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Kategorie: Arbeitspsychologie

Arbeitspsychologie

Der Mensch zuerst. Wie vor 25 Jahren IBG begann.

Mehr als 50.000 Menschen in Wien bei »Black Lives Matter«!

 IBG ist aus einem Projekt gegen Rassismus geboren. Rassismus ist ein globales Problem. Ausländer sind wir schnell wo. So wie Trump mit „America First“ Gift in die Gesellschaft sprüht, war es die FPÖ mit dem Volksbegehren „Österreich zuerst“ 1993.

Die Losung impliziert „Österreicher zuerst“ und Nicht-Österreicher darunter. Eine Hierarchie soll den arbeitenden Menschen in Österreich das Gefühl geben, dass es andere unter ihnen gibt, auf die man herabsehen und die man abwerten kann.

Dieses Gift kam in die Spitäler, vor allem über die Angehörigen. „Keine schwarze Schwester für meine Mutter“. Ausgrenzungen und Beleidigungen mehrten sich. Es behinderte unsere Arbeit. Ich arbeitete an der Uniklinik für Psychiatrie im AKH. Eine ältere Patientin sagte zu Duši, Schwester, in Belgrad geboren: „Gell Duši, wir haben zu viele Ausländer!“ Das tat weh. Noch dazu, wo zur gleichen Zeit der rassistisch begründete Krieg in Jugoslawien stattfand, der Duši die erste Heimat nahm. Für sie doppelte Belastung. Wie konnte sie unter diesen Bedingungen ihre beste Leistung bringen? Es litten Kolleginnen und Kollegen mit Migrationsunterboden. Und mit ihnen auch die KollegInnen, die hier geboren sind. Es gab nichts, unsere KollegInnen zu schützen und zu stützen, kein Symbol der Solidarität, die wir den Unseren zeigen konnten: Wir fühlen mit Euch! Wir sind eins!

„Der Mensch zuerst – Spitalspersonal gegen Ausländerfeindlichkeit!“

Deshalb gründete ich die Initiative „Der Mensch zuerst – Spitalspersonal gegen Ausländerfeindlichkeit!“, kurz MZE. Rassismus ist ein Krankheitserreger, weltweit eine sehr häufige Todes-UR-sache. Rassismus, Diskriminierung, Feindseligkeit im Arbeitsumfeld sind psychotoxische Stressoren, die zu psychischem Leid beitragen, und über das psychoneuroendokrine System zur chronischen Akzentuierung des Stress-Niveaus führen, wodurch es an biologischen Soll-Bruchstellen zu somatischen Erkrankungen kommen kann.

Ausgangspunkt der Überlegungen waren Theorell und Karasek, Sigrist, Frankl und Achterberg. Die Initiative soll als Stress-Prävention dienen, durch Social Support und Akzentuierung von Einstellungswerten: „Medizin ist international. Menschen sind international. Der Mensch ist die Medizin des Menschen. Hände weg von meinen KollegInnen!“

Medizin ist international. Menschen sind international.

Anlässlich des Lichtermeers von SOS-Mitmensch ließ ich ein Plakat drucken, welches die Universalität des Teams und daher der Medizin symbolisch sichtbar werden ließ. Und wir produzierten einen Sticker mit dem Symbol von MZE und der Losung Hände weg. (Gestaltung: Erwin Schuh/Karl Berger/Max Wachter). Plakat wie Sticker verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Beim ersten Treffen der Initiative versammelten sich aus allen Spitälern rund 50 Gesundheitsmenschen. Den Sticker trugen viele Menschen in der Pflege. Die Generaloberin Staudinger erteilte ein Verbot, diesen zu tragen.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Aufschrei, zwei Tage später ein neuer Erlass: Pflegepersonen dürfen zwei Anstecker tragen – die Diplomnadel und den MZE-Sticker.

Für mehr Info finden Sie hier einen entsprechenden Kurzfilm der Initiative Der Mensch zuerst (Gestaltung Erwin Schuh und Elli Mixa, 1995).

Es war der Beginn einer engen Zusammenarbeit mit der Generaldirektion des KAV, den Kollegialen Führungen, Rudi Hundstorfer von der GdG und vielen von uns. Diese Initiative entwickelte sich nachhaltig über zehn Jahre und internalisierte Leitbild, eröffnete Karrierechancen, veränderte PE und OE und wirkt bis heute. Selbst heute noch hängt ein Transparent im Wilhelminenspital beim Eingang.

 

 

 

 

 

 

 

Die Initiative wurde auch von den anderen Spitalsträgern und Seniorenheimen übernommen, Preise wie jenen der Pharmig für Soziales Engagement. Über MZE lernte ich Hannes Schmidl, linke Hand von Stadtrat Rieder kennen, und Irene Kloimüller. Gemeinsam gründeten wir infolge IBG.

 

 

 

 

 

 

 

 

Damals fielen Bomben, gegen vier Menschen in Oberwart, gegen die Hand von Helmut Zilk, gegen die Wohnung von Terezija Stoisits uvm. In der dritten Stufe der Kampagne richteten wir uns an die Patienten, Angehörigen und an die Bewohner der besten multiethnischen Stadt der Welt, um bewusst zu machen, dass ihre Stimme am Wahltag über Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit von uns im Gesundheitswesen mitentscheidet. Und, dass ihre Stimme Leben retten kann. Auch das gilt bis heute.

»Der Mensch zuerst« hat zentrale Bedeutung für IBG

Aus MZE wuchsen viele Äste und daher hat MZE zentrale Bedeutung für IBG. Stadtrat Rieder unterstützte MZE massiv und er bat mich, zur Meduni Zagreb/ASS Kontakt aufzunehmen, denn die dortige Public Health stand unter großem Druck durch die rechtsnationale Regierung Kroatiens.

So begann die Motovun Summer School for Health Promotion in Istrien mit der MedUni/Adrija Stam- par School for Public Health. Der Kroate Andrija Stampar ist der Gründer der WHO und hat in Wien Medizin studiert. Die Motovun Summer School war ein Friedensprojekt, welches eine Brücke über die rassistische Spaltung zwischen den jugoslawischen Kulturen bauen sollte. Schon ab dem dritten Jahr waren KollegInnen aus allen ehemaligen Teilrepubliken dabei. Aus Zagreb, Belgrad, Skopje, Ljubljana, Podgorica.

Ich habe über das Anti-Rassismus-Projekt MZE im ersten Jahr, 1994, referiert. Ohne Resonanz. Bürgerkriege leben vom Rassismus und blockieren die Sensibilität für antirassistische Programme. Nach 20 Jahren hielt ich dieses Referat noch einmal, darunter etliche Kolleginnen von 1994. Diesmal große Rührung. Der Frieden ließ die Sensibilität für rassistische Unterdrückung wieder zu. Der anwesende Dekan der Meduni Belgrad lud zum Referat in Belgrad. Im Kongress-Zentrum referierte ich MZE vor fast 1.000 Menschen der Pflege und der phantastische Film der Initiative lief auf Serbisch und sensibilisierte auch dort. Tosender Applaus. Wir vermieden es meine burgenländisch kroatische Herkunft zu nennen. Es braucht noch seine Zeit. Einen Eindruck über die Motovun Summer School for Health gibt dieses Video.

Die Arbeitswelt als Schule der Gesellschaft

Unser Ansehen durch MZE wuchs und so referierte der Generaldirektor des KAV Wien, Ing. Heinz Nägler, in Motovun! Mit der Generaloberin veröffentlichten wir das Buch „Gesunde Arbeitszeiten im Pflegeberuf“, wo mit den AZ-Projekten im Kaiserin Elisabeth-Spital unsere Expertise im Thema Arbeitszeit begann. In Motovun skizzierten wir die erste Konferenz „Alt, erfahren und gesund – Betriebliche Gesundheitsförderung“. Daraus entwickelten wir Productive Ageing und hatten die ersten Großprojekte im KAV. Bei Prodage ging es auch um die Überwindung des strukturellen und kulturellen Altersrassismus in der Arbeitswelt. Ageism wie Sexism und Racism – diese drei Bruchlinien in der Arbeitswelt zu überbrücken, war unsere Mission. Die Arbeitswelt als Schule der Gesellschaft.

Ein weiterer Ast war die Konferenz-Reihe „Multiethnic Workplace“, wo mit wunderbaren ReferentInnen salutogene und produktive Entwicklungen bei Kulturen, Strukturen und Teams in Unternehmen mit multiethnischer Belegschaft diskutiert und viel gelernt wurde – auch unter Schirmherrschaft von Heinz Nägler und Charlotte Staudinger.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein anderer Ast war Salutogene Politik, wo die neoliberale Entzügelung der Gesellschaft im Mittelpunkt  stand,  die  über  psychoneuroendokrine  Entzügelung zur sozialen   Entzügelung   führt.   Die Konferenz- und Publikations-Reihe hieß „Stress by Politics – Politics by Stress.“ Rassismus ist dabei ein neoliberales Ideologie-Werkzeug zur verstärkten Ausbeutung und Willkür.

Geschäftsmodell Rassismus

Rassismus ist ein Geschäftsmodell. Es senkt die Löhne, zuerst der „Migranten“, und dann die aller.  Er erhöht die Mieten für Migranten, weil er es kann, und dann aller. Er behindert Karriere- und Bildungschancen, und drängt Menschen in eine Parallelgesellschaft.

Ähnlich wie bei der Diskriminierung der Frauen, wo die Männer Chancen-Vorteile lukrieren, wird hier den „Inländern“ ein Vorteil suggeriert, wenn sie Zugewanderte diskriminieren können. Die Konferenzen fokussierten auf Rassismus als Todes- und Krankheits-URsache von Kriegen, Genoziden, Vertreibungen, Flucht etc. Die Referate in den Konferenzen waren beeindruckend; einmal Ellis Huber, Präsident der Deutschen Ärztekammer, dann der letzte Gesundheitsminister Jugoslawiens, Slobodan Lang, oder Public Health-Professor John Middleton aus Birmingham.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein dünner Ast war die Gründung des European Health Staff against Racism mit Gesundheitsmenschen von Schweden bis Albanien. Mehrere Konferenzen in Berlin, Motovun oder Wien fanden statt. Aber dieses Netzwerk wurde uns zu groß, auch das Ziel war etwas unklar.

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle diese Initiativen, diese antirassistischen, humanistischen Arbeiten waren für uns ehrenamtlich und ohne Honorar. Die vielen Aktivitäten – Groß-Symposien über Bezirksfeste bis zu Konzerten mit Drahdiwaberl, Ostbahn Kurti und den Rounder Girls – waren spendenbasiert, vor allem durch KAV, GdG, aber auch durch Unternehmen. Und vor allem durch uns selbst. Die Schulden, die wir in den Anfangsjahren aufgebaut haben, lagen auch hier begründet und waren ein Gepäck unserer langen Reise. Andererseits waren diese antirassistischen Projekte und der internationale Humanismus Energie-Quelle, Sinnfindung, Renommee und es öffnete uns große Türen. Die (selbstbewusste) innovative und ehrliche Ausstrahlung von IBG wuchs in dieser Wiege und auch das strahlen wir bis heute aus. Wir arbeiten gerne zusammen und alle von uns finden mit ihrem Einsatz Platz. Ich mag den Begriff „diverse“ nicht, weil er auch Trennung und Spaltung potentiell trägt. Universell sind wir, wie alle anderen Menschen.

Rassismus ist ein globales Thema

Wenn in Wien über 50.000 zu Black Lives Matter kommen, zum Aufruf einer Ärztin, einer Frau aus der afroaustriakischen Community, dann macht mich das sehr froh. Sie ist stv. Bezirksobfrau der SPÖ im 1.Bezirk. Als IBG arbeiten wir auf der richtigen Seite der Geschichte. Rassismus ist ein globales Thema. Wie viele dunkelhäutige Menschen sind in Wien von der Polizei etc. ermordet worden? Ein Vorstandsmitglied von MZE war Hatice Ilter, muttersprachliche Betreuerin im KFJ, mit kurdisch türkischem Unterboden. Ihr Bruder wurde von der WEGA im ersten Bezirk erschossen, er hatte eine Psychose, zwanzig WEGA-Leute verfolgten ihn, er holte eine Mineralwasserflasche aus seiner Jacke. „Notwehr“ das offizielle Urteil.

Der Mensch ist die (Arbeits-)Medizin des Menschen! Und die Psychologie natürlich auch!

Rudolf Karazman
IBG Gründer

Für mehr Information siehe auch im Buch Human Quality Management: Menschengerechte Unternehmensführung, Kapitel 11: Multiethnic Workplace – HQM in einer internationalen Belegschaft)

IBG unterstützt seine Kund*innen via YouTube

IBG hat ein neues, kostenloses Angebot für seine Kund*innen entwickelt. Es steht Ihnen ab sofort auf dem IBG-YouTube-Kanal eine Auswahl mehrerer Service-Videos zur Verfügung. Gestartet wird mit einer Videoreihe zu arbeitspsychologischen Themen.

Die Kurzvideos brauchen wenig Zeit, sind zwischen vier und zwölf Minuten lang und werden von den IBG Arbeits- und Gesundheitspsycholog*innen angeleitet.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit diesen Übungen, einfach hineinschnuppern und probieren!

Hier geht’s zum IBG YouTube-Kanal

Direkte Links zur Videoreihe Arbeitspsychologie


Barbara Amon-Zsaitsits
Kurzpausen: Einführung, Mentale Übungen, Atemübungen sowie Körperorientierte Übungen Teil 1 und Teil 2


Robert Kamenek

Wie positives Denken fitter macht


Georg Hafner
Diese Übungen versprechen bessere Entspannung und Erholung durch Bewegung


Tobias Glück
So erreichen Sie mehr Achtsamkeit und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst sowie Entspannung über das Vegetative Nervensystem 

 

 

Postvirale Arbeitswelt: Das lernen Unternehmen aus ihren Corona-Erfahrungen

  • Die Pandemie drängt Unternehmen zu flexiblen und ortsungebundenen Arbeitskonzepten. Die neue Arbeitswelt (Homeoffice, Videokonferenzen, etc…) finden in der betroffenen Belegschaft hohe Zustimmung.
  • Die Entscheidungsträger in den Unternehmen bleiben gegenüber flexibler Arbeit weiterhin skeptisch. Viele Unternehmen haben mit Anfang Mai die Phase von Homeoffice beendet.
  • Die Betriebe müssen die Corona-Erfahrungen in Bezug auf Produktivität und Zusammenarbeit evaluieren und Entscheidungsgrundlagen schaffen. Eine Rückkehr zu alten Formen ist wenig versprechend.

Wien, 7.5.2020. Die Pandemie hat digitale Arbeitsformen binnen Wochen in den Mittelpunkt gerückt. Für viele Arbeitnehmer wird „New Work“ mit einem Schlag Realität. Über die Nachhaltigkeit der erzwungenen Einführung von Homeoffice und Videokonferenzen wird – nach Corona – deren Effizienz entscheiden: Können digitale Arbeitsformen für das Unternehmen eben so viel leisten wie Großraumbüro und Gruppenbesprechung? Österreichs größter betrieblicher Gesundheitsdienstleister IBG evaluiert die Effizienz von digitalen Arbeitsprozessen und untersucht die Nachhaltigkeit von Arbeit 4.0.

Mag. Roland Polacsek-Ernst, IBG-Bereichsleiter sowie Arbeits- und Organisationspsychologe, beobachtet eine starke Verunsicherung in den Unternehmen: „Viele Entscheidungsträger verfügen bei den neuen Arbeitsmodellen über eine gehörige Portion Skepsis. Jetzt geht es darum, Veränderungen festzuhalten und Erfahrungen zu evaluieren, bevor diese wieder im Business-as-usual verschwinden.“

Vom Zwang zum Neuen

Der Tag der Arbeit wurde 2020 per Videobotschaften und Online-Versammlungen begangen. Die Pandemie befördert das symbolträchtige Datum des 1. Mai auf ihre ganz eigene Weise ins digitale Zeitalter. Der Arbeitswelt bleibt keine Wahl: Covid -19 drängt die Menschen schneller als gedacht in eine neue Ära: In Europa ersetzen Videochats zahllose Businessflüge und auf der ganzen Welt verlagert sich ein Gutteil von Arbeitsvolumen ins Homeoffice. Unzählige neue Formen der Zusammenarbeit wurden angestoßen. Keine Gesellschaft kann dem Druck widerstehen: Covid-19 erzwingt neue digitale Umgangsformen für alle menschlichen Beziehungswelten.

Flexible Arbeitswelt

Die Verlagerung von Arbeit in die eigenen vier Wände ist eine der breitenwirksamsten Effekte von Corona. Laut einer Umfrage von TQS Research & Consulting arbeiten seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen 24 Prozent der ÖsterreicherInnen von zu Hause aus. Das Feedback seitens der MitarbeiterInnen ist dabei sehr gut: 7 von 10 Beschäftigten, die jetzt im Homeoffice tätig sind, wollen diese Möglichkeit künftig auch verstärkt nutzen. Sie schätzen ihre Produktivität im Homeoffice sogar als höher ein als im Unternehmen.

Grundlagen für „New Work“

IBG-Analyst Roland Polacsek-Ernst beobachtet „eine einmalige Chance für Unternehmen, den Stärken und Schwächen von flexiblen und eigenverantwortlichen Arbeitskonzepten auf den Grund zu gehen.“ Die Idee von „New Work“ mit variabler Präsenz, hoher digitaler Vernetzung, starker Anpassungsfähigkeit und weitreichender Selbständigkeit wird derzeit – gleichsam im Echtversuch – in vielen Unternehmen umgesetzt. Jetzt sei es an der Zeit, „über Evaluierungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ Geeignete Messinstrumentarien liefern den Führungskräften die Fakten für notwendige Weichenstellungen. Roland Polacsek-Ernst und IBG können bei online-gestützten Produktivitäts-Evaluierungen auf einen weiten Erfahrungsschatz verweisen. Denn eines ist gesichert: Die Arbeitswelt wird nach Corona nicht mehr dieselbe sein. Roland Polacsek-Ernst rät zu Entscheidungen ohne Vorurteile: „Unternehmen sammeln derzeit einzigartige Erfahrungen. Sie müssen sie festhalten, um daraus zu lernen.“

Skepsis nicht beseitigt

Offen bleibt, wie weit die Zurückhaltung von breiten Kreisen unter den Führungskräften gegenüber der Arbeit im Homeoffice beseitigt werden konnte. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die Erfahrungen der Pandemie den Hang zur Präsenzarbeit nur teilweise ersetzen konnten. Laut einer Umfrage des ÖPWZ hat die Mehrheit von 75 befragten Unternehmen das Abenteuer Homeoffice mit 4. Mai beendet.

 

Zum Unternehmen

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 165 MitarbeiterInnen, davon 70 ArbeitsmedizinerInnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagement. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022, Email presse@ibg.at I office@fabelhaft.biz

 

 

 

 

jö.live Interview

Covid-19. Tipps zum Nachhören, wie man die Zeit jetzt am besten nutzen kann.

Woche 6 mit Covid-19. Wenn alles schon ein wenig viel ist.  IBG-Expertin und Psychologin Regina Nicham im Interview mit jö.live gibt Tipps und Ratschläge, zum Umgang mit den Einschränkungen und wie man die Zeit jetzt am besten nutzen kann.

Fünf Wochen Lockdown: 10 Tipps, wie Sie dem Lagerkoller entgehen.

  • Der wochenlange soziale Rückzug setzt vielen Menschen psychisch zu. Einfache Strategien können einer möglichen Belastungskrise entgegenwirken.
  • Einsamkeit ist ein Phänomen der Zeit. Geregelte Abläufe und selbst gestellte Herausforderungen machen die Tage erfüllter und sinnvoller.
  • Die Enge in einem begrenzten Wohnraum kann unter Umständen für eine Familie wirklich zur Qual werden.

Wien, 15.04.2020. Österreich geht in die fünfte Woche nach dem Lockdown. Viele Menschen vermissen Freunde und Abwechslung jetzt stärker als zu Beginn der Corona-Krise. Mag. Regina Nicham, Psychologin und Leiterin der Arbeitspsychologie bei Österreichs größtem betrieblichen Gesundheitsdienstleister IBG, nennt Strategien/Maßnahmen, wie die soziale Abschottung gemeistert werden kann: „Es ist nur zu natürlich, dass vielen Menschen, nach mittlerweile vier Wochen der Beschränkungen die Decke auf den Kopf fällt. Regelmäßige Aktivitäten und ein geordneter Tagesablauf helfen, die Zeichen der Isolation in den Griff zu bekommen.“

Was zunächst für die einen wie „Urlaub“ klang, ist inzwischen für viele Bürger*innen beängstigend und besorgniserregend geworden. Über einen Monat des Shutdowns liegen hinter uns, und niemand kann sagen, wie viele Wochen es noch sein werden. Verzweiflung und Einsamkeit werden mit jedem Tag belastender. Dem kann man entgegenwirken, indem man aktiv bleibt und seinen Tagen Struktur gibt. Hier ein paar Tipps für Aktivitäten, um sich positiv abzulenken und die Zeit für sich sinnvoll zu nutzen:

Tipp 1: Einen Plan machen

Erstellen Sie sich zunächst einen Plan für die kommende Woche. Wenn Sie im Home-Office tätig sind, ist der Großteil des Tages vermutlich schon durchorganisiert. Ist dies nicht der Fall, versuchen Sie dennoch eine Tagesstruktur beizubehalten und sich gewisse Dinge vorzunehmen, um beschäftigt zu sein. Planen Sie ein Highlight pro Tag, auf das Sie sich freuen können.

Tipp 2: Frühjahrsputz

Nutzen Sie die gewonnene Zeit und nehmen Sie den Frühjahrsputz in Angriff. Gerade jetzt ist es sinnvoll alles möglichst sauber zu halten. Putzen Sie auch Ihre Fenster und nutzen Sie die Gelegenheit frische Luft zu tanken

Tipp 3: Dokumente sortieren

Über das Jahr sammeln sich viele Dokumente und Unterlagen an, die meist, ohne sich Gedanken zu machen, wie man sie später wiederfindet, in einer Schublade oder einem Kasten verschwinden. Jetzt wäre die Gelegenheit Ordnung zu schaffen.

Tipp 4: Sich fit halten

Gerade wenn man viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt und auch der Weg in die Arbeit weg fällt, ist es wichtig sich fit zu halten, auch wenn die Möglichkeiten begrenzt sind. Bewegung hilft erwiesenermaßen Stress und Anspannung abzubauen. Es gibt viele Übungen, die sich sehr gut mit dem eigenen Körpergewicht machen lassen (Liegestütz, Sit-ups, Kniebeugen, Burpees…), aber auch im Internet lassen sich viele Videos mit Anleitungen für z.B. Yoga finden. Und nicht vergessen: Bewegung darf Spaß machen.

Tipp 5: Sich weiter bilden

Vielleicht gibt es ein Sachbuch, das Sie schon längst lesen wollten, aber nie die Zeit dafür gefunden haben oder eine Sprache, die Sie schon immer gerne lernen wollten. Neue Medien machen es möglich, dass wir uns in verschiedenen Bereichen jederzeit weiterbilden können – sei es über Apps, EBooks oder Workshops und Vorträge auf YouTube.

Tipp 6: Andere unterstützen

Wenn Sie nicht selbst zur gefährdeten Gruppe zählen, bieten Sie gefährdeten Nachbarn Ihre Unterstützung an und übernehmen Sie Erledigungen wie den Einkauf oder das Besorgen von notwendigen Medikamenten – dies sollte selbstverständlich möglichst ohne direkten Kontakt und unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen geschehen und natürlich mit ihren Ressourcen übereinstimmen.

Tipp 7: Brettspiele ausprobieren

Sollten Sie die Isolation nicht alleine verbringen, greifen Sie auf die vielleicht schon etwas verstaubten Brettspiele zurück und vertreiben Sie sich die Zeit gemeinsam. Gerade Kinder brauchen jetzt auch viel Beschäftigung.

Tipp 8: Lesen, Musik und Kultur

Wie viele Bücher stehen noch in Ihren Regalen und warten darauf gelesen zu werden? Oder hören Sie mal wieder Musik, schauen Sie sich ein Konzert oder Theaterstück online an. Vieles wird mittlerweile schon im Internet zur Verfügung gestellt.

Tipp 9: Bleiben Sie in Kontakt und verabreden Sie sich online

Nutzen Sie Skype, Whats-App, Telefon und andere soziale Medien, um mit Ihrer Familie und Ihren Freunden in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen. Wählen Sie bewusst auch andere Gesprächsinhalte und fokussieren Sie sich auf Positives und Lustiges.

Tipp 10: Gesunde Ernährung stärkt Körper und Psyche

Versuchen Sie sich gerade jetzt etwas Gutes zu tun und sich dafür Zeit zu nehmen – dazu gehört auch darauf zu achten, was wir zu uns nehmen. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, wieder einmal für sich selbst gesund zu kochen oder ein neues Gericht auszuprobieren Viele Menschen finden auch, dass Gewichtsreduktion unter den Umständen einfacher gelingt als unter normalen Arbeitsbedingungen. Und vergessen Sie nicht, regelmäßig und genug zu trinken.

Psychologin Regina Nicham: „Bei Anzeichen von Lagerkoller und Einsamkeitsgefühlen kann man selbst gegensteuern. Aber man muss nicht alles alleine bewältigen“. Es gibt auch im Shutdown-Szenario Hilfe von außen, um sich zu entlasten und auszusprechen. Daher empfiehlt die IBG-Expertin nicht zu zögern, die diversen Beratungs-Hotlines zu nutzen. Aber nicht immer geht es um einen selbst: „Wer eine Person im Verwandten- oder Bekanntenkreis hat, die mit der Isolation zu kämpfen hat, hilft es den Kontakt zu halten.“ Ein Anruf, Brief, Zettel oder ein kleines Päckchen vor der Tür – alles Signale Du bist nicht alleine.

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 165 MitarbeiterInnen, davon 70 ArbeitsmedizinerInnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagement. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

 Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022, Email presse@ibg.at I office@fabelhaft.biz

 

 

 

 

lazarus.at

Arbeitsbedingungen in der Pflege angesichts der Coronakrise.

Rudolf Karazman (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Arzt für Arbeitsmedizin) und Kai Leichsenring (Direktor Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung) diskutieren auf  lazarus.at darüber, warum die Auseinandersetzung mit Arbeitszeitbedingungen, Arbeitszeitverkürzung und Gesundheitsbelastungen in der Pflege gerade in der aktuellen Coronakrise besonders wichtig ist.

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generation55plus.net

11 Tipps, wie wir aus der”Isolation” das Beste machen können

Die aktuelle Situation bringt uns alle an unsere Belastungsgrenzen. Häusliche Isolation, Quarantäne, Social Distancing – die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus stellen viele vor große Herausforderungen. IBG-Expertin und Arbeitspsychologin Regina Nicham  gibt Tipps, wie man das Beste daraus machen kann.

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Covid19: Wie kann ich mit sozialer Isolation umgehen?

Das neuartige Corona-Virus fordert immer mehr Einschränkungen in unserem täglichen Leben und aufgrund der rasanten Ausbreitung, nun auch soziale häusliche Isolation. Was zunächst für den einen wie Urlaub klingen mag, kann und ist für viele beängstigend und besorgniserregend. Dem kann man entgegenwirken, indem man aktiv bleibt und seine Tage durchstrukturiert. Hier ein paar Tipps für Aktivitäten, um sich positiv abzulenken und die Zeit für sich sinnvoll zu nutzen:

Einen Plan machen

Erstellen Sie sich zunächst einen Plan für die kommende Woche. Wenn Sie im Home-Office tätig sind, ist der Großteil des Tages vermutlich schon durchorganisiert. Ist dies nicht der Fall, versuchen Sie dennoch eine Tagesstruktur beizubehalten und sich gewisse Dinge vorzunehmen, um beschäftigt zu sein. Planen Sie ein Highlight pro Tag, auf das Sie sich freuen können.

Frühjahrsputz

Nutzen Sie die gewonnene Zeit und nehmen Sie den Frühjahrsputz in Angriff. Gerade jetzt ist es sinnvoll alles möglichst sauber zu halten. Putzen Sie auch Ihre Fenster und nutzen Sie die Gelegenheit frische Luft zu tanken.

Dokumente sortieren

Über das Jahr sammeln sich viele Dokumente und Unterlagen an, die häufig ohne sich Gedanken zu machen, wie man sie später wieder findet, in einer Schublade oder einem Kasten verschwinden. Jetzt wäre die Gelegenheit Ordnung zu schaffen.

Sich fit halten

Gerade wenn man viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt und auch der Weg in die Arbeit wegfällt, ist es wichtig sich fit zu halten, auch wenn die Möglichkeiten begrenzt sind. Bewegung hilft erwiesenermaßen Stress und Anspannung abzubauen. Es gibt viele Übungen, die sich sehr gut mit dem eigenen Körpergewicht machen lassen (Liegestütz, Sit-ups, Kniebeugen, Burpees,…), aber auch im Internet lassen sich viele Videos mit Anleitungen für z.B. Yoga finden.

Bilden Sie sich weiter

Vielleicht gibt es ein Sachbuch, das Sie schon längst lesen wollten, aber nie die Zeit dafür gefunden haben oder eine Sprache, die Sie schon immer gerne lernen wollten. Neue Medien machen es möglich, dass wir uns in verschiedenen Bereichen jederzeit weiterbilden können – sei es über Apps, E-Books oder Workshops und Vorträge auf YouTube.

Andere unterstützen

Wenn Sie nicht selbst zu der gefährdeten Gruppe zählen, bieten Sie gefährdeten Nachbarn Ihre Unterstützung an und übernehmen Sie Erledigungen wie den Einkauf oder das Besorgen von notwendigen Medikamenten – dies sollte selbstverständlich möglichst ohne direkten Kontakt und unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen geschehen.

Brettspiele ausprobieren

Sollten Sie die Isolation nicht alleine verbringen, greifen Sie auf die vielleicht schon lange verstaubten Brettspiele zurück und vertreiben Sie sich die Zeit gemeinsam. Gerade Kinder brauchen jetzt auch viel Beschäftigung.

Lesen, Musik und Kultur

Wie viele Bücher stehen noch in Ihren Regalen und warten darauf gelesen zu werden? Oder hören Sie mal wieder Musik, schauen Sie sich ein Konzert oder Theaterstück online an. Vieles wird mittlerweile schon im Internet zur Verfügung gestellt.

Bleiben Sie in Kontakt

Nutzen Sie Skype, Whats-App, Telefon und andere soziale Medien, um mit Ihrer Familie und Ihren Freunden in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen. Wählen Sie bewusst auch andere Gesprächsinhalte und fokussieren Sie sich auf Positives.

Keine Schule: 10 Tipps, wie Familien aus der “Isolation” das Beste machen.

  • Eltern können den Schulunterricht nicht simulieren. Aber sie können der “Heimschule” eine feste Struktur verleihen.
  • Kinder sollten nicht zwei Wochen lang vor einem Bildschirm geparkt werden. Sie können den Stress bei beschränkten Bewegungsmöglichkeiten nur schlecht abbauen.
  • Eltern können zuhören und ihren Kindern die Umstände altersgerecht erklären. Sie können emotionale Stabilität sowie eine positive Stimmung und Sicherheit vermitteln – nach dem Motto: Alles wird wieder gut.

Wien, 30.03.2020. Geschlossene Schulen, versperrte Sportstätten und verriegelte Parks bringen Familien an ihre sozialen Belastbarkeitsgrenzen. Mag. Regina Nicham, Psychologin und Leiterin des Fachbereiches Arbeitspsychologie bei Österreichs größtem betrieblichen Gesundheitsdienstleister IBG, nennt Tipps, wie Eltern und Kinder die außergewöhnlichen Umstände gemeinsam gut meistern können.

Die aktuelle Situation stellt viele Eltern vor Herausforderungen. Im ganzen Land wurden die Schulen geschlossen und Eltern müssen ihren Kindern erklären, dass sie zwar schulfrei haben, aber keine Ferien. Kinder und Jugendliche können also nicht ihren üblichen Hobbies und Beschäftigungen nachgehen, wie sie es sonst an schulfreien Tagen tun – sie müssen zuhause bleiben. Da es derzeit nicht absehbar ist, wie lange dieser Zustand andauern wird, suchen viele Familien nach Strategien, wie Familienleben und Schulfortschritt in den nächsten Wochen im Gleichgewicht gehalten werden können.

Tipp 1: Strukturierter Tagesablauf

Versuchen Sie, in dieser ungewöhnlichen Zeit für einen strukturierten, gewohnten Tagesablauf zu sorgen. Dazu gehören nach Möglichkeit feste Schlaf- und Essenszeiten, Zeit zum Lernen und Zeit zum Spielen. Dies gibt Kindern und Jugendlichen Halt. Erstellen Sie diesen Plan gemeinsam mit Ihren Kindern, das verhilft zu mehr Akzeptanz. Auch klar abgegrenzte Situationen sind hilfreich, in denen sich jedes Familienmitglied allein beschäftigen kann.

Tipp 2: Positive Haltung

Bewahren Sie sich eine positive Grundhaltung. Kinder spüren, wenn Sie unter Stress stehen und übernehmen diesen teilweise. Ruhe und Struktur vermittelt Kindern hingegen Sicherheit und Zuversicht. Sollten die Bemühungen nicht so fruchten wie erhofft, dann sehen Sie vorübergehend vor großen Erziehungsmaßnahmen ab. Für Ihr Kind ist die Situation auch neu und schwer zu verstehen. Motivieren Sie Ihr Kind zu gewünschtem Verhalten, indem Sie es positiv verstärken.

Tipp 3: Situation ansprechen und zuhören

Sprechen Sie die Situation dem Alter des Kindes entsprechend an und erklären Sie die Hintergründe für die schulfreie Zeit. Hören Sie geduldig zu, wenn Ihnen Ihr Kind seine Eindrücke der Situation schildert. Sagen Sie offen, wenn Sie etwas selbst nicht wissen. Gehen Sie gemeinsam die verschiedenen Vorsichtsmaßnahmen für eine Ansteckung durch und erklären Sie kindgerecht, warum dies wichtig ist. Hierzu gibt es bereits verschiedene Videos online, die Sie dabei unterstützen können.

Tipp 4: Vermeiden Sie ein Zuviel an Medienberichten

Schützen Sie Ihre Kinder vor einem Zuviel an Medienberichten über das Corona-Virus, dies kann zu einer Aufmerksamkeitsverzerrung führen und beängstigend wirken.

Tipp 5. Soziale Kontakte digital aufrechterhalten

Ermöglichen Sie Ihrem Kind, wenn möglich über bildgebende Medien wie Video-Telefonie mit den Großeltern, anderen Familienmitgliedern und Freund*innen in Kontakt zu bleiben.

Tipp 6: Bewegung

Auch wenn momentan die Möglichkeiten eingeschränkt sind und Sie nicht ins Freie können, ermöglichen Sie Ihren Kindern sich zu bewegen. Bewegung baut Stress und überschüssige Energie ab. Versuchen Sie verschiedene Bewegungsübungen mit Ihrem Kind gemeinsam, graben Sie die Springschnur wieder aus, spielen Sie verstecken oder bedienen Sie sich der Möglichkeiten moderner Technik (Wii, Playstation etc.).

Tipp 7: Gemeinsam kochen

Eine weitere Möglichkeit das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, ist gemeinsam zu kochen und zu backen. Die Kinder sind beschäftigt und unterstützen Sie außerdem bei dem ohnehin Notwendigen.

Tipp 8: Brettspiele und basteln

Greifen Sie auf die vielleicht schon lange verstaubten Brettspiele zurück oder basteln Sie gemeinsam. Haben Sie keine Bastelbücher zuhause, finden Sie über das Internet heraus, wie Sie mit einfachen Dingen, die Sie zuhause zur Verfügung haben, für Ablenkung sorgen können.

Tipp 9: Hörspiele, Fernsehen, Computer

Auch Hörspiele können Kinder stundenlang beschäftigen. Streaming-Anbieter wie “Spotify” oder “Audible” bieten ein großes Sortiment an tollen Kindergeschichten zum Hören. Der Joker Bildschirm darf natürlich zum Einsatz kommen, um auch einmal ein bisschen Zeit für andere Dinge zu gewinnen. Begrenzen Sie mit ihrem Kind gemeinsam die „Bildschirm-Zeiten“ für Fernsehen, Handy oder Computer.

Tipp 10: Langeweile darf sein

Aber auch Langeweile darf sein, Sie sind nicht Eventmanager für Ihre Kinder. Sie werden sehen, dass gerade Langeweile große Kreativität in Ihren Kindern wecken kann. Denken Sie daran, wie lange sich kleine Kinder mit einem Stock und einem Stein beschäftigen können.

Die aktuellen Umstände sind außergewöhnlich. Der Familienverbund steht dabei unter großem psychologischen Druck. Dabei hilft eine große Portion an Optimismus: Eltern geben den Kindern die Gewissheit, dass die Situation sich wieder bessern wird – wenn sich alle an die Spielregeln halten.

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 165 MitarbeiterInnen, davon 70 ArbeitsmedizinerInnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagement. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

 Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022, Email presse@ibg.at I office@fabelhaft.biz