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Autor: Renate Ruhaltinger-Mader

Homeoffice

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So lernen Unternehmen aus ihren Corona-Erfahrungen.

Corona hat viele Unternehmen in die digitale Arbeitswelt gezwungen.  IBG-Analyst Roland Polacsek-Ernst beobachtet »eine einmalige Chance für Unternehmen, den Stärken und Schwächen von flexiblen und eigenverantwortlichen Arbeitskonzepten auf den Grund zu gehen.«  Gleichzeitig sieht er eine große Verunsicherung bei Unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit, den »Grossfeldversuch« zu evaluieren, denn künftige Entscheidungen benötigen Fakten.

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Arbeitswelt

Postvirale Arbeitswelt: So lernen Unternehmen aus Corona

Die Pandemie hat binnen Tagen zu einer neuen Arbeitswelt geführt. Für viele Arbeitnehmer wurde „New Work“  mit einem Schlag Realität.  Über die Nachhaltigkeit der erzwungenen Einführung von Homeoffice und Videokonferenzen wird – nach Corona – entscheiden.

Können digitale Arbeitsformen für das Unternehmen eben so viel leisten wie Großraumbüro und Gruppenbesprechung? Österreichs größter betrieblicher Gesundheitsdienstleister IBG evaluiert die Effizienz von digitalen Arbeitsprozessen und untersucht die Nachhaltigkeit von Arbeit 4.0.

Zwang zu neuer Arbeitswelt

Der Tag der Arbeit wurde 2020 per Videobotschaften und Online-Versammlungen begangen. Die Pandemie befördert das symbolträchtige Datum des 1. Mai auf ihre ganz eigene Weise ins digitale Zeitalter. Der Arbeitswelt bleibt keine Wahl: Covid -19 drängt die Menschen schneller als gedacht in eine neue Ära: In Europa ersetzen Videochats zahllose Businessflüge und auf der ganzen Welt verlagert sich ein Gutteil von Arbeitsvolumen ins Homeoffice. Unzählige neue Formen der Zusammenarbeit wurden angestoßen. Keine Gesellschaft kann dem Druck widerstehen: Covid-19 erzwingt neue digitale Umgangsformen für alle menschlichen Beziehungswelten. Mag. Roland Polacsek-Ernst, IBG-Bereichsleiter sowie Arbeits- und Organisationspsychologe, beobachtet eine starke Verunsicherung in den Unternehmen: „Viele Entscheidungsträger verfügen bei den neuen Arbeitsmodellen über eine gehörige Portion Skepsis. Jetzt geht es darum, Veränderungen festzuhalten und Erfahrungen zu evaluieren, bevor diese wieder im Business-as-usual verschwinden.“

Flexible Arbeitsgestaltung

Die Verlagerung von Arbeit in die eigenen vier Wände ist eine der breitenwirksamsten Effekte von Corona. Laut einer Umfrage von TQS Research & Consulting arbeiten seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen 24 Prozent der ÖsterreicherInnen  von zu Hause aus. Das Feedback seitens der MitarbeiterInnen ist dabei sehr gut: 7 von 10 Beschäftigten, die jetzt im Homeoffice tätig sind, wollen diese Möglichkeit künftig auch verstärkt nutzen. Sie schätzen ihre Produktivität im Homeoffice sogar als höher ein als im Unternehmen.

Grundlagen für „New Work“

IBG-Analyst Roland Polacsek-Ernst beobachtet „eine einmalige Chance für Unternehmen, den Stärken und Schwächen von flexiblen und eigenverantwortlichen Arbeitskonzepten auf den Grund zu gehen.“ Die Idee von „New Work“ mit variabler Präsenz, hoher digitaler Vernetzung, starker Anpassungsfähigkeit und weitreichender Selbständigkeit wird derzeit – gleichsam im Echtversuch – in vielen Unternehmen umgesetzt. Jetzt sei es an der Zeit, „über Evaluierungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ Nur geeignete Messinstrumentarien liefern den Führungskräften die Fakten für die notwendige Weichenstellung. Roland Polacsek-Ernst und IBG können bei online-gestützten Produktivitäts-Evaluierungen auf einen weiten Erfahrungsschatz verweisen. Denn eines ist gesichert: Die Arbeitswelt wird nach Corona nicht mehr dieselbe sein.

Skepsis nicht beseitigt

Offen bleibt, wie weit die Zurückhaltung von breiten Kreisen unter den Führungskräften gegenüber der Arbeit im Homeoffice beseitigt werden konnte. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die Erfahrungen der Pandemie den Hang zur Präsenzarbeit nur teilweise ersetzen konnten. Laut einer Umfrage des ÖPWZ hat die Mehrheit von 75 befragten Unternehmen das Abenteuer Homeoffice mit 4. Mai beendet.

Postvirale Arbeitswelt: Das lernen Unternehmen aus ihren Corona-Erfahrungen

  • Die Pandemie drängt Unternehmen zu flexiblen und ortsungebundenen Arbeitskonzepten. Die neue Arbeitswelt (Homeoffice, Videokonferenzen, etc…) finden in der betroffenen Belegschaft hohe Zustimmung.
  • Die Entscheidungsträger in den Unternehmen bleiben gegenüber flexibler Arbeit weiterhin skeptisch. Viele Unternehmen haben mit Anfang Mai die Phase von Homeoffice beendet.
  • Die Betriebe müssen die Corona-Erfahrungen in Bezug auf Produktivität und Zusammenarbeit evaluieren und Entscheidungsgrundlagen schaffen. Eine Rückkehr zu alten Formen ist wenig versprechend.

Wien, 7.5.2020. Die Pandemie hat digitale Arbeitsformen binnen Wochen in den Mittelpunkt gerückt. Für viele Arbeitnehmer wird „New Work“ mit einem Schlag Realität. Über die Nachhaltigkeit der erzwungenen Einführung von Homeoffice und Videokonferenzen wird – nach Corona – deren Effizienz entscheiden: Können digitale Arbeitsformen für das Unternehmen eben so viel leisten wie Großraumbüro und Gruppenbesprechung? Österreichs größter betrieblicher Gesundheitsdienstleister IBG evaluiert die Effizienz von digitalen Arbeitsprozessen und untersucht die Nachhaltigkeit von Arbeit 4.0.

Mag. Roland Polacsek-Ernst, IBG-Bereichsleiter sowie Arbeits- und Organisationspsychologe, beobachtet eine starke Verunsicherung in den Unternehmen: „Viele Entscheidungsträger verfügen bei den neuen Arbeitsmodellen über eine gehörige Portion Skepsis. Jetzt geht es darum, Veränderungen festzuhalten und Erfahrungen zu evaluieren, bevor diese wieder im Business-as-usual verschwinden.“

Vom Zwang zum Neuen

Der Tag der Arbeit wurde 2020 per Videobotschaften und Online-Versammlungen begangen. Die Pandemie befördert das symbolträchtige Datum des 1. Mai auf ihre ganz eigene Weise ins digitale Zeitalter. Der Arbeitswelt bleibt keine Wahl: Covid -19 drängt die Menschen schneller als gedacht in eine neue Ära: In Europa ersetzen Videochats zahllose Businessflüge und auf der ganzen Welt verlagert sich ein Gutteil von Arbeitsvolumen ins Homeoffice. Unzählige neue Formen der Zusammenarbeit wurden angestoßen. Keine Gesellschaft kann dem Druck widerstehen: Covid-19 erzwingt neue digitale Umgangsformen für alle menschlichen Beziehungswelten.

Flexible Arbeitswelt

Die Verlagerung von Arbeit in die eigenen vier Wände ist eine der breitenwirksamsten Effekte von Corona. Laut einer Umfrage von TQS Research & Consulting arbeiten seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen 24 Prozent der ÖsterreicherInnen von zu Hause aus. Das Feedback seitens der MitarbeiterInnen ist dabei sehr gut: 7 von 10 Beschäftigten, die jetzt im Homeoffice tätig sind, wollen diese Möglichkeit künftig auch verstärkt nutzen. Sie schätzen ihre Produktivität im Homeoffice sogar als höher ein als im Unternehmen.

Grundlagen für „New Work“

IBG-Analyst Roland Polacsek-Ernst beobachtet „eine einmalige Chance für Unternehmen, den Stärken und Schwächen von flexiblen und eigenverantwortlichen Arbeitskonzepten auf den Grund zu gehen.“ Die Idee von „New Work“ mit variabler Präsenz, hoher digitaler Vernetzung, starker Anpassungsfähigkeit und weitreichender Selbständigkeit wird derzeit – gleichsam im Echtversuch – in vielen Unternehmen umgesetzt. Jetzt sei es an der Zeit, „über Evaluierungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ Geeignete Messinstrumentarien liefern den Führungskräften die Fakten für notwendige Weichenstellungen. Roland Polacsek-Ernst und IBG können bei online-gestützten Produktivitäts-Evaluierungen auf einen weiten Erfahrungsschatz verweisen. Denn eines ist gesichert: Die Arbeitswelt wird nach Corona nicht mehr dieselbe sein. Roland Polacsek-Ernst rät zu Entscheidungen ohne Vorurteile: „Unternehmen sammeln derzeit einzigartige Erfahrungen. Sie müssen sie festhalten, um daraus zu lernen.“

Skepsis nicht beseitigt

Offen bleibt, wie weit die Zurückhaltung von breiten Kreisen unter den Führungskräften gegenüber der Arbeit im Homeoffice beseitigt werden konnte. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die Erfahrungen der Pandemie den Hang zur Präsenzarbeit nur teilweise ersetzen konnten. Laut einer Umfrage des ÖPWZ hat die Mehrheit von 75 befragten Unternehmen das Abenteuer Homeoffice mit 4. Mai beendet.

 

Zum Unternehmen

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 165 MitarbeiterInnen, davon 70 ArbeitsmedizinerInnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagement. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022, Email presse@ibg.at I office@fabelhaft.biz

 

 

 

 

IBG erhält erneut das BGF Gütesiegel

IBG wurde am 2. April 2020 zum zweiten Mal das BGF Gütesiegel für Leistungen rund um die Gesundheit aller Mitarbeiter*innen verliehen.

Im Jänner startete das IBG-Team zusätzlich das Projekt »IBG_digital: ICH BLEIB GESUND in der Arbeitswelt 4.0 – digitale Herausforderungen gemeinsam meistern«.  Dieses Vorhaben widmet sich verstärkt der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt und wird vom Fonds Gesundes Österreich gefördert.

Leitziele des Projekts:

  • Wohlbefinden und digitale Kompetenzen der IBG Mitarbeiter*innen erhöhen
  • Reduktion von Belastungen sowie Erhalt gesunder Arbeitsbedingungen mit Fokus auf Arbeitswelt 4.0/ Digitalisierung
  • Mitarbeiter*innen-Bindung, Identifikation mit IBG und Wissen um IBG Leistungen
  • Hohes Gesundheitsbewusstsein und -verhalten

Mit dem ICH BLEIB GESUND Gesundheitsportal wurden 2019 bereits wichtige Schritte hinsichtlich Digitalisierung umgesetzt, denn das Gesundheitsportal bietet, neben allgemeinen und aktuellen Informationen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement bei IBG, laufend Gesundheitstipps und Gesundheitsinformationen aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Ergonomie und Sicherheit sowie die Möglichkeit sich für diverse Gesundheitsangebote anzumelden.

Ergänzend zu den Gesundheitsangeboten, die unter anderem Schulungen, Workshops, Untersuchungen und Begehungen beinhalten, werden auf Basis der Ergebnisse der im 2-Jahres-Rhythmus durchgeführten Mitarbeiter*innen-Befragungen bereits seit 2013 auch zahlreiche Verhältnismaßnahmen österreichweit an allen Standorten umgesetzt.

lazarus.at

Arbeitsbedingungen in der Pflege angesichts der Coronakrise.

Rudolf Karazman (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Arzt für Arbeitsmedizin) und Kai Leichsenring (Direktor Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung) diskutieren auf  lazarus.at darüber, warum die Auseinandersetzung mit Arbeitszeitbedingungen, Arbeitszeitverkürzung und Gesundheitsbelastungen in der Pflege gerade in der aktuellen Coronakrise besonders wichtig ist.

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generation55plus.net

11 Tipps, wie wir aus der”Isolation” das Beste machen können

Die aktuelle Situation bringt uns alle an unsere Belastungsgrenzen. Häusliche Isolation, Quarantäne, Social Distancing – die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus stellen viele vor große Herausforderungen. IBG-Expertin und Arbeitspsychologin Regina Nicham  gibt Tipps, wie man das Beste daraus machen kann.

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