen Grätschsprung und wieder zurück in die Grundhaltung springen
  • Schnurspringen – wie viele Sprünge schaffen Sie ohne Pause?
    • Schwierigkeitsgrade:
      • mit den Beinen kleine Grätschsprünge oder kleine Schrittsprünge machen
      • Königsklasse – „dubble under“: pro Sprung zwei Umdrehungen mit dem Seil
    • Mountainclimbers – 20 Sekunden Bewegung und 10 Sekunden Pause – 8 Wiederholungen
      • Grundhaltung: im Liegestütz Bauch- und Gesäßmuskeln anspannen, Schultermuskeln aktivieren -> Beine abwechselnd schnell zum Brustbein ziehen (wie beim Klettern)Foto (c) Jonathan Borba, www.pexels.com

Sitzen – die Chance zur regelmäßigen Bewegung.

Warum langes Sitzen im Arbeitsalltag keineswegs harmlos ist – und was Unternehmen jetzt tun sollten.

  • Bewegungsmangel durch langes Sitzen zählt heute zu einem der unterschätzten Gesundheitsrisiken in der modernen Arbeitswelt. Es klingt paradox, aber jedes lange Sitzen bietet uns die Chance uns zwischendurch zu bewegen.
  • Denn wir wissen es alle: ein langes Verharren in einer starren Haltung ist ein Bewegungsmangel und widerspricht unserer Veranlagung, wir sind bewegte Wesen und dem müssen wir Rechnung tragen.
  • Eine regelmäßige Bewegung, sprich ein Wechsel der (Arbeits-) Haltung, ist für uns so essenziell wie das Atmen.
  • Die Bewegung zwischendurch bzw. der Haltungs-/Tätigkeitswechsel und somit das Wechselspiel von Be- und Entlastung aktiviert nicht nur unsere Muskeln, sondern hat allgemein einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Sitzen – mehr als nur unbequem

Moderne Erwerbsarbeit, Home-Office-Modelle und digitale Gewohnheiten führen dazu, dass Beschäftigte oft acht, neun oder mehr Stunden täglich im Sitzen verbringen. Zudem gibt es auch keinen Arbeitsstuhl , der allen unseren Bedürfnissen gerecht wird. Die Bewegung hingegen ist als All-Inclusive Medikament anzusehen – einzigartig, kostenlos, effektiv und ohne Nebenwirkungen: Studien beweisen, dass die regelmäßige Bewegung nicht für unseren Stürz- und Bewegungsapparat wesentlich ist, sondern generell eine sowohl kurative als auch präventive Wirkung hat:  Stressabbau, Gewichtsreduktion, Erhöhung der Knochendichte, bessere Schlafqualität, vermindertes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall, Brust- und Darmkrebs sowie Diabetes Mellitus Typ2.

Expertenwarnung: nicht  auf die ersten Beschwerden warten, sondern vorher aktiv werden

„Die Konsequenzen eines überwiegend sitzenden Arbeitsalltags können gravierend sein. Das Sitzen bietet uns zwar Halt und Stabilität und die Möglichkeit uns zurückzulehnen aber verleitet uns auch zu einem statischen Arbeitstag in einer Zwangshaltung.“, erklärt Matthias Welkens, Gesundheitsexperte bei IBG. „Für Betriebe ist dies die Chance aus einem statischen einen dynamischen Arbeitsplatz zu machen, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren und einzuladen sich trotz sitzendem Beruf regelmäßig zu bewegen. Für viele ist Bewegung nicht nur eine körperliche Wohltat, sondern auch ein Turbo für neue Ideen.“

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

IBG empfiehlt Betrieben Bewegung sowohl im Bereich der Verhältnis- als auch der Verhaltensergonomie in ihre Unternehmensstrategie und betriebliche Gesundheitsmanagement zu integrieren:

  • Aktive Arbeits- und Pausenroutine: regelmäßig die Arbeitshaltung wechseln, kurze Bewegungseinheiten – idealerweise alle 2-3-mal pro Tag für wenige Minuten – anbieten und fördern, eventuell können diese auch von geübten Mitarbeitenden angeboten werden
  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: Stehpulte, elektrisch höhenverstellbare Arbeitstische, bewegungsfreundliche Sitzmodelle und Mikro-Aktivitätsangebote (z. B. Besprechung im Stehen oder Gehen, Bewegungszonen, aufzugsfreie Tage, Stehecken, …), ergonomische Arbeitsplatzberatungen, …
  • Bewegungs-Kultur verbessern: Sensibilisierungskampagnen, Workshops mit unterschiedlichsten Bewegungsangeboten zum Kennenlernen, Vorbildwirkung der Führungskräfte, um Mitarbeitende zu mehr Alltagsbewegung zu motivieren,
  • Betriebliche Angebote forcieren: Bewegungseinheiten wie Yoga- oder Stretching-Einheiten, flexible Arbeitsroutinen die die Bewegung fördern, Job-/Firmenrad, gemeinsame Teilnahme an Laufevents o.ä.

„Gesundheit im Betrieb darf nicht erst dann relevant werden, wenn Menschen krank werden“, so Welkens weiter. „Wir müssen präventiv denken und organisieren – damit das Sitzen nicht zur Belastung, sondern als positive Unterstützung wahrgenommen wird.“

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 80 Arbeitsmedizinern und Arbeitsmedizinerinnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

 

Die Herausforderung, fit zu bleiben.

Aktiv mit 45+

Der körperliche Höhepunkt liegt bei uns Menschen zumeist zwischen dem zwanzigsten und fünfunddreißigsten Lebensjahr. Dies bedeutet jedoch keinesfalls einen anschließenden Abbau, sondern eher einen körperlichen Umbau.

Die Bedürfnisse verändern sich ebenso wie die Lebensumstände, der Trainingserfolg benötigt genauso wie die Regeneration einfach etwas mehr Zeit, aktive Höhenflüge sind aber weiterhin möglich.

»Früher war alles einfacher, da war das kein Problem« – der körperliche Umbau ab etwa 35 und 40 Jahren betrifft neben den hormonellen Veränderungen unter anderem auch die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems sowie Einschränkungen durch langsam auftretende Beschwerden, normale und/oder berufsbedingte Abnutzungserscheinungen im Stütz- und Bewegungsapparat sowie eine abnehmende Elastizität von Bändern und Sehnen.

Umgekehrt birgt das »Alter« und die damit verbundene jahrelange Erfahrung und das Kennen des eigenen Körpers auch einen gewissen Schutz vor jugendlichem Übermut und kann den Druck nehmen, sich selbst und anderen etwas beweisen zu müssen.

Diese Lebensphase beinhaltet die Chance uns bzw. unserem Körper genau das zu geben, was er braucht:

Zeit für Regeneration

Zeit für Regeneration bedeutet Faszienrolle und Yoga nicht nur als aktuellen Trend wahrzunehmen, sondern als aktive Begleitung, um Verspannungen zu lösen und zu regenerieren.

Große Muskelgruppen kräftigen

Kräftigung der großen Muskelgruppen, die zur Abschwächung neigen. Aktive Einbindung in das tägliche Bewegungsprogramm und gezielte Kräftigung von Bauch-Bein-Po. Dies ist nicht nur der Name von vielen Trainingseinheiten, sondern tatsächlich Programm und wichtiger Ansatz zur Erhaltung der Gesundheit. Denn jeder kräftige Rücken baut auf diesen drei Muskelgruppen auf.

Neues ausprobieren

Mut und Freude Neues auszuprobieren neugierig zu bleiben und sich zu fordern ist ebenso Grundlage für ein aktives Leben wie die Gewissheit niemandem mehr etwas beweisen zu müssen – manche Dinge darf man einfach nur für sich selbst tun, ohne Druck und mit einem Lächeln im Gesicht.

Sportlicher Genuss

Individuellersportlicher Genuss und der gesundheitsfördernde Aspekt sollen bei der täglichen Bewegung im Vordergrund stehen. Jede Bewegung ist eine Investition in eine hoffentlich gesunde Zukunft.

Körperliche Höchstleistungen

Körperliche Höchstleistungen sind in jedem Alter möglich und erwünscht. Sie spornen uns an und tun Körper und Geist gut, auch wenn hin und wieder ein wenig mehr Aufwand damit verbunden ist. Niemand muss einen Marathon laufen, aber jede:r sollte tagtäglich ein wenig dafür trainieren.

(c) Marcus Aurelius, pexels.com

Willkommen 2026

Bei IBG blicken wir dankbar auf ein Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit zurück – geprägt von Vertrauen, fachlicher Expertise und gemeinsamen Lösungen.

2026 steht für Weiterentwicklung, Effizienz und nachhaltigen Mehrwert. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wollen wir Chancen nutzen, Potenziale entfalten und zukunftsfähige Lösungen umsetzen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!

 

 

(c) Gerd Altmann, www.pixabay.com

Wie Wandern die Gesundheit fördert…

… und uns Zeit ohne PC, Notebook und Handy schenken kann.

Wandern ist eine vielseitige Sportart für jedes Alter mit positiven Effekten auf unseren gesamten Organismus.

Regelmäßiges Wandern…

  • stärkt das Herz-Kreislauf-System und verbessert die Pumpleistung unseres Herzens.
  • unterstützt dabei, die Atmung zu vertiefen, den Brustkorb zu mobilisieren und die Atem­muskulatur zu trainieren. Dies trägt dazu bei, deinen Körper besser mit Sauerstoff zu versorgen. Dadurch wird die körperliche Leistungsfähigkeit gesteigert und du kommst auch im Alltag nicht mehr so schnell außer Atem.
  • aktiviert auch die Abwehrkräfte und trainiert das Immunsystem.

Wandern ist gelenkschonender als andere Bewegungsarten

Besonders angesprochen wird aber der gesamte Bewegungsapparat, da Wandern gelenkschonender ist als andere Bewegungsarten, wie zum Beispiel  Joggen:

  • Vor allem im Bereich der Beine und Füße werden Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder stabilisiert und zudem die gesamte Haltemuskulatur des Körpers trainiert. Dies verringert das Verletzungsrisiko im Alltag. Ebenfalls werden bei Wanderungen im gemäßigten Gelände Knie- und Hüftgelenke entlastet.
  • Wandern trainiert die Trittsicherheit und fördert Gleichgewichtssinn und Balancegefühl. Dadurch kann das Sturzrisiko gesenkt werden.
  • Wandern hat einen positiven Einfluss auf die Knochendichte, so kann auch einer etwaigen Osteoporose entgegengewirkt werden.
  • Beim Wandern produziert der Körper mehr Gelenkflüssigkeit, die für einen „reibungslosen“ Bewegungsablauf sorgt und Gelenkschmerzen verringert. Wandern kann dabei helfen, Risiken der Arthroseentstehung zu reduzieren.
  • Zur Entlastung können beim Wandern auch zwei Wanderstöcke verwendet werden – dies entlastet Knie und Hüfte und aktiviert die Schultern.

ACHTUNG – vergiss nicht auf eine passende Routenplanung (eventuell auch „offline“ mit einer Wanderkarte – somit kann das Handy auch mal im Rucksack bleiben), ausreichend Verpflegung und Getränke, eine der Route entsprechende Ausrüstung sowie einen sicheren und vorausschauenden Blick auf das Wetter!

(c) Herbert Brändle; www.pexels.com

IBG für die Auszeichnung „Nachhaltige Gestalter:innen 2025“ nominiert

Wir freuen uns sehr, eine besondere Nachricht mit Ihnen zu teilen: IBG ist für die renommierte Auszeichnung „Nachhaltige Gestalter:innen“ nominiert! Die neue Chefredakteurin der BUSINESSART hat unsere Leitung für Arbeitssicherheit und Ergonomie, Matthias Welkens, MBA, über die Nominierung informiert.

Die Auszeichnung „Nachhaltige Gestalter:innen“ wird seit 2009 an Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen verliehen, die durch ihr Engagement eine enkeltaugliche Zukunft mitgestalten. Dass IBG in diesem Jahr zu den Nominierten zählt, ist eine große Anerkennung für unsere langjährige Arbeit im Bereich der nachhaltigen und gesunden Unternehmensentwicklung.

Warum IBG nominiert wurde

IBG steht seit 1995 für gesunde und nachhaltige Unternehmens- und Personalentwicklung. Unser Ziel ist es, eine humane und gleichzeitig wirtschaftliche Arbeitswelt zu schaffen – für Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist unsere kürzlich erstellte Gemeinwohl-Bilanz. In diesem Rahmen haben wir unsere Zusammenarbeit mit rund 500 Lieferant:innen systematisch neu bewertet – unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten. Dieser Schritt unterstreicht unser Bestreben, Nachhaltigkeit ganzheitlich zu leben und entlang der gesamten Wertschöpfungskette umzusetzen.

IBG in Zahlen

  • Gegründet 1995
  • Über 200 Mitarbeiter:innen, darunter 80 Arbeitsmediziner:innen
  • Österreichweite Beratung und Betreuung
  • Marktführerin im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

So geht es weiter

Die Jury der Nachhaltigen Gestalter:innen erhält im September die Kurzbeschreibungen der Nominierten und trifft anschließend ihre Entscheidung. Es bleibt also spannend – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Die Auszeichnungsveranstaltung findet am Montag, den 24. November 2025 in Wien statt.

 

 

Klimafreundlich Reisen: Mit gutem Gewissen unterwegs

Wer umweltbewusst unterwegs ist, entdeckt neue Perspektiven und erlebt Urlaub intensiver – oft auch entspannter und genussvoller.

  • Reise mit Bahn, Bus oder Fahrrad an
    Denn ein mit dem Auto zurückgelegter Kilometer (Benzin oder Diesel) ist mehr als 15-mal klimaschädlicher als ein Kilometer mit der Bahn. Beim Flugzeug fällt pro Kilometer sogar über 31-mal so viel CO₂ an wie bei einer Bahnfahrt.
    Tipp: Wer früh bucht, findet oft günstige Tickets.
  • Verweile in öko-zertifizierten Unterkünften
    Dabei kannst du auf Umweltzeichen wie das EU Ecolabel, Green Key, BioHotels oder Austrian Ecolabel achten. Diese stehen für einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen, faire Arbeitsbedingungen und biologische Lebensmittel.
    Tipp: Unter www.umweltzeichen.at findest du eine Liste zertifizierter Betriebe.
  • Wähle klimafreundliche Fortbewegung vor Ort
    Erkunde deine Urlaubsregion zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Tipp: Viele Regionen bieten Gästekarten inkl. kostenloser Nutzung von Bus und Bahn
  • Regional und saisonal essen geht am einfachsten, indem du lokale Spezialitäten auf Wochenmärkten oder in Gasthöfen isst, statt in internationalen Fastfood-Ketten.
  • Ressourcen schonen ist auch im Urlaubsalltag möglich, z.B. bei Wasser, Strom und vor allem Müll.
  • CO2-Kompensation kannst du bei Auto- oder Flugreisen durch Gold Standard oder Plan Vivo zertifizierte Projekte und Anbieter wie atmosfair, myclimate oder Climate Austria leisten.
  • Leichtes Gepäck erhöht deine Beweglichkeit und bedeutet gleichzeitig weniger Sprit- bzw. Kerosinverbrauch.
  • Plane längere Aufenthalte statt mehrerer Kurztripps, denn das reduziert nicht nur Emissionen, sondern auch Stress.
  • Wähle sanften Tourismus, wie z.B. die Alpine PearlsDanube Pearlsoder Bergsteigerdörfer

Mache deine Reise zum Gewinn für dich und das Klima!

(c)Dante Muñoz; www.pexels.com

Workshop: Fit durch den (Arbeits)alltag

Bewegung ist die Grundlage unseres Lebens – wer rastet, der rostet. Dieses und ähnliche Sprichwörter sind fest in unserem Wortschatz verankert. Aber wie sieht es in der Realität aus?

Unsere Bewegungen und der Bewegungsradius sind oft sehr eingeschränkt. Langes Sitzen, statische Belastungen und Zwangshaltungen nehmen einen Großteil unseres Tages ein.

Deshalb ist ausreichend Bewegung wichtig. Sie ist der Treibstoff, der unsere Muskeln kräftigt und die Gelenke „schmiert“. Neben regelmäßiger sportlicher Betätigung, ist auch die Alltagsbewegung und die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Alltags.

Nahezu jede:r von uns hat schon einmal in irgendeiner Weise mit Problemen im Stütz- und Bewegungsapparat zu kämpfen gehabt. Zumeist sind Bewegungsmangel, eine unergonomische Arbeitsweise oder eine Zwangshaltung die Ursache. Genau das soll in diesem Workshop Thema sein .
       

Unser Angebot

  • Zweistündiger Workshop „Fit durch den (Arbeits)alltag“
  • inklusive Original-Theraband®           

Ziele und Inhalte des Workshops

  • Sensibilisierung der Mitarbeiter:innen hinsichtlich ergonomischen Verhaltes und der positiven Auswirkung von Bewegung auf die eigene Gesundheit
  • Gestaltung eines aktiven Arbeitsalltags unter Berücksichtigung von individuellen Einschränkungen
  • Erkennen von Problemfeldern sowie Auslöser und Ursachen für Rückenschmerzen
  • Entwicklung von individuellen Umsetzungsmöglichkeiten
  • Kennenlernen des Therabands® und einfacher Übungen


Nutzen für Ihr Unternehmen

Ein Workshop zum Thema Bewegung fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen, was langfristig zu weniger Krankheitsausfällen, höherer Motivation und gesteigerter Produktivität führt. Gleichzeitig signalisiert das Unternehmen Wertschätzung gegenüber dem Team, was die Mitarbeiter:innenbindung stärkt und ein positives Betriebsklima unterstützt.

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot (je nach Stundenkontingent auch im Rahmen der Einsatzzeit möglich!). Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf Ihren gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

Bild: SometimesNever/peopleimages.com