Autor: Renate Ruhaltinger-Mader

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Anlässlich der Zeitumstellung zitiert Jennifer Corazza  IBG-Experten, Arbeitsmediziner Dr. Helmut Stadlbauer über die Auswirkungen auf Schlaf und innere Uhr. Dabei erklärt der Experte, warum Tageslicht und ein gesunder Schlafrhythmus für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit entscheidend sind.

Jennifer Corazza und Helmut Stadlbauer nennen

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Experte: Helmut Stadlbauer

Autorin: Jennifer Corazza

Zeitumstellung: Eine Stunde mehr Schlaf löst das Problem nicht

In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Österreich kehrt damit von der Sommerzeit zur Normalzeit zurück. Die zusätzliche Stunde Schlaf klingt zunächst erfreulich. Aus arbeitsmedizinischer Sicht wirft die Zeitumstellung jedoch eine grundsätzlichere Frage auf: Wie gut passen unsere Arbeitszeiten eigentlich zu unserer inneren Uhr?

Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass Licht, Schlafrhythmus und der individuelle Chronotyp entscheidend dafür sind, wie gut Menschen mit vorgegebenen Arbeitszeiten zurechtkommen.

Normalzeit unterstützt den natürlichen Rhythmus

Die Umstellung im Herbst fällt der inneren Uhr meist leichter als jene im Frühjahr. Dennoch verschiebt sich auch jetzt das Verhältnis zwischen äußerer Uhr und unserem biologischen Rhythmus.

„Wir diskutieren zweimal im Jahr über eine Stunde Zeitverschiebung. Dabei leben viele Menschen das ganze Jahr über gegen ihre innere Uhr“, sagt Dr. Helmut Stadlbauer, Arbeitsmediziner und Leiter des Bereichs Gesunde Arbeitszeiten bei IBG. „Entscheidend ist, wie gut Arbeitszeiten, Tageslicht und der individuelle Schlaf-Wach-Rhythmus zusammenpassen.“

Aus arbeitsmedizinischer Sicht spricht daher einiges für eine dauerhafte Normalzeit – umgangssprachlich Winterzeit. Sie sorgt insbesondere in den Wintermonaten dafür, dass morgens früher Tageslicht zur Verfügung steht.

Tageslicht gibt unserer inneren Uhr den Takt vor

Licht ist der wichtigste äußere Taktgeber unserer inneren Uhr. Besonders Morgenlicht hilft dabei, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren. Das ist gerade für Menschen relevant, die einen Großteil ihres Arbeitstages in Innenräumen verbringen.

Ein Spaziergang am Morgen oder Tageslicht auf dem Arbeitsweg kann bereits helfen. Auch Bewegung im Freien unterstützt einen stabilen Rhythmus. Abends sollte sehr helles Licht hingegen möglichst reduziert werden.

Frühe Arbeitszeiten benachteiligen „Eulen“

Nicht alle Menschen sind zur gleichen Tageszeit leistungsfähig. Während Frühtypen – die sogenannten „Lerchen“ – morgens rasch in Schwung kommen, werden Spättypen oder „Eulen“ später müde und erreichen ihre volle Leistungsfähigkeit entsprechend später.

Viele Arbeitszeiten orientieren sich dennoch an frühen Beginnzeiten. Für ausgeprägte Spättypen kann dadurch ein dauerhafter „sozialer Jetlag“ entstehen – also eine Diskrepanz zwischen biologisch bevorzugten Schlafzeiten und gesellschaftlichen Vorgaben.

„Wer regelmäßig zu einer Zeit Höchstleistung erbringen soll, zu der der Körper biologisch noch auf Schlaf eingestellt ist, startet mit einem strukturellen Nachteil in den Arbeitstag“, erklärt Stadlbauer. Flexible Arbeitszeiten können daher einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Prävention leisten.

Die Zeitumstellung ist nur ein Teil des Problems

Eine Stunde Zeitverschiebung zweimal im Jahr ist aus arbeitsmedizinischer Sicht weniger entscheidend als dauerhafter Schlafmangel, zu wenig Tageslicht und regelmäßiges Arbeiten gegen die eigene innere Uhr.

IBG empfiehlt deshalb, Arbeitszeiten dort zu flexibilisieren, wo es betrieblich möglich ist, Tageslicht am Arbeitsplatz bewusst zu fördern und sehr frühe Beginnzeiten kritisch zu hinterfragen.

Für die Tage rund um die Zeitumstellung gilt: Die gewohnte Schlafdauer möglichst beibehalten, morgens Tageslicht nutzen und sich tagsüber ausreichend bewegen. Besonders bei Schichtarbeit oder hoher Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen des Schlafrhythmus sind ausreichender Schlaf und Erholungszeiten wichtig.

Gesunde Arbeitszeit orientiert sich nicht nur an der Uhr, sondern auch an der Biologie. Denn die innere Uhr lässt sich nicht einfach per Knopfdruck umstellen.

 

Foto: (c) Tima Miroshnikchenko, pexels.com

Zeitumstellung: Eine Stunde mehr Schlaf löst das Problem nicht

Wien, 21. Oktober 2026 – In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Österreich kehrt damit von der Sommerzeit zur Normalzeit zurück. Was zunächst nach einer willkommenen zusätzlichen Stunde Schlaf klingt, lenkt aus arbeitsmedizinischer Sicht den Blick auf ein grundsätzliches Problem: Unser Alltag orientiert sich häufig stärker an der Uhr als an unserer inneren Zeit. Aktuelle Forschung unterstreicht, welche wichtige Rolle Licht, Schlafrhythmus und Chronotyp dabei spielen, wie gut Menschen mit vorgegebenen Arbeitszeiten zurechtkommen.
 
§  Normalzeit unterstützt den natürlichen Rhythmus:
Mehr Morgenlicht hilft der inneren Uhr und spricht aus arbeitsmedizinischer Sicht für eine dauerhafte Normalzeit.
§  Arbeitszeiten passen nicht zu jedem Chronotyp:
Besonders Spättypen können durch frühe Beginnzeiten benachteiligt sein. Flexible Arbeitszeiten können Gesundheit und Leistungsfähigkeit unterstützen.
§  Die Zeitumstellung ist nur ein Teil des Problems:

Schlafmangel, zu wenig Tageslicht und dauerhaftes Arbeiten gegen die innere Uhr sind für die Gesundheit relevanter als eine Stunde Zeitverschiebung.

Herbstumstellung meist leichter für die innere Uhr

Die Zeitumstellung im Herbst gilt als weniger belastend als jene im Frühjahr. Für die innere Uhr ist es grundsätzlich leichter, den Tagesrhythmus nach hinten zu verschieben als ihn vorzuverlegen. Dennoch bedeutet auch die Herbstumstellung eine abrupte Verschiebung zwischen äußerer und innerer Uhr.

„Wir diskutieren zweimal im Jahr über eine Stunde Zeitverschiebung. Dabei leben viele Menschen das ganze Jahr über gegen ihre innere Uhr“, sagt Dr. Helmut Stadlbauer, Arbeitsmediziner und Leiter des Bereichs Gesunde Arbeitszeiten bei IBG. „Aus arbeitsmedizinischer Sicht ist deshalb nicht nur die Zeitumstellung relevant. Entscheidend ist, wie gut Arbeitszeiten, Tageslicht und der individuelle Schlaf-Wach-Rhythmus zusammenpassen.“

Tageslicht als Taktgeber der inneren Uhr

Licht ist der wichtigste äußere Taktgeber unserer inneren Uhr. Gleichzeitig gibt es individuelle Unterschiede: Nicht jeder Mensch passt seinen Schlaf-Wach-Rhythmus gleich schnell an veränderte Zeiten an.

Für die Arbeitswelt ist das besonders relevant. Viele Beschäftigte verbringen einen Großteil des Tages in Innenräumen und bekommen insbesondere in den Wintermonaten morgens wenig natürliches Licht. Die Rückkehr zur Normalzeit hat hier einen Vorteil: Das Tageslicht steht morgens wieder früher zur Verfügung. „Morgenlicht ist für unsere innere Uhr besonders wertvoll“, erklärt Stadlbauer. „Wer morgens Tageslicht bekommt, unterstützt die Synchronisation des eigenen Tag-Nacht-Rhythmus. Das klingt banal, ist aber gerade bei Büroarbeit, Homeoffice und langen Arbeitstagen ein wichtiger Gesundheitsfaktor.“

Eulen haben im Arbeitsleben einen Nachteil

Menschen unterscheiden sich darin, wann sie biologisch am leistungsfähigsten sind. Frühtypen – „Lerchen“ – werden früher müde und sind morgens schneller leistungsfähig. Spättypen oder „Eulen“ schlafen später ein und erreichen ihre Leistungsfähigkeit entsprechend später am Tag.
Schule und Arbeitswelt orientieren sich jedoch stark an frühen Beginnzeiten. Für ausgeprägte Spättypen kann daraus ein dauerhafter „sozialer Jetlag“ entstehen – eine Diskrepanz zwischen der biologisch bevorzugten Schlafzeit und den gesellschaftlich vorgegebenen Zeiten.

„Wer regelmäßig zu einer Zeit Höchstleistung erbringen soll, zu der der Körper biologisch noch auf Schlaf eingestellt ist, startet mit einem strukturellen Nachteil in den Arbeitstag“, so Stadlbauer. „Flexible Arbeitszeiten sind deshalb nicht nur ein Benefit für Mitarbeiter. Richtig eingesetzt sind sie eine Maßnahme für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Prävention.“

IBG empfiehlt Normalzeit und mehr Flexibilität

Aus arbeitsmedizinischer Sicht spricht sich IBG weiterhin für eine dauerhafte Normalzeit (umgangssprachlich Winterzeit) aus. Sie orientiert sich stärker am natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmus und sorgt insbesondere im Winter für mehr Licht in den Morgenstunden. Eine ganzjährige Sommerzeit würde hingegen bedeuten, dass Menschen im Winter noch länger in Dunkelheit aufstehen müssten.

Mindestens ebenso wichtig ist die Gestaltung des Arbeitsalltags. Wo es betrieblich möglich ist, können flexible Beginnzeiten helfen, unterschiedliche Chronotypen besser zu berücksichtigen. Auch ausreichend Tageslicht am Arbeitsplatz, Bewegung im Freien und ein bewusster Umgang mit sehr frühen Arbeitsbeginnzeiten sollten Teil der betrieblichen Gesundheitsvorsorge sein.

Tipps für die Tage rund um die Zeitumstellung

Die Umstellung auf die Normalzeit fällt den meisten Menschen leichter als jene im Frühjahr. Trotzdem kann es einige Tage dauern, bis sich der Schlaf-Wach-Rhythmus angepasst hat. IBG empfiehlt, die gewohnte Schlafdauer möglichst beizubehalten und die zusätzliche Stunde nicht durch einen deutlich späteren Schlafbeginn „aufzubrauchen“.

Besonders hilfreich ist Tageslicht am Morgen – etwa bei einem Spaziergang oder auf dem Arbeitsweg. Bewegung tagsüber unterstützt zusätzlich einen stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus. Abends sollte sehr helles Licht möglichst reduziert werden. Wer Schichtarbeit leistet oder empfindlich auf Veränderungen des Schlafrhythmus reagiert, sollte besonders auf ausreichend Schlaf und Erholungszeiten achten.

Gesunde Arbeitszeit orientiert sich auch an der Biologie

Die Stunde, die wir Ende Oktober zurückbekommen, ist aus arbeitsmedizinischer Sicht nur ein kleiner Teil einer viel größeren Frage: Passen unsere Arbeitszeiten zu unserer Biologie?

„Gesunde Arbeitszeit bedeutet nicht, dass alle Menschen zur gleichen Uhrzeit beginnen und enden müssen“, fasst Stadlbauer zusammen. „Wir sollten Arbeitszeit dort flexibilisieren, wo es möglich ist, Tageslicht bewusster nutzen und Schlaf als wesentliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit verstehen. Die innere Uhr lässt sich schließlich nicht per Knopfdruck umstellen.“

 

Dr. Helmut Stadlbauer, IBG-Arbeitsmediziner und Leiter des Bereichs „Gesunde Arbeitszeiten“
 
IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiter:innen, davon 80 Arbeitsmediziner:innen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

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Newsletter Die Presse.com

Michael Köttritsch zitiert im Newsletter der „Presse“ anlässlich des Welttags für psychische Gesundheit IBG-Expertin Regina Nicham, Leiterin der Arbeits- und Organisationspsychologie. Im Fokus stehen konkrete Erste-Hilfe-Maßnahmen für psychische Krisen am Arbeitsplatz sowie die Bedeutung von Prävention, psychologischer Sicherheit und einer vertrauensbasierten Führungskultur.

Expertin: Regina Nicham

Autor: Michael Köttritsch

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Mental Health – Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Der World Mental Health Day (Welttag der psychischen Gesundheit) findet jährlich am 10. Oktober statt. Ziel dieses internationalen Aktionstages ist es, das Bewusstsein für psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen zu schärfen – eine gute Gelegenheit, der (eigenen) mentalen Gesundheit Aufmerksamkeit zu schenken.

Warum ist psychische Gesundheit am Arbeitsplatz so wichtig?

Die Relevanz von mentaler Gesundheit im Beruf hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen.

  • Starker Anstieg von Krankenständen: Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen (wie Burnout, Depressionen oder Angstzustände) sind in Österreich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Psychisch bedingte Krankenstände dauern im Schnitt zudem deutlich länger als physische Erkrankungen.
  • Hohe Belastung der Beschäftigten: Laut Erhebungen leiden rund 29 % der Erwerbstätigen in Europa unter arbeitsbedingtem Stress, Überlastung oder Angstgefühlen.
  • Wirtschaftlicher Faktor & Produktivität: Ein psychisch gesundes Arbeitsumfeld schützt nicht nur die Angestellten, sondern sichert auch die Leistungsfähigkeit. Chronischer Stress führt zu Fehlern, Demotivation und hoher Fluktuation im Betrieb.
  • Sicherheit und Fürsorgepflicht: Konzepte der Betrieblichen Gesundheitsförderung zeigen, dass „gesundes Führen“ und optimierte Arbeitsabläufe essenziell sind. Eine gute psychische Gesundheit ist das Fundament für die allgemeine Arbeitssicherheit.

Ein Angebot der Arbeitspsychologie von IBG: Der Mental Health-Check

Dabei handelt es sich um ein zertifiziertes digitales Diagnostik-Verfahren, das psychische Symptome präzise erfasst und anschaulich visualisiert. Es dient als schnelle Einschätzung und Darstellung individueller Themen-/Problembereiche (im Rahmen der psychologischen Schweigepflicht).

  • Niederschwelliger Zugriff: Mitarbeitende erhalten per E-Mail einen anonymen Zugangscode.
  • Der Check: Sie füllen einen wissenschaftlich validierten Fragebogen zu ihren aktuellen psychischen Belastungen aus. Dauer ca. 15 Minuten
  • Die Fachberatung: Die Mitarbeiter:innen vereinbaren ein Auswertungsgespräch mit einer/einem IBG Expert:in. Hier wird das persönliche Belastungsprofil vertraulich besprochen und konkrete individuelle Empfehlungen gegeben (auch online möglich). Dauer ca. 45 Minuten

 Nutzen für das Unternehmen

Durch die frühzeitige Nutzung eines Mental Health Checks können Belastungen bei Mitarbeitenden frühzeitig erkannt und dadurch psychische Krisen abgefangen werden, bevor sie in chronischen Erkrankungen oder monatelangen Krankenständen enden.

Nutzen für den einzelnen Mitarbeitenden

Präzise Einschätzung der individuellen Problembereiche und gezielte Empfehlungen zur Reduzierung der Belastungen.

 

Foto (c) Total Shap, Pixabay

 

 

 

Welttag für psychische Gesundheit: Erste Hilfe für die Seele muss in Unternehmen selbstverständlich werden

IBG: Psychologische und psychische Erste Hilfe stärken Beschäftigte und Führungskräfte – und werden angesichts steigender psychischer Belastungen zum betrieblichen Erfolgsfaktor

Wien, 2026 10 07 – Bei einem medizinischen Notfall am Arbeitsplatz ist klar, was zu tun ist: Ersthelfer greifen ein, setzen erste Maßnahmen und organisieren professionelle Hilfe. Doch was passiert, wenn die Seele in Not gerät? Anlässlich des Welttages der Psychologie macht IBG auf die wachsende Bedeutung von Notfallpsychologie und psychischer Erster Hilfe im betrieblichen Alltag aufmerksam. Denn Überlastung, Erschöpfung, Angstzustände, persönliche Krisen oder plötzlich eintretende belastende Ereignisse können Beschäftigte ebenso aus der Bahn werfen wie körperliche Erkrankungen. Unternehmen brauchen daher Strukturen, Wissen und geschulte Ansprechpersonen, um frühzeitig und angemessen reagieren zu können.

  • Psychische Krisen früh erkennen: Geschulte Mitarbeiter und Führungskräfte können Warnsignale besser wahrnehmen, Betroffene ansprechen und frühzeitig Unterstützung ermöglichen.
  • Sicherheit statt Hilflosigkeit: Psychologische bzw. psychische Erste Hilfe bedeutet nicht Therapie. Es geht darum, Sicherheit und Orientierung zu geben, zuzuhören, zu stabilisieren und bei Bedarf professionelle Hilfe zu organisieren.
  • Psychische Gesundheit ist ein Erfolgsfaktor: Prävention, psychologische Sicherheit und eine vertrauensbasierte Führungskultur stärken Arbeitsfähigkeit und Mitarbeiter und tragen zu einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung bei.

Wenn die Seele in Not gerät

Ein schwerer Unfall, der plötzliche Tod eines Menschen, eine persönliche Krise oder eine akute psychische Überforderung: Außergewöhnliche Situationen können Menschen innerhalb kürzester Zeit an ihre Belastungsgrenzen bringen. Reaktionen wie Erstarrung, Fluchtimpulse, Angst oder starke innere Unruhe sind dabei zunächst normale Reaktionen des Körpers und der Psyche auf eine außergewöhnliche Situation. Die Notfallpsychologie setzt genau in diesen Situationen an. Anders als eine längerfristig angelegte Psychotherapie konzentriert sie sich auf die akute Situation und darauf, Betroffenen möglichst rasch Sicherheit, Orientierung und Stabilität zu vermitteln.

„Psychische Krisen machen vor dem Werkstor oder der Bürotür nicht Halt. Unternehmen sollten deshalb genauso selbstverständlich auf psychische Ausnahmesituationen vorbereitet sein wie auf körperliche Notfälle. Entscheidend ist, dass Beschäftigte und Führungskräfte wissen, was sie im Ernstfall tun können – und auch, wo die Grenzen ihrer eigenen Rolle liegen“, sagt Regina Nicham, Leiterin des Bereichs Arbeits- und Organisationspsychologie bei IBG.

Psychologische Erste Hilfe kann jede und jeder leisten

Um einem Menschen in einer akuten Krise beizustehen, braucht es nicht zwingend eine psychologische Ausbildung. Schon das Dableiben, Zuhören und Vermitteln von Sicherheit kann einen wichtigen Unterschied machen.

Eine einfache Orientierung bieten die „3 Ls“: Look, Listen, Link.

Zunächst gilt es, die Situation und mögliche Bedürfnisse wahrzunehmen („Look“), anschließend aufmerksam zuzuhören und der betroffenen Person Raum zu geben („Listen“). Im dritten Schritt geht es darum, Verbindung zu weiterer Unterstützung herzustellen („Link“) – etwa zu Angehörigen, internen Anlaufstellen oder professioneller psychologischer Hilfe.

Für akute Situationen lässt sich das Vorgehen zudem mit der SOS-Formel zusammenfassen:
Sicherheit schaffen,
Orientierung geben,
Stabilisierung ermöglichen.

„Psychologische Erste Hilfe bedeutet nicht, dass KollegInnen zu TherapeutInnen werden sollen. Es geht vielmehr darum, hinzusehen, zuzuhören und einen Menschen in einer Ausnahmesituation nicht allein zu lassen. Oft sind es sehr einfache Handlungen, die Sicherheit vermitteln und den Weg zu professioneller Unterstützung erleichtern“, erklärt Regina Nicham.

Mentale Ersthelfer schaffen eine wichtige Brücke

Ähnlich wie bei klassischen Erste-Hilfe-Kursen können Beschäftigte gezielt auf den Umgang mit psychischen Belastungs- und Krisensituationen vorbereitet werden. In Schulungen zur psychischen Ersten Hilfe lernen sie, Warnsignale zu erkennen, schwierige Situationen anzusprechen und Betroffenen Orientierung zu geben. Mentale Ersthelfer übernehmen dabei eine niederschwellige Brückenfunktion. Sie sind vertrauliche erste Ansprechpersonen im Unternehmen, hören zu und unterstützen dabei, bei Bedarf rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Davon profitieren auch Führungskräfte. Gerade sie werden häufig mit Situationen konfrontiert, in denen Mitarbeiter verändert, erschöpft oder psychisch stark belastet erscheinen. Fehlendes Wissen kann zu Unsicherheit, Überforderung oder auch ungewollt verletzenden Reaktionen führen. Gesprächsführungskompetenz und klare Handlungsleitlinien geben Führungskräften Sicherheit, ohne ihnen eine therapeutische Rolle zuzuschreiben.

Psychische Belastungen werden zum Wirtschaftsfaktor

Die Bedeutung solcher Angebote geht weit über die unmittelbare Krisenintervention hinaus. Psychische Erkrankungen zählen zu jenen Erkrankungen, die besonders lange Krankenstände verursachen. Nach den vorliegenden Daten liegt die durchschnittliche Dauer psychisch bedingter Ausfälle bei über 36 Tagen pro Fall, bei Langzeitkranken-ständen sogar bei rund 68 Tagen. Gleichzeitig erhöhen Arbeitsverdichtung, permanenter Leistungsdruck, Präsentismus und eine „Always-on“-Kultur das Risiko für chronische Überlastung, fehlende Regeneration, emotionale Erschöpfung und Burnout. Psychische Gesundheit ist damit nicht allein eine individuelle Angelegenheit. Sie beeinflusst Zusammenarbeit, Führung, Arbeitsklima, Leistungsfähigkeit und letztlich die Stabilität einer Organisation. „Investitionen in psychische Gesundheit sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Wer frühzeitig Präventionsstrukturen aufbaut, Führungskräfte qualifiziert und Beschäftigten niederschwellige Unterstützung bietet, stärkt nicht nur einzelne Menschen, sondern die gesamte Organisation“, betont Regina Nicham.

Von der Krisenhilfe zur Präventionskultur

Psychische Erste Hilfe sollte deshalb nicht als isolierte Einzelmaßnahme verstanden werden. Sie ist Teil einer umfassenden betrieblichen Gesundheitsstrategie, die Prävention, gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen, psychologische Sicherheit und eine vertrauensbasierte Führungskultur miteinander verbindet. Ein wichtiger Effekt entsprechender Schulungen ist zudem die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen. Je selbstverständlicher in Unternehmen über psychische Belastungen gesprochen werden kann, desto größer ist die Chance, dass Betroffene frühzeitig Unterstützung suchen und annehmen.

„Unser Ziel muss eine Arbeitskultur sein, in der es normal ist, nicht nur körperliche, sondern auch psychische Warnsignale ernst zu nehmen. Niemand muss alle Probleme lösen können. Aber wir können lernen, hinzusehen, richtig anzusprechen und Unterstützung in die Wege zu leiten. Genau darin liegt die Stärke psychischer Erster Hilfe“, so Arbeitspsychologin Regina Nicham abschließend.

IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiter:innen, davon 80 Arbeitsmediziner:innen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

Mag.a Regina Nicham ist Leiterin der IBG-Arbeits- und Organisationspsychologie. Mit dem Schwerpunkt auf der Förderung einer gesunden Arbeitsumgebung unterstützt sie Unternehmen dabei, eine positive Mental-Health-Kultur zu schaffen.

 

KSV Forum

Wenn psychische Belastung zur Kostenfrage wird

Psychische Belastungen wirken sich nicht nur auf die Gesundheit von Mitarbeitenden aus, sondern auch auf Produktivität und Unternehmenserfolg. Im aktuellen KSV1870 FORUM spricht Regina Nicham, Leiterin Arbeits- und Organisationspsychologie bei IBG, über oft unterschätzte Folgen wie Präsentismus, Konzentrationsverlust, höhere Fehlerquoten und Konflikte im Team.

Ein wesentlicher Hebel ist Prävention – und eine Unternehmenskultur, in der psychische Belastungen offen angesprochen werden können. Denn, so Nicham: „Prävention lässt sich nicht immer unmittelbar beziffern – die Folgekosten von Nichtstun werden dafür oft umso sichtbarer.“

Lesen Sie den gesamten Beitrag „Wenn psychische Belastung zur Kostenfrage wird“ im KSV1870 FORUM 03/2026, Seiten 14–15.

Expertin: Regina Nicham

Autorin: Christina Mothwurf

Zum Beitrag Seite 14,15

Arbeitsfreude kennt kein Alter – gesund und leistungsfähig in jeder Lebensphase

Gemeinsam gesund durch eine Arbeitswelt im Wandel

Die Arbeitswelt verändert sich rasant: Neue Technologien, steigende Anforderungen und kontinuierlicher Wandel prägen unseren beruflichen Alltag. Gleichzeitig arbeiten heute mehrere Generationen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Kompetenzen und Bedürfnissen Seite an Seite.

Mit zunehmenden Berufsjahren stellt sich daher die Frage: Wie können Gesundheit, Motivation und Arbeitsfähigkeit langfristig erhalten werden?

Was brauchen Mitarbeiter:innen, um auch in späteren Berufsphasen mit Freude und Gelassenheit am Ball zu bleiben? Und wie gelingt es, die Stärken unterschiedlicher Generationen zu nutzen und wertvolles Erfahrungswissen weiterzugeben?

Bewusstsein schaffen und neue Perspektiven eröffnen

Sensibilisierungsworkshop

Genau hier setzt unser Angebot an. In 1,5 bis 2 Stunden schaffen wir Bewusstsein für das Älterwerden im Arbeitskontext und vermitteln praxisnahe Impulse für eine

  • gesundheitsförderliche Arbeits- und Erholungsgestaltung,
  • generationen-übergreifende Zusammenarbeit und einen
  • gelassenen Umgang mit dem Älterwerden.

Ziele des Workshops

  • Erfahrungen und Kompetenzen älterer Mitarbeiter:innen wertschätzen und nutzen
  • Generationenübergreifende Zusammenarbeit fördern
  • Gesundheit und Arbeitsfähigkeit stärken
  • Arbeitszufriedenheit und Leistungsfähigkeit langfristig sichern

Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen

Nutzen für ihr Unternehmen

  • Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis zwischen den Generationen stärken
  • Arbeitsfähigkeit und Motivation über unterschiedliche Berufsphasen hinweg fördern
  • Wertvolles Erfahrungswissen im Unternehmen erhalten und weitergeben
  • Einen Beitrag zu langfristiger Mitarbeiter:innenbindung und nachhaltiger Arbeitsfähigkeit leisten

Flexibel, praxisnah und auf Ihr Unternehmen abgestimmt

Dieser Workshop richtet sich an Mitarbeiter:innen und Führungskräfte und kann online oder in Präsenz durchgeführt werden. Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

Gesund und mit Freude in jeder Lebensphase arbeiten

Wir freuen uns, wenn wir Sie und Ihre Mitarbeiter:innen dabei begleiten dürfen, in jeder Lebensphase gesund und mit Freude zu arbeiten.

Erste Hilfe für die Seele

Ein Kollege bricht am Arbeitsplatz zusammen. Ein schwerer Unfall passiert auf dem Weg ins Büro. Oder eine Nachricht verändert von einem Moment auf den anderen alles. Psychische Ausnahmesituationen kommen meist ohne Vorwarnung. Umso wichtiger ist es, in den ersten Minuten und Stunden richtig zu reagieren. Während die Grundlagen der körperlichen Ersten Hilfe vielen Menschen vertraut sind, herrscht bei psychischen Krisen oft Unsicherheit: Was soll ich sagen? Was kann ich tun? Kann ich durch eine falsche Reaktion die Situation sogar verschlimmern?

Psychologische Erste Hilfe bedeutet nicht, Therapeut sein zu müssen.

Es geht zunächst darum, Sicherheit zu vermitteln, Orientierung zu geben und einen Menschen in einer akuten Belastungssituation nicht allein zu lassen. Darüber spricht Barbara Amon-Zsaitsits, zertifizierte Notfallpsychologin und Gesundheits-, Arbeits- und Organisationspsychologin bei IBG, im Podcast „Erste Hilfe für die Seele“ von DIE MACHER.

Wenn der Körper auf Alarm schaltet

In einer außergewöhnlichen Belastungssituation reagiert unser Organismus innerhalb kürzester Zeit. Das Gehirn schaltet auf Alarm, Stresshormone werden ausgeschüttet und der Körper bereitet sich darauf vor, mit der Bedrohung umzugehen. Typische Reaktionen werden häufig mit Fight, Flight oder Freeze beschrieben: kämpfen, flüchten oder erstarren. Betroffene können deshalb sehr unterschiedlich reagieren. Manche werden hektisch und aktiv, andere ziehen sich zurück oder wirken wie eingefroren. Auch Konzentrationsprobleme, Erinnerungslücken oder Schwierigkeiten, klare Entscheidungen zu treffen, können auftreten.

Wichtig ist: Solche Reaktionen sind in einer außergewöhnlichen Situation zunächst normale Reaktionen des menschlichen Organismus.

Psychologische Erste Hilfe: Look, Listen, Link

Eine hilfreiche Gedächtnisstütze für den Ernstfall sind die „3 Ls“: Look, Listen, Link.

  • Look – hinschauen: Was ist passiert? Ist die Situation sicher? Wer braucht unmittelbar Unterstützung? Zunächst geht es darum, sich einen Überblick zu verschaffen und weitere Gefahren möglichst auszuschließen.
  • Listen – zuhören: Betroffenen Aufmerksamkeit schenken, ruhig bleiben und zuhören. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell Lösungen zu präsentieren oder das Erlebte zu bewerten. Oft ist es bereits eine wichtige Unterstützung, präsent zu sein und dem Gegenüber das Gefühl zu vermitteln: Du bist jetzt nicht allein.
  • Link – verbinden: Welche weitere Unterstützung wird benötigt? Das kann eine vertraute Person sein, aber auch professionelle medizinische, psychologische oder psychosoziale Hilfe. Psychologische Erste Hilfe bedeutet auch, die eigenen Grenzen zu kennen und bei Bedarf weitere Unterstützung zu organisieren.

Was Führungskräfte und KollegInnen tun können

Gerade im Arbeitsumfeld können Führungskräfte und KollegInnen nach belastenden Ereignissen eine wichtige Rolle spielen. Sie müssen dabei keine psychologische Behandlung übernehmen. Gefragt sind vielmehr Ruhe, Klarheit und menschliche Präsenz. Hilfreich ist es, für Sicherheit und Orientierung zu sorgen, verständlich zu kommunizieren und konkrete nächste Schritte anzubieten. Gleichzeitig sollte niemand dazu gedrängt werden, unmittelbar und ausführlich über das Erlebte zu sprechen.

Auch die Helfenden selbst dürfen dabei nicht vergessen werden. Wer andere Menschen in einer Krise unterstützt oder selbst Zeuge eines belastenden Ereignisses wird, kann ebenfalls stark gefordert sein. Selbstfürsorge und professionelle Unterstützung sind deshalb kein Nebenthema, sondern Teil eines verantwortungsvollen Umgangs mit Krisensituationen.

SOS für die Seele

Als einfache Formel für den Ernstfall lässt sich SOS merken:

  • Sicherheit schaffen.
  • Orientierung geben.
  • Stabilisierung ermöglichen.

Psychologische Erste Hilfe muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, wahrzunehmen, was ein Mensch in diesem Moment braucht, Ruhe zu vermitteln und Unterstützung verfügbar zu machen. Die wichtigste Botschaft: Niemand muss Therapeut sein, um einem Menschen in einer akuten Krise beizustehen. Manchmal beginnt wirksame Hilfe mit etwas sehr Einfachem – da sein und da bleiben.

Mehr zum Thema erzählt Barbara Amon-Zsaitsits im Podcast „Erste Hilfe für die Seele“ von DIE MACHER.

Die Macher: Erste Hilfe für die Seele

Die zertifizierte Notfallpsychologin Barbara Amon-Zsaitsits von IBG ist zu Gast im Podcast von DIE MACHER. Sie ist außerdem Gesundheits-, Arbeits- und Organisationspsychologin. Im Gespräch geht es um die Frage: Wie können wir helfen, wenn die Seele akut in Not gerät? Barbara Amon-Zsaitsits erklärt, was bei einem psychischen Notfall in Körper und Gehirn passiert. Auch Reaktionen wie Fight, Flight oder Freeze werden thematisiert. Sie sind in Ausnahmesituationen zunächst ganz normal.

Doch wie können Führungskräfte, Kollegen und Ersthelfer konkret unterstützen? Eine einfache Orientierung bieten die „3 Ls“ der psychologischen Ersten Hilfe: Look, Listen, Link. Das bedeutet: hinschauen, zuhören und Betroffene mit der passenden Unterstützung verbinden.

Im Podcast geht es auch um verbreitete Mythen rund um Notfallpsychologie und suizidale Gedanken. Eine weitere praktische Hilfe ist die SOS-Formel: Sicherheit, Orientierung, Stabilisierung. Sie zeigt, worauf es in einer akuten Krisensituation ankommt.Die zentrale Botschaft: Man muss kein Therapeut sein, um in einer Krise zu helfen. Oft beginnt Unterstützung ganz einfach. Ruhig bleiben, Orientierung geben und für den betroffenen Menschen da sein.

Expertin: Barbara Amon-Zsaitsits

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Für mehr Entspannung im Alltag

Unser Leben ist vom ständigen Wechsel aus Anspannung und Entspannung (z.B. Wachzustand–Schlaf) geprägt. Heutzutage werden viele Leiden durch erhöhten Stress verursacht, weshalb es wichtig ist, sich durch (aktive) Entspannung vor Überlastung zu schützen. Bereits kleine Dinge können im Alltag große Wirkung erzielen.

Wo gibt es bei Ihnen die Möglichkeit mehr Entspannung in den Alltag zu bringen?

  • Kurzpausen:

Kurze Pausen entzerren den Alltag und reduzieren die Arbeitsintensität.
Nutzen Sie 2-5 minütige Pausen, um einmal durchzuatmen oder sich zu strecken.

  • Innehalten:

Nutzen Sie „stille Momente“ (z.B. beim Warten auf die U-Bahn), um in sich hineinzuspüren: Was könnten Sie sich jetzt Gutes tun? Welches Bedürfnis haben Sie gerade?
Wie geht es Ihrem Körper? Gibt es einen Bereich, den Sie besonders gut wahrnehmen?

  • Me-Time:

Nehmen Sie sich auch einmal Zeit für sich. Vereinbaren Sie einen Termin mit sich selbst und tragen Sie ihn in den Kalender ein. Überfragt, was Sie da tun sollen? Vielleicht hilft es, wenn Sie daran denken, was Ihnen „früher“ Spaß gemacht hat.

  • Handyfrei/Offline:

Versuchen Sie bewusst auch immer wieder eine Handy- / Tablet- / Laptop-freie Zeit einzubauen (z.B. 10min, 1 Stunde).

  • Schlafhygiene:

Lassen Sie das Schlafen nicht zu kurz kommen und vermeiden Sie dabei störende Einflüsse wie Handy und Fernseher.

  • Wellness@Home:

Greifen Sie auf körperliche Entspannungsmöglichkeiten zuhause zurück, z.B. warmes Bad, Beauty-Anwendungen oder Akkupressurmatten.

  • Aktive Entspannungsübungen:

Probieren Sie auch einmal eine Entspannungsübung aus, z.B. Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Fantasiereisen. Anleitungen lassen sich leicht als Online-Video finden.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen entspannten Tag!