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Sommerhitze im Büro: Was kann ich selbst tun?

Die Sommerhitze kann nicht nur Leistungsfähigkeit und Motivation bei der Arbeit senken, sondern sich auch langfristig negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Von der Hitze betroffen können vor allem Büros mit großen oder schlecht isolierten Fenstern sein sowie jene, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Außerdem ist Hitze vor allem dort spürbar, wo viele Geräte stehen oder viele Menschen auf engem Raum zusammenarbeiten.

Dennoch können Sie selbst einiges tun, um auch an heißen Sommertagen leistungsfähig und gesund zu bleiben:

  • Bekleidung anpassen: leicht, bequem, luft- und feuchtigkeitsdurchlässig.
  • Schalten Sie nicht benötigte Geräte im Büro ab, einschließlich Beleuchtung.
  • Sonnenschutz verwenden: Abgedunkelt bleibt das Büro eine Weile angenehm kühl.
  • Ernährung anpassen: leichte Kost statt deftiger Speisen, welche den Kreislauf belasten. Bevorzugen Sie, leicht verdauliche und kühlende Speisen wie Wassermelone, Joghurt, Tomaten, Gurken, Zitrusfrüchte, Ananas, Kiwi, Mango, Spinat.
  • Körpersignale beachten: nicht jeder verträgt Hitze gleich gut!
  • Körperpartien kühlen: benetzen Sie Ihre Handgelenke, Schläfen und Nacken mit kaltem Wasser.
  • Mehr trinken: der Körper verliert durchs Schwitzen viel Flüssigkeit. Trinken Sie bei hohen Temperaturen mindestens drei Liter am Tag! Am besten sind ungezuckerte, lauwarme Getränke.
  • Venenpumpe aktivieren: Sie beugt schweren, müden und geschwollenen Beinen vor. Noch im Bett Radfahren in der Luft, im Büro Bewegungsübungen, wie Fußkreisen, Zehenspitzenstand, Fersenstand alternierend, im Sitzen Beine immer wieder hochlagern.

Achten Sie auf sich, es geht um Ihre Gesundheit!

Entspannung der Augen: Heute schon geblinzelt?

Haben Sie schon einmal gezählt wie oft Sie blinzeln? 10-22 Lidschläge pro Minute sollten es schon sein. Durch regelmäßiges Blinzeln wird Ihre Hornhaut mit Flüssigkeit benetzt, befeuchtet und von feinen Partikeln gereinigt. So werden trockene bzw. entzündete Augen vermieden.

Wenn wir lange und konzentriert schauen, vergessen wir oft auf den Lidschlag. Bei Bildschirmarbeit blinzeln wir nur mehr 8 Mal pro Minute, beim Lesen kommen wir durchschnittlich auf 10 Mal pro Minute.

Regelmäßiges Blinzeln ist daher eine ideale Übung für zwischendurch, die Ihren Augen gut tut:

  • Schließen Sie immer wieder kurz und locker die Augen – so wie ein Schmetterling seine Flügel
  • Blinzeln unterbricht das Starren und befeuchtet und reinigt die Augen

topnews.at

topnews.at berichtete anlässlich des österreichweiten Hitzeaktionstags am 9. Juni 2026 über die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitswelt. Im Mittelpunkt standen die gesundheitlichen Belastungen durch steigende Temperaturen sowie die wachsende Bedeutung wirksamer Hitzeschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz. Als Partnerin des Hitzeaktionstags wurde die IBG als kompetente Unterstützerin von Unternehmen hervorgehoben. Mit ihrer Expertise in der betrieblichen Gesundheitsförderung begleitet sie Betriebe bei der Entwicklung und Umsetzung präventiver Maßnahmen, um die Gesundheit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten auch unter zunehmender Hitzebelastung zu erhalten.

Zum Beitrag

Hitzeaktionstag 2026: Warum Hitzeschutz am Arbeitsplatz jetzt wichtiger denn je ist

Am 9. Juni 2026 findet österreichweit der zweite Hitzeaktionstag statt. Unter dem Motto „Coole Lösungen am Arbeitsplatz“ rückt der Aktionstag die gesundheitlichen Auswirkungen zunehmender Hitze auf Arbeitnehmer:innen in den Mittelpunkt. Auch IBG ist als Partnerin des Hitzeaktionstags mit dabei und unterstützt Unternehmen dabei, wirksame Maßnahmen zum Hitzeschutz im Arbeitsalltag umzusetzen.

Hitze zählt mittlerweile zu den größten klimabedingten Gesundheitsrisiken in Österreich. Besonders an Arbeitsplätzen im Freien, in Produktionshallen, Büros ohne ausreichende Kühlung oder im mobilen Außendienst steigen die Belastungen für Beschäftigte deutlich an. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kreislaufbeschwerden oder verminderte Leistungsfähigkeit sind dabei nur einige der möglichen Folgen.

Der österreichische Hitzeaktionstag möchte Bewusstsein schaffen, vernetzen und konkrete Lösungen sichtbar machen. Ziel ist es, Unternehmen, Organisationen und Institutionen dabei zu unterstützen, Hitzeschutz nachhaltig in ihre Arbeitswelt zu integrieren.

Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz

Gerade im betrieblichen Kontext gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Denn steigende Temperaturen wirken sich nicht nur auf das Wohlbefinden, sondern auch auf Sicherheit, Produktivität und langfristige Gesundheit aus. Der Nationale Hitzeschutzplan Österreich sowie neue gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen hierfür wichtige Grundlagen.

Unternehmen stehen dabei vor der Herausforderung, individuelle und praktikable Maßnahmen zu entwickeln. Dazu zählen unter anderem:

  • Anpassung von Arbeitszeiten und Pausenregelungen
  • Sensibilisierung von Führungskräften und Teams
  • ausreichende Trinkmöglichkeiten und Kühlzonen
  • Evaluierung hitzebedingter Gesundheitsrisiken
  • Information und Prävention für besonders gefährdete Beschäftigte

IBG unterstützt Unternehmen beim Hitzeschutz

Als erfahrene Partnerin im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements begleitet IBG Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung wirksamer Hitzeschutzmaßnahmen.

Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Lösungen während Hitzewellen, sondern um nachhaltige Strategien für gesunde Arbeitsbedingungen im Zuge des Klimawandels.

Der Hitzeaktionstag zeigt deutlich: Hitzeschutz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil moderner Unternehmensverantwortung.

Gemeinsam für „coole Lösungen“

Der österreichweite Hitzeaktionstag 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums und setzt auf Vernetzung und gemeinsames Handeln. Zahlreiche Organisationen, Unternehmen und Institutionen engagieren sich bereits aktiv für mehr Hitzeschutz in Österreich.

Auch IBG setzt ein klares Zeichen für gesunde und sichere Arbeitsbedingungen bei steigenden Temperaturen.

Mehr Informationen zum Hitzeaktionstag 2026 sowie alle Partner:innen finden Sie unter:
Hitzeaktionstag Österreich

Brandgefahr durch Akkus

Die Meinungen zu E-Scootern und E-Bikes gehen zwar auseinander, doch sie sind nach wie vor ein fester Bestandteil des aktuellen Mobilitätsmixes in städtischen Gebieten. Sie haben sich rasch zu einer attraktiven Alternative bzw. Ergänzung zu Autos, Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln entwickelt. Genau wie bei Mobiltelefonen gewinnt das Thema Aufladen zunehmend an Bedeutung. Bei unsachgemäßer Handhabung stellen Lithium-Ionen-Akkus jedoch eine erhebliche Brandgefahr dar und sind im Brandfall sehr schwer oder gar nicht zu löschen.

Selbstverständlich sind Akkus und Batterien bei sorgfältiger Handhabung sicher im Gebrauch. Es gibt jedoch einige Regeln und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  • Informieren Sie sich, ob und wo Akkus in Ihrem Unternehmen aufgeladen und gelagert werden dürfen.
  • Achten Sie auf Qualität. Defekte Produkte bergen ein Gefahrenpotenzial.
  • Setzen Sie Batterien keinen extremen Temperaturen (über +40 Grad oder unter -10 Grad) aus.
  • Nehmen Sie Beschädigungen ernst, denn eine Batterie kann leicht herunterfallen oder eingeklemmt werden. Mechanische Beschädigungen bergen ein erhöhtes Risiko.
  • Wenn Sie Verformungen, Erwärmungen, Verfärbungen oder einen ungewöhnlichen Geruch bemerken, lassen Sie die Batterie überprüfen. Verwenden Sie das Gerät nicht!
  • Verwenden Sie zum Laden nur vom Hersteller zugelassene Ladegeräte und Kabel.
  • Stellen Sie das Gerät beim Laden immer auf eine nicht brennbare Oberfläche.
  • Entladen Sie den Akku nicht vollständig und laden Sie ihn anschließend wieder auf. Laden Sie den Akku stattdessen rechtzeitig wieder auf.
  • Ziehen Sie den Stecker von Ladegeräten und Steckdosenleisten (Kippschalter), wenn Sie diese nicht benutzen. So sparen Sie Strom und verringern die Brandgefahr.
  • Verwenden Sie keine defekten, beschädigten, verformten oder aufgeblähten Akkus.
  • Entfernen Sie brennbare Gegenstände aus der unmittelbaren Umgebung der Ladevorrichtungen.
  • Verhindern Sie einen Hitzestau und sorgen Sie stets für ausreichende Luftzirkulation und Wärmeableitung.

Trotz größter Vorsicht und vorbeugendem Brandschutz kann es leider dennoch zu einem Brand kommen. Zögern Sie in diesem Fall nicht, die Feuerwehr unter der Nummer 122 zu rufen. Handfeuerlöscher und Löschdecken sind ebenfalls nützlich zur Brandbekämpfung. Oberste Priorität hat jedoch immer der Schutz und die Rettung von Menschenleben. Sorgen Sie deshalb stets dafür, dass Sie sich aus dem Bereich eines gefährlichen Brandes entfernen. Materielle Gegenstände können ersetzt werden.

(c) Julia Krasnoperova, pexels.com

Mit Nachrichtenflut und negativen Meldungen besser umgehen

in einer Welt, in der uns rund um die Uhr, oft im Minutentakt Nachrichten über Krisen, Konflikte, politische Spannungen und Katastrophen erreichen, fällt es vielen Menschen immer schwerer, innerlich zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Soziale Medien, Push-Mitteilungen und Newsfeeds sorgen für ständige Reizüberflutung – oft mit belastenden Inhalten, schneller und direkter denn je. Viele Menschen fühlen sich dadurch überfordert, ängstlich oder hilflos.

Als Beratungsunternehmen möchten wir Sie dabei unterstützen, das Thema Psychische Gesundheit und Mentale Stärke in ihre betriebliche Gesundheitsstrategie zu integrieren . Denn mentale Gesundheit ist ein zentraler Faktor für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und langfristige Mitarbeiter:innenzufriedenheit .

Ziele

  • Mehr Gelassenheit und seelisches Wohlbefinden im digitalen Alltag
  • Gesunder Umgang mit der allgemeinen Informationsflut und
    insbesondere schlechten Nachrichten
  • Trotz negativer Schlagzeilen innerlich stabil und handlungsfähig bleiben

Inhalte

  • Warum wir schlechte Nachrichten nicht ignorieren können und wie wir trotzdem Abstand gewinnen
  • Aufbau von Informationskompetenz und „digitaler Resilienz“
  • Strategien zur emotionalen Abgrenzung und Selbstfürsorge

Unser Angebot

  • Fachvorträge und Workshops
  • Einzel- und Gruppencoachings

Vorteile und Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Leistungsfähigkeit sichern, Konzentration stärken
  • Prävention senkt langfristig Fehlzeiten und bringt direkte wirtschaftliche Vorteile
  • Besseres Emotionsmanagement und Resilienz
  • Motivationssteigerung und stärkere Bindung
  • „Corporate Responsibility“

Investitionen in die psychische Gesundheit zahlen sich doppelt aus – für die Mitarbeitenden (Gesundheit, Lebensqualität) und für das Unternehmen (Leistung, Kosten, Kultur).

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot (je nach Stundenkontingent kann auch die arbeitspsychologische Einsatzzeit herangezogen werden). Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.

 

Bild: Photocreo Bednarek

PRIDE – together we rise

Der Juni steht weltweit im Zeichen von Vielfalt, Respekt und Sichtbarkeit: Der Pride Month erinnert an die Geschichte der LGBTIQ+-Bewegung und setzt zugleich ein kraftvolles Zeichen für Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Fortschritt. Auch bei IBG ist klar: Vielfalt ist kein Trend, sondern ein zentraler Bestandteil einer gesunden, modernen Unternehmenskultur.

Der Begriff „Pride“ steht für einen selbstbewussten und offenen Umgang mit der eigenen Identität und sexuellen Orientierung. Es geht darum, sich nicht zu verstecken, sondern authentisch zu leben – frei von Angst, Vorurteilen und Diskriminierung. Dieses Verständnis deckt sich mit den Grundwerten von IBG: Wertschätzung, Respekt und die Förderung individueller Potenziale stehen im Mittelpunkt unseres Handelns.

Historische Wurzeln und gesellschaftliche Verantwortung

Der Pride Month hat seinen Ursprung in den Ereignissen rund um den Stonewall-Aufstand. Am 28. Juni 1969 führte eine Polizeirazzia in der Schwulen-Bar „Stonewall Inn“ zu tagelangen Protesten – ein Wendepunkt im Kampf für Gleichberechtigung. Diese Ereignisse markieren bis heute den Beginn einer globalen Bewegung für Menschenrechte, Sichtbarkeit und Akzeptanz.

Pride in Wien: Sichtbarkeit und Zusammenhalt

In Wien findet der Pride Month mit der Regenbogenparade seinen Höhepunkt. Als größte Demonstration Österreichs bringt sie jährlich tausende Menschen zusammen, die gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Solidarität setzen.

Trotz vieler Fortschritte bleibt noch viel zu tun: Die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist in Österreich erst seit 2019 möglich, verbale oder physische Übergriffe sind dennoch immer noch traurige Realität. In anderen Ländern Europas bestehen weiterhin Einschränkungen, und weltweit sind Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung noch immer Diskriminierung und sogar lebensbedrohlichen Strafen ausgesetzt.

IBG Haltung: PRIDE – together we rise

IBG steht für ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Menschen sicher, respektiert und wertgeschätzt fühlen. Diversity, Equality & Inklusion sind feste Bestandteile unserer Unternehmenskultur und unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements. Denn nur wer sich angenommen fühlt, kann langfristig gesund, leistungsfähig und motiviert bleiben.

Unter dem Motto „PRIDE – together we rise“ setzt IBG ein klares Zeichen:

  • für gelebte Vielfalt im Arbeitsalltag
  • für Chancengleichheit und Fairness
  • für eine Unternehmenskultur, die alle Menschen miteinschließt

Wir sind überzeugt: Gemeinsam wachsen wir über uns hinaus – als Organisation und als Gesellschaft.

IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiter:innen, davon 80 Arbeitsmediziner:innen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022
E-Mail: presse@ibg.at

Arbeitsmedizin (Lenzing)

Werden Sie Arbeitsmediziner:in (m/w/d) in Lenzing!


Einsatzort

Lenzing, IBG Ambulanz

Beginn
ab sofort

Vertrag
Anstellung, Teilzeit: 24-32h/Woche

Es erwartet Sie ein Einstiegsgehalt von mindestens EUR 112.500 (Vollzeit brutto p.a).
Die tatsächliche Bezahlung Bezahlung ist von der jeweiligen Qualifikation bzw. Berufserfahrung abhängig.

Nähere Details und Informationen zu unseren Benefits finden Sie hier.

Tätigkeitsfeld

  • Betreuung der Lenzing AG bzw. Unternehmen im Zentralraum OÖ
  • Erfüllung der arbeitsmedizinischen Anforderungen des ASchGs und der zugehörigen Verordnungen
  • Allgemeinmedizinische Konsultationen
  • Eignungs- und Kontrolluntersuchungen
  • Erste Hilfe bei Notfällen

Wir bieten Ihnen

  • Großzügige Fortbildungsmöglichkeiten (in der Arbeitszeit inkl. Fortbildungsbudget)
  • Ausgezeichnetes Betriebsklima in einem kollegialen Team
  • 6. Urlaubswoche nach drei Dienstjahren bzw. ab Vollendung des 43. Lebensjahres
  • Ambulanzräumlichkeiten mit Unterstützung durch diplomiertes Fachpersonal
  • Umfangreiche Wissensdatenbank und Dokumentenpool
  • Flexible Zeiteinteilung nach eigenen Wünschen ohne Nacht- und Wochenenddienste


Ihr Anforderungsprofil

  • Abgeschlossene medizinische Ausbildung
  • Diplom für Arbeitsmedizin oder Bereitschaft zur Absolvierung der arbeitsmedizinischen Ausbildung:
    o  Sie können die 12-wöchige Ausbildung berufsbegleitend nachholen
    o  IBG übernimmt Ihre Kurskosten.
  • Bereitschaft zur Fortbildung in notfallmedizinischen Maßnahmen
  • Gute EDV Anwenderkenntnisse
  • Soziale Kompetenz und Freude an der Arbeit im Team

Über uns
Derzeit sind über 80 Ärztinnen und Ärzte im Dienste von IBG an fünf Standorten
für mehr als 315 Betriebe in Österreich tätig.


Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf
an Frau Mandy Sandhu, personal@ibg.at


Psychosoziale Kompetenz als Schlüssel für gesunde Organisationen – Universitätslehrgang 2026/27 in Wien

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel – und mit ihr die Anforderungen an Führungskräfte. Themen wie mentale Gesundheit, hybride Arbeitsmodelle, Generationenvielfalt und „New Work“ prägen den Alltag in Organisationen stärker denn je. Genau hier setzt der Universitätslehrgang „Psychosoziale Kompetenz in Organisationen“ an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien an.

Von September 2026 bis Mai 2027 bietet dieser berufsbegleitende Lehrgang eine fundierte und praxisnahe Weiterbildung für alle, die Führung neu denken und aktiv gestalten möchten.

Warum psychosoziale Kompetenz heute unverzichtbar ist

Führung bedeutet längst mehr als Zielvorgaben und Leistungskennzahlen. Eine gesunde Führungs- und Unternehmenskultur braucht:

  • Wertschätzung und Sinn in ihrer Arbeit
  • Unterstützung bei psychischen Belastungen
  • Flexibilität und Verständnis für individuelle Lebensrealitäten

Organisationen stehen gleichzeitig vor der Herausforderung, gesetzliche Anforderungen – etwa im Bereich Arbeitnehmerschutz – zu erfüllen und ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Ein besonderes Highlight für alle, die sich im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement engagieren: Im November wird IBG Expertin Maga. Regina Nicham, Leitung Arbeits- und Organisationspsychologie im Rahmen des Lehrgangs das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung leiten.

Der Lehrgang greift genau diese Schnittstelle auf: Er verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Werkzeugen für den Führungsalltag.


Inhalte, die relevant sind

Der Lehrgang ist in drei Module aufgebaut und deckt zentrale Themen moderner Führung ab:

  1. Gesundheit am Arbeitsplatz, Kommunikation & Generationenmanagement

Hier geht es um:

  • Psychische Belastungen und deren Auswirkungen
  • Kommunikation in schwierigen Zeiten
  • Betriebliche Gesundheitsförderung und die Praxis der Mitarbeiter:innenbefragung
  • den Wertewandel zwischen den Generationen in der Arbeitswelt

Gerade das Zusammenspiel von Babyboomern, Millennials und Gen Z stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen – und Chancen.

  1. Psychosoziale Dynamik am Arbeitsplatz: Suchtprävention und Teamentwicklung

Dieses Modul beleuchtet:

  • Suchtprävention am Arbeitsplatz

Gruppendynamiken und Teamprozesse – vom Ich zum WirFührungskräfte lernen, Teams nicht nur zu managen, sondern nachhaltig zu entwickeln.

  1. Resilienz, Führung und Leistungsfähigkeit: Gesundheit und Effizienz in der modernen Arbeitswelt

Im Fokus stehen:

  • langfristige Leistungsfähigkeit und Resilienz
  • arbeitsrechtliche Aspekte bei psychischen Erkrankungen
  • Digitalisierung und Führung
  • Coaching- und Gesprächstechniken

Gerade die Kombination aus psychologischer Kompetenz und rechtlichem Wissen macht dieses Modul besonders praxisrelevant.

Für wen ist der Lehrgang gedacht?

Der Universitätslehrgang richtet sich an:

  • Führungskräfte und angehende Leader
  • HR-Verantwortliche
  • Mitarbeitende mit Entwicklungsambitionen
  • Personen, die sich auf die Anforderungen der „New Work Generation“ vorbereiten wollen

Kurz gesagt: Für alle, die Führung menschlicher, wirksamer und zukunftsfähiger gestalten möchten.

Lernen im praxisnahen Format

  • Dauer: 2 Semester
  • Umfang: 160 Unterrichtseinheiten
  • Format: Präsenzveranstaltungen (Freitag & Samstag) in Wien
  • Abschluss: Zertifikat mit bis zu 8 ECTS

Besonders attraktiv: Die Möglichkeit, einzelne Module zu belegen oder den gesamten Lehrgang mit Projektarbeit abzuschließen.

Mehr als nur Weiterbildung. Was diesen Lehrgang besonders macht, ist die Kombination aus:

  • wissenschaftlicher Fundierung
  • hochkarätigen Vortragenden aus Psychologie, Recht und Praxis
  • unmittelbarer Anwendbarkeit im Berufsalltag

Teilnehmende entwickeln nicht nur Fachwissen, sondern auch ein neues Verständnis von Führung – eines, das Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Fazit: Investition in die Zukunft der Arbeit

Die Anforderungen an Führung werden weiter steigen – insbesondere im psychosozialen Bereich. Wer hier kompetent agiert, stärkt nicht nur das eigene Team, sondern auch sich selbst und damit die gesamte Organisation.

Der Universitätslehrgang „Psychosoziale Kompetenz in Organisationen“ bietet dafür eine fundierte, praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung.

Oder anders gesagt: Gute Führung beginnt mit dem Verständnis für Menschen.

 

 

Vor den Vorhang: Dr. Gertraud Hedenetz – Arbeitsmedizin mit Weitblick

Ein breites medizinisches Spektrum, internationale Vernetzung und ein klarer Blick für die Zukunft der Arbeitswelt: Im Interview gibt Gertraud Hedenetz, Leiterin des IBG UniCredit Health Centers, spannende Einblicke in ihren beruflichen Werdegang, aktuelle Herausforderungen und die Rolle der Arbeitsmedizin im Wandel.

Was hat dich ursprünglich zur Arbeitsmedizin geführt?

Dr. Gertraud Hedenetz:
Eigentlich war es mehr Zufall als ein klarer Plan. Während meines Turnus haben Kolleginnen begeistert von der arbeitsmedizinischen Ausbildung erzählt, die sie parallel absolviert haben. Das hat mich neugierig gemacht. Damals war die berufliche Situation für junge Ärzt:innen noch deutlich unsicherer als heute – man hat versucht, sich möglichst viele Optionen offenzuhalten.

Die Arbeitsmedizin klang spannend: keine Nacht- oder Wochenenddienste, flexible Arbeitsmodelle und vor allem eine gute Vereinbarkeit mit Familie. Also habe ich die Ausbildung begonnen – während meiner Karenzzeiten, was finanziell durchaus herausfordernd war. Aber es hat sich gelohnt: Ich konnte direkt nach dem Turnus in diesem Bereich starten und war Teil eines großartigen Teams, mit dem wir unter anderem den Magistrat Wien betreut haben.

Du hast von Anfang an ein sehr breites Tätigkeitsfeld gehabt – ist das heute noch so?

Absolut! Gerade in der Arbeitsmedizin ist die Vielfalt enorm. Beim Magistrat Wien hatten wir mit ganz unterschiedlichen Berufsgruppen zu tun – von der Verwaltung über Kindergärtner:innen bis hin zur Müllabfuhr oder Feuerwehr. Das war unglaublich spannend, weil man mit verschiedensten Arbeitsbedingungen, Risiken und Anforderungen konfrontiert ist.

Parallel war ich auch als Schulärztin tätig – eine perfekte Ergänzung. Diese Kombination aus Arbeit mit Kindern und Erwachsenen hat meinen Blick auf Medizin insgesamt sehr erweitert.

Welche Themen stehen aktuell im UniCredit Health Center im Fokus?

Da wir es überwiegend mit einem Bürobetrieb zu tun haben, sind ergonomische Themen zentral: viel Sitzen, Bildschirmarbeit, Bewegungsmangel. Gleichzeitig spielt auch die psychische Belastung eine große Rolle – etwa durch Zeitdruck oder wirtschaftliche Unsicherheiten.

Wir setzen aber bewusst breiter an: Ernährung im Büro, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Infektionsschutz (nicht zuletzt seit der Pandemie) oder auch Sinnesorgane wie Hören und Sehen. Besonders spannend sind unsere Gesundheitsaktionstage, bei denen Mitarbeitende Dinge selbst ausprobieren können – etwa mit Simulationsbrillen oder Balance-Tests. So wird Gesundheit greifbar.

Ein wichtiges Thema ist auch die Wiedereingliederung nach Krankenständen. Wie gehst du damit um?

Das ist ein sehr zentraler Bereich. Nach längeren Krankenständen – etwa durch schwere Erkrankungen oder Unfälle – geht es darum, den Wiedereinstieg individuell zu gestalten. Ich habe dazu auch einen Master in Arbeitsfähigkeit und Wiedereingliederungsmanagement gemacht.

Wichtig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter:in, Führungskraft und Arbeitsmedizin. Gemeinsam überlegen wir: Wie viele Stunden sind sinnvoll? Welche Tätigkeiten sind möglich? Braucht es Anpassungen am Arbeitsplatz?

Wenn das gut umgesetzt wird, ist es eine klassische Win-win-Situation: Mitarbeitende finden schrittweise zurück in den Alltag, gewinnen Struktur und Selbstwirksamkeit zurück – und Unternehmen profitieren von einer früheren Rückkehr wertvoller Arbeitskraft.

Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?

Einen ganz typischen Tag gibt es eigentlich nicht. Natürlich gibt es geplante Termine – Untersuchungen, Beratungen, Impfprogramme. Aber oft kommt spontan etwas dazu: akute Beschwerden, Notfälle oder organisatorische Fragen.

Wir bieten ein breites Spektrum an: von Impfungen über Hörtests bis hin zu ergonomischen Beratungen oder Unterstützung bei Wiedereingliederung. Genau diese Mischung macht den Reiz aus.

Du bist auch international aktiv – unter anderem bei der UIMC. Was bringt dir dieser Austausch?

Die internationale Zusammenarbeit ist unglaublich bereichernd. Die Union Internationale des Médecins du Chemin de Fer (UIMC) vernetzt Arbeitsmediziner:innen aus dem Transportwesen weltweit.

Ich bin über meine Tätigkeit und meine Masterarbeit – in der ich Wien und London verglichen habe – dazu gekommen. Außerdem hatte ich bereits während des Studiums je ein Jahr in Frankreich und Spanien studiert und in Yale Praktika gemacht, was sprachlich nun ein großer Vorteil ist, auch was die Kommunikation mit den vielen internationalen MA unserer Kunden angeht! Der fachliche Austausch zeigt, wie unterschiedlich Systeme funktionieren, aber auch, wie ähnlich viele Herausforderungen sind.

Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, voneinander zu lernen und die eigenen Standards einzuordnen. Und es ist schön zu sehen, dass wir in Österreich auf einem sehr hohen Niveau arbeiten.

Blick in die Zukunft: Welche Entwicklungen werden die Arbeitsmedizin prägen?

Ein großes Thema ist der Fachkräftemangel – es gibt nach wie vor zu wenige Arbeitsmediziner:innen. Deshalb wird die Rolle der arbeitsmedizinischen Fachassistenz weiter an Bedeutung gewinnen.

Auch der Klimawandel wird Auswirkungen haben, etwa durch neue Infektionskrankheiten. Dazu kommt das Thema altersgerechtes Arbeiten – gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung.

Und natürlich die Digitalisierung: Telemedizin, KI-gestützte Analysen und neue Formen der Beratung werden unseren Arbeitsalltag verändern.

Und was wünschst du dir für die IBG?

Ich wünsche mir, dass die IBG weiterhin so innovativ und engagiert bleibt, neue Themen früh aufgreift und den interdisziplinären Austausch fördert. Gerade in einer sich wandelnden Arbeitswelt ist das wichtiger denn je.

Vielen Dank für das inspirierende Gespräch und die spannenden Einblicke in eine Arbeitsmedizin, die Menschen und Arbeitswelten nachhaltig verbindet.

Workshop und BIA-Messung: Mehr Wohlbefinden im Arbeitsalltag

Die Anforderungen an Mitarbeiter:innen in der modernen Arbeitswelt steigen kontinuierlich. Komplexe Arbeitsprozesse, hohe Informationsdichte und überwiegend sitzende Tätigkeiten prägen den Alltag vieler Beschäftigter. Gleichzeitig nehmen Bewegungsmangel, mentale Belastung und Erschöpfung spürbar zu.

Als Beratungsunternehmen unterstützen wir Sie dabei, die Gesundheitskompetenz Ihrer Mitarbeiter:innen gezielt zu stärken und nachhaltige Maßnahmen für mehr Energie, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im Arbeitsalltag zu etablieren .

Unser Angebot


Workshop inklusive BIA-Messungen

Im Rahmen eines interaktiven Workshops vermitteln wir praxisorientierte Ansätze, wie Mitarbeiter:innen ihre Energie, Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit durch gezielte Impulse aus Bewegung und Ernährung nachhaltig verbessern können. Der Fokus liegt auf alltagstauglichen Strategien, die sich ohne zusätzlichen Zeitaufwand in bestehende Routinen integrieren lassen und bereits mit kleinen Anpassungen eine spürbare Wirkung erzielen.

Zur individuellen Vertiefung der Inhalte bieten wir ergänzend Bioelektrische Impedanzanalyse-Messungen (BIA) an. Diese liefern differenzierte Einblicke in die Körperzusammensetzung, einschließlich Muskelmasse, Körperfett und Zellgesundheit und unterstützen die nachhaltige Umsetzung der Workshop-Inhalte auf persönlicher Ebene.

Rahmenbedingungen
Workshop: 60 Minuten
BIA-Messung: ca. 10–15 Minuten pro Person (Einzelmessung im Anschluss an den Workshop)

Ziele des Workshops

  • Ganzheitliches Verständnis von Gesundheit fördern
  • Auswirkungen moderner Arbeits- und Lebensbedingungen reflektieren
  • Zusammenhang zwischen Bewegung, Ernährung und Energiehaushalt vermitteln
  • Konkrete, alltagstaugliche Maßnahmen zur Stärkung persönlicher Ressourcen aufzeigen
  • Sensibilisierung für kleine, wirksame Verhaltensänderungen
  • Individuelle Gesundheitsgewohnheiten analysieren und Entwicklungspotenziale identifizieren

    Inhalte

  • Gesundheit als multidimensionales System (WHO-Ansatz)
  • Herausforderungen der modernen Arbeitswelt: Bewegungsmangel, Reizüberflutung, sitzende Tätigkeiten
  • Bewegung im Alltag: Empfehlungen, Intensitäten und gesundheitliche Effekte
  • Praktische Mikrostrategien: Aktivierungsimpulse, Pausenmodelle und Routinen
  • Grundlagen ausgewogener Ernährung: Makro- und Mikronährstoffe
  • Tellerprinzip, Umgang mit Zucker und Lebensmittelqualität
  • Ableitung individueller Maßnahmen und Reflexion bestehender Gewohnheiten

Nutzen Sie die Möglichkeit, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter:innen gezielt zu stärken.

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und auf Ihr Unternehmen abgestimmtes Angebot.
Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.