Kategorie: Allgemein

Standhaft im Dauerkrisenmodus

Nach der Krise ist in der Krise – sind Krisen der neue Normalzustand? Wir befinden uns gefühlt in einem Dauerkrisenmodus. Was macht das mit uns Menschen, mit unserer Psyche, wie können wir trotz des andauernden Stresszustandes gut leben und gesund bleiben?

Selbstfürsorge betreiben
Für sich selbst zu sorgen kann heißen zur Ruhe zu kommen, gut zu schlafen, sich zu bewegen, den Fokus auf Gelungenes und gut Funktionierendes zu richten, sich zu fragen wofür man auch dankbar ist und humorvolle Situationen im Alltag wahrzunehmen.

Eine offene Haltung einnehmen
Veränderungen und schwierige Situationen als Herausforderung zu sehen, aus denen man vielleicht etwas (Neues) lernen und sich persönlich weiterentwickeln kann, hilft beim Umgang mit Krisen.

Aktiv sein
Gegen Gefühle der Hilflosigkeit hilft Selbstwirksamkeit, Pläne zu machen und das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Auch gezielte Abgrenzung bzw. kontrollierten Umgang mit schlechten Nachrichten sowie das Bewusstmachen der eigenen Stärken, Fähigkeiten und Kraftquellen sowie soziale Unterstützung stärken unsere Psyche und lassen uns handlungsfähig bleiben.

Unangenehme Gefühle zulassen
Wir dürfen aber im Moment auch mal unglücklich sein und unangenehme Gefühle annehmen, damit werden sie bewältigbar und kontrollierbar. Verdrängen kostet oft mehr Kraft, als sich den Gefühlen zu stellen. Und wo unangenehme Gefühle unvermeidlich sind, ist es gesünder und langfristig hilfreicher, sie zu erleben als sie zu verdrängen.

Routinen beibehalten
Das hilft gegen Unsicherheit und ist eine wichtige Stütze, sich oder andere zu fragen was es braucht, um sich sicherer in der Unsicherheit zu fühlen sowie für negative Szenarien konkrete Pläne zu überlegen („was mache ich, wenn…“). Über ein Ereignis, das noch nicht eingetreten ist, üben wir durch Planung Kontrolle aus.

Barrierefrei im Alltag

Die Barrierefreiheit soll allen Menschen – mit und ohne Beeinträchtigung – die uneingeschränkte Nutzung von Dienstleistungen, Einrichtungen und Gegenständen/ Produkten im täglichen Leben ermöglichen.  Dies am besten in allgemein üblicher Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe. Alle Anwendungen sollten grundsätzlich für alle Nutzerinnen und Nutzer ohne zusätzliche Anpassungen verwendbar sein – dies entspricht dem Gedanken von „Design For All“.

Warum Barrierefreiheit jeden betrifft

  • Essentiell: Für 10 % der Bevölkerung ist Barrierefreiheit unverzichtbar.
  • Notwendig: Für 40 % erleichtert sie den Alltag erheblich.
  • Komfortabel: Für 100 % der Bevölkerung sorgt ein barrierefreies Umfeld für mehr Komfort und Sicherheit.

Barrierefreiheit ist kein Anliegen einer kleinen „speziellen“ Gruppe, sondern betrifft alle Lebensbereiche und Altersgruppen.

Von einem hindernisfreien Umfeld profitieren alle Menschen. Somit ist Barrierefreiheit keine Forderung einer „speziellen Gruppe“ sondern ein klares Anliegen von allen Menschen jeden Alters in beinahe jedem Bereich unseres Alltag:

  • Durch die Stadt mit dem Kinderwagen
  • Im Urlaub – unterwegs mit einem schweren Koffer
  • Mit dem Rollstuhl oder Rollator über eine einzelne Stufe oder auch nur eine Türschwelle
  • Kleine Knöpfe, Schalter und Drehelemente bei Automaten und Maschinen
  • das „Kleingedruckte“, minimale Beschriftungen oder auch allzu komplexe Texte, leise und schwer verständliche Ansagen
  • Dunkle Ecken, enge Durchgänge und unübersichtliche Stellen
  • Eine Informationsflut von Verkehrszeichen und HInweisen

Praktische Tipps für mehr Barrierefreiheit im Alltag

  • Rutschfeste Böden: Verzichten Sie auf hochflorige und lose Teppiche. Auch rutschige Bodenbeläge und spiegelnde Oberflächen können verunsichern.
  • Handläufe: An Treppen und Rampen verringern sie das Sturzrisiko.
  • Bewegungsgesteuertes Licht:  „Notlicht“ mit Bewegungsmelder – das ist besonders für den Weg zur Toilette beziehungsweise zum Bad und zum Schlafzimmer sowie für den Gang- und Treppenbereich empfehlenswert. Mit automatischen Bewegungsmeldern ist der Weg nachts gut sichtbar und so mancher Unfall kann vermieden werden.
  • Starke Kontraste: Sorgen Sie für starke Kontraste: Farben und Licht tragen viel zu unserem Wohlbefinden bei. Wichtige Elemente im Raum wie Türrahmen und Möbel können viele Betroffene nur dann erkennen, wenn sie sich durch starke Kontraste von der Umgebung abheben. Das gilt auch für Glasflächen, Stufen und Absätze. Vieles kann man zum Beispiel farblich markieren, damit es besser wahrgenommen wird.

Ich bin dankbar für . . .

Dankbarkeit führt zu einem positiven Gefühl, beeinflusst auch unsere Gedanken in positivem Sinne und führt in weiterer Folge zu mehr Lebensqualität. Wenn wir dankbar sind, steigt unser Dopamin- und Serotoninspiegel. Wir schlafen besser, können den Hang zum Grübeln wie auch zu depressiven Verstimmungen senken und stärken unser Selbstvertrauen. Das Gute ist, man kann sich in Dankbarkeit üben und damit die Voraussetzungen zu einem erfüllteren und zufriedeneren Leben stärken.

Ziel ist es, seinen Blick, der das Negative mehr wahrnimmt als das Positive, zu verändern bzw. zu erweitern.

Ihr Weg zu mehr Dankbarkeit und positiven Gedanken:

  •  Mit kleinen Dingen beginnen: Stellen Sie sich nicht gleich die große Frage „Wofür bin ich in meinem Leben dankbar?“, beginnen Sie klein und mit einzelnen Lebensbereichen: „Was läuft gut in meinem Job? Welche Kleinigkeit im Tagesablauf war heute schön? Hatte ich ein nettes Gespräch?“
  • Sich in Achtsamkeit üben: Vieles in unserem Leben nehmen wir als selbstverständlich an und vergessen dabei ganz, was wir alles schon haben. Achten Sie deshalb vermehrt auf die kleinen Annehmlichkeiten und Freuden in Ihrem Alltag, konzentrieren Sie sich auf Ihr gegenwärtiges Tun – so können Sie lernen Ihre Wahrnehmung für das Positive zu schärfen.
  • Geben Sie Ihre Dankbarkeit an andere weiter: Sagen Sie Familie, Freund:innen oder Kolleg:innen von Zeit zu Zeit „Ich bin dir sehr dankbar dafür, dass du…“
  • Dankbarkeitstagebuch: Schreiben Sie sich jeden Tag vor dem Schlafengehen 3 Dinge auf, für die Sie konkret an diesem Tag dankbar sind. Es kann Ihnen helfen, sich die positiven Dinge in Ihrem Leben bewusster zu machen. Das müssen keine großen Dinge sein, achten Sie vor allem auch auf die kleinen Dinge.

In diesem Sinne: Danken Sie mal drüber nach 😊

 

Gesunde Mitarbeiter:innen

Mit Vorfreude in die Nach-Erwerbszeit

Der Eintritt in den beruflichen Ruhestand ist ein bedeutender Lebensübergang, der sich nicht von einem Tag auf den anderen vollzieht und mit zahlreichen Veränderungen in der Alltagsgestaltung, dem Einkommen sowie den sozialen Beziehungen und Rollen einhergeht. Und auch wenn die Pension als fixer Endpunkt des Arbeitslebens in unserem Bewusstsein verankert ist, bleibt der Pensionsantritt ein markantes Lebensereignis.

Jeder Mensch geht den Übergang in die Nacherwerbsphase sehr individuell an. Im Idealfall werden die ersten Schritte mit einem positiven Blick auf die eigene (berufliche) Vergangenheit, einer realistischen Einschätzung der aktuellen Lebensumstände und mit Zuversicht und Selbstvertrauen hinsichtlich der Wünsche und Möglichkeiten für den weiteren Lebensweg getan.

Dazu ist es hilfreich, bereits vor dem Eintritt in den Ruhestand für die Zeit danach zu planen und sich vorzustellen, welche Aktivitäten im Ruhestand auf ihre Umsetzung warten. Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was Sie in Ihrem Ruhestand tun möchten? Und mit wem Sie diese Zeit verbringen möchten?

Wer offen bleibt für Neues und sich eine lebensbejahende Einstellung bewahrt, schafft die besten Voraussetzungen für die eigene Gesundheit und Lebenszufriedenheit.

Unser Beratungsangebot und unsere Ziele

  • Sensibilisierung und Hilfestellung im Rahmen von Vorträgen, Workshops oder Coachings für Mitarbeiter:innen und Führungskräfte
  • Moderierte Gesprächsgruppen mit dem Ziel, Mitarbeiter:innen eine Plattform zu bieten, um Erfahrungen und Herausforderungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen: Wie blicke ich positiv auf mein Berufsleben zurück? Was kann und möchte ich davon für meinen weiteren Weg mitnehmen? Wie verabschiede ich mich gut von meinem Berufsleben? Wohin kann meine weitere Reise gehen und welchen Dingen möchte ich in meinem Leben Raum geben?
  • Stärkung der Resilienz und Unterstützung eines positiven Mindsets für den Übergang und die Zeit nach dem Berufsleben
  • Beratung HR-Verantwortlichen hinsichtlich geeigneter Unterstützungs- und Präventionsangebote für Mitarbeitende im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung
                     

Nutzen für Ihr Unternehmen

Mitarbeitermotivation

  • Ein positiver Blick und Vorbereitung auf diese neue Lebensphase erhalten die Leistungfähigkeit und steigern die Motivation und Loyalität.
  • Das Anbieten von Angeboten zur Ruhestandsplanung zeigt Wertschätzung und Respekt gegenüber langjährigen Mitarbeiter:innen.

Positive Unternehmenskultur & Mitarbeiterbindung

  • Ein offener und wertschätzender Umgang mit der Nach-Erwerbszeit fördert das Commitment und die Zusammenarbeit.
  • Jüngere Mitarbeiter:innen sehen, dass auf langfristige Beziehungen Wert gelegt wird.

Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber:in

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot.
Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf Ihren gesunden Wegen aktiv begleiten dürfen!

Psyche & Herzgesundheit

Psychische Belastungen können sich auf unsere Herzgesundheit auswirken, und doch wird Stress oft als harmlose Alltagserscheinung abgetan.

Wenn wir gestresst sind, steigen Puls und Blutdruck, Blutzucker wird ausgeschüttet und die Blutgerinnung aktiviert, damit unser Körper für den Notfall vorbereitet und einsatzbereit ist. Folgt auf eine Phase der Anspannung jedoch keine Entspannung, können die an sich sinnvollen und natürlichen Reaktionen gesundheitsschädlich werden. Unser Blutdruck ist dann dauerhaft zu hoch, die dauerhaft veränderte Blutgerinnung begünstigt Verengungen und Verschlüsse der Blutgefäße, und das ständig ausgeschüttete Insulin kann zu Diabetes führen – Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein.

Doch wie lässt sich der Risikofaktor Stress reduzieren?

  • Stress erkennen:

Zunächst ist es wichtig, die eigenen Stressquellen und auch Stresssignale zu (er)kennen, um darauf reagieren zu können. Sei es auf mentaler (z.B. Gedankenkreisen, Grübeln), emotionaler (z.B. Gereiztheit, Unruhe, Lustlosigkeit), körperlicher (z.B. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verspannungen) oder Verhaltensebene (z.B. Rückzug, ungesündere Lebensweise, aggressives Verhalten, Schnelllebigkeit).

  • Fokussieren auf Positives und Beeinflussbares:

Es geht darum, die Aufmerksamkeit auch auf das Gute, auf mögliche Chancen einer Situation zu lenken, dabei aktiv das Steuer in die Hand zu nehmen und die eigene Selbstwirksamkeit und Selbstverantwortung zu nutzen. Eine realistische optimistische Lebenseinstellung kann das Immunsystem stärken und damit gesundheitsfördernd wirken.

  • Auszeiten und Entspannung:

Achten Sie auf regelmäßige (kurze) Pausen – auch während des Tages. Verbinden Sie diese am besten mit verschiedenen Entspannungsübungen (z.B. Progressive Muskelentspannung, Atemübungen, Meditation etc.) und tanken Sie immer wieder neue Kraft.
Ausreichend Schlaf: Der Schlaf ist eine der wichtigsten Erholungsphasen für unseren Körper. Versuchen Sie daher, bewusst auf eine feste Schlafroutine zu achten und vor dem Zubettgehen auf alles zu verzichten, was den Schlaf hemmt. Tipp: Lassen Sie vor dem Einschlafen noch einmal den Tag mit seinen schönen Momenten Revue passieren.

In diesem Sinne: Achten Sie auf einen gesunden Wechsel von Anspannung und Entspannung

 

Foto : Kaboompics.com/pexels

Arbeitswege neu gedacht: Chancen und Potenziale von betrieblichem Mobilitätsmanagement

Arbeitswege im Fokus des Verkehrsaufkommens in Österreich

Arbeitswege haben einen beträchtlichen Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen in Österreich. Laut einer Auswertung der Studie „Österreich Unterwegs 2013/14“ machen Arbeitswege an Werktagen 26% aller Wege aus – ein beachtlicher Anteil. Besorgniserregend dabei ist, dass etwa 60 % dieser Wege mit dem eigenen Pkw als Lenker:in zurückgelegt werden. Auch der Berufsverkehr, der etwa 5 % des gesamten Verkehrsaufkommens ausmacht, wird überwiegend mit dem Pkw zurückgelegt. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, innovative Ansätze zur Optimierung dieser Mobilitätssituation zu entwickeln.

Betriebliches Mobilitätsmanagement als wichtiger Beitrag zum Wandel

Ein möglicher Lösungsansatz ist das betriebliche Mobilitätsmanagement. Mit seinen Maßnahmen können Unternehmen und Organisationen aktiv dazu beitragen, den Anteil der Pkw-Nutzung für Arbeits- und Dienstwege zu reduzieren und neben dem Klima auch das Gesundheitsbewusstsein und -verhalten der Mitarbeiter:innen positiv beeinflussen.

  • Entlastung der Infrastruktur:
    Weniger Pkw-Nutzung bedeutet weniger Nachfrage zu Stoßzeiten und weniger Flächenbedarf für Parkmöglichkeiten und damit mehr Bewegungs- und Erholungsraum für Menschen – sowohl im öffentlichen Raum als auch auf Firmengeländen.
  • Erreichbarkeit von Unternehmensstandorten: Mobilitätsalternativen wie Jobtickets, Mitfahrbörsen oder die Förderung von (E-)Fahrrädern unterstützen die aktive Mobilität. Gleichzeitig braucht es Infrastrukturmaßnahmen, um die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere für Personen ohne Pkw-Verfügbarkeit, wie z.B. Lehrlinge, zu verbessern.
  • Kostensenkung für Arbeitnehmer:innen: Arbeitnehmer:innen profitieren durch den zeit- oder streckenweisen Tausch vom Pkw auf öffentliche und aktive Mobilitätsformen direkt durch einen persönlichen Gesundheitsnutzen sowie Kosteneinsparungen und können unterstützende Angebote wie Fahrgemeinschaften oder vergünstigte Mobilitätslösungen in Anspruch nehmen.

Ein starkes Instrument für umweltfreundliche Verkehrsstrategien

Wenn die Interessen von Infrastrukturbetreibern, Unternehmen und Arbeitnehmer:innen gezielt zusammengeführt werden, entsteht ein starker Hebel für die Ökologisierung des Berufsverkehrs. Durch klare, gebündelte Maßnahmen wird nicht nur die Verkehrsnachfrage nachhaltiger gestaltet, sondern auch das Pendlerleben für Mitarbeitende verbessert.

Diskutieren und lernen: Fachtagung Betriebliches Mobilitätsmanagement 2025

Diesen Themen widmet sich das diesjährige Seminar zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, das in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und der Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr (FSV) veranstaltet wird. Die zweitägige Veranstaltung, bei der auch IBG-Expertin Ina Lukl zum Thema Mobilitätsmanagement aus Sicht der Betrieblichen Gesundheitsförderung referiert, bietet:

  • Impulsvorträge zu innovativen Ansätzen, Unterstützungsangeboten und aktuellen Umsetzungsbeispielen.
  • Workshops und Gruppendiskussionen, um gemeinsam Ideen für die Praxis zu entwickeln.
  • Netzwerkmöglichkeiten, um von Expert:innen und Teilnehmenden aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Bereichen zu lernen.

Termin vormerken:

📅 3. und 4. April 2025

📍 Seehotel Rust

Im offiziellen Programm und darüber hinaus wird es zahlreiche Gelegenheiten geben, Wissen auszutauschen, innovative Lösungen zu erkunden und die Zukunft des betrieblichen Mobilitätsmanagements aktiv mitzugestalten.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und mit uns an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten!

 

IBG Gesundheitsportal: Ihre digitale Lösung für Gesundheit und Prävention

In einer zunehmend agilen und virtuellen Arbeitswelt stehen nicht nur Führungskräfte vor der Herausforderung, analoge und digitale Strukturen effektiv zu managen. Auch Personalverantwortliche und Gesundheitsmanager:innen sollten innovative Wege finden, um Mitarbeitende optimal zu erreichen.

Das IBG Gesundheitsportal ist die ideale Plattform, um diese Herausforderungen zu meistern – datenschutzkonform, flexibel und benutzerfreundlich.

Hauptfunktionen des Gesundheitsportals

  • Online-Terminanmeldung: Buchen Sie unkompliziert Impftermine, Sprechstunden, Webinare oder Workshops. Dank eps-Sofortüberweisung kann die Bezahlung direkt integriert werden.
  • Automatisierte Kommunikation: Ein integrierter E-Mail-Service informiert Nutzer:innen über neue Termine, sendet Bestätigungen oder erinnert rechtzeitig an bevorstehende Buchungen.
  • Vielfältige Informationsangebote: Zugriff auf Themen rund um psychische Gesundheit, Bewegung, Ergonomie, Lebensstil und Ernährung. Ergänzend gibt es Videos, Webinare und Podcasts zu aktuellen Präventionsthemen.

Mehr Effizienz und weniger Aufwand

Mit dem Gesundheitsportal wird der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert – eine echte Entlastung für Unternehmen und Mitarbeitende.

Interesse geweckt?

Gerne beraten wir Sie persönlich zu den Möglichkeiten des IBG Gesundheitsportals.
Kontakt: Isabella Biegl unter i.biegl@ibg.at

Gestalten Sie mit uns die Zukunft der betrieblichen Gesundheitsförderung – einfach, digital und effektiv.

Zurück oder vorwärts: Back to the office

Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Berichte in den Medien, dass Unternehmen wieder dahin zurückkehren, dass es kein Homeoffice mehr gibt oder die Möglichkeit dazu erneut stark zurückgefahren wird.

Auch wir sehen und erleben diesen Trend bei Unternehmen. Begründet wird diese Entwicklung mit der »Erfahrung« oder dem »Gefühl« der Entscheidungsträger:innen, dass die Anwesenheit im Büro die Zusammenarbeit und Kommunikation sowie die Produktivität fördere. Auch wurde angeführt, dass es unfair gegenüber Arbeit nehmer:innen sei, die ihre Arbeit nicht im Homeoffice verrichten könnten und man hier seiner sozialen Verantwortung gerecht werden wolle.

Aber ist das tatsächlich der Fall, entspricht diese Sicht den Fakten und tun Unternehmen und Institutionen sich und ihren Mitarbeiter:innen einen Gefallen, wenn die Wirtschaftstreibenden wieder zur Anwesenheitspflicht für alle zurückkehren?

Eines der Probleme, das sich sowohl in Untersuchungen, aber auch den Beratungs gesprächen zeigt ist, dass Mitarbeiter:innen strikte Regelungen auf mehreren Ebenen als negativ und motivationsbremsend erleben. Entgegen der von den Unternehmen benannten Gründe, die für eine Rückkehr in die Arbeitsstätten sprechen, hören Mitarbeiter:innen viel mehr die Aussage, dass man ihnen nicht vertraue, sie kontrolliert werden müssten und, wenn man sie nicht im Blick habe, nicht die geforderte Arbeitsleistung erbracht werden würde.

Was sagen die Fakten?

Fakt ist jedoch, dass bisher keine Untersuchung zeigen konnte, dass durch eine Rückkehr ins Büro eine Produktivitätssteigerung zu verzeichnen sei, Mitarbeiter:innen mehr leisten oder sich bisherige Kommunikationsprobleme verbessern.

Ganz im Gegenteil zeigen die meisten Untersuchungen, dass die richtige Balance zwischen Remote Work und Präsenzzeit, sowie die strategische Steuerung dieser Arbeitsformen, sich sowohl positiv auf die Produktivität und Motivation als auch die Gesundheit der Mitarbeiter:innen auswirken. Mitarbeiter:innen arbeiten im Homeoffice produktiver und konzentrierter, besonders bei inhaltlichen Tätigkeiten. Ebenso fallen Anfahrtswege weg, womit mehr Zeit für Sport oder familiäre Angelegenheit bleibt, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Die ideale Mischung aus Homeoffice und Bürozeit

Als optimal wird ein Mix aus zwei bis drei Remote-Tagen und dem Rest als Präsenzzeit angesehen. Sinnvoll ist es auch, wenn es zumindest einen für alle festgelegten Bürotag gibt, an dem alle Mitarbeiter:innen anwesend sind. An diesen Tagen sollte es dann darum gehen, persönliche Gespräche zu führen, Meetings abzuhalten und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Grundsätzlich stellt sich durch diese Gegenbewegung auch die Frage, ob Unternehmen von ihrer Haltung in der neuen, von Ergebnissen geprägten Arbeitswelt angekommen sind oder noch beim alten, impliziten Denken verhaftet sind, dass Arbeitszeit mit Arbeitsleistung verwechselt wird. Jedes Unternehmen hat für sich selbst in der Hand, ob es hier zur Zukunft gehören will.

Foto von August de Richelieu, pexels

Vortrag für pflegende Angehörige

In Österreich sind derzeit ca. 950.000 Menschen in die Pflege und Betreuung von Angehörigen eingebunden, 70% davon sind Frauen. Etwa 300.000 davon sind in Voll- oder Teilzeit berufstätig. Für diese Mitarbeiter:innen stellt die Doppelbelastung aus Berufstätigkeit und der Pflege von Angehörigen eine zunehmende Belastung dar.

Einerseits erreichen die Pflegebedürftigen ein immer höheres Alter, andererseits zwingt uns die demographische Entwicklung, immer länger im  Erwerbsleben zu bleiben.

Zur Unterstützung der Angehörigenpflege stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Die pflegenden Laien stehen hier allerdings einem wahren Informationsdschungel über professionelle wie informelle Angebote gegenüber, der es ihnen schwer macht, die für sie passenden Angebote herauszufiltern. Hier setzt unser Beratungsangebot an!
   

Unser Beratungsangebot für Ihr Unternehmen

IBG-Pflegeexpert:innen informieren im Rahmen des Vortrags gezielt über rechtliche, finanzielle und organisatorische Aspekte rund um die Pflege Angehöriger. Ziel ist es, Empowerment für Betroffene zu leisten und so zur Stärkung der Resilienz beizutragen.
 

Details zum Vortrag

Die Vorträge sind in Präsenz, als Webinar oder als Hybridveranstaltung möglich und können sowohl als Überblick über den Themenkomplex, als auch als spezifische Information zu einzelnen Themenblöcken gestaltet werden. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer:innen eine Zusammenstellung ausgewählter qualifizierter Internetadressen und Anlaufstellen.

Folgende Inhalte werden u.a. thematisiert:

  • Professionelle Angebote (HKP, Kurzzeit-/Übergangs-/Langzeitpflege, …)
  • Arbeitsrecht (Pflegekarenz-/Freistellung/Teilzeit, Familienhospizkarenz, …)
  • Erwachsenenschutzrecht
  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung
  • Pflegegeld und Kostenzuschüsse
  • Community Nursing

Dauer: 30-60 Minuten + 15-30 Minuten Diskussion/offene Fragen

Gerne erstellen wir für Sie ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

 

 

Unseren inneren Antreibern und Erlaubern auf die Spur kommen

Innere Antreiber sind Botschaften und Glaubenssätze, die wir oft schon seit früher Kindheit verinnerlicht haben. Jahrzehnte später, wirken sie immer noch auf unsere Wahrnehmung, unser Denken, unsere Entscheidungen und damit natürlich auch auf unseren Lebens- und Arbeitsstil.

Meist wirken sie positiv, in Belastungssituationen und unter Stress können sich diese inneren Antreiber aber als Hindernisse und Hemmnisse entpuppen.

Wie aber kann man diesen inneren Antreibern konstruktiv entgegentreten?

  • Innere Antreiber (er)kennen: In einem ersten Schritt ist es wichtig sich seiner inneren Antreiber bewusst zu werden.

Was treibt Sie in Stresssituationen immer wieder an? Welche(n) inneren Antreiber hören Sie?

  • Antreiber hinterfragen: Hinterfragen Sie, woher diese Antreiber kommen und, ob Sie in jenem Moment angebracht und hilfreich sind. Wenn nicht, folgen Sie dem nächsten Schritt.
  • Erlauber finden: In weiterer Folge werden den Antreibern entsprechende „Erlauber“ gegenüber gestellt. Mit dem Ziel, Druck und Belastung zu lösen und Enlastung zu ermöglichen, z.B.:

 Antreiber:

„Sei Perfekt!“

„Streng dich an!“

„Mach schnell!“

„Mach es allen recht!”

„Sei stark!“

 

Erlauber:

„Ohne Fehler lernt man nichts.“

„Ich darf Fehler machen und aus ihnen lernen“

„Es darf auch leicht gehen!“

„Manches darf auch länger dauern.“

„Ich darf  NEIN sagen und auch meine Bedürfnisse ernst nehmen!“

„Ich darf mir Hilfe holen und sie annehmen.“

 

 

Frauenpower

Viele Frauen schrecken vor dem Krafttraining zurück, weil sie sich vor einer etwaigen Gewichtszunahme und „Muskelbergen“ fürchten – diese sollen bzw. müssen auch nicht das Ziel sein. Vorrangig sind die positiven Auswirkungen auf den Stütz- und Bewegungsapparat, die Gesundheit und das tägliche Wohlbefinden:

  • Steigerung der Muskelkraft und -ausdauer
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Verbesserung der Körperhaltung
  • Prävention vor Erkrankungen des Bewegungsapparats
  • Prävention vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Gezielte Formung von Körperpartien und Straffung des Körpers
  • Erhöhter Kalorienverbrauch
  • Beschleunigung des Fettstoffwechsels

Die Vorteile eines Muskelzuwachs sind zahlreich und ein wichtiger Aspekt für eine langanhaltende Gesundheit. Die Trainingsmöglichkeit sind vielfältig – angefangen bei Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bis hin zu ausgetüftelten Trainingsplänen mit Hanteln und Geräten – wichtig ist die individuelle Abstimmung zwischen Wohlbefinden, Gesundheitsfaktor und Zielvorstellungen. Einfach einmal ausprobieren und hineinspüren.

  • Achten Sie auf ausreichend Regenerationszeiten: Ein Muskelaufbau ist nur im Ruhemodus möglich. Sportlicher Überehrgeiz mündet rasch in einem Übertraining, ein Training jeden zweiten Tag ist speziell zu Beginn ausreichend.
  • Maschinen- oder Hanteltraining? Beides hat seine Vorteile. Maschinentraining bietet vor allem Sicherheit. Es ermöglicht bei richtiger Handhabung einen kontrollierten Bewegungsablauf und spricht vor allem isolierte Muskelgruppen an.
  • Training mit freien Gewichten: hier werden innerhalb einer Übung deutlich mehr Muskeln beansprucht – nicht zuletzt aufgrund der höheren Koordinationsanforderungen. Studien belegen zudem einen schnelleren Kraftzuwachs.
  • Training mit dem eigenen Körpergewicht: dies hat eine besonders nachhaltige Wirkung und kann überall leicht durchgeführt werden – für die klassischen Übungen wie Liegestütz, Situp und Klimmzug sind auch viele unterschiedliche Skalierungen möglich.
  • Auf eine fehlerfreie Ausführung achten! Die richtige Körperhaltung und eine korrekte Ausführung beugen Fehlbelastungen vor, die im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen können. Anfängerinnen empfiehlt sich daher ein Training unter Anleitung.

Infekte vermeiden: Hände weg!

Im Moment ist wieder die Zeit der Infekte. Viele dieser Krankheiten werden durch Tröpfcheninfektionen übertragen. Beim Sprechen, Niesen oder Husten kommt es zur Bildung kleinster Tröpfchen, welche auch Keime enthalten. Kontaktpersonen können sich anstecken.

  • Niesen und Husten Sie nicht in Ihre Hand – besser in die Ellenbeuge oder in ein Einmaltaschentuch.
  • Verwenden Sie Einmaltaschentücher statt Stofftaschentücher
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände – auch die Fingerzwischenräume.
  • Führen Sie in Ihrer Abteilung andere wertschätzende Begrüßungsrituale ein. Beim Händeschütteln wandern die Keime von Hand zu Hand.

Zusätzlich hilfreich zur Vermeidung von Infekten:

  • Gesunde Ernährung
  • Bewegung an frischer Luft, z.B. Spazierengehen
  • Ausreichend Schlaf
  • Räume nicht überhitzen, insb. die Schlafräume. Hier wären 18°C optimal.
  • Stoßlüften reduziert die Virusmenge in der Raumluft
  • Abstand zu Erkrankten halten

Und wenn es Sie doch erwischt, achten Sie auf ausreichend Ruhe und Flüssigkeitszufuhr.

Foto:  Edward Jenner