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Angina Pectoris: Wenn die Brust schmerzt

Brustschmerzen, Engegefühl und Atemnot können Anzeichen für eine Erkrankung des Herzens sein.  Der medizinische Begriff für diese Symptome lautet Angina Pectoris und bedeutet – aus dem Lateinischen übersetzt – „Enge in der Brust“.

Welche Ursachen und Folgen hat eine Angina Pectoris?

Angina Pectoris ist häufig der erste spürbare Hinweis auf eine koronare Herzkrankheit. Verkalkte Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen, sogenannte Arteriosklerose, verursachen Engstellen, die den Blutfluss behindern. Diese Minderversorgung des Herzens von Blut und Sauerstoff ist zu Beginn der Erkrankung nur bei körperlicher Belastung spürbar, die Schmerzen und das Engegefühl lassen in Ruhe wieder nach. Man spricht dann von einer „stabilen Angina Pectoris“.

Bei einer „instabilen Angina Pectoris“ treten die Beschwerden bereits im Ruhezustand auf. In diesem Fall ist ein Herzkranzgefäß deutlich verengt und die Versorgung des Herzens mit Blut und Sauerstoff ist stark beeinträchtigt.

Ist ein Herzkranzgefäß durch Ablagerungen vollständig verschlossen, ist die Folge ein Herzinfarkt. Durch die Minderversorgung mit Sauerstoff stirbt der entsprechende Bereich des Herzmuskels ab. Übersteigt dieses Areal eine kritische Größe, kann der Herzmuskel seine erforderliche Pumparbeit nicht mehr leisten und die Sauerstoffversorgung der Organe ist nicht mehr möglich – eine lebensbedrohliche Situation entsteht.

Wie wird eine Angina Pectoris festgestellt?

  • Belastungs-EKG: Die erste Untersuchung bei Verdacht auf Angina Pectoris ist die Ergometrie, ein EKG unter körperlicher Belastung, z. Bsp. Fahrradfahren. So lässt sich feststellen, ob der Herzmuskel unter Anstrengung ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.
  • Echokardiographie: Im Ultraschall kann die Funktion des Herzmuskels, der -kammern und der -klappen beurteilt werden.
  • Stress MRT: durch Verabreichung von Medikamenten wird die Herzfrequenz gesteigert, also Stress induziert und mittels MRT Aufnahme werden Durchblutungsstörungen des Herzens sichtbar gemacht.
  • Koronar-Angiographie: Über eine Vene wird Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße injiziert, so kann mit der Röntgenkontrastaufnahme der Gefäßstatus mit Verengungen exakt dargestellt werden.
  • Myokardszintigraphie: Radioaktive Substanzen werden über das venöse Gefäßsystem injiziert, so werden mit einer speziellen Kamera minderdurchblutete Areale sichtbar gemacht.

Wie kann eine Angina Pectoris behandelt werden?

Medikamente (Betablocker, Kalziumkanalblocker und Nitrate) können bei einer stabilen Angina Pectoris die Beschwerden im Alltag verringern. Sollte diese medikamentöse Therapie nicht ausreichen, wird mit einem operativen Eingriff – sog. Herzkatheter – versucht, das verengte Herzkranzgefäß mittels Ballonkatheter oder „Stent“ (röhrenförmiges Gitternetz aus Kunststoff oder Metall) zu erweitern. Eine Bypass-Operation ist erforderlich, wenn ein Gefäß langstreckig verengt ist oder mehrere Gefäße betroffen sind. Bei diesem operativen Eingriff wird ein Gefäß von einer anderen Stelle des Körpers entnommen und als „Umgehung“ für das verengte Herzkranzgefäß implantiert.

Was Sie für Ihre Herzgesundheit tun können

Studien belegen eindeutig, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko für Herzerkrankungen deutlich reduziert. Folgende Risikofaktoren können Sie durch Änderung Ihres Lebensstils beeinflussen:

  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Starkes Übergewicht
  • Erhöhte Blutfette
  • Diabetes
  • Stress

In der Vorsorgeuntersuchung liegt ein Schwerpunkt im Screening von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. In Österreich sind Herz-Kreislauferkrankungen mit 34% noch immer führend in der Statistik der Todesursachen. Sorgen Sie mit Ihrer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung vor!

Einen sehr hohen Stellenwert in der Herzgesundheit hat das Ausdauertraining. Moderates Ausdauertraining ist begleitend zur medikamentösen Therapie eine fixe Behandlungssäule bei Herz- Kreislauferkrankungen.

Die Vorteile des Ausdauertrainings für Ihr Herz:

  • der Ruhepuls sinkt und bewirkt höhere Leistungsfähigkeit des Herzmuskels
  • Bessere Durchblutung des Herzes bewirkt eine optimale Sauerstoffversorgung der Herzmuskelzellen
  • Senkt den Blutdruck
  • Senkt die Blutfettwerte
  • Verringert Übergewicht – weniger Fettgewebe verringert Entzündungsbotenstoffe im Körper, die Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen.

Nehmen Sie Ihre Herzgesundheit in Ihre Hand! Studien zeigen, dass Sie mit der Änderung Ihres Lebensstils und regelmäßigem Ausdauertraining Ihre Lebensqualität steigern können und Ihr Risiko für Erkrankungen wie Hypertonie, koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt deutlich sinkt.

Defibrillator: Strom fürs Leben  

Der plötzliche Herztod ereilt jährlich mehr als 15.000 Menschen in Österreich. Diese Todesfälle passieren in der Regel außerhalb von Krankenanstalten: am Arbeitsplatz, auf der Straße, in Supermärkten, Einkaufszentren, Sportstätten und Kinos, die meisten in den „eigenen vier Wänden“.

Dank moderner Elektronik kann man heutzutage mit Defibrillatoren rasch Hilfe leisten – und dafür muss man nicht Arzt oder Sanitäter sein.  Wichtig ist die rasche Verfügbarkeit der elektrischen Lebensretter. Defibrillatoren sollten dort vorhanden sein, wo große Menschenmengen auftreten.

Wie erkenne ich einen Herzinfarkt

Die Herzinfarkt-Alarmsignale sind bei Frauen häufig andere als bei Männern. Frauen klagen oft neben den für einen Infarkt eher typischen Brustschmerzen auch über starke Bauch- und Rückenschmerzen, über Übelkeit und Erbrechen. Bei Männern ist es dagegen häufiger der in die linke Schulter ausstrahlende drückende Brustschmerz und Atemnot.

Wichtige Grundregeln

  • Je schneller eine Erstversorgung/Defibrillation stattfindet, umso höher sind die Überlebenschancen!! Die Überlebenschance sinkt pro Minute um 10%.
  • Ich kann nichts falsch machen! Laiendefibrillatoren sind so aufgebaut, dass sie nur im Bedarfsfall auslösen – eine Software analysiert den Herzrhythmus und entscheidet danach, ob eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem positiven Ergebnis wird die Funktion freigeschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden. Es werden dann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie zum Beispiel das Kammerflimmern
  • Auch rechtlich kann ein Benutzer eines Laiendefibrillators bei der Anwendung laut Bedienung nicht belangt werden – dies geht aus einem Schreiben des Ministeriums für soziale Sicherheit und Generationen aus dem Jahr 2001 hervor

Richtige Vorgehensweise

  • Der Defibrillator ersetzt NICHT den Notfallcheck!
  • Notfallcheck durchführen – Notruf 144 verständigen – Defibrillator organisieren
  • Nachdem der Notfallcheck (Kontrolle von Atmung und Herzfunktion) geführt wurde, die Diagnose Atemkreislaufstillstand feststeht und bereits mit Herzdruckmassage und Beatmung begonnen wurde, kommt der Defibrillator sobald er verfügbar ist, zum Einsatz.
  • Den Defibrillator einschalten und den Sprachanweisungen des Gerätes folgen.
  • Elektroden aus der Verpackung nehmen und auf den nackten und trockenen Brustkorb des Patienten kleben – Anweisungen abwarten.
  • Elektroschock nach Aufforderung des Gerätes abgeben, dabei Patienten nicht berühren und jeden Kontakt mit leitfähigen Materialien vermeiden. Der Ersthelfer muss sich vergewissern, dass niemand mit dem Patienten Körperkontakt hat!
  • Herzdruckmassage und Beatmung müssen immer dann durchgeführt werden, wenn der Defibrillator dazu auffordert.
  • Durchführung der Maßnahmen bis Eintreffen der Rettungskräfte.

 

 Arbeitsmedizin: Mehr als die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben

Seit vielen Jahren betreut IBG das weltweit tätige Pharmaunternehmen Takeda in Linz. Hier werden Arzneimittel produziert, die in zahlreiche Länder der Welt exportiert werden. Ihr Ziel ist es, die Gesundheit von Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen zu verbessern. Die Gesundheit ihrer Belegschaft spielt dabei auch eine entscheidende Rolle.

Arbeitsmedizin als Chance statt Pflicht

Die gesetzlichen Vorgaben für ein pharmazeutisches Unternehmen sind extrem hoch und verlangen viel Zeit und Energie von den Verantwortlichen. Umso bemerkenswerter ist es, wenn die Arbeitsmedizin nicht als weitere Pflicht wahrgenommen wird, sondern als Gelegenheit, die Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Aspekte der Mitarbeiter:innen zu verbessern.

Voraussetzung hierfür sind Menschen, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, sich zuständig fühlen und die Arbeitsmedizin als Bestandteil der gesunden Führung innerhalb des Betriebes sehen. Für letzteres steht Standortleiter Roland Fabris und für die gute Umsetzung das Team der EHS Abteilung (Environment-Health-Safety): Alfred Hopfner-Heindl, Florian Metzger und Ursula Riepl.

Engagierte Führung und starke Partnerschaft

Einmal wöchentlich gibt es beim Jour fixe die Gelegenheit, aktuelle Anfragen, eventuelle Vorfälle und Aufgaben zu besprechen. Zusätzlich finden Routinebegehungen statt, wo jeder Arbeitsplatz zumindest einmal pro Jahr gemeinsam von der EHS und der IBG-Arbeitsmedizinerin besucht wird – mit dem Ziel lösungsorientierte Beratung anzubieten und innovative Arbeitsmittel oder bewährte Abläufe abteilungsübergreifend zum Ausprobieren anzubieten. Die Kombination aus sicherheitstechnischer und medizinischer Betrachtungsweise ermöglicht ein noch umfassenderes Bild. Natürlich kann nicht jeder Wunsch von Mitarbeiter:innen umgesetzt werden, manches scheitert schlichtweg an baulichen Vorgaben oder anderen Rahmenbedingungen. Dennoch findet die Auseinandersetzung mit Möglichkeiten zur Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung bei jeder Begehung ihren Platz, was von der Belegschaft honoriert wird.

Individuelle Beratung für Mitarbeiter:innen

Für die Mitarbeiter:innen gibt es zumindest einmal im Jahr die Möglichkeit eines Gespräches im Arzt:in-Patient:innen-Setting, und in diesem Rahmen auch die Gelegenheit, andere Fragen und Anliegen zu besprechen.

Erste Hilfe praxisnah: „Erste Hilfe2Go“

Alle Mitarbeiter:innen haben außerdem die Möglichkeit in Kleingruppen die Basics der Ersten Hilfe zu üben. Dieses Programm »Erste Hilfe2Go« ist als Kurzwiederholung für all jene gedacht, die schon länger keinen Erste-Hilfe-Kurs mehr besucht haben.

Arbeitsmedizinische Themen in Schulungen

Darüber hinaus gibt es bei den Sicherheitsschulungen für Laborpersonal oder Schulungen in anderen Abteilungen auch Platz für arbeitsmedizinische Themen. Der regelmäßige Austausch zwischen den Abteilungen und der Arbeitsmediziner:in ist ein wichtiger Faktor, damit Maßnahmen im Betrieb auch greifen. Er dient einerseits dazu, die Abteilungen über die arbeitsmedizinische Tätigkeit zu informieren, aber auch Anliegen aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens aktiv abzuholen.

Vielfältige Gesundheitsangebote und moderne Diagnostik

Die Themen und Angebote sind vielfältig und umfassen u.a. den Umgang mit chemischen Substanzen, ergonomische Beratung oder erweiterte Untersuchungsangebote (z.B. Medi-Mouse oder Venenfunktionsmessungen) in der IBG-Ambulanz.

Gemeinsam für mehr Gesundheit bei Takeda

Bei größeren Firmenveranstaltungen wie zum Beispiel der »Bee Hive Road Show« 2024 oder dem »Takeda Family Day« 2025 unterstützt auch IBG mit einem medizinischen Angebot, sei es eine Erste-Hilfe-Station oder mit diversen Gesundheitsangeboten. Diese gute und wertschätzende Zusammenarbeit hat bei Takeda in den letzten Jahren viel bewegt und die Gesundheit der Belegschaft maßgeblich positiv beeinflusst.

(c) Foto von Antoni Shkraba Studio, www.pexels.com

Mehr Sichtbarkeit für Frauen in KI-Systemen: Breaking the Bias

KI ist bereits zentraler Bestandteil unseres Alltags: Viele nutzen sie als Sprachassistenz, einige zur Text- und Bilderstellung und manche von uns, um sich Gesundheits- oder gar Lebenstipps zu holen. Eine so zentrale Technik sollte für alle gleich gut funktionieren.

Wie gut berücksichtigt die KI Diversität?

Derzeit sind nur ca. 22% der weltweiten KI-Fachkräfte Frauen. Das bedeutet, dass ihre Perspektiven und Bedürfnisse in der KI unterrepräsentiert sind. Dasselbe gilt für People of Color und andere marginalisierte Gruppen. Das hat Wirkung: Beispielsweise erkennen Sprachassistenten Frauenstimmen schlechter als Männerstimmen und Gesichtserkennungssysteme funktionieren bei Frauen und People of Color signifikant schlechter als bei weißen Männern. Darüber hinaus bewerten KI-gestützte Recruiting-Plattformen Frauen systematisch schlechter als Männer und schlagen Frauen seltener für Führungspositionen oder technische Positionen vor. Ebenso werden unentdeckte Vorurteile in Lernmodulen weiter verbreitet.

Wie können wir als User:innen dafür sorgen, dass der KI-Output gerechter wird?

Als ersten Schritt müssen wir die digitale Ungleichheit erkennen, denn sie sorgt für die Reproduktion ungleicher Verteilungen und Vorurteile, z.B. enthalten Bilddatenbanken mehr Fotos von Männern als von Frauen, Sprachdaten bevorzugen Standardvarianten und schließen Dialekte oder andere Sprachen aus, Job-Datensätze zeigen überwiegend Männer in Führungspositionen. Das führt u.a. zu den weiter oben angesprochenen Problemen.

Als User:innen können wir bei der Verwendung von KI mit gezielten Prompts gegen den Gender Bias ansetzen, zum Beispiel:

  • Formuliere geschlechtsneutral.
  • Verwende eine gendergerechte Sprache.
  • Reflektiere potenzielle Stereotypen in deiner Antwort und formuliere sie neutral.
  • Analysiere deine Antwort auf mögliche Vorurteile und korrigiere sie, falls nötig.
  • Nenne historische und aktuelle Beispiele für erfolgreiche Personen in diesem Bereich – mit Fokus auf Diversität.
  • Erstelle eine geschlechtsneutrale Jobbeschreibung
  • Erstelle ein Bild einer Führungskraft – einer Wissenschaftlerin mit vielfältiger Darstellung in Bezug auf Geschlecht und Ethnie.

Wie können wir als Organisation dafür sorgen, dass die KI gerechter wird?

Organisationen können digitale Ungleichheit reduzieren, indem sie mehr Frauen und Personen aus anderen benachteiligten Gruppen in Entwicklerteams integrieren, sie in KI-Workshops zu Multiplikator:innen ausbilden und sie als Mentor:innen und Role models sichtbar machen.

Wir brauchen niederschwellige Aufklärung über die Anwendung von KI, z.B. über den Einsatz von KI-Modellen, die ohne technische Vorkenntnisse selbst trainiert werden können. Auch die Gründung von Netzwerken mit gegenseitiger Unterstützung, z.B. Women in AI (WAI), kann für mehr Gerechtigkeit sorgen.

Denn eine KI, die für alle gut funktioniert, sollte auch von allen mitgestaltet werden.

© tossi66

Die Herausforderung, fit zu bleiben.

Aktiv mit 45+

Der körperliche Höhepunkt liegt bei uns Menschen zumeist zwischen dem zwanzigsten und fünfunddreißigsten Lebensjahr. Dies bedeutet jedoch keinesfalls einen anschließenden Abbau, sondern eher einen körperlichen Umbau.

Die Bedürfnisse verändern sich ebenso wie die Lebensumstände, der Trainingserfolg benötigt genauso wie die Regeneration einfach etwas mehr Zeit, aktive Höhenflüge sind aber weiterhin möglich.

»Früher war alles einfacher, da war das kein Problem« – der körperliche Umbau ab etwa 35 und 40 Jahren betrifft neben den hormonellen Veränderungen unter anderem auch die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems sowie Einschränkungen durch langsam auftretende Beschwerden, normale und/oder berufsbedingte Abnutzungserscheinungen im Stütz- und Bewegungsapparat sowie eine abnehmende Elastizität von Bändern und Sehnen.

Umgekehrt birgt das »Alter« und die damit verbundene jahrelange Erfahrung und das Kennen des eigenen Körpers auch einen gewissen Schutz vor jugendlichem Übermut und kann den Druck nehmen, sich selbst und anderen etwas beweisen zu müssen.

Diese Lebensphase beinhaltet die Chance uns bzw. unserem Körper genau das zu geben, was er braucht:

Zeit für Regeneration

Zeit für Regeneration bedeutet Faszienrolle und Yoga nicht nur als aktuellen Trend wahrzunehmen, sondern als aktive Begleitung, um Verspannungen zu lösen und zu regenerieren.

Große Muskelgruppen kräftigen

Kräftigung der großen Muskelgruppen, die zur Abschwächung neigen. Aktive Einbindung in das tägliche Bewegungsprogramm und gezielte Kräftigung von Bauch-Bein-Po. Dies ist nicht nur der Name von vielen Trainingseinheiten, sondern tatsächlich Programm und wichtiger Ansatz zur Erhaltung der Gesundheit. Denn jeder kräftige Rücken baut auf diesen drei Muskelgruppen auf.

Neues ausprobieren

Mut und Freude Neues auszuprobieren neugierig zu bleiben und sich zu fordern ist ebenso Grundlage für ein aktives Leben wie die Gewissheit niemandem mehr etwas beweisen zu müssen – manche Dinge darf man einfach nur für sich selbst tun, ohne Druck und mit einem Lächeln im Gesicht.

Sportlicher Genuss

Individuellersportlicher Genuss und der gesundheitsfördernde Aspekt sollen bei der täglichen Bewegung im Vordergrund stehen. Jede Bewegung ist eine Investition in eine hoffentlich gesunde Zukunft.

Körperliche Höchstleistungen

Körperliche Höchstleistungen sind in jedem Alter möglich und erwünscht. Sie spornen uns an und tun Körper und Geist gut, auch wenn hin und wieder ein wenig mehr Aufwand damit verbunden ist. Niemand muss einen Marathon laufen, aber jede:r sollte tagtäglich ein wenig dafür trainieren.

(c) Marcus Aurelius, pexels.com

Willkommen 2026

Bei IBG blicken wir dankbar auf ein Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit zurück – geprägt von Vertrauen, fachlicher Expertise und gemeinsamen Lösungen.

2026 steht für Weiterentwicklung, Effizienz und nachhaltigen Mehrwert. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wollen wir Chancen nutzen, Potenziale entfalten und zukunftsfähige Lösungen umsetzen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!

 

 

(c) Gerd Altmann, www.pixabay.com

Die Macher: Wie führen wir gesund?

MACH ES!

GESUND – Episode vom 29.12.2025 #29

Wie führen wir gesund, Regina Nicham? Die Zahlen stimmen, das Team performt – und trotzdem läuft vieles auf Reserve. In dieser Podcastfolge zeigt Regina Nicham, Arbeits- und Organisationspsychologin bei IBG, woran man gesunde und ungesunde Teams erkennt und welche Rolle Führung dabei spielt.

Ihre drei zentralen Impulse: aktiv auf Mitarbeitende zugehen, Veränderungen früh wahrnehmen und bei sich selbst anfangen. Denn gesunde Führung bedeutet nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern Menschen langfristig leistungsfähig zu halten.

Zur Hörprobe

Expertin: Regina Nicham

Wie führen wir gesund auf youtube

 

aboutbusiness.at

Die Internetplattform aboutbusiness.at berichtet:

IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH sorgt mit einer aktuellen Forderung für Aufmerksamkeit in der Wirtschaft: Arbeitspsychologie soll gesetzlich verpflichtend im betrieblichen Gesundheitsmanagement verankert werden. Hintergrund sind steigende psychische Belastungen durch Digitalisierung, Zeitdruck und permanente Erreichbarkeit.

IBG-Geschäftsführer Gerhard Klicka betont, dass frühzeitige arbeitspsychologische Betreuung nicht nur Krankenstände senkt, sondern auch Produktivität und Stabilität in Unternehmen stärkt. Zwar verpflichtet das Arbeitnehmer:innenschutzgesetz bereits zur Evaluierung psychischer Belastungen, in der Praxis werde jedoch oft zu spät gehandelt.

Mit Verweis auf internationale Vorbilder wie Schweden und Dänemark fordert IBG gemeinsam mit dem Berufsverband der Österreichischen Psycholog:innen verbindlichere Standards und Qualitätssicherung. Ziel: eine gesunde Arbeitswelt, die wirtschaftlichen Erfolg und mentale Gesundheit gleichermaßen fördert.

Experte: Gerhard Klicka

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IBG als Best-Practice-Beispiel für Betriebliches Gesundheitsmanagement

IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH wurde als Best-Practice-Beispiel auf der Plattform Gesund im Betrieb vorgestellt – einer Initiative des österreichischen Sozialministeriums. Diese Anerkennung unterstreicht den konsequenten Weg der IBG, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) nicht nur für Kund:innen anzubieten, sondern im eigenen Unternehmen ganzheitlich zu leben.

Gesundheit als strategischer Eckpfeiler

Gesundheit ist bei IBG ein strategischer Eckpfeiler der Unternehmenspolitik. Bereits seit vielen Jahren bilden regelmäßige Mitarbeiter:innen-Befragungen und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess die Grundlage für nachhaltige Organisationsentwicklung. 2013 wurde dieser Ansatz mit einer eigenen Gesundheitsinitiative und einer interdisziplinären Steuergruppe strukturell verankert.

Ganzheitliches BGM mit starken Partnerschaften

Das BGM der IBG zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit vieler interner Bereiche sowie durch wertvolle externe Impulse – etwa durch den Fonds Gesundes Österreich – aus. Ein breites Maßnahmenpaket, von Befragungen und Workshops über fixe Gesundheitsangebote bis hin zu digitalen Formaten wie „IBG digital“ oder dem Mobilitätsprojekt „ActNow!“, sorgt dafür, dass Gesundheit im Arbeitsalltag sichtbar und wirksam wird.

Vernetzte Strukturen für nachhaltige Wirkung

Besonders erfolgreich ist die Vernetzung von Arbeitnehmer:innenschutz, Betrieblicher Gesundheitsförderung und Eingliederungsmanagement. Trotz Herausforderungen wie Digitalisierung, standortübergreifender Zusammenarbeit und veränderter Arbeitswelten konnte ein stabiles, nachhaltiges BGM etabliert werden.

Fazit: Gesundheit als gelebte Unternehmenskultur

Gesundheit ist bei IBG kein Zusatz, sondern gelebter Bestandteil des Arbeitsalltags – und ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Mitarbeitende, Unternehmen und Kund:innen. Die Auszeichnung als Best-Practice-Beispiel verstehen wir als Bestätigung und Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Expertin: Ina Lukl

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youtube

BÖP-Workshop: Arbeitswelten im Wandel – Impulse von Arbeitspsychologe Gerhard Klicka

Beim jüngsten Workshop des Berufsverbands Österreichischer Psycholog:innen (BÖP) stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich Arbeitswelten unter dem Einfluss technologischer, gesellschaftlicher und organisationaler Veränderungen neu gestalten. Arbeitspsychologe Gerhard Klicka setzte mit seinem Impulsreferat klare Akzente und gab einen fundierten Einblick in zentrale Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen moderner Arbeitsumfelder.

Klicka beleuchtete die Transformation der Arbeitswelt aus arbeitspsychologischer Sicht und zeigte auf, wie Digitalisierung, hybride Arbeitsformen und steigende Komplexität den beruflichen Alltag prägen. Dabei betonte er die Bedeutung psychologischer Expertise für die Gestaltung gesunder, motivierender und zukunftsfähiger Arbeitsbedingungen. Besonderes Augenmerk legte er auf die Rolle von Selbstorganisation, resilienten Strukturen und einer lernorientierten Unternehmenskultur.

Das Impulsreferat bildete die Grundlage für einen lebendigen fachlichen Austausch unter den Teilnehmer:innen. Es unterstrich eindrucksvoll, dass psychologische Perspektiven in Zeiten rascher Veränderungen unverzichtbar sind, um nachhaltige Lösungen für Mitarbeitende und Organisationen zu entwickeln. Dieser Workshop ist hier nachzusehen.

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Mehr Informationen

Jetzt erschienen: Die neue Ausgabe der Human Works

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie wertvolle Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen.

Themen sind unter anderem:

  • Künstliche Intelligenz vs. Psychische Gesundheit: Zwischen Effizienzgewinn und Technostress
  • Masken-Fittestings für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Breaking the BIAS: Ein Beitrag über mehr Sichtbarkeit von Frauen in KI-Systemen.
  • Arbeitsmedizin: Mehr als die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben hinausgeht
  • Gesundheitstag Darmgesundheit: Du bist was du isst
  • Aktiv mit 45+: Wie wir in der Lebensmitte leistungsfähig und gesund bleiben

Best Practice Beispiel aus Österreich diesmal:
Neveon Austria, UniCredit Bank Austria, Takeda

Erfahren Sie in dieser Ausgabe wieder hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen!

Jetzt kostenlos lesen

 

Betriebliche Frauengesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen

Erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement gestaltet Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation für alle Mitarbeiter:innen gesundheitsförderlich und hält Belastungen und Erkrankungen auf Minimalniveau.

Einen wesentlichen Aspekt gilt es hierbei zu beachten: Frauen und Männer haben unterschiedliche Lebens- und Arbeitssituationen. Frauen haben nach wie vor weniger Aufstiegschancen, sind häufiger von Grenzüberschreitungen betroffen und leisten den Großteil der Care-Arbeit. Sie tragen damit eine höhere „mental load“, was wiederum negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat.
So haben Frauen zwar eine höhere Lebenserwartung, aber deutlich mehr Lebensjahre in schlechter oder mittelmäßiger Gesundheit als Männer – und das häufig schon in jungen Jahren.

Schenken wir diesen Unterschieden zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt mehr Aufmerksamkeit: Durch passgenaue Maßnahmen kann die Gesundheit von Mitarbeiter:innen in allen Lebensphasen positiv beeinflusst werden.

Ziele der betrieblichen Frauengesundheitsförderung:

  • Gesündere Mitarbeiter:innen durch Berücksichtigung der Geschlechterperspektive
  • Qualitätssicherung durch Passgenauigkeit und Zielgruppenorientierung bei BGM-Maßnahmen
  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit in der Organisation

Unser Beratungsangebot
3-stündiger Kick-Off Workshop zur Frauengesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen

  • Sensibilisierung zum Thema Frauen, Arbeit und Gesundheit
  • Reflexion der eigenen Werte und Haltungen sowie Stärkung der persönlichen und organisatorischen Kompetenzen
  • Reflexion der Unternehmenskultur, bestehender Präventionsmaßnahmen und Interventionsmöglichkeiten zur Frauengesundheitsförderung in Ihrer Organisation
  • Tipps für die Implementierung von Maßnahmen zur betrieblichen Frauengesundheitsförderung

Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Individuelle und organisatorische Sensibilisierung & Stärkung
  • Prävention durch zielgruppengerechte Maßnahmenplanung und damit Erhalt der Gesundheit von Mitarbeiter:innen
  • Unterstützung bei der Umsetzung geschlechtssensibler und -spezifischer Maßnahmen
  • Strategien für die Implementierung betrieblicher Frauengesundheitsförderung

Zielgruppen
Führungskräfte, BGM-/BGF-Verantwortliche, Gesundheitsmultiplikator:innen, Personalverantwortliche, Gleichbehandlungsbeauftragte, Betriebsrät:innen, Präventivfachkräfte, Sicherheitsvertrauenspersonen

Gerne erstellen wir für Sie ein unverbindliches und individuelles Angebot. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-14.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf gesunden und produktiven Wegen aktiv begleiten dürfen!

Bild: Haas/peopleimages.com