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Ö1- Moment am Sonntag

Nichtstun geht nicht.

Autorin: Andrea Hauer

Experte: Rudolf Karazman

Ein vielschichtig beleuchteter Beitrag über das »Nichtstun« auf Ö1. Im Interview u.a. IBG Gründer, Arbeitsmediziner, Neurologe und Psychotherapeut, Rudolf Karazman zu »Nichts tun geht nicht« Ein Auszug aus der Ö1 Sendung „Moment“ am Sonntag zum Thema »Nichtstun geht nicht«.

Zum Beitrag

 

IBG-Buch-Beitrag BGM Ein Erfolgsfaktor für Unternehmen

So funktioniert Betriebliches Gesundheitsmanagement

Neues BGM-Standardwerk liefert Grundlagen für gesunde Unternehmensführung – IBG-ExpertInnen als Co-AutorInnen

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein unverzichtbares Werkzeug der Unternehmensführung. Das Buch „BGM – Ein Erfolgsfaktor für Unternehmen“ beschreibt die Grundlagen gesunden und erfolgreichen Managements.  Sechs IBG-ExpertInnen sind Co-AutorInnen des BGM-Standardwerks.

Ein Sammelband über Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Idee für einen Sammelband über Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Lösungen, Beispielen und Handlungsanleitungen stammt von den Initiatoren und Herausgebern Prof. Dr. Mario A. Pfannstiel, M.Sc., M.A., Professor für Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen und Prof. Dr. Harald Mehlich, Dekan der Fakultät Gesundheitsmanagement an der Hochschule Neu-Ulm. Ein großes Kapitel in dem BGM-Standardwerk übernahmen die IBG-ExpertInnen: Ina Lukl (Leiterin BGF-Projekte und Generationenbalance), Roland Polacsek-Ernst (Leiter Befragung und Analyse), Helmut Stadlbauer (Leitung Gesunde Arbeitszeiten), Regina Nicham (Leiterin Arbeitspsychologie),  Matthias Welkens (Leitung Ergonomie, Bewegung & Sport) und Mara Jugovits (Projektmanagement)

Auszug aus dem Kapitel:

Evaluierung psychischer Belastungen und Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wenn die Pflicht zur Kür und die Kür zum Erfolg wird – Führende Beispiele aus der österreichischen Wirtschaft

Durch den Einsatz des Human Work Index (HWI®) und des Psychosozialen Belastungsmodul2 (PBM2) im Betrieblichen Gesundheitsmanagement können neben Indikatoren für Arbeits- und Führungsvermögen klare Informationen zu Belastungen bzw. individuell empfundenen Beanspruchungen erhoben werden. Darauf aufbauend werden spezifische Maßnahmen zur Belastungsreduktion und zur Stärkung des Arbeits- und Führungsvermögens auf Verhaltens- und Verhältnisebene partizipativ erarbeitet und auf den Weg gebracht. Diesen Prozess erläutern wir anhand unserer Projekte in namhaften österreichischen Unternehmen. Ziel Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist, dass Führungskräfte und Mitarbeiter Verantwortung für persönliche Gesundheit, Kompetenzen, Rahmenbedingungen und die gelebte Unternehmenskultur übernehmen. Dabei entscheidet das Führungsvermögen der Führungskraft über das Arbeitsvermögen (Arbeitsbewältigung, Sinnfindung, Zusammenarbeit) der Mitarbeiter. IBG – Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH (IBG) begleitet mit seiner Expertise sowie einem systematischen und multidisziplinären Vorgehen seit mehr als 20 Jahren Unternehmen auf ihrem Weg von der Pflicht der Evaluierung zur Kür des Gesundheitsmanagements, und weiter zum Erfolg gesunder Produktivität.

Der Sammelband „BGM – Ein Erfolgsfaktor für Unternehmen“ (Lösungen, Beispiele, Handlungsanleitungen) wurde beim Springer Verlag vorerst als Onlineversion veröffentlicht. Die Printversion erscheint in ca. 3-4 Wochen zum Preis von Euro 42,99

Das komplette Buch und die Einzelbeiträge können unter folgendem Link als PDF-Datei und E-Book heruntergeladen werden:

https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-22738-8

 

 

IBG HumanWorks Kuenstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz: Die Arbeit dreht sich schneller

Phänomenale Fortschritte in Bild- und Spracherkennung, autonomes Fahren, selbstlernende Bots – die Technik lehnt sich an biologische Vorbilder an und macht sich so für uns Menschen attraktiver, faszinierender, intelligenter.

Dabei reden wir von sogenannter schwacher künstlicher Intelligenz (KI), weil es bisher nur um Teilgebiete menschlicher Fähigkeiten geht. In den neuen Algorithmen, genannt neuronale Netze, werden Verbände von Nervenzellen im Gehirn simuliert, und so Ergebnisse erzielt, die man bisher nicht für möglich hielt. Die Maschinen lernen, können verstehen, sprechen, planen und treffen selbstständig Entscheidungen. Dabei stehen wir erst am Anfang, die Lawine der Digitalisierung ist in rasanter Bewegung.

Wichtige Digitalisierungsthemen, die eng mit KI zusammenhängen, wurden in der Digital Roadmap 2016 von der Bundesregierung dargestellt (Welche Regierung war das noch schnell? ;-))

Bis 2025 sollen demnach bedeutsam sein: 

  • 5G-Mobilfunk: um das „Internet der Dinge“ zu ermöglichen – die Vernetzung
    von Geräten und Maschinen, im Speziellen auch selbstfahrender Autos
  • Big Data: die Gewinnung neuer Erkenntnisse aus großen Datenmengen
  • Wissen soll zugänglicher für alle werden
  • Virtuelle und erweiterte Realität mit Hilfe von Brillen und Bildgeräten.
  • 3D-Druck in ungeahntem Ausmaß und intelligente Materialien
  • Intelligente Energienetze
  • Blockchain-Technologie zur Zertifizierung elektronischer Transaktionen in vielen Bereichen.

Durch den Einsatz von KI wird sich das Wirtschaftswachstum bis 2035 verdoppeln, sagen Prognosen des Beratungs-unternehmens Accenture. Die Frage ist, welche Veränderungen das für unsere Arbeitswelt bringt. Klar ist die ungebrochene Verdichtung und Beschleunigung von Arbeit. Neue Arbeitsbedingungen verändern die Lebensumstände der Menschen, positiv wie negativ. Homeoffice-Tätigkeit sei als Beispiel herausgegriffen. Mehr Flexibilität wird erwartet – zeitlich, örtlich, inhaltlich. Weiterbildung ist ständige Notwendigkeit. Die Sorge um den Schutz unserer persönlichen Daten und unserer Privatsphäre nimmt zu, genauso wie die Anstrengungen um die Sicherheit von Firmennetzen.

Arbeitslosigkeit als Schreckgespenst

Davon sollen vor allem Routinejobs mit mittlerer Qualifikation betroffen sein, etwa in Verwaltung, Infrastruktur, Banken, Versicherungen. Der „Popstar“ unter den deutschsprachigen Philosophen Richard David Precht meinte: „Der Busfahrer, der seinen Job verliert, wird nicht Big-Data-Analyst werden.“ Insofern sind soziale Umbrüche nicht unwahrscheinlich, hoffentlich nicht auch größere Unruhen. Hier ist die Politik gefordert. Als ein Instrument des sozialen Ausgleichs ist ein bedingungsloses Grundeinkommen eine Denkmöglichkeit. Zu dessen Umsetzung sind intelligente Ansätze zum Aufbringen der Mittel notwendig – ohne wirtschaftliche Initiative und Produktivität abzuwürgen. Zumindest in der Theorie gibt es diese Möglichkeiten.

Wir sollten nicht zu klein denken und uns ruhig Visionen erlauben. Intelligenten Maschinen könnten uns monotone, körperlich überfordernde Arbeit abnehmen, für unser materielles Auskommen sorgen, uns die Chance auf ein sinnerfülltes und selbstbestimmtes Leben eröffnen.

Menschliche Arbeit machen wir dann vorwiegend noch aus Freude am Tun, am Denken, am Kreativsein, und um zu spüren, dass wir leistungsfähig und soziale Wesen sind. Arbeit als menschliches Urbedürfnis, als Motor für persönliche Entwicklung und Stütze des Selbstwertes. So wird diese zur Quelle von Gesundheit und Wohlbefinden. Das ist übrigens die IBG-Vision, die uns in unserem Tun schon heute antreibt. Im Idealfall nähern wir uns diesem Traum mit KI schneller an. Das exponentielle Wachstum der Rechengeschwindigkeit von Computern ist ungebrochen, auch wenn es gewisse theoretische Grenzen gibt – welche durch neue Technologien vielleicht wieder überschritten werden. Etwa durch Quantencomputer, welche herkömmliche Verschlüsselungen locker  knacken könnten. Gleichzeitig ist die Quantenkryptographie theoretisch fertig entwickelt, die Daten-transfers absolut sicher machen kann. Übrigens: Österreichische Universitäten sind in der Forschung des Quantencomputings führend. Die Linzer Johannes-Kepler-Universität bietet ab Herbst als eine der ersten Universitäten Europas ein Studium „Artificial Intelligence“ an.

Exponentiell wachsende Rechenstärke

Durch exponentiell wachsende Rechenstärke rückt die Vision näher, intelligente Systeme zu erschaffen, die an die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns heranreichen oder diese überschreiten. Diese Fähigkeit wird als starke KI oder Superintelligenz bezeichnet. Hier wird es wirklich gruselig. Politik und Forschung sind gut beraten, sich schon jetzt Gedanken über Vorsichtsmaßnahmen zu machen – später einfach den Stecker ziehen zu wollen, wird nicht mehr funktionieren, die Superintelligenz würde es zu verhindern wissen … Soweit sind wir aber noch nicht.

Uns beschäftigten in den Unternehmen der Gegenwart die spürbaren Auswirkungen der laufenden KI-Revolution, etwa ergonomische Fragen durch immer mehr Bildschirme und Kontrolltätigkeit, psychische Belastungen durch die Beschleunigung und eine gewisse Entmenschlichung. Aber auch Erleichterungen durch neue Entwicklungen wie Exoskelette, um die Wirbelsäule zu unterstützen, erinnern beinahe schon an Androidwesen aus Science-Fictions.

Auch IBG kann interessante Daten liefern, die wir Ihnen unter striktem Datenschutz über unsere neuen Kundenportale und als Balanced Health Card nutzbar machen wollen. Dabei erscheint uns die Menschlichkeit und Persönlichkeit in der Führung von Mitarbeitenden wichtiger als je zuvor. Um erfolgreich zu sein, sind wir in unserer humanen und emotionalen Intelligenz immer noch gefordert.

Und das ist gut so.

Human Works Ausgabe 1-2019

Human Works mit Themenschwerpunkt Künstliche Intelligenz

02. Juli 2019. Heute erscheint die neue Ausgabe der Human Works mit dem Themenschwerpunkt  „Künstliche Intelligenz“.

Wir sollten nicht zu klein denken und uns ruhig Visionen erlauben. Intelligente Maschinen könnten uns monotone, körperlich überfordernde Arbeit abnehmen und uns die Chance auf ein sinnerfülltes und selbstbestimmtes Leben eröffnen. Menschliche Arbeit machen wir dann vorwiegend aus Freude am Tun. Lesen Sie im Leitartikel dieser Ausgabe über die Potenziale von künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt.

Best Practice Beispiele aus Österreich. In dieser Ausgabe wollen wir Ihnen wieder unterschiedlichste Best Practice Beispiele aus Österreich präsentieren, die sich nachhaltig mit Themen aus dem betrieblichen Gesundheitsmanagement beschäftigen.

 

Mehr zum Thema

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Ich Bleib Gesund 2020

Ich Bleib Gesund 2020

Internes Betriebliches Gesundheitsmanagement bei IBG

Im April 2020 wird IBG bereits zum zweiten Mal das BGF Gütesiegel für ihre Bemühungen rund um die Gesundheit aller MitarbeiterInnen verliehen. Gleichzeitig widmet sich das ICH BLEIB GESUND Team 2020 verstärkt der fortschreitenden Digitalisierung in der Arbeitswelt 4.0, und zwar im Rahmen des vom Fonds Gesundes Österreich geförderten Projekts „IBG_digital: ICH BLEIB GESUND in der Arbeitswelt 4.0 – digitale Herausforderungen gemeinsam meistern“.

Leitziele des Projekts:

  • Wohlbefinden und digitale Kompetenzen der IBG MitarbeiterInnen erhöhen
  • Reduktion der Belastungen sowie Erhalt gesunder Arbeitsbedingungen mit Fokus auf AW 4.0/ Digitalisierung
  • MA-Bindung, Identifikation mit IBG und Wissen um IBG Leistungen
  • Hohes Gesundheitsbewusstsein u. -verhalten

Mit dem ICH BLEIB GESUND Gesundheitsportal wurden 2019 bereits wichtige Schritte hinsichtlich Digitalisierung umgesetzt, denn das Gesundheitsportal bietet, neben allgemeinen und aktuellen Informationen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement bei IBG, laufend Gesundheitstipps und Gesundheitsinformationen aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Ergonomie und Sicherheit sowie die Möglichkeit sich für diverse Gesundheitsangebote anzumelden.

Ergänzend zu den Gesundheitsangeboten, die unter anderem Schulungen, Workshops, Untersuchungen und Begehungen beinhalten, werden auf Basis der Ergebnisse der im 2-Jahres-Rhythmus durchgeführten MitarbeiterInnen-Befragungen bereits seit 2013 auch zahlreiche Verhältnismaßnahmen an allen Standorten umgesetzt.

IBG Team Jubiläum 20 Jahre
Foto: IBG Team zum 20-jährigen Jubiläum

Salzburger Nachrichten

An der Uhr wird wohl nicht mehr oft gedreht.

Experte: Helmut Stadlbauer

Ein Beitrag in den Salzburger Nachrichten über die Zeitumstellung. Lang wird dieses Thema wohl nicht mehr diskutiert werden in Österreich, denn die EU spricht sich für eine Abschaffung der Zeitumstellung ab 2021 aus. Die Mitgliedsländer müssen allerdings noch zustimmen und und festlegen, welche Zeit in ihrem Land gelten soll. Experten warnen vor einer permanenten Sommerzeit.

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