Bei IBG blicken wir dankbar auf ein Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit zurück – geprägt von Vertrauen, fachlicher Expertise und gemeinsamen Lösungen.
2026 steht für Weiterentwicklung, Effizienz und nachhaltigen Mehrwert. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wollen wir Chancen nutzen, Potenziale entfalten und zukunftsfähige Lösungen umsetzen.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!
IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH wurde als Best-Practice-Beispiel auf der Plattform Gesund im Betrieb vorgestellt – einer Initiative des österreichischen Sozialministeriums. Diese Anerkennung unterstreicht den konsequenten Weg der IBG, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) nicht nur für Kund:innen anzubieten, sondern im eigenen Unternehmen ganzheitlich zu leben.
Gesundheit als strategischer Eckpfeiler
Gesundheit ist bei IBG ein strategischer Eckpfeiler der Unternehmenspolitik. Bereits seit vielen Jahren bilden regelmäßige Mitarbeiter:innen-Befragungen und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess die Grundlage für nachhaltige Organisationsentwicklung. 2013 wurde dieser Ansatz mit einer eigenen Gesundheitsinitiative und einer interdisziplinären Steuergruppe strukturell verankert.
Ganzheitliches BGM mit starken Partnerschaften
Das BGM der IBG zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit vieler interner Bereiche sowie durch wertvolle externe Impulse – etwa durch den Fonds Gesundes Österreich – aus. Ein breites Maßnahmenpaket, von Befragungen und Workshops über fixe Gesundheitsangebote bis hin zu digitalen Formaten wie „IBG digital“ oder dem Mobilitätsprojekt „ActNow!“, sorgt dafür, dass Gesundheit im Arbeitsalltag sichtbar und wirksam wird.
Vernetzte Strukturen für nachhaltige Wirkung
Besonders erfolgreich ist die Vernetzung von Arbeitnehmer:innenschutz, Betrieblicher Gesundheitsförderung und Eingliederungsmanagement. Trotz Herausforderungen wie Digitalisierung, standortübergreifender Zusammenarbeit und veränderter Arbeitswelten konnte ein stabiles, nachhaltiges BGM etabliert werden.
Fazit: Gesundheit als gelebte Unternehmenskultur
Gesundheit ist bei IBG kein Zusatz, sondern gelebter Bestandteil des Arbeitsalltags – und ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Mitarbeitende, Unternehmen und Kund:innen. Die Auszeichnung als Best-Practice-Beispiel verstehen wir als Bestätigung und Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
IBG hat 2024 erstmals eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt und das offizielle ECOnGOOD-Audit absolviert. Gemeinsam mit dem Verein Gemeinwohl-Ökonomie haben wir unsere wirtschaftliche Tätigkeit – über die klassischen ökonomischen Kennzahlen hinaus – strukturiert, reflektiert und weiterentwickelt. Mit diesem Schritt wollen wir sowohl intern als auch extern einen Bewusstseins- und Verhaltenswandel anstoßen und unsere eigenen Routinen kritisch hinterfragen.
Warum Gemeinwohl-Bilanz? – Verantwortung für sichere, gesunde und nachhaltige Arbeitswelten
Als Gesundheitsdienstleisterin im Bereich Arbeitnehmer:innenschutz ist es unser Anspruch, sichere und gesunde Arbeitsplätze nicht nur bei unseren Kund:innen, sondern auch für unser eigenes Team zu gewährleisten.
Die Gemeinwohl-Bilanz ergänzt unser bestehendes Integriertes Managementsystem (IMS) ideal und unterstützt uns dabei, Nachhaltigkeit aktiv zu leben. Sie erweitert unsere ökonomische Sichtweise um soziale Aspekte (Kund:innen, Lieferanten, Gesellschaft) und ökologische Dimensionen (Energie, Mobilität, Umwelt) und stärkt unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Das Projekt wurde maßgeblich von Matthias Welkensund Michaela Drabits vorangetrieben – vielen Dank für den Einsatz!
360°//GOOD ECONOMY IMPULS – Rückenwind für nachhaltiges Wirtschaften
In Österreich haben bereits über 300 Firmen den Weg zu einer gemeinwohl-orientierten Wirtschaft eingeschlagen, weltweit über 1.400. Die Gemeinwohl-Bilanz dient als Kompass, um Schritt für Schritt zu einem ganzheitlich nachhaltigen Wirtschaften zu gelangen.
Am 18. November 2025 fand nun in St. Pölten der 360°//GOOD ECONOMY IMPULSstatt. Die Veranstaltung zeigte deutlich: Immer mehr Unternehmen suchen aktiv nach Wegen, wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und ökologischer Zukunftsfähigkeit zu verbinden.
In seinem Impulsvortrag betonte Boris Lebedev (Reinventing Society) die Bedeutung positiver Zukunftsbilder. Die Gemeinwohl-Bilanz könne hier Orientierung bieten und Unternehmen helfen, strukturiert an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten.
In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass gemeinwohlorientiertes Wirtschaften regionale Wertschöpfung stärkt, Kooperationen fördert und Unternehmen dabei unterstützt, Wandel aktiv zu gestalten. Öffentliche Betriebe, Beratungen und Medien unterstrichen gemeinsam, wie wichtig messbare Verantwortung, transparente Kennzahlen und eine werteorientierte Kultur sind.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung von 24 erfolgreich bilanzierten Unternehmen. Das machte deutlich: Der Ansatz gewinnt an Breite – und zeigt, dass wirtschaftliche Stabilität, soziale Kriterien und ökologische Verantwortung kein Widerspruch sind.
Ein Schritt nach vorne – für IBG und die Arbeitswelt von morgen
Mit ihrer ersten Gemeinwohl-Bilanz setzt IBG ein klares Signal für gelebte Verantwortung und nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die Ergebnisse des Audits fließen direkt in die strategische Weiterentwicklung ein und motiviert uns, unsere Wirkung bewusst und wirksam zu gestalten.
Wir freuen uns darauf, diesen Weg weiterzugehen – gemeinsam mit unseren Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Partnern.
Schichtdienst als Gesundheitsrisiko – In der Ö1-Sendung Am Puls spricht Sonja Watzka mit IBG Gründer, Arbeitsmediziner und Psychotherapeut, Rudolf Karazman, sowie mit Stuart Freeman, Morningshow-Moderator bei FM4, über die gesundheitlichen Folgen von Rund-um-die-Uhr-Arbeit. Warum Schichtdienst Körper und Psyche belastet – und wie man trotz wechselnder Arbeitszeiten gesund bleiben kann. Im Mittelpunkt der Diskussion steht: Wie man sich am besten seinen Alltag gestaltet, wie man gut mit diesem gestörten Tag-Nacht-Rhythmus leben kann, und wie viele Jahre das ein gesunder Organismus aushält.
Wir freuen uns sehr: IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement gehört auch 2025 zu den besten Arbeitgeber:innen und wurde erneut mit dem kununu Top Company-Siegel ausgezeichnet.
Damit zählen wir zu den rund fünf Prozent aller auf kununu gelisteten Unternehmen, die diese Anerkennung für eine besonders positive Unternehmenskultur erhalten.
Anerkennung von höchster Stelle
„Wir gratulieren IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH zum erneuten Erhalt des Top Company-Siegels“, sagt Nina Zimmermann, CEO von kununu. „Diese Auszeichnung wird nur an fünf Prozent der Unternehmen verliehen, die besonders positive Bewertungen erhalten haben. Sie sendet ein starkes Signal an potenzielle Bewerber:innen und stärkt gleichzeitig die Unternehmenskultur.“
Warum uns diese Auszeichnung wichtig ist
Für uns ist das Siegel eine besondere Anerkennung – denn es basiert auf der direkten Rückmeldung unserer Mitarbeiter:innen. Es zeigt, dass unsere Bemühungen um ein wertschätzendes, offenes und motivierendes Arbeitsumfeld wahrgenommen werden. Gleichzeitig ist es ein Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen und unsere Unternehmenskultur ständig weiterzuentwickeln.
„Diese Auszeichnung bestätigt uns darin, dass unser Einsatz für eine offene Kommunikation, flexible Arbeitsmodelle und ein gesundes Arbeitsumfeld Früchte trägt. Unser Dank gilt unserem gesamten Team.“
Auszeichnung und Ansporn
Das kununu Top Company-Siegel 2025 ist für uns nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Verpflichtung. Wir wollen auch in Zukunft ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle wohlfühlen, wachsen und gemeinsam erfolgreich sein können.
Neben dem inneren Schweinehund haben Sportler:innen von Anfang Oktober bis mindestens Ende Februar einen weiteren Gegner: die Dunkelheit. Diese ist zunächst einmal tückisch, weil man neben der körperlichen Belastung auch noch darauf achten muss, wo man hintritt, walkt, läuft oder fährt … vor allem, wenn man abseits beleuchteter Straßen und Fußwege unterwegs ist. Dazu kommt, dass Sportler:innen im Dunkeln für andere Verkehrsteilnehmer:innen schlecht oder gar nicht auszumachen sind. Genau deshalb ist eine adäquate Ausrüstung die Lebensversicherung für all jene, die nach Einbruch der Dunkelheit noch etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Dabei gibt es einige Möglichkeiten:
Stirnlampe oder Brustgurtlampe
LED-Laufweste
Laufhandschuhe mit Reflektoren
reflektierende Laufmütze
LED-Schuh-Clips und LED-Armbänder
Trillerpfeife für Notfälle
Laufjacke mit Reflektoren
Neben dem Motto „Sehen und gesehen werden“ können auch andere Faktoren den Start in die dunkle Jahreszeit erleichtern:
Aufwärmen als Verletzungsprophylaxe: Der direkte Wechsel vom geheizten Raum in die Kälte kann Lunge und Bronchien belasten. Mit langsamem Einlaufen oder ein paar Übungen zuvor am Stand kann der Stoffwechsel hochfahren und der Organismus hat etwas Zeit, sich an die kalten Temperaturen zu gewöhnen.
Gut gekleidet, Schicht für Schicht: Wer jeder Wetterlage trotzen will, kleidet sich nach dem Drei-Schichten-Prinzip. Auf bequeme (Sport-)Unterwäsche folgt eine wärmende Isolationsschicht aus atmungsaktiver Funktionswäsche. Abgeschlossen wird mit einer wärmenden Schutzschicht, bei der sich Materialien aus Softshell bewährt haben. Beim Outdoor-Sport begehen viele den Fehler, zu leicht oder zu stark bekleidet zu sein. Eine alte Faustregel besagt: Wenn man zu Beginn des Trainings ein wenig friert, ist man richtig angezogen. Wichtig: Das Material sollte Feuchtigkeit nach außen abgeben.
Alternativen: Natürlich ist es auch möglich, sich eine beleuchtete und/oder belebtere Strecke auszusuchen und/oder gemeinsam mit anderen in die Dunkelheit zu starten.
Für freie Hände: Laufgürtel für Schlüssel und Smartphone Aufmerksamkeit verbessern: Hier empfiehlt es sich, Musik nur über ein Ohr zu hören.
Künstliche Intelligenz (KI) ist schon lange kein Zukunftsthema mehr. Sie prägt unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und unsere zwischenmenschliche Kommunikation bereits heute. Ob als digitaler Assistent, Analysewerkzeug oder automatisierte Entscheidungshilfe: KI birgt ein enormes Potenzial.
Gleichzeitig stellt sie uns als Gesellschaft und als Individuen vor neue Herausforderungen – insbesondere im Hinblick auf psychische Belastungen, ethische Fragen sowie unser Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle.
Unser Angebot
Vortrag zur Sensibilisierung und praxisorientierten Auseinandersetzung Als arbeitspsychologische Expert:innen begleiten wir Unternehmen auf dem Weg zu einem gesunden und reflektierten Umgang mit KI. Wir bieten einen Überblick über die wichtigsten Aspekte von KI und zeigen auf, wie Sie mit den Veränderungen psychisch gesund und verantwortungsvoll umgehen können.
Ziele und Nutzen
Verständnis fördern: Grundwissen über KI und ihre Funktionsweise
Sensibilisieren: Potenzielle Auswirkungen von KI auf die psychische Gesundheit
Chancen aufzeigen: Positive Potenziale von KI im Bereich mentaler Gesundheit
Risiken reflektieren: Risiken wie Überlastung, Abhängigkeit oder Entmenschlichung
Handlungskompetenz stärken: Strategien für einen gesunden, reflektierten Umgang mit KI
Führung neu denken – mit KI, nicht durch KI
Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Je nach Stundenkontingent kann auch die arbeitspsychologische Einsatzzeit herangezogen werden. Kontaktieren Sie dazu bitte unseren Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.
KI verändert nicht nur Arbeitsprozesse, sondern verlangt auch nach neuen Kompetenzen und Denkweisen. Bei der Entwicklung dieser Kompetenzen möchten wir Sie gerne aktiv begleiten und unterstützen .
Wer umweltbewusst unterwegs ist, entdeckt neue Perspektiven und erlebt Urlaub intensiver – oft auch entspannter und genussvoller.
Reise mit Bahn, Bus oder Fahrrad an Denn ein mit dem Auto zurückgelegter Kilometer (Benzin oder Diesel) ist mehr als 15-mal klimaschädlicher als ein Kilometer mit der Bahn. Beim Flugzeug fällt pro Kilometer sogar über 31-mal so viel CO₂ an wie bei einer Bahnfahrt. Tipp: Wer früh bucht, findet oft günstige Tickets.
Verweile in öko-zertifizierten Unterkünften Dabei kannst du auf Umweltzeichen wie das EU Ecolabel, Green Key, BioHotels oder Austrian Ecolabel achten. Diese stehen für einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen, faire Arbeitsbedingungen und biologische Lebensmittel. Tipp: Unter www.umweltzeichen.at findest du eine Liste zertifizierter Betriebe.
Wähle klimafreundliche Fortbewegung vor Ort Erkunde deine Urlaubsregion zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Tipp: Viele Regionen bieten Gästekarten inkl. kostenloser Nutzung von Bus und Bahn
Regional und saisonal essen geht am einfachsten, indem du lokale Spezialitäten auf Wochenmärkten oder in Gasthöfen isst, statt in internationalen Fastfood-Ketten.
Ressourcen schonen ist auch im Urlaubsalltag möglich, z.B. bei Wasser, Strom und vor allem Müll.
CO2-Kompensation kannst du bei Auto- oder Flugreisen durch Gold Standard oder Plan Vivo zertifizierte Projekte und Anbieter wie atmosfair, myclimate oder Climate Austria leisten.
Leichtes Gepäck erhöht deine Beweglichkeit und bedeutet gleichzeitig weniger Sprit- bzw. Kerosinverbrauch.
Plane längere Aufenthalte statt mehrerer Kurztripps, denn das reduziert nicht nur Emissionen, sondern auch Stress.
Gesunde Führung ist unbestritten eine wesentliche Grundlage für den Erhalt und die Förderung von psychischer Gesundheit in Unternehmen. Doch wodurch konkret zeichnet sich gesundes Führen aus?
Hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
Seien Sie präsent! Pflegen Sie regelmäßigen persönlichen Kontakt zu Ihren MitarbeiterInnen, um zu signalisieren: „Ich bin da und ansprechbar“.
Zeigen Sie Anerkennung! Ergreifen sie öfter die Gelegenheit, Ihre MitarbeiterInnen wissen zu lassen, dass Sie ihre Arbeit und ihren Einsatz, aber auch sie als Person sehr schätzen.
Geben Sie Rückmeldung! Schaffen Sie fixe und regelmäßige Gelegenheiten für Feedback, sowohl im Team als auch im Vier-Augen-Gespräch.
Binden Sie ein! Die Möglichkeit zur Mitsprache und Mitgestaltung ist in der Arbeitswelt ein wichtiger Gesundheitsfaktor.
Haben Sie Nachsicht! Fehler passieren und bilden wichtige Impulse für Lernprozesse. Pflegen und vermitteln Sie einen lösungsorientierten Umgang damit.
Geben Sie Rückendeckung! Stehen Sie in heiklen Situationen hinter Ihren MitarbeiterInnen.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Freude beim vorbildlichen Führen!
Gesund, nachhaltig, mobil Rad, Bus oder zu Fuß statt Auto – aktive Mobilität macht fit, schont das Klima und steigert die Attraktivität von Unternehmen. IBG-Expertin Ina Luklschreibt in der aktuellen Ausgabe von FSG AKTUELL, wie Betriebliche Gesundheitsförderung und Mobilitätsmanagement Hand in Hand gehen und den Arbeitsweg zum Gesundheitsprogramm machen.
Der Sommer 2025 bringt erneut eine außergewöhnlich langanhaltende Hitzeperiode mit sich. Temperaturen über 35 °C sind mittlerweile keine Seltenheit mehr – sowohl im Freien als auch in Innenräumen ohne Klimatisierung. Das hat direkte Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit, Konzentration und Gesundheit von Beschäftigten. Trotz dieser Belastungen gibt es in Österreich nach wie vor keine gesetzliche Regelung für hitzefrei. Umso wichtiger ist es, dass Dienstgeber im Sinne des Arbeitnehmerschutzes tätig werden.
Praktische Maßnahmen gegen Hitzebelastung
Bereitstellung geeigneter, alkoholfreier Getränke (z. B. Wasser mit Elektrolyten)
Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung durch Abschattung (z. B. Markisen, Planen, Jalousien)
Nutzung der kühleren Morgen- und Nachtstunden zur Raumkühlung durch Querlüften
Lockerung von Bekleidungsvorschriften, wo Sicherheitsstandards dies zulassen
Einsatz von Ventilatoren (Zugluft vermeiden!) oder mobilen Kühlgeräten
Organisation zusätzlicher Erholungspausen und gegebenenfalls Anpassung der Arbeitszeiten (z. B. Frühstart, keine Mittagshitze)
Schulung und Sensibilisierung zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hitzeschäden wie Sonnenstich, Hitzschlag oder Hitzekollaps
Richtwerte für Innenräume
Für Arbeitsplätze in Büros mit Klimaanlage gelten laut Arbeitsstättenverordnung folgende Zielwerte:
Raumtemperatur: 19 °C bis maximal 25 °C
Luftfeuchtigkeit: 40–70 %
Bei leichter körperlicher Arbeit im Stehen: max. 24 °C Raumtemperatur
Ist keine Klimatisierung vorhanden, müssen Arbeitgeber Maßnahmen setzen, um die Belastung zu reduzieren:
Die Entscheidung über Arbeitsabbruch trifft der Arbeitgeber – unter Berücksichtigung der Sicherheit und Zumutbarkeit.
Ergänzende Maßnahmen bei Arbeit im Freien
Sonnenschutzmittel mit hohem LSF zur Verfügung stellen
Pflicht zum Tragen geeigneter Kopfbedeckung
Bereitstellung von Sonnenbrillen mit UV-Schutz
Möglichkeit zur Abkühlung: z. B. Duschen, kalte Handtücher, Schattenbereiche
Fazit
Die Hitzewellen nehmen weiter zu. Arbeitgeber tragen eine Verantwortung für den Schutz ihrer Beschäftigten – gerade auch in Zeiten, in denen gesetzliche Regelungen (noch) fehlen. Organisatorische Maßnahmen, technische Lösungen und arbeitsmedizinische Beratung sind jetzt wichtiger denn je.
Für Rückfragen, Beratung oder Unterstützung wenden Sie sich bitte an Ihre Sicherheitsfachkraft, Ihre Arbeitsmedizinerin oder Ihren Betriebsrat – oder direkt an die IBG.
Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch den Sommer!
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