IBG-Arbeitsmediziner und Leiter des Bereiches Gesunde Arbeitszeiten, Helmut Stadlbauer, warnt im kürzlich erschienene Beitrag auf Brandaktuell: „Wecker und Zeitumstellung stören den circadianen Rhythmus und können Stress, Schlafprobleme und Leistungsabfall verursachen. Er empfiehlt arbeitsmedizinisch sinnvollere, flexible Arbeitszeiten, die sich stärker an der inneren Uhr orientieren.“
Stadlbauer betont, dass abruptes Aufwecken durch den Wecker den Körper in einem unnatürlichen Zustand aus dem Schlaf reißt, was langfristig Stressreaktionen begünstigen kann. Besonders kritisch sieht er die jährliche Zeitumstellung im Frühjahr, die zu einem „Mini-Jetlag“ führt und Schlafdefizite sowie Konzentrationsprobleme verstärkt. Aus arbeitsmedizinischer Sicht plädiert er daher für gesündere Arbeitszeitmodelle, die stärker auf individuelle Biorhythmen Rücksicht nehmen. Flexible Arbeitszeiten und ein bewusster Umgang mit Schlaf könnten wesentlich zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten beitragen.
Experte: Helmut Stadlbauer
