Autor: Renate Ruhaltinger-Mader

brandaktuell

IBG-Arbeitsmediziner und Leiter des Bereiches Gesunde Arbeitszeiten, Helmut Stadlbauer,  warnt im kürzlich erschienene Beitrag auf Brandaktuell: „Wecker und Zeitumstellung stören den circadianen Rhythmus und können Stress, Schlafprobleme und Leistungsabfall verursachen. Er empfiehlt arbeitsmedizinisch sinnvollere, flexible Arbeitszeiten, die sich stärker an der inneren Uhr orientieren.“

Stadlbauer betont, dass abruptes Aufwecken durch den Wecker den Körper in einem unnatürlichen Zustand aus dem Schlaf reißt, was langfristig Stressreaktionen begünstigen kann. Besonders kritisch sieht er die jährliche Zeitumstellung im Frühjahr, die zu einem „Mini-Jetlag“ führt und Schlafdefizite sowie Konzentrationsprobleme verstärkt.  Aus arbeitsmedizinischer Sicht plädiert er daher für gesündere Arbeitszeitmodelle, die stärker auf individuelle Biorhythmen Rücksicht nehmen. Flexible Arbeitszeiten und ein bewusster Umgang mit Schlaf könnten wesentlich zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten beitragen.

Experte: Helmut Stadlbauer

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Sicherheit am Arbeitsweg

Österreichweit ist es in den letzten Jahren zu einem Rückgang an Arbeitsunfällen bei gleichem Niveau an Verkehrsunfällen, die ca. jeden 10.  Arbeitsunfall betreffen, gekommen. An der TU Wien standen im Jahr 2021 bei den registrierten Unfällen die Wegunfälle mit ca. 45% im Vordergrund.

Ein sicherer Arbeitstag beginnt schon am Weg dorthin, ob als Fußgänger:in, Radfahrer:in oder E-Scooterfahrer:in. Wege- und Mobilitätsunfälle ereignen sich am Weg zur bzw. von der Arbeit, und auf öffentlichen oder nicht öffentlichen Verkehrsbereichen und Betriebsflächen z.B. bei Nutzung des Fahrrades zwischen den TU Gebäuden.

Beachten Sie die folgenden Hinweise, um Ihre Sicherheit am Arbeitsweg zu erhöhen:

  • Wählen Sie Ihr bevorzugtes Verkehrsmittel (Fahrrad, E-Scooter, U-Bahn) täglich flexibel: Müdigkeit steigert nicht nur während langer Arbeit an Maschinen, sondern auch am Weg nach Hause z.B. mit dem Scooter oft das Unfallrisiko.
  • Prüfen Sie regelmäßig die technische Sicherheit von Fahrrad und E-Scooter gemäß gesetzlichen Vorgaben, v.a. Bremsen und Licht!
  • Starten Sie gut informiert und machen Sie sich mit Vorschriften zur Verkehrssicherheit Ihres Verkehrsmittels wie Vorrangregeln, Verhalten an Kreuzungen vertraut.
  • Tragen Sie am Fahrrad oder E-Scooter stets einen gut passenden Schutzhelm und schützen Sie sich so vor Kopfverletzungen, gerade bei rutschigen Fahrbahnverhältnissen wie bei Regen oder Schneefall.
  • Wählen Sie ergonomische Tragehilfen wie Rucksäcke, um auf unerwartete Ereignisse am Weg schnell und sicher reagieren zu können.
  • Fahren Sie vorausschauend und nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer:innen.

Kommen Sie sicher an Ihr Ziel!

DiePresse

Wieder einmal sorgt die Zeitumstellung für Schlagzeilen – und für das altbekannte „Raunzen“. Experten warnen regelmäßig vor gesundheitlichen Folgen wie Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen oder einem gestörten Biorhythmus, da schon eine Stunde Verschiebung die innere Uhr aus dem Takt bringen kann.

Experte: Helmut Stadlbauer

Autorin: Rosemarie Schwaiger

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Kurier

Im Interview mit der KURIER-Redakteurin Gabriele Kuhn erklärt der Arbeitsmediziner Helmut Stadlbauer, dass die Zeitumstellung nicht alle Menschen gleich trifft. Vor allem „Spättypen“ und Jugendliche leiden unter zu frühen Startzeiten, da ihre innere Uhr später getaktet ist – mit Folgen wie Müdigkeit, geringerer Konzentration und langfristigem Schlafmangel.

Stadlbauer spricht sich daher für flexiblere Modelle wie spätere Schulbeginne oder Gleitzeit aus. Diese könnten Leistung, Wohlbefinden und Gesundheit deutlich verbessern. Grundsätzlich plädiert er dafür, Arbeits- und Schulzeiten stärker an den biologischen Rhythmus anzupassen.

Experte: Helmut Stadlbauer

Autorin: Gabriele Kuhn

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DerStandard

Im Interview mit Der Standard erklärt IBG-Experte Helmut Stadlbauer gegenüber Redakteurin Anika Dang, dass die Umstellung auf die Sommerzeit den biologischen Rhythmus vieler Menschen erheblich stört. Besonders Spättypen leiden unter dem „sozialen Jetlag“, der durch zu frühe Arbeits- und Schulzeiten verstärkt wird. Stadlbauer warnt vor gesundheitlichen Folgen wie Schlafmangel, Stress und langfristigen Erkrankungen und plädiert für ein Ende der Zeitumstellung sowie für arbeits- und schulpolitische Anpassungen. Provokant formuliert sieht er im Wecker selbst ein Gesundheitsrisiko, da echter Erholungsschlaf nur ohne künstliches Aufwachen möglich sei.

Experte: Helmut Stadlbauer

Autorin: Anika Dang

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Winterzeit Zeitumstellung

Zeitumstellung: Arbeitsmedizin sieht weiterhin gesundheitliche Nachteile

Die wichtigsten arbeitsmedizinischen Aspekte im Überblick:

  • Schlaf und Biorhythmus: Die Umstellung im Frühjahr ist laut Studien mit Schlafmangel und einer Verschiebung der inneren Uhr („sozialer Jetlag“) verbunden.
  • Leistungsfähigkeit: Kurzfristig kann es zu Konzentrationsproblemen und verminderter Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag kommen.
  • Dauerhafte Sommerzeit kritisch: Vor allem im Winter würden viele Menschen dauerhaft in der Dunkelheit in den Tag starten – mit möglichen negativen Folgen für Wohlbefinden und Produktivität.

Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass die Umstellung im Frühjahr den biologischen Rhythmus stört und die Anpassung mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.

„Die innere Uhr orientiert sich am Tageslicht. Die Zeitumstellung kann diese natürliche Regulation stören und sich negativ auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit auswirken“, erklärt Arbeitsmediziner Helmut Stadlbauer (IBG). Besonders betroffen seien bei der Umstellung im Frühjahr die späten Chronotypen („Eulen“), im Herbst bei der Rückstellung die Frühaufsteher („Lerchen“). Bestehende Schlafstörungen könnten verstärkt werden.

Auch die häufig genannten Vorteile längerer heller Abende würden die gesundheitlichen Effekte nur teilweise ausgleichen. Flexible Arbeitszeitmodelle könnten zwar unterstützen, änderten jedoch nichts an der grundsätzlichen Verschiebung zwischen biologischer und sozialer Zeit.

IBG spricht sich daher weiterhin für die Beibehaltung der Normalzeit (Winterzeit) aus. Diese entspricht eher dem menschlichen Biorhythmus und bietet bessere Voraussetzungen für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Gailtal Journal

„Zeitumstellung: Wie unser Körper reagiert. “ Im Gailtal Journal (25. März 2026) beleuchtet ein aktueller Beitrag die Auswirkungen der Zeitumstellung auf den menschlichen Organismus. Unter dem Titel „Wer hat an der Uhr gedreht?“ erklärt IBG-Experte Helmut Stadlbauer, warum die Umstellung für viele Menschen eine Herausforderung darstellt.

Die Verschiebung der inneren Uhr kann zu Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und erhöhter Müdigkeit führen. Stadlbauer erläutert, dass besonders der Biorhythmus sensibel auf die veränderten Lichtverhältnisse reagiert und der Körper Zeit benötigt, um sich anzupassen.

Der Artikel gibt zudem praktische Tipps, wie man die Umstellung besser bewältigen kann – etwa durch schrittweise Anpassung der Schlafenszeiten, ausreichend Tageslicht und bewusste Erholungsphasen.

Fazit: Die Zeitumstellung ist mehr als nur eine Stunde Unterschied – sie beeinflusst unser Wohlbefinden stärker, als oft angenommen.

Experte: Helmut Stadlbauer

Autorin: Sophie Leitner

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Zeitumstellung: Arbeitsmedizin sieht weiterhin gesundheitliche Nachteile

Mit der Zeitumstellung am kommenden Sonntag (29. März) beginnt erneut die Sommerzeit. Eine einheitliche EU-Regelung zur Abschaffung steht weiterhin aus. Aus arbeitsmedizinischer Sicht bleibt die Kritik bestehen.

Die wichtigsten arbeitsmedizinischen Aspekte im Überblick:

  • Schlaf und Biorhythmus: Die Umstellung im Frühjahr ist laut Studien mit Schlafmangel und einer Verschiebung der inneren Uhr („sozialer Jetlag“) verbunden.
  • Leistungsfähigkeit: Kurzfristig kann es zu Konzentrationsproblemen und verminderter Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag kommen.
  • Dauerhafte Sommerzeit kritisch: Vor allem im Winter würden viele Menschen dauerhaft in der Dunkelheit in den Tag starten – mit möglichen negativen Folgen für Wohlbefinden und Produktivität.

Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass die Umstellung im Frühjahr den biologischen Rhythmus stört und die Anpassung mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.

„Die innere Uhr orientiert sich am Tageslicht. Die Zeitumstellung kann diese natürliche Regulation stören und sich negativ auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit auswirken“, erklärt Arbeitsmediziner Helmut Stadlbauer (IBG). Besonders betroffen seien bei der Umstellung im Frühjahr die späten Chronotypen („Eulen“), im Herbst bei der Rückstellung die Frühaufsteher („Lerchen“). Bestehende Schlafstörungen könnten verstärkt werden.

Auch die häufig genannten Vorteile längerer heller Abende würden die gesundheitlichen Effekte nur teilweise ausgleichen. Flexible Arbeitszeitmodelle könnten zwar unterstützen, änderten jedoch nichts an der grundsätzlichen Verschiebung zwischen biologischer und sozialer Zeit.

IBG spricht sich daher weiterhin für die Beibehaltung der Normalzeit (Winterzeit) aus. Diese entspricht eher dem menschlichen Biorhythmus und bietet bessere Voraussetzungen für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiter:innen, davon rund 80 Arbeitsmediziner:innen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und in ganz Österreich vertreten.

Ansprechpartnerin:
Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022
E-Mail: presse@ibg.at | office@fabelhaft.biz

 

 

Die Macher: Wenn die Wechseljahre mitarbeiten

MACH ES! gesund – Episode vom 19.03.2026
#46 Wie brechen wir das Tabu rund um die Menopause in Unternehmen, Ina Lukl?
Hitzewallungen im Meeting, Nächte ohne Schlaf, Konzentrationsprobleme oder plötzliche Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit – für viele Frauen gehören diese Erfahrungen mitten in den Arbeitsalltag. Und doch wird kaum darüber gesprochen. Die Wechseljahre sind nach wie vor ein Tabuthema in Unternehmen, mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Frauen ebenso wie für Organisationen und den Arbeitsmarkt insgesamt.

In dieser Folge sprechen die Macher  mit Ina Lukl, Arbeitspsychologin bei IBG, über die Menopause im beruflichen Kontext. Ina Lukl erklärt, warum es nicht reicht, Frauen individuelle Tipps zu geben und weshalb Unternehmen in der Verantwortung stehen, dieses Thema endlich sichtbar und besprechbar zu machen.

Sie erfahren außerdem:

  • warum die Wechseljahre für viele Frauen lange unerkannt bleiben

  • welche Symptome sich konkret auf den Arbeitsalltag auswirken können

  • weshalb Scham und Tabuisierung Karrieren ausbremsen

  • was Führungskräfte über die Menopause wissen sollten

  • wie Unternehmen mit einfachen Maßnahmen wirksam unterstützen können

  • und warum Offenheit ein entscheidender Faktor für Mitarbeiterbindung und Produktivität ist

Ein wichtiges Gespräch über Frauengesundheit, Verantwortung im Arbeitskontext und die Chance, Arbeitswelten so zu gestalten, dass Frauen auch in den Wechseljahren sichtbar, wirksam und gesund bleiben können. Viel Spaß beim Anhören!

Expertin: Ina Lukl

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Glück als menschliches Ziel. Wege zu mehr Glück im Leben

Am 20. März feiern wir den internationalen Tag des Glücks, welcher von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Er soll daran erinnern, wie bedeutungsvoll Glück im Leben ist und soll das Glücklichsein als globales Menschenrecht in den Vordergrund stellen.

Neben den politischen und institutionellen Bestrebungen, die zu mehr Glück und Well-Being bei den Menschen führen sollen, kann auch jede einzelne Person etwas für sich und andere tun, um ein glückliches Leben zu führen. Denn jemand anderem etwas Gutes zu tun, bedeutet nicht nur Glück für die andere Person, sondern kann auch einem selbst zu mehr Glücksempfinden verhelfen:

Diese Tipps können Sie unterstützen, Glücksmomente in Ihren Alltag zu integrieren:

  • Überlegen Sie für sich oder auch in der Familie, gemeinsam mit Kolleg:innen und Freund:innen zunächst einmal: „Was macht mich / uns glücklich?“
  • Probieren Sie eine Mini-Wertschätzungsübung aus: Notieren Sie sich dazu in den kommenden 28 Tagen täglich zwei Dinge, wofür Sie dankbar in Ihrem Leben oder der Arbeit sind. Das können kleine Dinge sein, wie ein guter Kaffee oder ein erholsamer Schlaf. Das trainiert unser Gehirn, mehr Glück in der Gegenwart empfinden zu können.
  • Geben Sie liebevolle Gesten, Komplimente und positives Feedback weiter versuchen Sie sich darin diese selbst anzunehmen – so wächst nicht nur Ihre innere Zufriedenheit, sondern auch das Zugehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft.
  • Achten Sie auf Ihre Grundbedürfnisse auch während der Arbeit (Essen, Trinken und frische Luft schnappen). Gerade in intensiven Phasen kommt es häufiger vor, dass wir ihnen zu wenig Beachtung schenken. Die Befriedigung der Grundbedürfnisse ist eine wichtige Voraussetzung, um überhaupt glücklich sein zu können.
  • Vielleicht möchten Sie einmal eine ehrenamtliche Tätigkeit ausprobieren? Altruistisches Handeln hilft nicht nur der empfangenden Person, sondern macht auch die gebende Person glücklich. Außerdem fördern Sie dadurch auch das Glück in der Gesellschaft.

 „Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.“
(Buddha, Begründer des Buddhismus)

Aktivierungsübung: Über-Kreuz

Gesunder Schlaf, abwechslungsreiche Ernährung, frische Luft, Bewegung etc. sind die idealen Voraussetzungen für eine gute Konzentrationsfähigkeit. An besonders stressigen und anstrengenden Tagen reicht das jedoch oft nicht aus. Abhilfe können Aktivierungsübungen schaffen, wie zum Beispiel Über-Kreuz-Übungen. Dabei wird das Zusammenspiel von linker und rechter Gehirnhälfte gefördert, weshalb sie auch als Brain-Gym bzw. Gehirngymnastik bezeichnet werden. Sie erhöhen die Aufnahmefähigkeit und das Leistungsvermögen.

Hier finden Sie vier Übungen, die unabhängig voneinander im Sitzen durchgeführt werden können.

  • Reiben Sie mit der linken Hand das rechte Ohr, während Sie mit der rechten Hand das linke Ohr reiben (es ist auch möglich, dies nacheinander zu machen).
  • Folgen Sie mit Ihren Augen einer liegenden Acht.
  • Wer lieber aufstehen möchte, kann mehrmals abwechselnd mit dem rechten bzw. linken Ellenbogen das gegenüberliegende Knie antippen.
  • Eine andere Übung wäre der Schuppentanz. Berühren Sie hinter Ihrem Rücken den rechten Fuß mit der linken Hand und anschließend den linken Fuß mit der rechten Hand. Wiederholen Sie diese Übung einige Male.