Kategorie: Arbeitspsychologie

Arbeitspsychologie

Gönn deinem Gehirn eine Pause – warum Nichtstun produktiver macht, als wir denken

Die Mittagspause wird ausgelassen, das nächste Meeting wartet bereits. Am Abend wird noch schnell durch Social Media gescrollt, statt wirklich abzuschalten. Pausen gelten in unserer Leistungsgesellschaft oft als Luxus oder sogar als Zeichen von Schwäche. Dabei zeigt die Wissenschaft längst: Unser Gehirn braucht regelmäßige Erholungsphasen, um leistungsfähig, kreativ und gesund zu bleiben.

Viele Menschen glauben, möglichst lange und ohne Unterbrechung arbeiten zu müssen, um produktiv zu sein. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall. Unser Gehirn arbeitet nicht unbegrenzt auf Hochtouren. Spätestens nach etwa 90 Minuten intensiver Konzentration sinken Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit deutlich. Wer dann bewusst eine Pause einlegt, kann anschließend fokussierter, kreativer und effizienter weiterarbeiten.

Warum Pausen für unser Gehirn unverzichtbar sind

Während wir eine Pause machen, passiert im Gehirn weit mehr, als wir vermuten. Es verarbeitet Informationen, verknüpft Wissen und entwickelt neue Lösungsansätze. Besonders das sogenannte Default Mode Network wird aktiv – ein Netzwerk im Gehirn, das bei Ruhephasen wichtige Prozesse wie Kreativität, Selbstreflexion und Problemlösung unterstützt.

Nicht ohne Grund kommen die besten Ideen oft beim Spazierengehen, Duschen oder einfach beim Nichtstun.

Warum fällt uns Pausenmachen so schwer?

Obwohl wir wissen, dass Pausen wichtig sind, überspringen viele sie regelmäßig. Dahinter stecken häufig innere Antreiber wie:

  • „Ich muss produktiv sein.“
  • „Ich darf keine Zeit verschwenden.“
  • „Erst wenn alles erledigt ist, darf ich mich ausruhen.“

Diese Denkmuster führen oft in einen sogenannten Burnout-Loop: Erschöpfung wird ignoriert, Pausen werden ausgelassen und die Leistungsfähigkeit sinkt kontinuierlich.

Dem gegenüber steht der Fitness-Loop: Wer Belastung und Erholung bewusst abwechselt, bleibt langfristig leistungsfähig, gesund und motiviert.

Erholung beginnt im Kleinen

Nicht jede Pause muss lang sein. Bereits kurze Unterbrechungen helfen dem Gehirn, sich zu regenerieren.

Besonders wirksam sind:

  • Mikropausen von wenigen Minuten zwischen konzentrierten Arbeitsphasen
  • Kurzpausen, in denen man aufsteht, sich bewegt oder frische Luft schnappt
  • eine bewusst genutzte Mittagspause ohne Bildschirm
  • regelmäßige Erholungszeiten nach der Arbeit sowie Urlaub, um vollständig abzuschalten

Auch der niederländische Lifestyle-Trend Niksen – die Kunst des bewussten Nichtstuns – zeigt, dass Erholung nicht immer aktiv gestaltet werden muss. Einfach einmal nichts tun, ohne schlechtes Gewissen, kann erstaunlich wirkungsvoll sein.

Pausenkultur ist auch Führungskultur

Nicht nur Einzelpersonen profitieren von regelmäßigen Erholungspausen. Auch Unternehmen können viel dazu beitragen, dass Pausen selbstverständlich werden.

Führungskräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Wer selbst Pausen vorlebt, Erholungszeiten respektiert und Mitarbeitende dazu ermutigt, diese auch tatsächlich zu nutzen, schafft die Grundlage für eine gesunde Unternehmenskultur. Denn langfristige Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch ständige Verfügbarkeit, sondern durch das richtige Zusammenspiel von Belastung und Erholung.

Jetzt reinhören

In dieser Podcast-Folge spricht Karin Brandstetter, Arbeitspsychologin bei IBG in Wien, über die Wissenschaft hinter der Pause und erklärt, warum Erholung kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für nachhaltige Leistungsfähigkeit und mentale Gesundheit ist.

In dieser Episode erfahren Sie unter anderem:

  • warum unser Gehirn nach spätestens 90 Minuten eine Pause braucht,
  • was hinter Burnout-Loop und Fitness-Loop steckt,
  • wie das Default Mode Network Kreativität und Problemlösung unterstützt,
  • welche inneren Antreiber uns vom Pausenmachen abhalten,
  • wie Mikropausen, Mittagspause und Urlaub optimal gestaltet werden können,
  • und wie Unternehmen eine gesunde Pausenkultur fördern.

Eine Episode für alle, die wissen, dass Pausen wichtig sind – sie aber im Alltag trotzdem viel zu oft ausfallen lassen. Denn manchmal ist Nichtstun genau das Produktivste, was wir tun können.

Die Macher: Gönn deinem Hirn eine Pause

Gönn deinem Gehirn eine Pause. Pausen sind kein Luxus, sondern essenziell für Konzentration, Kreativität und mentale Gesundheit. In dieser Folge erklärt Arbeitspsychologin Karin Brandstetter (IBG), warum unser Gehirn spätestens nach 90 Minuten Erholung braucht, wie das sogenannte Default Mode Network kreative Lösungen fördert und weshalb bewusstes Nichtstun – etwa beim Trend Niksen – so wertvoll ist. Außerdem geht es um den Burnout-Loop, hilfreiche Pausenstrategien und darum, wie Unternehmen eine gesunde Pausenkultur fördern können.

Expertin: Karin Brandstetter

Redaktion: Melanie Kashofer

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Psychosoziale Kompetenz als Schlüssel für gesunde Organisationen – Universitätslehrgang 2026/27 in Wien

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel – und mit ihr die Anforderungen an Führungskräfte. Themen wie mentale Gesundheit, hybride Arbeitsmodelle, Generationenvielfalt und „New Work“ prägen den Alltag in Organisationen stärker denn je. Genau hier setzt der Universitätslehrgang „Psychosoziale Kompetenz in Organisationen“ an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien an.

Von September 2026 bis Mai 2027 bietet dieser berufsbegleitende Lehrgang eine fundierte und praxisnahe Weiterbildung für alle, die Führung neu denken und aktiv gestalten möchten.

Warum psychosoziale Kompetenz heute unverzichtbar ist

Führung bedeutet längst mehr als Zielvorgaben und Leistungskennzahlen. Eine gesunde Führungs- und Unternehmenskultur braucht:

  • Wertschätzung und Sinn in ihrer Arbeit
  • Unterstützung bei psychischen Belastungen
  • Flexibilität und Verständnis für individuelle Lebensrealitäten

Organisationen stehen gleichzeitig vor der Herausforderung, gesetzliche Anforderungen – etwa im Bereich Arbeitnehmerschutz – zu erfüllen und ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Ein besonderes Highlight für alle, die sich im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement engagieren: Im November wird IBG Expertin Maga. Regina Nicham, Leitung Arbeits- und Organisationspsychologie im Rahmen des Lehrgangs das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung leiten.

Der Lehrgang greift genau diese Schnittstelle auf: Er verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Werkzeugen für den Führungsalltag.


Inhalte, die relevant sind

Der Lehrgang ist in drei Module aufgebaut und deckt zentrale Themen moderner Führung ab:

  1. Gesundheit am Arbeitsplatz, Kommunikation & Generationenmanagement

Hier geht es um:

  • Psychische Belastungen und deren Auswirkungen
  • Kommunikation in schwierigen Zeiten
  • Betriebliche Gesundheitsförderung und die Praxis der Mitarbeiter:innenbefragung
  • den Wertewandel zwischen den Generationen in der Arbeitswelt

Gerade das Zusammenspiel von Babyboomern, Millennials und Gen Z stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen – und Chancen.

  1. Psychosoziale Dynamik am Arbeitsplatz: Suchtprävention und Teamentwicklung

Dieses Modul beleuchtet:

  • Suchtprävention am Arbeitsplatz

Gruppendynamiken und Teamprozesse – vom Ich zum WirFührungskräfte lernen, Teams nicht nur zu managen, sondern nachhaltig zu entwickeln.

  1. Resilienz, Führung und Leistungsfähigkeit: Gesundheit und Effizienz in der modernen Arbeitswelt

Im Fokus stehen:

  • langfristige Leistungsfähigkeit und Resilienz
  • arbeitsrechtliche Aspekte bei psychischen Erkrankungen
  • Digitalisierung und Führung
  • Coaching- und Gesprächstechniken

Gerade die Kombination aus psychologischer Kompetenz und rechtlichem Wissen macht dieses Modul besonders praxisrelevant.

Für wen ist der Lehrgang gedacht?

Der Universitätslehrgang richtet sich an:

  • Führungskräfte und angehende Leader
  • HR-Verantwortliche
  • Mitarbeitende mit Entwicklungsambitionen
  • Personen, die sich auf die Anforderungen der „New Work Generation“ vorbereiten wollen

Kurz gesagt: Für alle, die Führung menschlicher, wirksamer und zukunftsfähiger gestalten möchten.

Lernen im praxisnahen Format

  • Dauer: 2 Semester
  • Umfang: 160 Unterrichtseinheiten
  • Format: Präsenzveranstaltungen (Freitag & Samstag) in Wien
  • Abschluss: Zertifikat mit bis zu 8 ECTS

Besonders attraktiv: Die Möglichkeit, einzelne Module zu belegen oder den gesamten Lehrgang mit Projektarbeit abzuschließen.

Mehr als nur Weiterbildung. Was diesen Lehrgang besonders macht, ist die Kombination aus:

  • wissenschaftlicher Fundierung
  • hochkarätigen Vortragenden aus Psychologie, Recht und Praxis
  • unmittelbarer Anwendbarkeit im Berufsalltag

Teilnehmende entwickeln nicht nur Fachwissen, sondern auch ein neues Verständnis von Führung – eines, das Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Fazit: Investition in die Zukunft der Arbeit

Die Anforderungen an Führung werden weiter steigen – insbesondere im psychosozialen Bereich. Wer hier kompetent agiert, stärkt nicht nur das eigene Team, sondern auch sich selbst und damit die gesamte Organisation.

Der Universitätslehrgang „Psychosoziale Kompetenz in Organisationen“ bietet dafür eine fundierte, praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung.

Oder anders gesagt: Gute Führung beginnt mit dem Verständnis für Menschen.

 

 

human works 1-2026

Jetzt erschienen: Die neue Ausgabe der Human Works

In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns zentralen Themen moderner Arbeitswelten: von Psychologischer Erster Hilfe über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zu Gesundheitszirkeln als wirksame Methode zur Stärkung der Gesundheit im Unternehmen. Wir beleuchten Enzymexpositionen in der Waschmittelproduktion und zeigen, wie arbeitsmedizinische Prävention wirksam umgesetzt wird.

Zudem verdeutlichen gemeinsame Projekte mit der BOKU University und der TU Wien, wie wissenschaftliche Kooperationen praxisnahe Prävention stärken – von betrieblichem Mobilitätsmanagement bis zur Lärmprävention aus arbeitspsychologischer Sicht. Ergänzt wird diese Ausgabe durch Beiträge zu UV-Schutz und sicherem Arbeiten.

Best Practice Beispiele aus Österreich diesmal:
BOKU University und TU Wien

Erfahren Sie in dieser Ausgabe wieder hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen!

Jetzt kostenlos lesen

 

Mit Nachrichtenflut und negativen Meldungen besser umgehen

in einer Welt, in der uns rund um die Uhr, oft im Minutentakt Nachrichten über Krisen, Konflikte, politische Spannungen und Katastrophen erreichen, fällt es vielen Menschen immer schwerer, innerlich zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Soziale Medien, Push-Mitteilungen und Newsfeeds sorgen für ständige Reizüberflutung – oft mit belastenden Inhalten, schneller und direkter denn je. Viele Menschen fühlen sich dadurch überfordert, ängstlich oder hilflos.

Als Beratungsunternehmen möchten wir Sie dabei unterstützen, das Thema Psychische Gesundheit und Mentale Stärke in ihre betriebliche Gesundheitsstrategie zu integrieren . Denn mentale Gesundheit ist ein zentraler Faktor für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und langfristige Mitarbeiter:innenzufriedenheit .

Ziele

  • Mehr Gelassenheit und seelisches Wohlbefinden im digitalen Alltag
  • Gesunder Umgang mit der allgemeinen Informationsflut und
    insbesondere schlechten Nachrichten
  • Trotz negativer Schlagzeilen innerlich stabil und handlungsfähig bleiben

Inhalte

  • Warum wir schlechte Nachrichten nicht ignorieren können und wie wir trotzdem Abstand gewinnen
  • Aufbau von Informationskompetenz und „digitaler Resilienz“
  • Strategien zur emotionalen Abgrenzung und Selbstfürsorge

Unser Angebot

  • Fachvorträge und Workshops
  • Einzel- und Gruppencoachings

Vorteile und Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Leistungsfähigkeit sichern, Konzentration stärken
  • Prävention senkt langfristig Fehlzeiten und bringt direkte wirtschaftliche Vorteile
  • Besseres Emotionsmanagement und Resilienz
  • Motivationssteigerung und stärkere Bindung
  • „Corporate Responsibility“

Investitionen in die psychische Gesundheit zahlen sich doppelt aus – für die Mitarbeitenden (Gesundheit, Lebensqualität) und für das Unternehmen (Leistung, Kosten, Kultur).

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot (je nach Stundenkontingent kann auch die arbeitspsychologische Einsatzzeit herangezogen werden). Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.

 

Bild: Photocreo Bednarek

PRIDE – together we rise

Der Juni steht weltweit im Zeichen von Vielfalt, Respekt und Sichtbarkeit: Der Pride Month erinnert an die Geschichte der LGBTIQ+-Bewegung und setzt zugleich ein kraftvolles Zeichen für Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Fortschritt. Auch bei IBG ist klar: Vielfalt ist kein Trend, sondern ein zentraler Bestandteil einer gesunden, modernen Unternehmenskultur.

Der Begriff „Pride“ steht für einen selbstbewussten und offenen Umgang mit der eigenen Identität und sexuellen Orientierung. Es geht darum, sich nicht zu verstecken, sondern authentisch zu leben – frei von Angst, Vorurteilen und Diskriminierung. Dieses Verständnis deckt sich mit den Grundwerten von IBG: Wertschätzung, Respekt und die Förderung individueller Potenziale stehen im Mittelpunkt unseres Handelns.

Historische Wurzeln und gesellschaftliche Verantwortung

Der Pride Month hat seinen Ursprung in den Ereignissen rund um den Stonewall-Aufstand. Am 28. Juni 1969 führte eine Polizeirazzia in der Schwulen-Bar „Stonewall Inn“ zu tagelangen Protesten – ein Wendepunkt im Kampf für Gleichberechtigung. Diese Ereignisse markieren bis heute den Beginn einer globalen Bewegung für Menschenrechte, Sichtbarkeit und Akzeptanz.

Pride in Wien: Sichtbarkeit und Zusammenhalt

In Wien findet der Pride Month mit der Regenbogenparade seinen Höhepunkt. Als größte Demonstration Österreichs bringt sie jährlich tausende Menschen zusammen, die gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Solidarität setzen.

Trotz vieler Fortschritte bleibt noch viel zu tun: Die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist in Österreich erst seit 2019 möglich, verbale oder physische Übergriffe sind dennoch immer noch traurige Realität. In anderen Ländern Europas bestehen weiterhin Einschränkungen, und weltweit sind Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung noch immer Diskriminierung und sogar lebensbedrohlichen Strafen ausgesetzt.

IBG Haltung: PRIDE – together we rise

IBG steht für ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Menschen sicher, respektiert und wertgeschätzt fühlen. Diversity, Equality & Inklusion sind feste Bestandteile unserer Unternehmenskultur und unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements. Denn nur wer sich angenommen fühlt, kann langfristig gesund, leistungsfähig und motiviert bleiben.

Unter dem Motto „PRIDE – together we rise“ setzt IBG ein klares Zeichen:

  • für gelebte Vielfalt im Arbeitsalltag
  • für Chancengleichheit und Fairness
  • für eine Unternehmenskultur, die alle Menschen miteinschließt

Wir sind überzeugt: Gemeinsam wachsen wir über uns hinaus – als Organisation und als Gesellschaft.

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiter:innen, davon 80 Arbeitsmediziner:innen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022
E-Mail: presse@ibg.at

Die Macher: Wenn die Wechseljahre mitarbeiten

MACH ES! gesund – Episode vom 19.03.2026
#46 Wie brechen wir das Tabu rund um die Menopause in Unternehmen, Ina Lukl?
Hitzewallungen im Meeting, Nächte ohne Schlaf, Konzentrationsprobleme oder plötzliche Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit – für viele Frauen gehören diese Erfahrungen mitten in den Arbeitsalltag. Und doch wird kaum darüber gesprochen. Die Wechseljahre sind nach wie vor ein Tabuthema in Unternehmen, mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Frauen ebenso wie für Organisationen und den Arbeitsmarkt insgesamt.

In dieser Folge sprechen die Macher  mit Ina Lukl, Arbeitspsychologin bei IBG, über die Menopause im beruflichen Kontext. Ina Lukl erklärt, warum es nicht reicht, Frauen individuelle Tipps zu geben und weshalb Unternehmen in der Verantwortung stehen, dieses Thema endlich sichtbar und besprechbar zu machen.

Sie erfahren außerdem:

  • warum die Wechseljahre für viele Frauen lange unerkannt bleiben

  • welche Symptome sich konkret auf den Arbeitsalltag auswirken können

  • weshalb Scham und Tabuisierung Karrieren ausbremsen

  • was Führungskräfte über die Menopause wissen sollten

  • wie Unternehmen mit einfachen Maßnahmen wirksam unterstützen können

  • und warum Offenheit ein entscheidender Faktor für Mitarbeiterbindung und Produktivität ist

Ein wichtiges Gespräch über Frauengesundheit, Verantwortung im Arbeitskontext und die Chance, Arbeitswelten so zu gestalten, dass Frauen auch in den Wechseljahren sichtbar, wirksam und gesund bleiben können. Viel Spaß beim Anhören!

Expertin: Ina Lukl

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Glück als menschliches Ziel. Wege zu mehr Glück im Leben

Am 20. März feiern wir den internationalen Tag des Glücks, welcher von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Er soll daran erinnern, wie bedeutungsvoll Glück im Leben ist und soll das Glücklichsein als globales Menschenrecht in den Vordergrund stellen.

Neben den politischen und institutionellen Bestrebungen, die zu mehr Glück und Well-Being bei den Menschen führen sollen, kann auch jede einzelne Person etwas für sich und andere tun, um ein glückliches Leben zu führen. Denn jemand anderem etwas Gutes zu tun, bedeutet nicht nur Glück für die andere Person, sondern kann auch einem selbst zu mehr Glücksempfinden verhelfen:

Diese Tipps können Sie unterstützen, Glücksmomente in Ihren Alltag zu integrieren:

  • Überlegen Sie für sich oder auch in der Familie, gemeinsam mit Kolleg:innen und Freund:innen zunächst einmal: „Was macht mich / uns glücklich?“
  • Probieren Sie eine Mini-Wertschätzungsübung aus: Notieren Sie sich dazu in den kommenden 28 Tagen täglich zwei Dinge, wofür Sie dankbar in Ihrem Leben oder der Arbeit sind. Das können kleine Dinge sein, wie ein guter Kaffee oder ein erholsamer Schlaf. Das trainiert unser Gehirn, mehr Glück in der Gegenwart empfinden zu können.
  • Geben Sie liebevolle Gesten, Komplimente und positives Feedback weiter versuchen Sie sich darin diese selbst anzunehmen – so wächst nicht nur Ihre innere Zufriedenheit, sondern auch das Zugehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft.
  • Achten Sie auf Ihre Grundbedürfnisse auch während der Arbeit (Essen, Trinken und frische Luft schnappen). Gerade in intensiven Phasen kommt es häufiger vor, dass wir ihnen zu wenig Beachtung schenken. Die Befriedigung der Grundbedürfnisse ist eine wichtige Voraussetzung, um überhaupt glücklich sein zu können.
  • Vielleicht möchten Sie einmal eine ehrenamtliche Tätigkeit ausprobieren? Altruistisches Handeln hilft nicht nur der empfangenden Person, sondern macht auch die gebende Person glücklich. Außerdem fördern Sie dadurch auch das Glück in der Gesellschaft.

 „Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.“
(Buddha, Begründer des Buddhismus)

Newsletter DiePresse.com

Im PS des aktuellen Newsletter der Die Presse widmet sich Michael Köttritsch dem Thema Schlaf. Er zeigt auf, dass Schlaf keine passive Ruhephase, sondern aktive Regeneration ist.

Er greift dazu die von Regina Nicham, IBG-Arbeits- und Organisationspsychologin, formulierten zehn praxisnahe Empfehlungen, wie Regelmäßige Schlafzeiten und ausreichend Tageslicht stabilisieren den Schlaf-Wach-Rhythmus etc. auf. Müdigkeit sollte ernst genommen und der Gang ins Bett nicht erzwungen werden. Eine entspannende „Pufferzone“ vor dem Einschlafen hilft ebenso wie das bewusste Loslassen belastender Gedanken – etwa durch Aufschreiben. Das Bett soll ausschließlich der Erholung dienen, während Fernsehen oder Arbeiten dort vermieden werden sollten.

Ein gutes Raumklima (16–18 °C, Dunkelheit zur Förderung der Melatonin-Produktion), reduzierte Licht- und Lärmquellen, maßvolle Bewegung sowie leichte Abendmahlzeiten unterstützen die Schlafqualität zusätzlich. Alkohol, Nikotin und Koffein hingegen wirken störend. Und nicht zuletzt gilt: Gelassenheit bewahren – nächtliche Wachphasen sind normal.

Expertin: Regina Nicham

Autor: Michael Köttritsch

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regionews

regionews berichtet über aktuelle Empfehlungen der IBG zum Thema Schlafstörungen. Wie Arbeitspsychologin Regina Nicham betont, können bereits kleine Veränderungen im Alltag – etwa fixe Schlafzeiten, bewusste Offline-Phasen am Abend und ein gut temperiertes, abgedunkeltes Schlafzimmer – dazu beitragen, nächtliches Aufwachen zu verringern und die Erholung spürbar zu steigern.

Expertin: Regina Nicham

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brandaktuell

brandaktuell berichtet über aktuelle Empfehlungen der IBG zum Thema Schlafstörungen. Laut Arbeitspsychologin Regina Nicham können bereits einfache Maßnahmen der Schlafhygiene – wie regelmäßige Schlafzeiten, digitale Pausen vor dem Zubettgehen und ein kühles, dunkles Schlafzimmer – helfen, durchwachte Nächte zu reduzieren und die Schlafqualität nachhaltig zu verbessern.

Expertin: Regina Nicham

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