Autor: Renate Ruhaltinger-Mader

Du bist, was du isst.

Bereits zum zweiten Mal fand am Hauptsitz der UniCredit Bank Austria ein Gesundheitstag statt. Er war ein gemeinsames Projekt der Bereiche Arbeitsmedizin, Ergonomie und Arbeitspsychologie. Der Fokus lag auf Darmgesundheit, Ernährung und Stoffwechsel.

In einem fünf Meter langen, begehbaren Darmmodell (siehe Bild) konnten die Besucher, den gesunden Darm und verschiedene Veränderungen wie Divertikel, Darmpolypen, Adenome und Tumore, sehr plastisch,  besichtigen. Anschließend gab es an den einzelnen Stationen individuelle Beratungen zu den Themen Ernährung und Bewegung.

Blutfette und Darmkrebs

Ein erhöhter Spiegel von Blutfetten wie Cholesterin und Triglyceriden steht zunehmend im Verdacht, mit der Entstehung von Darmkrebs in Zusammenhang zu stehen. Hohe Cholesterinwerte, insbesondere von LDL-Cholesterin (»schlechtes« Cholesterin), können Entzündungsprozesse im Körper fördern und oxidativen Stress begünstigen.

Diese Prozesse spielen eine Rolle bei der Schädigung von Darmzellen und können so langfristig die Entstehung von Darmkrebs unterstützen. Auch erhöhte Triglyceridwerte, die oft auf eine fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel hinweisen, werden mit einem höheren Risiko für Darmkrebs in Verbindung gebracht.

Daher wurden beim Medi-Check der Arbeitsmedizin Gewicht, Bauchumfang, Blutdruck, Puls, Body-Mass-Index, Körperfett- und Muskelanteil, Cholesterin und Triglyceride bestimmt und ein ärztliches Beratungsgespräch zu Ernährung und Lebensstil sowie weitere Maßnahmen der Gesundheitsförderung durchgeführt.

Ernährung als wichtiger Schlüssel

Der Ernährungsparcours der Arbeitspsychologie wiederum stellte sehr aufschlussreich die Quellen erhöhter Kalorienaufnahme dar, galt es doch, 16 verschiedenen Lebensmitteln wie Toast, Joghurt, Ketchup oder Getränken die entsprechende Anzahl an Würfelzuckern zuzuordnen – mit meist sehr überraschenden Ergebnissen!

Mehr Bewegung

Auch körperliche Aktivität – in einem Bürobetrieb eine besondere Herausforderung – schützt vor chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Darmkrebs. Wie man sich motivieren und Bewegung im Arbeitsalltag gut einbauen und umsetzen kann, konnte man an weiteren Stationen – dem »Inneren Schweinehund« der Arbeitspsychologinnen und der »Bewegungsuhr « der Ergonomie – erleben, wo die Bewegung im Arbeitsalltag analysiert und individuelle Impulse für mehr körperliche Aktivität gesetzt werden konnten.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit Darmgesundheit spielt auch die Vorsorgeuntersuchung mittels Koloskopie (Darmspiegelung): Sie ist die effektivste Methode, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen oder sogar zu verhindern, da während der Untersuchung Vorstufen wie Polypen sofort entfernt werden können. Für alle Personen ab 45 Jahren und besonders bei Personen mit erhöhten Blutfettwerten oder familiärer Vorbelastung ist eine regelmäßige Koloskopie daher dringend empfehlenswert!

 

Defibrillator: Strom fürs Leben  

Der plötzliche Herztod ereilt jährlich mehr als 15.000 Menschen in Österreich. Diese Todesfälle passieren in der Regel außerhalb von Krankenanstalten: am Arbeitsplatz, auf der Straße, in Supermärkten, Einkaufszentren, Sportstätten und Kinos, die meisten in den „eigenen vier Wänden“.

Dank moderner Elektronik kann man heutzutage mit Defibrillatoren rasch Hilfe leisten – und dafür muss man nicht Arzt oder Sanitäter sein.  Wichtig ist die rasche Verfügbarkeit der elektrischen Lebensretter. Defibrillatoren sollten dort vorhanden sein, wo große Menschenmengen auftreten.

Wie erkenne ich einen Herzinfarkt

Die Herzinfarkt-Alarmsignale sind bei Frauen häufig andere als bei Männern. Frauen klagen oft neben den für einen Infarkt eher typischen Brustschmerzen auch über starke Bauch- und Rückenschmerzen, über Übelkeit und Erbrechen. Bei Männern ist es dagegen häufiger der in die linke Schulter ausstrahlende drückende Brustschmerz und Atemnot.

Wichtige Grundregeln

  • Je schneller eine Erstversorgung/Defibrillation stattfindet, umso höher sind die Überlebenschancen!! Die Überlebenschance sinkt pro Minute um 10%.
  • Ich kann nichts falsch machen! Laiendefibrillatoren sind so aufgebaut, dass sie nur im Bedarfsfall auslösen – eine Software analysiert den Herzrhythmus und entscheidet danach, ob eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem positiven Ergebnis wird die Funktion freigeschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden. Es werden dann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie zum Beispiel das Kammerflimmern
  • Auch rechtlich kann ein Benutzer eines Laiendefibrillators bei der Anwendung laut Bedienung nicht belangt werden – dies geht aus einem Schreiben des Ministeriums für soziale Sicherheit und Generationen aus dem Jahr 2001 hervor

Richtige Vorgehensweise

  • Der Defibrillator ersetzt NICHT den Notfallcheck!
  • Notfallcheck durchführen – Notruf 144 verständigen – Defibrillator organisieren
  • Nachdem der Notfallcheck (Kontrolle von Atmung und Herzfunktion) geführt wurde, die Diagnose Atemkreislaufstillstand feststeht und bereits mit Herzdruckmassage und Beatmung begonnen wurde, kommt der Defibrillator sobald er verfügbar ist, zum Einsatz.
  • Den Defibrillator einschalten und den Sprachanweisungen des Gerätes folgen.
  • Elektroden aus der Verpackung nehmen und auf den nackten und trockenen Brustkorb des Patienten kleben – Anweisungen abwarten.
  • Elektroschock nach Aufforderung des Gerätes abgeben, dabei Patienten nicht berühren und jeden Kontakt mit leitfähigen Materialien vermeiden. Der Ersthelfer muss sich vergewissern, dass niemand mit dem Patienten Körperkontakt hat!
  • Herzdruckmassage und Beatmung müssen immer dann durchgeführt werden, wenn der Defibrillator dazu auffordert.
  • Durchführung der Maßnahmen bis Eintreffen der Rettungskräfte.

 

 Arbeitsmedizin: Mehr als die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben

Seit vielen Jahren betreut IBG das weltweit tätige Pharmaunternehmen Takeda in Linz. Hier werden Arzneimittel produziert, die in zahlreiche Länder der Welt exportiert werden. Ihr Ziel ist es, die Gesundheit von Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen zu verbessern. Die Gesundheit ihrer Belegschaft spielt dabei auch eine entscheidende Rolle.

Arbeitsmedizin als Chance statt Pflicht

Die gesetzlichen Vorgaben für ein pharmazeutisches Unternehmen sind extrem hoch und verlangen viel Zeit und Energie von den Verantwortlichen. Umso bemerkenswerter ist es, wenn die Arbeitsmedizin nicht als weitere Pflicht wahrgenommen wird, sondern als Gelegenheit, die Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Aspekte der Mitarbeiter:innen zu verbessern.

Voraussetzung hierfür sind Menschen, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, sich zuständig fühlen und die Arbeitsmedizin als Bestandteil der gesunden Führung innerhalb des Betriebes sehen. Für letzteres steht Standortleiter Roland Fabris und für die gute Umsetzung das Team der EHS Abteilung (Environment-Health-Safety): Alfred Hopfner-Heindl, Florian Metzger und Ursula Riepl.

Engagierte Führung und starke Partnerschaft

Einmal wöchentlich gibt es beim Jour fixe die Gelegenheit, aktuelle Anfragen, eventuelle Vorfälle und Aufgaben zu besprechen. Zusätzlich finden Routinebegehungen statt, wo jeder Arbeitsplatz zumindest einmal pro Jahr gemeinsam von der EHS und der IBG-Arbeitsmedizinerin besucht wird – mit dem Ziel lösungsorientierte Beratung anzubieten und innovative Arbeitsmittel oder bewährte Abläufe abteilungsübergreifend zum Ausprobieren anzubieten. Die Kombination aus sicherheitstechnischer und medizinischer Betrachtungsweise ermöglicht ein noch umfassenderes Bild. Natürlich kann nicht jeder Wunsch von Mitarbeiter:innen umgesetzt werden, manches scheitert schlichtweg an baulichen Vorgaben oder anderen Rahmenbedingungen. Dennoch findet die Auseinandersetzung mit Möglichkeiten zur Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung bei jeder Begehung ihren Platz, was von der Belegschaft honoriert wird.

Individuelle Beratung für Mitarbeiter:innen

Für die Mitarbeiter:innen gibt es zumindest einmal im Jahr die Möglichkeit eines Gespräches im Arzt:in-Patient:innen-Setting, und in diesem Rahmen auch die Gelegenheit, andere Fragen und Anliegen zu besprechen.

Erste Hilfe praxisnah: „Erste Hilfe2Go“

Alle Mitarbeiter:innen haben außerdem die Möglichkeit in Kleingruppen die Basics der Ersten Hilfe zu üben. Dieses Programm »Erste Hilfe2Go« ist als Kurzwiederholung für all jene gedacht, die schon länger keinen Erste-Hilfe-Kurs mehr besucht haben.

Arbeitsmedizinische Themen in Schulungen

Darüber hinaus gibt es bei den Sicherheitsschulungen für Laborpersonal oder Schulungen in anderen Abteilungen auch Platz für arbeitsmedizinische Themen. Der regelmäßige Austausch zwischen den Abteilungen und der Arbeitsmediziner:in ist ein wichtiger Faktor, damit Maßnahmen im Betrieb auch greifen. Er dient einerseits dazu, die Abteilungen über die arbeitsmedizinische Tätigkeit zu informieren, aber auch Anliegen aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens aktiv abzuholen.

Vielfältige Gesundheitsangebote und moderne Diagnostik

Die Themen und Angebote sind vielfältig und umfassen u.a. den Umgang mit chemischen Substanzen, ergonomische Beratung oder erweiterte Untersuchungsangebote (z.B. Medi-Mouse oder Venenfunktionsmessungen) in der IBG-Ambulanz.

Gemeinsam für mehr Gesundheit bei Takeda

Bei größeren Firmenveranstaltungen wie zum Beispiel der »Bee Hive Road Show« 2024 oder dem »Takeda Family Day« 2025 unterstützt auch IBG mit einem medizinischen Angebot, sei es eine Erste-Hilfe-Station oder mit diversen Gesundheitsangeboten. Diese gute und wertschätzende Zusammenarbeit hat bei Takeda in den letzten Jahren viel bewegt und die Gesundheit der Belegschaft maßgeblich positiv beeinflusst.

(c) Foto von Antoni Shkraba Studio, www.pexels.com

Willkommen 2026

Bei IBG blicken wir dankbar auf ein Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit zurück – geprägt von Vertrauen, fachlicher Expertise und gemeinsamen Lösungen.

2026 steht für Weiterentwicklung, Effizienz und nachhaltigen Mehrwert. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wollen wir Chancen nutzen, Potenziale entfalten und zukunftsfähige Lösungen umsetzen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!

 

 

(c) Gerd Altmann, www.pixabay.com

Die Macher: Wie führen wir gesund?

MACH ES!

GESUND – Episode vom 29.12.2025 #29

Wie führen wir gesund, Regina Nicham? Die Zahlen stimmen, das Team performt – und trotzdem läuft vieles auf Reserve. In dieser Podcastfolge zeigt Regina Nicham, Arbeits- und Organisationspsychologin bei IBG, woran man gesunde und ungesunde Teams erkennt und welche Rolle Führung dabei spielt.

Ihre drei zentralen Impulse: aktiv auf Mitarbeitende zugehen, Veränderungen früh wahrnehmen und bei sich selbst anfangen. Denn gesunde Führung bedeutet nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern Menschen langfristig leistungsfähig zu halten.

Zur Hörprobe

Expertin: Regina Nicham

Wie führen wir gesund auf youtube

 

aboutbusiness.at

Die Internetplattform aboutbusiness.at berichtet:

IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH sorgt mit einer aktuellen Forderung für Aufmerksamkeit in der Wirtschaft: Arbeitspsychologie soll gesetzlich verpflichtend im betrieblichen Gesundheitsmanagement verankert werden. Hintergrund sind steigende psychische Belastungen durch Digitalisierung, Zeitdruck und permanente Erreichbarkeit.

IBG-Geschäftsführer Gerhard Klicka betont, dass frühzeitige arbeitspsychologische Betreuung nicht nur Krankenstände senkt, sondern auch Produktivität und Stabilität in Unternehmen stärkt. Zwar verpflichtet das Arbeitnehmer:innenschutzgesetz bereits zur Evaluierung psychischer Belastungen, in der Praxis werde jedoch oft zu spät gehandelt.

Mit Verweis auf internationale Vorbilder wie Schweden und Dänemark fordert IBG gemeinsam mit dem Berufsverband der Österreichischen Psycholog:innen verbindlichere Standards und Qualitätssicherung. Ziel: eine gesunde Arbeitswelt, die wirtschaftlichen Erfolg und mentale Gesundheit gleichermaßen fördert.

Experte: Gerhard Klicka

Zum Beitrag

IBG als Best-Practice-Beispiel für Betriebliches Gesundheitsmanagement

IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH wurde als Best-Practice-Beispiel auf der Plattform Gesund im Betrieb vorgestellt – einer Initiative des österreichischen Sozialministeriums. Diese Anerkennung unterstreicht den konsequenten Weg der IBG, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) nicht nur für Kund:innen anzubieten, sondern im eigenen Unternehmen ganzheitlich zu leben.

Gesundheit als strategischer Eckpfeiler

Gesundheit ist bei IBG ein strategischer Eckpfeiler der Unternehmenspolitik. Bereits seit vielen Jahren bilden regelmäßige Mitarbeiter:innen-Befragungen und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess die Grundlage für nachhaltige Organisationsentwicklung. 2013 wurde dieser Ansatz mit einer eigenen Gesundheitsinitiative und einer interdisziplinären Steuergruppe strukturell verankert.

Ganzheitliches BGM mit starken Partnerschaften

Das BGM der IBG zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit vieler interner Bereiche sowie durch wertvolle externe Impulse – etwa durch den Fonds Gesundes Österreich – aus. Ein breites Maßnahmenpaket, von Befragungen und Workshops über fixe Gesundheitsangebote bis hin zu digitalen Formaten wie „IBG digital“ oder dem Mobilitätsprojekt „ActNow!“, sorgt dafür, dass Gesundheit im Arbeitsalltag sichtbar und wirksam wird.

Vernetzte Strukturen für nachhaltige Wirkung

Besonders erfolgreich ist die Vernetzung von Arbeitnehmer:innenschutz, Betrieblicher Gesundheitsförderung und Eingliederungsmanagement. Trotz Herausforderungen wie Digitalisierung, standortübergreifender Zusammenarbeit und veränderter Arbeitswelten konnte ein stabiles, nachhaltiges BGM etabliert werden.

Fazit: Gesundheit als gelebte Unternehmenskultur

Gesundheit ist bei IBG kein Zusatz, sondern gelebter Bestandteil des Arbeitsalltags – und ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Mitarbeitende, Unternehmen und Kund:innen. Die Auszeichnung als Best-Practice-Beispiel verstehen wir als Bestätigung und Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Expertin: Ina Lukl

Zum Beitrag

Gemeinsam helfen

IBG unterstützt Ärzte ohne Grenzen, die Österreichische Kinderkrebshilfe und den Verein Dialog mit Weihnachtsspenden

Weihnachten steht vor der Tür – eine Zeit des Zusammenhalts, des Dankes und des Teilens. Doch für viele Menschen weltweit und auch hier in Österreich ist diese Zeit nicht leichter als der Rest des Jahres. Deshalb möchte IBG auch heuer ein Zeichen der Solidarität setzen und dort unterstützen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.

Wie bereits in den vergangenen Jahren spenden wir das Budget, das sonst für Weihnachtskarten und -geschenke für unsere Kund:innen vorgesehen wäre, an Organisationen, die mit großem Engagement wichtige gesellschaftliche Aufgaben erfüllen. In diesem Jahr unterstützen wir Ärzte ohne Grenzen, die Österreichische Kinderkrebshilfe sowie den Verein Dialog.

 

Warum unterstützen wir Ärzte ohne Grenzen?

„Ärzte ohne Grenzen“ leistet seit Jahrzehnten humanitäre Hilfe in Krisenregionen, bei Naturkatastrophen und Epidemien. Die Organisation stellt medizinische Versorgung dort sicher, wo Menschen sonst völlig auf sich allein gestellt wären. Diese Arbeit verdient größten Respekt – und Unterstützung. Unsere Spende soll dabei helfen, lebensrettende Hilfe weiterhin möglich zu machen.

 

 Warum unterstützen wir die Österreichische Kinderkrebshilfe?

Die Österreichische Kinderkrebshilfe begleitet Kinder, Jugendliche und ihre Familien während und nach einer Krebserkrankung. Sie bietet finanzielle Unterstützung, psychosoziale Betreuung und setzt sich für Verbesserungen im Gesundheitswesen ein. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass betroffene Familien Entlastung und bestmögliche Unterstützung erhalten – in einer Zeit, die alles andere als einfach ist.

 

Warum unterstützen wir den Verein Dialog?

Der Verein Dialog widmet sich seit vielen Jahren der Suchtberatung, Prävention und Therapie. Er begleitet Menschen auf ihrem Weg aus der Abhängigkeit und unterstützt Familien sowie Angehörige dabei, mit schwierigen Situationen umzugehen. Diese Arbeit ist ein wesentlicher Beitrag zu sozialer Gesundheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Unsere Spende soll helfen, Angebote weiterhin niederschwellig und wirksam zu gestalten.

 

 Frohe Weihnachten!

Wir danken unseren Kund:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen für das Vertrauen und die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. IBG wünscht Ihnen und Ihren Lieben frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und ein gutes neues Jahr.

Ihr IBG-Team

 

Foto: (c) Liza Summer, www.pexels.com

Betriebliche Arbeitspsychologie braucht gesetzliche Verankerung

Arbeitspsychologische Betreuung der Mitarbeiter:innen ist ein strategischer Erfolgsfaktor für Unternehmen. Arbeitspsycholog:innen unterstützen Betriebe, Leistungsfähigkeit, Motivation und Stabilität ihrer Belegschaft nachhaltig zu sichern.

  • Arbeitspsychologie steigert Produktivität und beugt Überlastung vor, indem sie Arbeitsbedingungen gesünder und effizienter macht.
  • Das Arbeitnehmer:innenschutzgesetz verpflichtet Unternehmen zur systematischen Erhebung psychischer Belastungen und zur Umsetzung geeigneter Maßnahmen.
  • Die Beiziehung von Arbeitspsycholog:innen kann bereits heute im Rahmen der Präventionszeiten umgesetzt werden.
  • Die gesetzliche Integration der Arbeitspsychologie in das betriebliche Gesundheitsmanagement ist künftig notwendig, um eine nachhaltig gestaltete und produktive Arbeitswelt zu sichern.

 (Wien, am 11.12.2025)  Arbeitspsychologische Betreuung der Mitarbeiter:innen ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Unternehmensführung. Sie schafft die Voraussetzungen, dass Beschäftigte ihre Arbeit motiviert, konzentriert und gesund ausüben können. Die Herausforderungen sind für alle Betriebe gleich: hoher Zeitdruck, zunehmende Informationsflut, unklare Zuständigkeiten und eine Arbeitswelt, die sich durch Digitalisierung und neue technologische Entwicklungen ständig verändert.

Zwischenmenschliche Konflikte, Mobbing und übermäßiger Stress verschlechtern das Arbeitsklima, erhöhen Krankenstände und verringern die Produktivität. Für Gerhard Klicka, selbst Arbeitspsychologe und Geschäftsführer von IBG, macht „arbeitspsychologische Betreuung Belastungen in Unternehmen sichtbar, stärkt Ressourcen und schafft Strukturen, die sowohl Mitarbeiter:innen als auch Führungskräften Stabilität bieten.“ Psychisch gesunde Beschäftigte arbeiten effizienter, sind belastbarer, treffen klarere Entscheidungen und identifizieren sich stärker mit ihrem Arbeitsplatz. Arbeitspsychologie wirkt damit gleichzeitig präventiv und leistungssteigernd. Ihr Einsatz reduziert Fehlzeiten, stärkt die Einsatzfähigkeit von Teams und verbessert die Qualität der Zusammenarbeit.

Die Methoden der Arbeitspsychologie helfen, Überlastung und Reibungsverluste zu minimieren, die sich in vielen Betrieben in Form von Zeitdruck, Kommunikationsproblemen oder unnötigen Schleifen bemerkbar machen. Eine professionelle Analyse der Arbeitsbedingungen schafft Transparenz und liefert Antworten: Wo entstehen Belastungsspitzen? Welche Abläufe erzeugen vermeidbare Fehlerquellen? Welche Anforderungen sind unklar? Wo bremst schlechte Abstimmung die Leistung? Wenn diese Fragen strukturiert beantwortet sind, können Unternehmen Maßnahmen setzen, die unmittelbar wirken. Die Folgen sind geringere Fehlzeiten, ein stabiles Arbeitsklima, bessere Entscheidungsprozesse und eine höhere Produktivität.

Zentrales Werkzeug: Evaluierung psychischer Belastungen

In der Praxis umfasst arbeitspsychologische Betreuung mehrere Ebenen. Zunächst werden Arbeitsbedingungen analysiert – etwa Abläufe, Zusammenarbeit, Anforderungen oder Führung. Darauf aufbauend werden konkrete Maßnahmen entwickelt, die auf die jeweilige Organisation zugeschnitten sind: Workshops zu Zusammenarbeit und Kommunikation, Begleitung von Führungskräften, Unterstützung bei Veränderungsprozessen, Maßnahmen zur Stressreduktion oder Trainings zur Stärkung psychischer Gesundheit.
Die Evaluierung der psychischen Belastungen ist dafür das zentrale Tool: IBG führt diese Erhebungen seit vielen Jahren im Rahmen von Begehungen und Mitarbeiter:innenbefragungen mit dem Psychosozialen Belastungs-Modul2 (PBM2) durch. Ergänzend dazu erstellen die Arbeitspsycholog:innen von IBG objektive Arbeitsplatzbeurteilungen. Die Evaluierung erfolgt in zwei Schritten:

Mitarbeiter:innenbefragung mit PBM2

Alle Mitarbeiter:innen werden mit dem Modul zur Evaluierung psychischer Belastungen befragt. In den vergangenen fünf Jahren wurde das Verfahren von IBG bei mehr als 15.000 Personen eingesetzt, weshalb umfangreiche Benchmarks vorliegen. Bei Bedarf können spezifische Zusatzmodule – etwa zu Stress, Burnout, Führung, Schichtarbeit, Sicherheit, Mobbing oder Alternsgerechtigkeit – integriert werden.

Objektive Beurteilung gefährdeter Arbeitsbereiche

Auf Basis der Befragungsergebnisse werden jene Bereiche identifiziert, in denen erhöhte Belastungen bestehen. Diese Arbeitsplätze beurteilen Arbeitspsycholog:innen anschließend mit objektiven Verfahren (REBA). Aus den detaillierten Analysen lassen sich gezielte Maßnahmen ableiten. Vergangene Maßnahmenevaluierungen zeigten beispielsweise Verbesserungen von rund 10 % beim Zeitdruck, 6 % bei Überlastung oder 11 % im Umgang mit Gefahrenstoffen – jeweils für alle Mitarbeiter:innen eines Unternehmens

Vorgaben noch nicht umgesetzt

Trotz der klaren Vorteile nutzen viele Unternehmen das Potenzial arbeitspsychologischer Betreuung noch nicht. Häufig wird erst reagiert, wenn Belastungen spürbar sind oder Fehlzeiten steigen. Dabei zeigt die Erfahrung, dass frühzeitige, systematische Maßnahmen deutlich wirksamer sind – sowohl für Beschäftigte als auch für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Die Beiziehung von Arbeitspsychologen und Arbeitspsychologinnen ist im Rahmen der Präventionszeiten möglich. Das bedeutet, sie werden während der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestzeiten tätig, die Unternehmen laut ASchG für Präventionsarbeit aufwenden müssen.

Das Arbeitnehmer:innenschutzgesetz (ASchG) liefert die gesetzlichen Vorgaben. Unternehmen sind verpflichtet, Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Beschäftigte ihre Tätigkeit ohne körperliche oder psychische Gesundheitsgefährdung ausüben können. Seit 2013 ist die Evaluierung psychischer Belastungen ein verpflichtender Bestandteil des gesetzlichen Arbeitsschutzes. Betriebe müssen Belastungsfaktoren erheben, dokumentieren, Maßnahmen ableiten und deren Wirksamkeit überprüfen. Ziel ist eine Arbeitsumgebung, die Überforderung reduziert, Klarheit schafft und gesunde Leistungsfähigkeit ermöglicht.

Klare gesetzliche Verankerung

IBG fordert in diesem Zusammenhang gemeinsam mit dem Berufsverband der Österreichischen Psycholog:innen eine stärkere gesetzliche Verankerung arbeitspsychologischer Expertise im betrieblichen Alltag. Dazu gehören eine konsequentere Umsetzung der Evaluierung psychischer Belastungen, verbindlichere Standards bei der Gestaltung gesunder Arbeit sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung im gesamten Prozess.

Arbeitspsychologie soll keine optionale Zusatzleistung im Rahmen der arbeitsmedizinischen Grundbetreuung sein, sondern muss als integraler Bestandteil der betrieblichen Prävention verankert werden. Ziel ist eine Arbeitswelt, in der psychische Gesundheit systematisch geschützt wird und Unternehmen durch klar strukturierte Rahmenbedingungen unterstützt werden, die Qualität ihrer Arbeitsplätze kontinuierlich zu verbessern. IBG-Geschäftsführer Gerhard Klicka: „Eine Steuerung der psychischen Belastungen im Unternehmen senkt Krankenstände, verbessert die Mitarbeiter:innenbindung und erhöht die Produktivität.“ Arbeit muss für Mitarbeiter:innen sinnhaft sein.

 

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 80 Arbeitsmedizinern und Arbeitsmedizinerinnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022, Email presse@ibg.at I office@fabelhaft.biz

 

IBG Standortleiterin Sigrun Märk-Zeindl

Vor den Vorhang: Dr. Sigrun Märk-Zeindl. Mit Leidenschaft für Arbeitsmedizin und Menschen

Seit 2019 ist Dr. Sigrun Märk-Zeindl Teil des IBG-Teams. Ursprünglich aus der Allgemeinmedizin kommend, hat sie ihren beruflichen Schwerpunkt in den vergangenen Jahren zunehmend in der Arbeitsmedizin gefunden – eine Entscheidung, die, wie sie sagt, „eigentlich der Zufall“ getroffen hat.

Liebe Sigrun, was hat dich ursprünglich dazu bewegt, den Weg in die Arbeitsmedizin einzuschlagen?

Dr.in Sigrun Märk-Zeindl: In meiner Turnusausbildung hat Heinz Fuchsig einen Vortrag über Arbeitsmedizin gehalten. Das war mein erster Kontakt mit dem Fach. Im Studium ist das Thema ja kaum präsent. Der Vortrag war so mitreißend, dass ich mir dachte: „Das klingt spannend, das könnte man vielleicht später mal machen.“

Gemeinsam mit Kolleginnen absolvierte ich schließlich die Ausbildung – ursprünglich als Ergänzung zur Praxis. Durch die Tätigkeit in der allgemeinen Medizin bekommt man automatisch einen anderen Blick auf arbeitsmedizinische Themen. Wenn Patient:innen mit Rückenproblemen oder Belastungsbeschwerden kommen, sieht man die Zusammenhänge anders.

Richtig Fahrt nahm alles während der Corona-Pandemie auf. Da rückte die Arbeitsmedizin plötzlich in den Vordergrund, während die Allgemeinmedizin wegen der eingeschränkten Patientenkontakte fast zum Erliegen kam. Ich habe dann viel mehr in der Arbeitsmedizin gearbeitet – und gemerkt, wie sehr mir das liegt.

Seit wann bist du für IBG tätig?

Seit 2019 bin ich bei IBG. 2022 habe ich die Standortleitung in Kundl übernommen. Anfangs habe ich beides parallel gemacht, also die Arbeit in der Klinik und bei IBG. Wenn man jedoch eine Leitung übernimmt, muss man sich entscheiden. Ich habe mich für die Arbeitsmedizin entschieden, da sich dadurch neue Perspektiven eröffneten: Organisation, Management, Teamarbeit. Das ist wieder eine ganz andere, spannende Welt.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Langweilig wird’s nie, lacht Sigrun. Von gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen über Seh- und Lungenfunktionstests, Ergometrie- und Laboruntersuchungen bis zu psychischen Beratungen oder Erste-Hilfe-Einsätzen – der Tag ist bunt. Und dann kommt noch der betriebliche Teil dazu: Wir sind in der Produktion, schauen uns Arbeitsplätze an, beraten zu den Themen Ergonomie, Schichtarbeit oder Wiedereingliederung. Es ist unglaublich vielfältig.

Gibt es spezifische Themen, die in der Region Kundl besonders relevant sind?

Unser Team betreut im Tiroler Unterland rund 7.000 Mitarbeiter:innen , vor allem aus der Pharmaindustrie, darunter Novartis und Sandoz. Ein besonderer Bereich sind die Untersuchungen nach dem Arzneimittelgesetz – das ist eher selten in Österreich. Da geht es um Produktsicherheit, also darum, dass keine Infektionen auf Medikamente übertragen werden. Das ist ein spannendes Spezialgebiet.

Mit welchen Herausforderungen wirst du mit deinem Team aktuell am häufigsten konfrontiert?

Was wir deutlich merken, sind psychische Belastungen – sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Wirtschaftlicher Druck, Stress und Veränderungen in den Betrieben belasten die Menschen. Ergonomie ist ebenfalls ein Dauerbrenner, genauso wie Schichtarbeit und ihre Auswirkungen. Und dann sind da natürlich Wiedereingliederungen oder die Unterstützung für ältere Mitarbeiter:innen. Das sind wichtige Themen, die uns täglich beschäftigen.

Corona als Wendepunkt – und neue Wertschätzung

Corona hat vieles verändert – auch die Wahrnehmung der Arbeitsmedizin:
Früher war es für viele ein lästiges Muss. Heute wissen viele, wie wichtig sie ist. Die Zusammenarbeit mit Sicherheitsfachkräften, Geschäftsführung oder dem Management ist enger geworden. Und Themen wie psychische Gesundheit oder Ergonomie werden viel ernster genommen.

Gibt es ein Projekt, auf das du besonders stolz bist?

Ja, auf ein kleines, aber wirkungsvolles Projekt: das „Fit-Testing“. Wir haben die Dichtigkeit von FFP3-Masken überprüft – gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen. Da hat man direkt gesehen, wie schnell man Bewusstsein schaffen kann. Es war ein Mini-Projekt, aber eines, das allen Spaß gemacht hat – und hoffentlich fortgesetzt wird. Auch das Thema Ergonomie liegt mir sehr am Herzen: Wir konnten hier die Stunden aufstocken und enger mit unseren Ergonom:innen zusammenarbeiten. Das freut mich sehr.

Welche Entwicklungen siehst du für die Zukunft der Arbeitsmedizin und was wünscht du dir für den Standort Kundl?

Ich hoffe, dass wir im Tiroler Unterland weiterwachsen und noch mehr Betriebe betreuen können. Gleichzeitig sehe ich Entwicklungen, die die gesamte Branche betreffen: Arbeitsmediziner:innen sind Mangelware – da wird die Rolle der arbeitsmedizinischen Fachassistenz sicher wichtiger. Digitalisierung und KI werden ebenfalls eine Rolle spielen. Und das Thema altersgerechtes Arbeiten wird uns stark beschäftigen, gerade wenn das Pensionsalter steigt.

Was möchtest du jungen Kolleg:innen oder Interessierten an der Arbeitsmedizin weitergeben?

Ich würde jungen Ärzt:innen raten: Habt keine Scheu, probiert es aus. Die Arbeitsmedizin ist unglaublich vielfältig – von Büroarbeitsplätzen über Baustellen bis zur Produktion. Man kann viel medizinisches Wissen einbringen, arbeitet interdisziplinär und hat trotzdem eine gute Work-Life-Balance. Keine Nachtdienste, kaum Wochenendarbeit – das ist gerade für viele junge Ärztinnen interessant.

Und der Austausch mit Kolleg:innen ist mir besonders wichtig. In Tirol gibt es regelmäßige Qualitätszirkel über die Ärztekammer – geleitet wieder von Heinz Fuchsig, der mich damals überhaupt auf das Fach gebracht hat.
Dieser Austausch mit anderen Arbeitsmediziner:innen ist enorm wertvoll – man lernt immer etwas Neues.

Was ist ein Vorteil bei IBG zu arbeiten?

Ich arbeite gerne im Team. Bei IBG hat man viele Kolleg:innen mit Erfahrung, an die man sich wenden kann – das ist ein großer Vorteil. Manche wollen lieber allein arbeiten, das ist völlig in Ordnung. Aber ich mag das Gemeinsame, den Austausch. Das bereichert ungemein.“

Vielen Dank, liebe Sigrun, für das Gespräch und den inspirierenden Einblick in deinen beruflichen Alltag!

 

businessart

Im Magazin BUSINESSART spricht Matthias Welkens darüber, wie konsequent nachhaltiges Denken Unternehmen nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch nach vorne bringt. Unter dem Titel „Grün. Gesund. Genial.“ zeigt er, warum Nachhaltigkeit längst kein Nice-to-have mehr ist, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor: für bessere Entscheidungen, resilientere Organisationen und einen positiven gesellschaftlichen Impact. Welkens verbindet praxisnahe Beispiele mit klaren Zukunftsbotschaften – ein inspirierender Beitrag für alle, die Wandel nicht nur begleiten, sondern aktiv gestalten wollen.

Zum Beitrag

Experte: Matthias Welkens

Autorin: Lisa Strebinger

 

 

 

youtube

BÖP-Workshop: Arbeitswelten im Wandel – Impulse von Arbeitspsychologe Gerhard Klicka

Beim jüngsten Workshop des Berufsverbands Österreichischer Psycholog:innen (BÖP) stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich Arbeitswelten unter dem Einfluss technologischer, gesellschaftlicher und organisationaler Veränderungen neu gestalten. Arbeitspsychologe Gerhard Klicka setzte mit seinem Impulsreferat klare Akzente und gab einen fundierten Einblick in zentrale Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen moderner Arbeitsumfelder.

Klicka beleuchtete die Transformation der Arbeitswelt aus arbeitspsychologischer Sicht und zeigte auf, wie Digitalisierung, hybride Arbeitsformen und steigende Komplexität den beruflichen Alltag prägen. Dabei betonte er die Bedeutung psychologischer Expertise für die Gestaltung gesunder, motivierender und zukunftsfähiger Arbeitsbedingungen. Besonderes Augenmerk legte er auf die Rolle von Selbstorganisation, resilienten Strukturen und einer lernorientierten Unternehmenskultur.

Das Impulsreferat bildete die Grundlage für einen lebendigen fachlichen Austausch unter den Teilnehmer:innen. Es unterstrich eindrucksvoll, dass psychologische Perspektiven in Zeiten rascher Veränderungen unverzichtbar sind, um nachhaltige Lösungen für Mitarbeitende und Organisationen zu entwickeln. Dieser Workshop ist hier nachzusehen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen