Kategorie: Arbeitsmedizin

Arbeitsmedizin

Zitronenwasser

Hitzetage machen uns zu schaffen. Gerade bei großer Hitze gibt der Körper durch Schwitzen vermehrt Flüssigkeit ab. Es ist daher wichtig, diese durch regelmäßiges Trinken – am besten Wasser – zu ersetzen. Um sich noch mehr zu erfrischen, können Sie dem Wasser Zitronensaft zusetzen. Damit unterstützen Sie auch Ihren Stoffwechsel.

  • Die Zitrone wird seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel eingesetzt.
  • Zitronensaft ist reich an Kalium, Phosphor und Pektin und enthält neben Flavonoiden viel Vitamin C (53 mg/100 g).
  • Vitamin C ist ein Radikalfänger und hat eine antioxidative Wirkung. Damit wird die Immunabwehr gestärkt und der Organismus vor Infektionen geschützt.
  • Ebenso wirkt Vitamin C bei der Kollagenbildung mit und sorgt so für straffe Haut und Bindegewebe. Die antioxidativen Eigenschaften können zudem präventiv gegen Schäden durch UV-Strahlung wirken.
  • Vitamin C ist außerdem ein wichtiger Cofaktor beim Aufbau von Aminosäuren, beim Cholesterinabbau und bei der Serotoninsynthese. Serotonin ist ein Gewebsbotenstoff, der unter anderem für eine ausgeglichene Stimmungslage wichtig ist. Auch die Eisenaufnahme im Dünndarm wird durch Vitamin C begünstigt.
  • Kalium ist wichtig für den Elektrolythaushalt. Es wirkt entwässernd und somit auch entgiftend.
  • Pektin unterstützt eine ausgeglichene Darmflora und verzögert die Zuckeraufnahme, was sich wiederum positiv auf den Zucker- und Cholesterinspiegel auswirkt.
  • Zitronensaft regt den Gallefluss an und unterstützt somit die Fettverdauung.

Im Ayurveda wird empfohlen, morgens ein Glas lauwarmes Wasser (gekocht und abgekühlt) mit dem Saft einer halben Zitrone zu trinken, um Entgiftungsprozesse im Körper zu unterstützen und den Stoffwechsel anzuregen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der kühlende Effekt der Zitrone genutzt. In der TCM werden die Organe Lunge, Magen und Leber damit in Verbindung gebracht. Zitronen werden auch bei Husten eingesetzt, da sie schleimlösend wirken.

Die unsichtbare Gefahr: Ultraviolette Strahlung

Man spürt, riecht oder hört sie nicht, sodass alle unsere körpereigenen Warnsysteme versagen: die UV-Strahlung! Als Teil der Sonnenstrahlung, die sich aus sichtbarem Licht, Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) und ultravioletter Strahlung zusammensetzt, wird sie entsprechend der Wellenlänge in UV-A, UV-B und UV-C unterteilt.

Arten der UV-Strahlung und ihre Wirkung

Das langwellige UV-A (315–400 nm) dringt tief in die Hautschichten ein und bewirkt Elastizitätsverlust und Faltenbildung, das sogenannte „Photoaging“. UV-B (280–315 nm) ist dagegen kurzwelliger, wirkt in den oberen Hautschichten und verursacht Entzündungsreaktionen sowie bösartige Krebserkrankungen. UV-C (100–280 nm) ist als energiereichster Anteil für die Zellen sehr schädlich (künstliches UV-C wird daher beispielsweise zur Desinfektion genutzt). In natürlicher Form wird es aber von der Erdatmosphäre fast vollständig abgefangen.

Haut und Augen – besonders gefährdete Körperregionen

UV-Strahlung entfaltet ihre Wirkung auf allen ungeschützten Körperstellen, also sowohl auf der Haut als auch in den Augen. Zu den gefährdeten, exponierten Hautarealen zählen Gesicht, Nacken, Ohren, Unterarme und Handrücken.

Akute und langfristige Gesundheitsschäden

Akute entzündliche Hautreaktionen erkennen wir als Sonnenbrand durch Rötung mit brennenden Schmerzen und möglicher Blasenbildung, während die Augen mit Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit und Schmerzen auf eine Photokeratitis („Schneeblindheit“), eine Entzündung der Bindehaut oder der Hornhaut, reagieren. Während die akuten Beschwerden wieder abklingen, können langfristige Auswirkungen der UV-B-Strahlung auf die Haut sein: die Entstehung von aktinischen Keratosen („Sandpapierhaut”), einer Vorform von Hautkrebs, die zu 10 % bösartig entarten, sowie das Auftreten von Plattenepithelkarzinomen und Basalzellkarzinomen bzw. von malignem Melanom, das durch sein invasives Wachstum rasch metastasiert. Daher sind eine Frühdiagnose und operative Entfernung entscheidend für die Heilungschancen! Fehlender Augenschutz kann wiederum langfristig zu Netzhautschäden und Linsentrübung (Katarakt/grauer Star) führen. Die individuelle UV-Empfindlichkeit hängt vom Hauttyp (Fitzpatrick-Skala Typ 1–6) ab. Auch die Strahlungsintensität variiert je nach Jahres- und Tageszeit, Oberflächen oder Höhe.

Wann die UV-Strahlung besonders intensiv ist

Besonders stark ist sie in unseren Breiten von April bis September um die Mittagszeit (11–15 Uhr). In Höhenlagen ab 1000 m nimmt die Intensität um 10–12 % zu. Durch Reflexion von Flächen wie Wasser, Sand, Beton oder Styropor kann sich die Intensität um bis zu 80 % erhöhen. Bewölkung hält die UV-Strahlung nicht ab und auch die Ozonschicht hat Einfluss auf die Stärke der Strahlung.

Wirksamer UV-Schutz für Haut und Augen

Daher ist UV-Schutz zur Vorbeugung von Gesundheitsschäden immer und für alle wichtig. Er kann durch entsprechende Sonnenbrillen und Kleidung mit UV-Schutzfaktor (UVP) bzw. durch Hautschutzprodukte (Schutz gegen UV-B) mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (LSF) gewährleistet werden. Dieser gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Ein LSF 50 bedeutet also selbst bei einer minimalen Eigenschutzzeit von 10 Minuten eine Schutzwirkung von über 8 Stunden und bietet einen Schutz von 98 %. Zusätzliche Filter schützen außerdem vor UV-A-Strahlung. In diesem Sinne: Genießen Sie den Sommer gut geschützt!

(c) pixabay-geralt

„Warum Arbeit Gesundheit schafft – Rudolf Karazman im Gespräch bei ORF Burgenland“

Rudolf Karazman im Gespräch über seine Kindheit, seine Motivation und die Frage, warum gesunde Arbeit möglich ist.

Im ORF-Podcast „Mahlzeit Burgenland – Kochen & Tratschen“ war IBG-Gründer Rudolf Karazman zu Gast bei Georg Prenner. Anlass des Gesprächs war ein aktuelles Herzensprojekt: Der Psychiater, Psychotherapeut und Arbeitsmediziner aus Nikitsch hat seine selbst verfassten Gedichtbände über 500 Jahre Geschichte der Volksgruppen vertonen lassen. Passend dazu wurde am Herd Muckalica, ein traditionelles Gericht aus dem südosteuropäischen Raum, zubereitet.

Doch das Gespräch entwickelte sich weit über Kulinarik und Kultur hinaus. Rudolf Karazman sprach über seine Kindheit im Burgenland, den frühen Tod seines Vaters, seine wissenschaftliche Laufbahn und die Frage, die ihn seit Jahrzehnten beschäftigt:

Warum macht Arbeit manche Menschen gesund und stark – und andere krank?

„Wer ist Rudolf Karazman?“

Die Antwort kommt ohne langes Nachdenken.

„Ein neugieriger Mensch.“

Vielleicht beschreibt dieser eine Satz den Gründer von IBG am besten. Denn Neugier zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben – von der burgenländisch-kroatischen Kindheit über das Medizinstudium bis hin zur Entwicklung wissenschaftlicher Modelle, die heute Unternehmen dabei helfen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit gemeinsam zu fördern.

Die erste Begegnung mit dem Thema Arbeit

Rudolf Karazman erzählt im ORF-Gespräch sehr persönlich von seiner Kindheit. Seine Eltern arbeiteten als Hilfsarbeiter am Bau beziehungsweise als Bedienerin in Wien. Sein Vater starb früh – wesentlich als Folge der enormen Arbeitsbelastung. Auch viele Onkel, ebenfalls Bauarbeiter, starben früh.

„Wir sind praktisch alle paar Monate auf einem Begräbnis gewesen.“

Für den jungen Rudolf Karazman wurde Arbeit dadurch nicht zuerst zu einem wirtschaftlichen Begriff, sondern zu einer existenziellen Erfahrung. Arbeit konnte Familien ernähren – aber sie konnte Menschen auch krank machen.

Diese Erfahrung ließ ihn nicht mehr los.

„Ins Gymnasium gearbeitet“

Trotz einfachster Verhältnisse hatten seine Eltern eine klare Vorstellung von der Zukunft ihrer Kinder.

Sie sollten ins Gymnasium.

Karazman erzählt mit sichtbarer Dankbarkeit, wie seine Mutter ihn „ins Gymnasium gearbeitet“ hat – ein Ausdruck, den der Moderator sofort aufgreift. Dahinter steckt mehr als Bildungswille. Es war die Überzeugung einer ganzen Generation, dass Bildung der Weg aus körperlich belastender Arbeit sein könnte.

Erst viele Jahre später, während seiner psychotherapeutischen Ausbildung, wurde ihm bewusst, welche Rolle er in seiner Familie übernommen hatte.

Er beschreibt dieses Bild eindrucksvoll: Hinter ihm Dunkelheit und schwere Arbeit, vor ihm das Licht. Seine Aufgabe war es, dieses Licht weiterzutragen.

Warum gerade Psychiatrie?

Die Entscheidung fiel überraschend früh.

Im Philosophieunterricht hörte der Jugendliche zum ersten Mal von Sigmund Freud.

„Das war ein Evidenzmoment.“

Die Vorstellung, dass es ein Unbewusstes gibt und dass Träume Bedeutung haben, faszinierte ihn so sehr, dass sein Berufswunsch feststand.

Ganz geradlinig verlief der Weg allerdings nicht. Erst Mathematik, dann Lehramt, schließlich Psychologie und Medizin – und immer begleitet von Neugier auf den Menschen.

Woran erkennt man gute Arbeit?

Der fachliche Teil des Gesprächs beginnt mit einer einfachen Frage:

Woran merkt man eigentlich, dass man im richtigen Beruf ist?

Karazmans Antwort ist ebenso einfach wie tiefgründig.

Man spürt, dass die Arbeit sinnvoll ist.

Sie interessiert.

Sie erfüllt.

Sie ist wichtig.

Für ihn besitzt Arbeit zwei große Gesundheitspotenziale: Sinn und soziale Einbindung.

Wer beides erlebt, entwickelt sich nicht nur fachlich weiter, sondern wächst auch als Persönlichkeit.

Stress ist nicht der Feind

Eine Aussage überrascht besonders.

„Stress ist etwas Gutes.“

Was zunächst widersprüchlich klingt, erklärt Karazman biologisch. Stress mobilisiert unsere Kräfte, wenn etwas Wichtiges auf dem Spiel steht. Ohne diesen Mechanismus könnten wir nicht überleben.

Problematisch wird Stress erst dann, wenn er kein Ende findet.

Der Mensch braucht Phasen höchster Konzentration – aber ebenso Phasen der Erholung.

Gesundheit entsteht aus diesem Wechsel.

Motivation kann niemand verordnen

Auch beim Thema Motivation widerspricht Rudolf Karazman gängigen Managementmythen.

„Motivation gibt es nicht.“

Gemeint ist: Niemand kann einen anderen Menschen motivieren.

Sinn entsteht im Menschen selbst.

Wenn eine Aufgabe interessiert, wenn sie als wichtig erlebt wird und Gestaltung ermöglicht, entsteht Motivation von allein.

Dann, so sagt Karazman, „fällt die Hälfte der Anstrengung weg.“

Anerkennung ist das Grundnahrungsmittel der Arbeitswelt

Besonders deutlich wird Rudolf Karazman, wenn es um Führung geht.

Viele Führungskräfte glaubten noch immer, zu viel Lob mache Mitarbeitende bequem.

„Das Gegenteil ist der Fall.“

Sein Satz ist inzwischen fast zu einem Markenzeichen geworden:

„Anerkennung ist das Grundnahrungsmittel der Arbeitswelt.“

Wer gesehen wird, entwickelt seine Fähigkeiten weiter.

Wer Anerkennung erlebt, übernimmt Verantwortung.

Wer Wertschätzung erfährt, gibt diese häufig auch an andere weiter.

Deshalb bedeutet gute Führung vor allem eines: Menschen ernst nehmen.

Zuhören statt Anweisen

Im Gespräch beschreibt Karazman auch ein Führungsinstrument, das IBG bereits vor vielen Jahren entwickelt hat.

Im Mitarbeiterentwicklungsgespräch spricht zunächst nicht die Führungskraft.

Sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Sie beantworten Fragen wie:

  • Wie möchte ich geführt werden?
  • Was gelingt bereits gut?
  • Was wünsche ich mir künftig?

Die Aufgabe der Führungskraft besteht zunächst darin, zuzuhören.

Erst wenn Führung weiß, was Menschen brauchen, kann sie gute Arbeitsbedingungen gestalten.

Nie aufhören zu wachsen

Zum Schluss wird das Gespräch wieder persönlich.

Nach seinen Zukunftsplänen gefragt, spricht Rudolf Karazman über seine Familie, neue Bücher und Projekte.

Sein Lebensmotto lautet:

„Nie aufhören zu wachsen.“

Wachstum bedeutet für ihn nicht Karriere.

Es bedeutet, neugierig zu bleiben.

Erfahrungen weiterzugeben.

Neue Ideen zu entwickeln.

Und den Menschen weiterhin mit derselben Frage zu begegnen, die ihn seit seiner Kindheit begleitet:

Was macht Arbeit zu einer Kraft, die Gesundheit entstehen lässt?

Diese Frage prägt die Arbeit von IBG seit der Gründung – und sie bleibt aktueller denn je.

 

Gönn deinem Gehirn eine Pause – warum Nichtstun produktiver macht, als wir denken

Die Mittagspause wird ausgelassen, das nächste Meeting wartet bereits. Am Abend wird noch schnell durch Social Media gescrollt, statt wirklich abzuschalten. Pausen gelten in unserer Leistungsgesellschaft oft als Luxus oder sogar als Zeichen von Schwäche. Dabei zeigt die Wissenschaft längst: Unser Gehirn braucht regelmäßige Erholungsphasen, um leistungsfähig, kreativ und gesund zu bleiben.

Viele Menschen glauben, möglichst lange und ohne Unterbrechung arbeiten zu müssen, um produktiv zu sein. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall. Unser Gehirn arbeitet nicht unbegrenzt auf Hochtouren. Spätestens nach etwa 90 Minuten intensiver Konzentration sinken Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit deutlich. Wer dann bewusst eine Pause einlegt, kann anschließend fokussierter, kreativer und effizienter weiterarbeiten.

Warum Pausen für unser Gehirn unverzichtbar sind

Während wir eine Pause machen, passiert im Gehirn weit mehr, als wir vermuten. Es verarbeitet Informationen, verknüpft Wissen und entwickelt neue Lösungsansätze. Besonders das sogenannte Default Mode Network wird aktiv – ein Netzwerk im Gehirn, das bei Ruhephasen wichtige Prozesse wie Kreativität, Selbstreflexion und Problemlösung unterstützt.

Nicht ohne Grund kommen die besten Ideen oft beim Spazierengehen, Duschen oder einfach beim Nichtstun.

Warum fällt uns Pausenmachen so schwer?

Obwohl wir wissen, dass Pausen wichtig sind, überspringen viele sie regelmäßig. Dahinter stecken häufig innere Antreiber wie:

  • „Ich muss produktiv sein.“
  • „Ich darf keine Zeit verschwenden.“
  • „Erst wenn alles erledigt ist, darf ich mich ausruhen.“

Diese Denkmuster führen oft in einen sogenannten Burnout-Loop: Erschöpfung wird ignoriert, Pausen werden ausgelassen und die Leistungsfähigkeit sinkt kontinuierlich.

Dem gegenüber steht der Fitness-Loop: Wer Belastung und Erholung bewusst abwechselt, bleibt langfristig leistungsfähig, gesund und motiviert.

Erholung beginnt im Kleinen

Nicht jede Pause muss lang sein. Bereits kurze Unterbrechungen helfen dem Gehirn, sich zu regenerieren.

Besonders wirksam sind:

  • Mikropausen von wenigen Minuten zwischen konzentrierten Arbeitsphasen
  • Kurzpausen, in denen man aufsteht, sich bewegt oder frische Luft schnappt
  • eine bewusst genutzte Mittagspause ohne Bildschirm
  • regelmäßige Erholungszeiten nach der Arbeit sowie Urlaub, um vollständig abzuschalten

Auch der niederländische Lifestyle-Trend Niksen – die Kunst des bewussten Nichtstuns – zeigt, dass Erholung nicht immer aktiv gestaltet werden muss. Einfach einmal nichts tun, ohne schlechtes Gewissen, kann erstaunlich wirkungsvoll sein.

Pausenkultur ist auch Führungskultur

Nicht nur Einzelpersonen profitieren von regelmäßigen Erholungspausen. Auch Unternehmen können viel dazu beitragen, dass Pausen selbstverständlich werden.

Führungskräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Wer selbst Pausen vorlebt, Erholungszeiten respektiert und Mitarbeitende dazu ermutigt, diese auch tatsächlich zu nutzen, schafft die Grundlage für eine gesunde Unternehmenskultur. Denn langfristige Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch ständige Verfügbarkeit, sondern durch das richtige Zusammenspiel von Belastung und Erholung.

Jetzt reinhören

In dieser Podcast-Folge spricht Karin Brandstetter, Arbeitspsychologin bei IBG in Wien, über die Wissenschaft hinter der Pause und erklärt, warum Erholung kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für nachhaltige Leistungsfähigkeit und mentale Gesundheit ist.

In dieser Episode erfahren Sie unter anderem:

  • warum unser Gehirn nach spätestens 90 Minuten eine Pause braucht,
  • was hinter Burnout-Loop und Fitness-Loop steckt,
  • wie das Default Mode Network Kreativität und Problemlösung unterstützt,
  • welche inneren Antreiber uns vom Pausenmachen abhalten,
  • wie Mikropausen, Mittagspause und Urlaub optimal gestaltet werden können,
  • und wie Unternehmen eine gesunde Pausenkultur fördern.

Eine Episode für alle, die wissen, dass Pausen wichtig sind – sie aber im Alltag trotzdem viel zu oft ausfallen lassen. Denn manchmal ist Nichtstun genau das Produktivste, was wir tun können.

human works 1-2026

Jetzt erschienen: Die neue Ausgabe der Human Works

In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns zentralen Themen moderner Arbeitswelten: von Psychologischer Erster Hilfe über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zu Gesundheitszirkeln als wirksame Methode zur Stärkung der Gesundheit im Unternehmen. Wir beleuchten Enzymexpositionen in der Waschmittelproduktion und zeigen, wie arbeitsmedizinische Prävention wirksam umgesetzt wird.

Zudem verdeutlichen gemeinsame Projekte mit der BOKU University und der TU Wien, wie wissenschaftliche Kooperationen praxisnahe Prävention stärken – von betrieblichem Mobilitätsmanagement bis zur Lärmprävention aus arbeitspsychologischer Sicht. Ergänzt wird diese Ausgabe durch Beiträge zu UV-Schutz und sicherem Arbeiten.

Best Practice Beispiele aus Österreich diesmal:
BOKU University und TU Wien

Erfahren Sie in dieser Ausgabe wieder hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen!

Jetzt kostenlos lesen

 

DerStandard

32 Grad im Büro: So gelingt der Arbeitstag trotz Hitze. So bleibt man auch bei sommerlichen Temperaturen im Büro leistungsfähig. In dem Beitrag von Natasche Ickert im derSTANDARD gibt Gerhard Klicka, Arbeitspsychologe und Geschäftsführer des Innovativen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (IBG), praktische Tipps für heiße Arbeitstage. Dazu zählen ausreichend trinken, leichte Kleidung und Mahlzeiten, konzentrierte Tätigkeiten in die kühleren Vormittagsstunden legen sowie regelmäßige Pausen und gezielte Abkühlung. Klicka betont außerdem, Warnsignale wie Schwindel oder starke Erschöpfung ernst zu nehmen und auf ausreichende Erholung in der Nacht zu achten.

Experte: Gerhard Klicka

Autorin: Natascha Ickert

Sommerhitze im Büro: Was kann ich selbst tun?

Die Sommerhitze kann nicht nur Leistungsfähigkeit und Motivation bei der Arbeit senken, sondern sich auch langfristig negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Von der Hitze betroffen können vor allem Büros mit großen oder schlecht isolierten Fenstern sein sowie jene, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Außerdem ist Hitze vor allem dort spürbar, wo viele Geräte stehen oder viele Menschen auf engem Raum zusammenarbeiten.

Dennoch können Sie selbst einiges tun, um auch an heißen Sommertagen leistungsfähig und gesund zu bleiben:

  • Bekleidung anpassen: leicht, bequem, luft- und feuchtigkeitsdurchlässig.
  • Schalten Sie nicht benötigte Geräte im Büro ab, einschließlich Beleuchtung.
  • Sonnenschutz verwenden: Abgedunkelt bleibt das Büro eine Weile angenehm kühl.
  • Ernährung anpassen: leichte Kost statt deftiger Speisen, welche den Kreislauf belasten. Bevorzugen Sie, leicht verdauliche und kühlende Speisen wie Wassermelone, Joghurt, Tomaten, Gurken, Zitrusfrüchte, Ananas, Kiwi, Mango, Spinat.
  • Körpersignale beachten: nicht jeder verträgt Hitze gleich gut!
  • Körperpartien kühlen: benetzen Sie Ihre Handgelenke, Schläfen und Nacken mit kaltem Wasser.
  • Mehr trinken: der Körper verliert durchs Schwitzen viel Flüssigkeit. Trinken Sie bei hohen Temperaturen mindestens drei Liter am Tag! Am besten sind ungezuckerte, lauwarme Getränke.
  • Venenpumpe aktivieren: Sie beugt schweren, müden und geschwollenen Beinen vor. Noch im Bett Radfahren in der Luft, im Büro Bewegungsübungen, wie Fußkreisen, Zehenspitzenstand, Fersenstand alternierend, im Sitzen Beine immer wieder hochlagern.

Achten Sie auf sich, es geht um Ihre Gesundheit!

Entspannung der Augen: Heute schon geblinzelt?

Haben Sie schon einmal gezählt wie oft Sie blinzeln? 10-22 Lidschläge pro Minute sollten es schon sein. Durch regelmäßiges Blinzeln wird Ihre Hornhaut mit Flüssigkeit benetzt, befeuchtet und von feinen Partikeln gereinigt. So werden trockene bzw. entzündete Augen vermieden.

Wenn wir lange und konzentriert schauen, vergessen wir oft auf den Lidschlag. Bei Bildschirmarbeit blinzeln wir nur mehr 8 Mal pro Minute, beim Lesen kommen wir durchschnittlich auf 10 Mal pro Minute.

Regelmäßiges Blinzeln ist daher eine ideale Übung für zwischendurch, die Ihren Augen gut tut:

  • Schließen Sie immer wieder kurz und locker die Augen – so wie ein Schmetterling seine Flügel
  • Blinzeln unterbricht das Starren und befeuchtet und reinigt die Augen

topnews.at

topnews.at berichtete anlässlich des österreichweiten Hitzeaktionstags am 9. Juni 2026 über die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitswelt. Im Mittelpunkt standen die gesundheitlichen Belastungen durch steigende Temperaturen sowie die wachsende Bedeutung wirksamer Hitzeschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz. Als Partnerin des Hitzeaktionstags wurde die IBG als kompetente Unterstützerin von Unternehmen hervorgehoben. Mit ihrer Expertise in der betrieblichen Gesundheitsförderung begleitet sie Betriebe bei der Entwicklung und Umsetzung präventiver Maßnahmen, um die Gesundheit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten auch unter zunehmender Hitzebelastung zu erhalten.

Zum Beitrag

Hitzeaktionstag 2026: Warum Hitzeschutz am Arbeitsplatz jetzt wichtiger denn je ist

Am 9. Juni 2026 findet österreichweit der zweite Hitzeaktionstag statt. Unter dem Motto „Coole Lösungen am Arbeitsplatz“ rückt der Aktionstag die gesundheitlichen Auswirkungen zunehmender Hitze auf Arbeitnehmer:innen in den Mittelpunkt. Auch IBG ist als Partnerin des Hitzeaktionstags mit dabei und unterstützt Unternehmen dabei, wirksame Maßnahmen zum Hitzeschutz im Arbeitsalltag umzusetzen.

Hitze zählt mittlerweile zu den größten klimabedingten Gesundheitsrisiken in Österreich. Besonders an Arbeitsplätzen im Freien, in Produktionshallen, Büros ohne ausreichende Kühlung oder im mobilen Außendienst steigen die Belastungen für Beschäftigte deutlich an. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kreislaufbeschwerden oder verminderte Leistungsfähigkeit sind dabei nur einige der möglichen Folgen.

Der österreichische Hitzeaktionstag möchte Bewusstsein schaffen, vernetzen und konkrete Lösungen sichtbar machen. Ziel ist es, Unternehmen, Organisationen und Institutionen dabei zu unterstützen, Hitzeschutz nachhaltig in ihre Arbeitswelt zu integrieren.

Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz

Gerade im betrieblichen Kontext gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Denn steigende Temperaturen wirken sich nicht nur auf das Wohlbefinden, sondern auch auf Sicherheit, Produktivität und langfristige Gesundheit aus. Der Nationale Hitzeschutzplan Österreich sowie neue gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen hierfür wichtige Grundlagen.

Unternehmen stehen dabei vor der Herausforderung, individuelle und praktikable Maßnahmen zu entwickeln. Dazu zählen unter anderem:

  • Anpassung von Arbeitszeiten und Pausenregelungen
  • Sensibilisierung von Führungskräften und Teams
  • ausreichende Trinkmöglichkeiten und Kühlzonen
  • Evaluierung hitzebedingter Gesundheitsrisiken
  • Information und Prävention für besonders gefährdete Beschäftigte

IBG unterstützt Unternehmen beim Hitzeschutz

Als erfahrene Partnerin im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements begleitet IBG Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung wirksamer Hitzeschutzmaßnahmen.

Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Lösungen während Hitzewellen, sondern um nachhaltige Strategien für gesunde Arbeitsbedingungen im Zuge des Klimawandels.

Der Hitzeaktionstag zeigt deutlich: Hitzeschutz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil moderner Unternehmensverantwortung.

Gemeinsam für „coole Lösungen“

Der österreichweite Hitzeaktionstag 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums und setzt auf Vernetzung und gemeinsames Handeln. Zahlreiche Organisationen, Unternehmen und Institutionen engagieren sich bereits aktiv für mehr Hitzeschutz in Österreich.

Auch IBG setzt ein klares Zeichen für gesunde und sichere Arbeitsbedingungen bei steigenden Temperaturen.

Mehr Informationen zum Hitzeaktionstag 2026 sowie alle Partner:innen finden Sie unter:
Hitzeaktionstag Österreich

Arbeitsmedizin (Lenzing)

Werden Sie Arbeitsmediziner:in (m/w/d) in Lenzing!


Einsatzort

Lenzing, IBG Ambulanz

Beginn
ab sofort

Vertrag
Anstellung, Teilzeit: 24-32h/Woche

Es erwartet Sie ein Einstiegsgehalt von mindestens EUR 112.500 (Vollzeit brutto p.a).
Die tatsächliche Bezahlung Bezahlung ist von der jeweiligen Qualifikation bzw. Berufserfahrung abhängig.

Nähere Details und Informationen zu unseren Benefits finden Sie hier.

Tätigkeitsfeld

  • Betreuung der Lenzing AG bzw. Unternehmen im Zentralraum OÖ
  • Erfüllung der arbeitsmedizinischen Anforderungen des ASchGs und der zugehörigen Verordnungen
  • Allgemeinmedizinische Konsultationen
  • Eignungs- und Kontrolluntersuchungen
  • Erste Hilfe bei Notfällen

Wir bieten Ihnen

  • Großzügige Fortbildungsmöglichkeiten (in der Arbeitszeit inkl. Fortbildungsbudget)
  • Ausgezeichnetes Betriebsklima in einem kollegialen Team
  • 6. Urlaubswoche nach drei Dienstjahren bzw. ab Vollendung des 43. Lebensjahres
  • Ambulanzräumlichkeiten mit Unterstützung durch diplomiertes Fachpersonal
  • Umfangreiche Wissensdatenbank und Dokumentenpool
  • Flexible Zeiteinteilung nach eigenen Wünschen ohne Nacht- und Wochenenddienste


Ihr Anforderungsprofil

  • Abgeschlossene medizinische Ausbildung
  • Diplom für Arbeitsmedizin oder Bereitschaft zur Absolvierung der arbeitsmedizinischen Ausbildung:
    o  Sie können die 12-wöchige Ausbildung berufsbegleitend nachholen
    o  IBG übernimmt Ihre Kurskosten.
  • Bereitschaft zur Fortbildung in notfallmedizinischen Maßnahmen
  • Gute EDV Anwenderkenntnisse
  • Soziale Kompetenz und Freude an der Arbeit im Team

Über uns
Derzeit sind über 80 Ärztinnen und Ärzte im Dienste von IBG an fünf Standorten
für mehr als 315 Betriebe in Österreich tätig.


Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf
an Frau Mandy Sandhu, personal@ibg.at


Vor den Vorhang: Dr. Gertraud Hedenetz – Arbeitsmedizin mit Weitblick

Ein breites medizinisches Spektrum, internationale Vernetzung und ein klarer Blick für die Zukunft der Arbeitswelt: Im Interview gibt Gertraud Hedenetz, Leiterin des IBG UniCredit Health Centers, spannende Einblicke in ihren beruflichen Werdegang, aktuelle Herausforderungen und die Rolle der Arbeitsmedizin im Wandel.

Was hat dich ursprünglich zur Arbeitsmedizin geführt?

Dr. Gertraud Hedenetz:
Eigentlich war es mehr Zufall als ein klarer Plan. Während meines Turnus haben Kolleginnen begeistert von der arbeitsmedizinischen Ausbildung erzählt, die sie parallel absolviert haben. Das hat mich neugierig gemacht. Damals war die berufliche Situation für junge Ärzt:innen noch deutlich unsicherer als heute – man hat versucht, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten.

Die Arbeitsmedizin klang spannend: keine Nacht- oder Wochenenddienste, flexible Arbeitsmodelle und vor allem eine gute Vereinbarkeit mit Familie. Also habe ich die Ausbildung begonnen – während meiner Karenzzeiten, was finanziell durchaus herausfordernd war. Aber es hat sich gelohnt: Ich konnte direkt nach dem Turnus in diesem Bereich starten und war Teil eines großartigen Teams, mit dem wir unter anderem den Magistrat Wien betreut haben.

Du hast von Anfang an ein sehr breites Tätigkeitsfeld gehabt – ist das heute noch so?

Absolut! Gerade in der Arbeitsmedizin ist die Vielfalt enorm. Beim Magistrat Wien hatten wir mit ganz unterschiedlichen Berufsgruppen zu tun – von der Verwaltung über Kindergärtner:innen bis hin zur Müllabfuhr oder Feuerwehr. Das war unglaublich spannend, weil man mit verschiedensten Arbeitsbedingungen, Risiken und Anforderungen konfrontiert ist.

Parallel war ich auch als Schulärztin tätig – eine perfekte Ergänzung. Diese Kombination aus Arbeit mit Kindern und Erwachsenen hat meinen Blick auf Medizin insgesamt sehr erweitert.

Welche Themen stehen aktuell im UniCredit Health Center im Fokus?

Da wir es überwiegend mit einem Bürobetrieb zu tun haben, sind ergonomische Themen zentral: viel Sitzen, Bildschirmarbeit, Bewegungsmangel. Gleichzeitig spielt auch die psychische Belastung eine große Rolle – etwa durch Zeitdruck oder wirtschaftliche Unsicherheiten.

Wir setzen aber bewusst breiter an: Ernährung im Büro, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Infektionsschutz (nicht zuletzt seit der Pandemie) oder auch Sinnesorgane wie Hören und Sehen. Besonders spannend sind unsere Gesundheitsaktionstage, bei denen Mitarbeitende Dinge selbst ausprobieren können – etwa mit Simulationsbrillen oder Balance-Tests. So wird Gesundheit greifbar.

Ein wichtiges Thema ist auch die Wiedereingliederung nach Krankenständen. Wie gehst du damit um?

Das ist ein sehr zentraler Bereich. Nach längeren Krankenständen – etwa durch schwere Erkrankungen oder Unfälle – geht es darum, den Wiedereinstieg individuell zu gestalten. Ich habe dazu auch einen Master in Arbeitsfähigkeit und Wiedereingliederungsmanagement gemacht.

Wichtig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter:in, Führungskraft und Arbeitsmedizin. Gemeinsam überlegen wir: Wie viele Stunden sind sinnvoll? Welche Tätigkeiten sind möglich? Braucht es Anpassungen am Arbeitsplatz?

Wenn das gut umgesetzt wird, ist es eine klassische Win-win-Situation: Mitarbeitende finden schrittweise zurück in den Alltag, gewinnen Struktur und Selbstwirksamkeit zurück – und Unternehmen profitieren von einer früheren Rückkehr wertvoller Arbeitskraft.

Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?

Einen ganz typischen Tag gibt es eigentlich nicht. Natürlich gibt es geplante Termine – Untersuchungen, Beratungen, Impfprogramme. Aber oft kommt spontan etwas dazu: akute Beschwerden, Notfälle oder organisatorische Fragen.

Wir bieten ein breites Spektrum an: von Impfungen über Hörtests bis hin zu ergonomischen Beratungen oder Unterstützung bei Wiedereingliederung. Genau diese Mischung macht den Reiz aus.

Du bist auch international aktiv – unter anderem bei der UIMC. Was bringt dir dieser Austausch?

Die internationale Zusammenarbeit ist unglaublich bereichernd. Die Union Internationale des Médecins du Chemin de Fer (UIMC) vernetzt Arbeitsmediziner:innen aus dem Transportwesen weltweit.

Ich bin über meine Tätigkeit und meine Masterarbeit – in der ich Wien und London verglichen habe – dazu gekommen. Außerdem hatte ich bereits während des Studiums je ein Jahr in Frankreich und Spanien studiert und in Yale Praktika gemacht, was sprachlich nun ein großer Vorteil ist, auch was die Kommunikation mit den vielen internationalen MA unserer Kunden angeht! Der fachliche Austausch zeigt, wie unterschiedlich Systeme funktionieren, aber auch, wie ähnlich viele Herausforderungen sind.

Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, voneinander zu lernen und die eigenen Standards einzuordnen. Und es ist schön zu sehen, dass wir in Österreich auf einem sehr hohen Niveau arbeiten.

Blick in die Zukunft: Welche Entwicklungen werden die Arbeitsmedizin prägen?

Ein großes Thema ist der Fachkräftemangel – es gibt nach wie vor zu wenige Arbeitsmediziner:innen. Deshalb wird die Rolle der arbeitsmedizinischen Fachassistenz weiter an Bedeutung gewinnen.

Auch der Klimawandel wird Auswirkungen haben, etwa durch neue Infektionskrankheiten. Dazu kommt das Thema altersgerechtes Arbeiten – gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung.

Und natürlich die Digitalisierung: Telemedizin, KI-gestützte Analysen und neue Formen der Beratung werden unseren Arbeitsalltag verändern.

Und was wünschst du dir für die IBG?

Ich wünsche mir, dass die IBG weiterhin so innovativ und engagiert bleibt, neue Themen früh aufgreift und den interdisziplinären Austausch fördert. Gerade in einer sich wandelnden Arbeitswelt ist das wichtiger denn je.

Vielen Dank für das inspirierende Gespräch und die spannenden Einblicke in eine Arbeitsmedizin, die Menschen und Arbeitswelten nachhaltig verbindet.