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Tag der Arbeit: Sinn, Qualität und Win-Win – Arbeiten im IBG-Verständnis

Der 1. Mai – der Tag der Arbeit – ist traditionell ein Anlass, über die Bedeutung von Arbeit in unserer Gesellschaft nachzudenken. Oft wird Arbeit dabei auf Leistung, Produktivität oder Einkommen reduziert. Doch Arbeit kann weit mehr sein. Sie kann sinnstiftend sein, Identität schaffen und sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeiter:innen echte Win-Win-Situationen ermöglichen.

IBG folgt dem Führungsansatz des Human Quality Management (HQM), entwickelt vom IBG-Gründer Rudolf Karazman in den frühen 1990er-Jahren. Als Weiterentwicklung des Total Quality Management stellt HQM den Menschen konsequent in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns. Ziel ist es, Führungs- und Arbeitsqualität so zu gestalten, dass sowohl Organisationen als auch ihre Belegschaften nachhaltig profitieren.

Win-Win als Grundlage moderner Arbeitskultur

Im Zentrum von HQM steht die Überzeugung, dass wirtschaftlicher Erfolg und menschliches Wohlbefinden kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: Ein balanciertes Arbeitsumfeld stärkt die Produktivität, erhöht die Loyalität und schafft langfristige Stabilität. Unternehmen profitieren von engagierten Mitarbeiter:innen – und diese wiederum von einem Arbeitsumfeld, das ihre Entwicklung fördert.

Gerade am Tag der Arbeit wird deutlich: Gute Arbeit entsteht dort, wo beide Seiten gewinnen.

Transparenz: Verstehen schafft Vertrauen

Ein wesentliches Prinzip des Human Quality Managements ist Transparenz. Mitarbeiter:innen verstehen die Ziele des Unternehmens und die Bedürfnisse der Kund:innen. Sie wissen, wie ihr Beitrag zum Gesamterfolg aussieht und erhalten regelmäßig Feedback. Dieses Verständnis schafft Vertrauen und stärkt die Identifikation mit der eigenen Tätigkeit.

Dialogbereitschaft: Mitgestalten statt nur ausführen

Arbeit wird dann sinnstiftend, wenn Menschen aktiv eingebunden sind. HQM setzt daher auf Dialog statt Top-down-Vorgaben. Mitarbeiter:innen werden in Zieldefinitionen einbezogen und gestalten mit, wie diese erreicht werden. Dadurch entsteht nicht nur mehr Motivation, sondern auch bessere Lösungen – weil Wissen und Erfahrung aus der Praxis genutzt werden.

Sinnschaffung: Mehr als nur ein Job

Der vielleicht wichtigste Aspekt im Kontext des 1. Mai ist die Sinnschaffung. Arbeit wird dann erfüllend, wenn sie über das reine Geldverdienen hinausgeht. Im IBG-Verständnis bedeutet das: Mitarbeiter:innen entwickeln Selbstwert durch Herausforderungen, durch Mitgestaltung und durch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten – etwa durch horizontale Karrieren oder projektbezogene Verantwortung.

Dabei wird die Arbeitsfähigkeit ganzheitlich gestärkt: emotional, kommunikativ und fachlich. Entscheidend bleibt jedoch die Balance zwischen Beruf und Privatleben – denn nur ein ausgeglichenes Leben ermöglicht langfristige Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit.

Fazit: Der Tag der Arbeit als Zukunftsimpuls

Der Tag der Arbeit erinnert uns nicht nur an historische Errungenschaften, sondern auch an die Verantwortung, Arbeit neu zu denken. Human Quality Management zeigt, wie moderne Arbeitswelten aussehen können: transparent, dialogorientiert und sinnstiftend.

Arbeit ist dann mehr als Pflicht – sie wird zu einem Raum der Entwicklung, der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Erfolgs. Genau darin liegt die eigentliche Kraft des 1. Mai: in der Vision einer Arbeitswelt, in der alle gewinnen.

Foto (c)Jan van der Wolf, www.pexels.com

Bewegungspausen

Um frische Energie tanken zu können und konzentrierter zu werden ist die Pausengestaltung essenziell. Wer bei der Arbeit alle 1-2 Stunden ca. 5-minütige Pausen einlegt, ist am Ende des Tages nicht nur fitter, sondern erbringt auch bessere Leistungen.

Um nicht nur Energie auftanken zu können, sondern auch Körper und Geist etwas Gutes zu tun und für Ausgleich zu sorgen, eignen sich hervorragend bewegte Pausen. Viele verbringen nicht nur ihren Arbeitstag sitzend im Büro, sondern auch ihre Pausen. Wir möchten Ihnen Alternativen aufzeigen, wie Sie mehr Schwung in Ihre Pausen bringen können:

  • Kolleg:innen öfter persönlich besuchen, statt anzurufen oder E-Mail zu schreiben
  • Telefonate im Gehen führen oder auch „bewegte“ Meetings
  • Stehen Sie zwischendurch kurz auf z.B., um ein Glas Wasser zu holen
  • Häufig benötigte Ordner weiter oben ins Regal stellen à Möglichkeit sich zwischendurch zu strecken
  • Nehmen Sie hin und wieder die Treppe statt dem Aufzug bzw. der Rolltreppe (bei der U-Bahn)
  • Mobilitätsübungen wie z.B. Schulterkreisen (vorwärts und rückwärts, jeweils 10–15 Sekunden) oder Nacken dehnen (Kopf langsam zur Seite neigen, Dehnung 15 Sekunden halten – links & rechts)
  • Aktive Stehpausen wie z.B. Kniebeugen am Schreibtisch (10–15-mal), Wadenheben im Stehen (auf Zehenspitzen wippen) oder auch Hampelmann bzw. Gehen am Stand
  • Nehmen Sie sich kurz Zeit für ein paar Schritte an der frischen Luft und/oder nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang (ca. 10 Minuten)
  • Tief durchatmen: 3–5 bewusste, tiefe Atemzüge zur Entspannung (z.B. 6 Sek. einatmen, 3 Sek. Atem anhalten und 6 Sek. ausatmen)

Ein kleiner Spaziergang oder Treppensteigen haben zusätzliche Nebenwirkungen – wie das Verbrauchen von Kalorien, Stressprävention oder verbesserte Konzentration.

Viel Spaß beim Ausprobieren Ihrer neuen vielleicht aktiveren Pausengestaltung!

Foto (c) Jan van der Wolf, pexels.com

IBG Top Berater 2026

Kurier Top Berater 2026: IBG erneut ausgezeichnet

Auch 2026 zählt IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH wieder zu den besten Beratungsunternehmen Österreichs. Im aktuellen Ranking des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF Austria) in Kooperation mit dem KURIER wurden wir erneut als „TOP BERATER“ ausgezeichnet.

Die Studie wurde bereits zum vierten Mal durchgeführt. Sie analysiert die öffentliche Reputation von Beratungsunternehmen auf Basis einer umfassenden Datenlage. Insgesamt wurden rund 4.300 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter HR-, IT-, Finanz- und Unternehmensberatung sowie digitales Marketing – bewertet. Grundlage der Analyse sind etwa 62.000 Onlinebewertungen sowie eine breite Auswertung der digitalen Präsenz mit einer Reichweite von rund 30 Millionen Kontakten.

Gerade in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld gewinnen Beratungsunternehmen zunehmend an Bedeutung: Sie begleiten Organisationen bei strategischen Entscheidungen, treiben Innovationen voran und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität.

Wir sind stolz, dass IBG auch heuer wieder zu den ausgezeichneten Unternehmen zählt. Als Partnerin für betriebliches Gesundheitsmanagement und moderne HR-Lösungen stehen wir für nachhaltige Konzepte, individuelle Beratung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Die wiederholte Auszeichnung bestätigt unseren Anspruch, Unternehmen langfristig zu begleiten und gemeinsam zukunftsorientierte Lösungen zu gestalten.

Zum Beitrag

IBG erneut mit BGF-Gütesiegel 2026 ausgezeichnet

IBG – Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement wurde 2026 erneut mit dem Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte durch die Österreichische Gesundheitskasse und bestätigt einmal mehr das konsequente Engagement von IBG für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen.

Mit der Auszeichnung für die Periode 2026 bis 2028 setzt IBG seine erfolgreiche Entwicklung fort. Nach der Erstverleihung (2017–2019) und weiteren Wiederverleihungen unterstreicht auch diese Ehrung die nachhaltige Verankerung von Gesundheitsförderung im Unternehmen.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement „Ich bleib Gesund“ ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil der Organisationsstruktur. Maßnahmen auf Verhaltens- und Verhältnisebene werden laufend weiterentwickelt – mit Schwerpunkten auf Digitalisierung, optimierten Arbeitsabläufen sowie persönlicher Weiterentwicklung. Gesundheit ist zudem fest im Führungsalltag verankert.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Reduktion psychischer Belastungen. Hier setzt IBG unter anderem auf das eigens entwickelte Psychosoziale Belastungsmodul (PBM2), das eine fundierte Evaluierung ermöglicht und zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen beiträgt.

Die Auszeichnung wurde von IBG-Geschäftsführer Gerhard Klicka und Bereichsleiterin für BGF-Projekte Ina Lukl im Rahmen der feierlichen Verleihung entgegengenommen. Sie steht stellvertretend für das Engagement der gesamten IBG-Belegschaft, die diesen Erfolg möglich macht.

Besser schlafen, besser arbeiten.

Schlaf ist die Grundlage für unsere körperliche Stabilität und psychische Leistungsfähigkeit. Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend, im Idealfall bis zu acht Stunden pro Tag.

Doch immer mehr Menschen klagen über Schlafstörungen und so ist nicht für alle Schlafen mit angenehmen Gefühlen verbunden. Tatsächlich gehören Schlafstörungen – neben Kopfschmerzen – zu den am weitest verbreiteten psychosomatischen Beschwerden.

Aktuelle europäische Daten zeigen, dass sie enorme volkswirtschaftliche Kosten verursachen. Denn nach 48 Stunden ohne Schlaf leidet die Konzentrationsfähigkeit so sehr, dass selbst alltägliche Dinge nur mit Schwierigkeiten erledigt werden können.
Wie erholt wir uns am nächsten Tag fühlen, hängt nicht nur von der Schlafdauer, sondern auch von der Schlafqualität ab.

Aber was macht eigentlich einen guten Schlaf aus?
Was kann ich selbst zu einem guten Schlaf beitragen?
Was sind mögliche Ursachen für Schlafprobleme?

Als Beratungsunternehmen möchten wir Sie dabei unterstützen, das Thema „Gesunder Schlaf“ gezielt in ihre betriebliche Gesundheitsstrategie zu integrieren.
Denn Schlaf ist ein zentraler, oft unterschätzter Faktor für Leistungsfähigkeit, mentale Gesundheit und langfristige Mitarbeiter:innenzufriedenheit 
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Unser Angebot

  • Fachvorträge und Workshops
  • Individuelle Analysen und praxisnahe Trainingsprogramme
  • Führungskräfte-Sensibilisierung
  • Q&A Sessions
  • Handouts, Factsheets und Tipps
  • Langfristige Präventionskonzepte

Vorteile und Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Höhere Produktivität und Konzentration
  • Prävention senkt langfristig Fehlzeiten und bringt direkte wirtschaftliche Vorteile
  • Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Besseres Stressmanagement und Resilienz
  • Motivationssteigerung und stärkere Bindung ans Unternehmen

Investitionen in gesunden Schlaf zahlen sich doppelt aus – für die Mitarbeitenden (Gesundheit, Lebensqualität) und für das Unternehmen (Leistung, Kosten, Kultur).

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot (je nach Stundenkontingent kann auch die arbeitspsychologische Einsatzzeit herangezogen werden). Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.
Bild: Prostock-studio

Sicherheit am Arbeitsweg

Österreichweit ist es in den letzten Jahren zu einem Rückgang an Arbeitsunfällen bei gleichem Niveau an Verkehrsunfällen, die ca. jeden 10.  Arbeitsunfall betreffen, gekommen. An der TU Wien standen im Jahr 2021 bei den registrierten Unfällen die Wegunfälle mit ca. 45% im Vordergrund.

Ein sicherer Arbeitstag beginnt schon am Weg dorthin, ob als Fußgänger:in, Radfahrer:in oder E-Scooterfahrer:in. Wege- und Mobilitätsunfälle ereignen sich am Weg zur bzw. von der Arbeit, und auf öffentlichen oder nicht öffentlichen Verkehrsbereichen und Betriebsflächen z.B. bei Nutzung des Fahrrades zwischen den TU Gebäuden.

Beachten Sie die folgenden Hinweise, um Ihre Sicherheit am Arbeitsweg zu erhöhen:

  • Wählen Sie Ihr bevorzugtes Verkehrsmittel (Fahrrad, E-Scooter, U-Bahn) täglich flexibel: Müdigkeit steigert nicht nur während langer Arbeit an Maschinen, sondern auch am Weg nach Hause z.B. mit dem Scooter oft das Unfallrisiko.
  • Prüfen Sie regelmäßig die technische Sicherheit von Fahrrad und E-Scooter gemäß gesetzlichen Vorgaben, v.a. Bremsen und Licht!
  • Starten Sie gut informiert und machen Sie sich mit Vorschriften zur Verkehrssicherheit Ihres Verkehrsmittels wie Vorrangregeln, Verhalten an Kreuzungen vertraut.
  • Tragen Sie am Fahrrad oder E-Scooter stets einen gut passenden Schutzhelm und schützen Sie sich so vor Kopfverletzungen, gerade bei rutschigen Fahrbahnverhältnissen wie bei Regen oder Schneefall.
  • Wählen Sie ergonomische Tragehilfen wie Rucksäcke, um auf unerwartete Ereignisse am Weg schnell und sicher reagieren zu können.
  • Fahren Sie vorausschauend und nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer:innen.

Kommen Sie sicher an Ihr Ziel!

Winterzeit Zeitumstellung

Zeitumstellung: Arbeitsmedizin sieht weiterhin gesundheitliche Nachteile

Die wichtigsten arbeitsmedizinischen Aspekte im Überblick:

  • Schlaf und Biorhythmus: Die Umstellung im Frühjahr ist laut Studien mit Schlafmangel und einer Verschiebung der inneren Uhr („sozialer Jetlag“) verbunden.
  • Leistungsfähigkeit: Kurzfristig kann es zu Konzentrationsproblemen und verminderter Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag kommen.
  • Dauerhafte Sommerzeit kritisch: Vor allem im Winter würden viele Menschen dauerhaft in der Dunkelheit in den Tag starten – mit möglichen negativen Folgen für Wohlbefinden und Produktivität.

Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass die Umstellung im Frühjahr den biologischen Rhythmus stört und die Anpassung mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.

„Die innere Uhr orientiert sich am Tageslicht. Die Zeitumstellung kann diese natürliche Regulation stören und sich negativ auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit auswirken“, erklärt Arbeitsmediziner Helmut Stadlbauer (IBG). Besonders betroffen seien bei der Umstellung im Frühjahr die späten Chronotypen („Eulen“), im Herbst bei der Rückstellung die Frühaufsteher („Lerchen“). Bestehende Schlafstörungen könnten verstärkt werden.

Auch die häufig genannten Vorteile längerer heller Abende würden die gesundheitlichen Effekte nur teilweise ausgleichen. Flexible Arbeitszeitmodelle könnten zwar unterstützen, änderten jedoch nichts an der grundsätzlichen Verschiebung zwischen biologischer und sozialer Zeit.

IBG spricht sich daher weiterhin für die Beibehaltung der Normalzeit (Winterzeit) aus. Diese entspricht eher dem menschlichen Biorhythmus und bietet bessere Voraussetzungen für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Die Macher: Wenn die Wechseljahre mitarbeiten

MACH ES! gesund – Episode vom 19.03.2026
#46 Wie brechen wir das Tabu rund um die Menopause in Unternehmen, Ina Lukl?
Hitzewallungen im Meeting, Nächte ohne Schlaf, Konzentrationsprobleme oder plötzliche Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit – für viele Frauen gehören diese Erfahrungen mitten in den Arbeitsalltag. Und doch wird kaum darüber gesprochen. Die Wechseljahre sind nach wie vor ein Tabuthema in Unternehmen, mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Frauen ebenso wie für Organisationen und den Arbeitsmarkt insgesamt.

In dieser Folge sprechen die Macher  mit Ina Lukl, Arbeitspsychologin bei IBG, über die Menopause im beruflichen Kontext. Ina Lukl erklärt, warum es nicht reicht, Frauen individuelle Tipps zu geben und weshalb Unternehmen in der Verantwortung stehen, dieses Thema endlich sichtbar und besprechbar zu machen.

Sie erfahren außerdem:

  • warum die Wechseljahre für viele Frauen lange unerkannt bleiben

  • welche Symptome sich konkret auf den Arbeitsalltag auswirken können

  • weshalb Scham und Tabuisierung Karrieren ausbremsen

  • was Führungskräfte über die Menopause wissen sollten

  • wie Unternehmen mit einfachen Maßnahmen wirksam unterstützen können

  • und warum Offenheit ein entscheidender Faktor für Mitarbeiterbindung und Produktivität ist

Ein wichtiges Gespräch über Frauengesundheit, Verantwortung im Arbeitskontext und die Chance, Arbeitswelten so zu gestalten, dass Frauen auch in den Wechseljahren sichtbar, wirksam und gesund bleiben können. Viel Spaß beim Anhören!

Expertin: Ina Lukl

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Glück als menschliches Ziel. Wege zu mehr Glück im Leben

Am 20. März feiern wir den internationalen Tag des Glücks, welcher von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Er soll daran erinnern, wie bedeutungsvoll Glück im Leben ist und soll das Glücklichsein als globales Menschenrecht in den Vordergrund stellen.

Neben den politischen und institutionellen Bestrebungen, die zu mehr Glück und Well-Being bei den Menschen führen sollen, kann auch jede einzelne Person etwas für sich und andere tun, um ein glückliches Leben zu führen. Denn jemand anderem etwas Gutes zu tun, bedeutet nicht nur Glück für die andere Person, sondern kann auch einem selbst zu mehr Glücksempfinden verhelfen:

Diese Tipps können Sie unterstützen, Glücksmomente in Ihren Alltag zu integrieren:

  • Überlegen Sie für sich oder auch in der Familie, gemeinsam mit Kolleg:innen und Freund:innen zunächst einmal: „Was macht mich / uns glücklich?“
  • Probieren Sie eine Mini-Wertschätzungsübung aus: Notieren Sie sich dazu in den kommenden 28 Tagen täglich zwei Dinge, wofür Sie dankbar in Ihrem Leben oder der Arbeit sind. Das können kleine Dinge sein, wie ein guter Kaffee oder ein erholsamer Schlaf. Das trainiert unser Gehirn, mehr Glück in der Gegenwart empfinden zu können.
  • Geben Sie liebevolle Gesten, Komplimente und positives Feedback weiter versuchen Sie sich darin diese selbst anzunehmen – so wächst nicht nur Ihre innere Zufriedenheit, sondern auch das Zugehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft.
  • Achten Sie auf Ihre Grundbedürfnisse auch während der Arbeit (Essen, Trinken und frische Luft schnappen). Gerade in intensiven Phasen kommt es häufiger vor, dass wir ihnen zu wenig Beachtung schenken. Die Befriedigung der Grundbedürfnisse ist eine wichtige Voraussetzung, um überhaupt glücklich sein zu können.
  • Vielleicht möchten Sie einmal eine ehrenamtliche Tätigkeit ausprobieren? Altruistisches Handeln hilft nicht nur der empfangenden Person, sondern macht auch die gebende Person glücklich. Außerdem fördern Sie dadurch auch das Glück in der Gesellschaft.

 „Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.“
(Buddha, Begründer des Buddhismus)

Aktivierungsübung: Über-Kreuz

Gesunder Schlaf, abwechslungsreiche Ernährung, frische Luft, Bewegung etc. sind die idealen Voraussetzungen für eine gute Konzentrationsfähigkeit. An besonders stressigen und anstrengenden Tagen reicht das jedoch oft nicht aus. Abhilfe können Aktivierungsübungen schaffen, wie zum Beispiel Über-Kreuz-Übungen. Dabei wird das Zusammenspiel von linker und rechter Gehirnhälfte gefördert, weshalb sie auch als Brain-Gym bzw. Gehirngymnastik bezeichnet werden. Sie erhöhen die Aufnahmefähigkeit und das Leistungsvermögen.

Hier finden Sie vier Übungen, die unabhängig voneinander im Sitzen durchgeführt werden können.

  • Reiben Sie mit der linken Hand das rechte Ohr, während Sie mit der rechten Hand das linke Ohr reiben (es ist auch möglich, dies nacheinander zu machen).
  • Folgen Sie mit Ihren Augen einer liegenden Acht.
  • Wer lieber aufstehen möchte, kann mehrmals abwechselnd mit dem rechten bzw. linken Ellenbogen das gegenüberliegende Knie antippen.
  • Eine andere Übung wäre der Schuppentanz. Berühren Sie hinter Ihrem Rücken den rechten Fuß mit der linken Hand und anschließend den linken Fuß mit der rechten Hand. Wiederholen Sie diese Übung einige Male.

Cholesterin: Was ist das eigentlich?

Haben Sie gewusst, dass jede/r zweite ÖsterreicherIn zu hohe Cholesterinwerte im Blut hat? Es wird sowohl durch die Nahrung zugeführt, als auch vom Körper selbst in der Leber hergestellt. Cholesterin ist ein Bestandteil der Zellen und ein lebenswichtiger fettähnlicher Stoff, den der Körper für die Produktion anderer Stoffe benötigt, so z.B. für die Gallensäure, Hormone oder Vitamin D. Cholesterin, vor allem das „böse“ LDL-Cholesterin, gehört zu den Hauptrisikofaktoren für Herzkrankheiten, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Wie können Sie sich vor „schlechten“ Cholesterinwerten schützen?

  • Durch regelmäßige körperliche Aktivität erhöhen Sie das „gute“ HDL-Cholesterin u. schützen Herz und Gefäße.
  • Ersetzen Sie arterienschädigende gesättigte Fettsäuren (z.B. Fleisch, Butter, Käse) gegen arterienfreundliche ungesättigte Fettsäuren (z.B. Olivenöl, Nüsse, Fisch).
  • Essen Sie kaloriengerecht bzw. achten Sie auf Ihr Körpergewicht.
  • Erhöhen Sie den Ballaststoffanteil der Nahrung (z.B. durch Nüsse, Samen oder frisches Obst).
  • Auch Stressreduktion kann sich positiv auf Ihre Cholesterin-Werte auswirken.

Cholesterin hält den Schutzmantel von Zellen flexibel und ist damit ein Grundbaustein des Lebens. Durch bewusste Ernährung können Sie das „böse“ Cholesterin senken und durch regelmäßige Bewegung das „gute“ Cholesterin erhöhen.

 

 

 

Weltfrauentag 2026: Frauengesundheit im Unternehmen stärken

Am 8. März feiern wir den Internationalen Weltfrauentag – ein guter Anlass, um auch in der Arbeitswelt den Fokus auf ein wichtiges Thema zu richten: betriebliche Frauengesundheitsförderung. Ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement gestaltet Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation für alle Mitarbeiter:innen gesundheitsförderlich und hält Belastungen und Erkrankungen auf Minimalniveau.

Einen wesentlichen Aspekt gilt es hierbei zu beachten: Frauen und Männer haben unterschiedliche Lebens- und Arbeitssituationen. Frauen haben nach wie vor weniger Aufstiegschancen, sind häufiger von Grenzüberschreitungen betroffen und leisten den Großteil der Care-Arbeit. Sie tragen damit eine höhere „mental load“, was wiederum negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat.
So haben Frauen zwar eine höhere Lebenserwartung, aber deutlich mehr Lebensjahre in schlechter oder mittelmäßiger Gesundheit als Männer – und das häufig schon in jungen Jahren.

Schenken wir diesen Unterschieden zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt mehr Aufmerksamkeit: Durch passgenaue Maßnahmen kann die Gesundheit von Mitarbeiter:innen in allen Lebensphasen positiv beeinflusst werden.

Ziele der betrieblichen Frauengesundheitsförderung:

  • Gesündere Mitarbeiter:innen durch Berücksichtigung der Geschlechterperspektive
  • Qualitätssicherung durch Passgenauigkeit und Zielgruppenorientierung bei BGM-Maßnahmen
  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit in der Organisation

Unser Beratungsangebot
3-stündiger Kick-Off Workshop zur Frauengesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen

  • Sensibilisierung zum Thema Frauen, Arbeit und Gesundheit
  • Reflexion der eigenen Werte und Haltungen sowie Stärkung der persönlichen und organisatorischen Kompetenzen
  • Reflexion der Unternehmenskultur, bestehender Präventionsmaßnahmen und Interventionsmöglichkeiten zur Frauengesundheitsförderung in Ihrer Organisation
  • Tipps für die Implementierung von Maßnahmen zur betrieblichen Frauengesundheitsförderung

Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Individuelle und organisatorische Sensibilisierung & Stärkung
  • Prävention durch zielgruppengerechte Maßnahmenplanung und damit Erhalt der Gesundheit von Mitarbeiter:innen
  • Unterstützung bei der Umsetzung geschlechtssensibler und -spezifischer Maßnahmen
  • Strategien für die Implementierung betrieblicher Frauengesundheitsförderung

Zielgruppen
Führungskräfte, BGM-/BGF-Verantwortliche, Gesundheitsmultiplikator:innen, Personalverantwortliche, Gleichbehandlungsbeauftragte, Betriebsrät:innen, Präventivfachkräfte, Sicherheitsvertrauenspersonen

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

Bild: Haas/peopleimages.com